travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2016 · #1
Hi zusammen,
wie die Bank of Namibia soeben bekannt gab, ist die Ein- und Ausfuhr von Geld ab sofort auf N$ 100.000 beschränkt. Bei jedem Betrag darüber muss ein mehrseitiges Formular ausgefüllt werden. Wer das verpasst, muss mit Strafen bis zu 100 Millionen (!) Namibia Dollar oder 30 Jahre Gefängnis rechnen. Es gilt für jegliche Währung im Gegenwert des Grenzbetrages und egal ob es überwiesen wird, in Bar ins Land gebracht wird etc. Das ist für den normalen Touristen sicher eher kein Problem, für die, die z.B. ein Auto, Immobilie etc kaufen wollen aber nicht ganz unwichtig.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201204. Okt. 2016 · #2
Na ja, Devisenkontrollen gab es ja auch bis 1990, in Südafrika bis 1994. Damals gab es den Gegenwert von R 4.000 in bar. Wurde in Paß eingetragen, und wenn man den Betrag mit Kreditkarte überzog, konnte es Ärger geben. Solche Kontrollen sind ja nicht ganz unbekannt.
Selbst bei Ausfuhr aus oder in die EU sind mehr als € 10.000 meldepflichtig, für die Schweiz Fr. 10.000. Da muß man auch Formulare ausfüllen und Angaben zur Herkunft des Geldes machen.
Bin ich mal gespannt, ob die Chinesen ihre Koffer voller Noten künftig melden. Wäre vielleicht ein Weg, sie ihre Steuern zahlen zu lassen bevor das Geld Namibia verläßt.
Knapp werden die N$ 100.000 für Leute die aufwändige Urlaube im südlichen Afrika mit Bargeld bezahlen.
vielen Dank für die Information, die ich für sehr bedeutsam halte, möglicherweise auch für den einen oder anderen Touri.
Ist Dir bekannt, ob die Begrenzung für jede einzelne Transaktion oder auch für mehrereeinander folgende Transaktionen zusammen gilt - also Bargeld bei der Einreise, Zahlung an den Autovermieter, Zahlung an die Lodge etc.? Für den zweiten Fall - also mehrere Transaktionen zusammen - müsste es dann aber ein Zeitfenster geben - also jeweils im Monat oder Jahr oder wie auch immer. Wenn dem so wäre, könnte es wohl für einige Touris relevant sein - z. B. für uns, denn wir reisen jeweils 3 Monat im Jahr in den südlichen Afrikaländern herum, durchaus auch mal z.B. 2 Monate durch Namibia - und dann überschreiten wir mit unseren Gesamtausgaben locker die vorgegebene Begrenzung.
Für Infos dazu wäre ich dankbar.
Gruß, Bernd
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travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200604. Okt. 2016 · #4
Hi Bernd,
es gilt pro Transaktion. Also 100x 99.999 Dollar zu überwiesen ist kein Problem. 😉 Zudem gilt es nicht für Direktzahlungen mit Kredit- oder Debitkarten.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200604. Okt. 2016 · #5
Hallo A-Wolf,
das mag in Deutschland so sein. Bei Namibia eben wie angemerkt nicht. Es gilt für jegliche Form des Geldtransfers (EFT, Telegramm, bar etc) mit Ausnahme von Kredit- und Debitkarten. Nachstehend das Dokument.
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travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200604. Okt. 2016 · #6
Hallo A-Wolf
Wieso?
weil Du zuvor schriebst "NUR bei Bargeld (oder Bargeld ähnliche Werte)" und das ist eben nicht so. Eine EFT (Überweisung) ist bekanntlich kein Bargeld ("Bargeld ist Geld (Zahlungsmittel) in körperlicher Form, also Münzen und Banknoten."). Und z.B. in D gilt es natürlich auch bei einer Überweisung...
Viele Grüße Christian
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201204. Okt. 2016 · #7
Interessante Hypothese über Zentralbanken, die in jedem Land die Währungsabläufe kontrollieren sollen, so auch die Zentralbanken von Namibia und Südafrika (und die Deutsche Bundesbank):