CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201612. Sept. 2016 · #1
Hallo miteinander,
ich freue mich schon tierisch 🙂 auf unsere Namibia-Reise im Oktober 2017. Dann werden wir natürlich auch den Etosha-Park besuchen. Da ich ein ambitionierter Hobby-Natur-Fotograf 🤩 bin, möchte ich die Chancen auf tolle Fotos maximieren. Und deswegen würde ich gern an Pirschfahrten in kleineren Jeeps mit einem professionellen Guide teilnehmen. Ich hatte bisher an das Okaukuejo Camp gedacht. Dort werden auch von der Nationalpark-Verwaltung Touren angeboten. Bei Bwana Tucke habe ich dann allerdings folgendes gelesen: "In Etosha werden von der Nationalparkverwaltung ca. 3 stündige Pirschfahrten in halboffenen Geländefahrzeugen durchgeführt. Wir halten die Guides allerdings für sehr schlecht ausgebildet, so dass wir nicht empfehlen, an diesen Touren teilzunehmen." Jetzt bin ich etwas verwirrt 🙄 . Eigentlich hätte ich gedacht, dass eine Pirschfahrt, die direkt von der Nationalpark-Verwaltung durchgeführt wird, nicht so schlecht sein kann... Kann das jemand bestätigen? Hat jemand von Euch hier vielleicht eine (andere) Empfehlung für mich?
Besten Dank im Voraus!
Ach ja, eine Frage hätte ich noch: kann hier jemand etwas zur Kalahari Game Lodge sagen? Liegt direkt vor den Toren des Kgalagadi TP und wird bei Bwana Tucke wärmsten empfohlen.
Flash20101'425 Beiträge · seit 201512. Sept. 2016 · #2
Hallo,
also als Selbstfahrer lohnt es sich viel viel mehr, selbst raus zu fahren. Wenn du Pech hast, ist das Auto voll besetzt (9 Plätze) und die staatlichen Guides sind kaum motiviert. Es ist auch ein blöder Job ehrlich gesagt, das Auto voller Touristen, die hohe Erwartungen stellen... Wenn du selbst raus fährst denke ich persönlich, wirst du glücklicher sein. Du kannst zB an einer Stelle so lange verharren, bis dir etwas vor die Linse kommt oder aber schnell weiter fahren, wenn du selbst es möchtest.
Du kommst mit den Guides nicht an andere Stellen als mit dem eigenen Auto.
Ich empfehle dir außerdem, neben Okaukuejo vielleicht noch Halali und/oder außerhalb bei Namutoni vorbei zu schauen. Einige werden dir vielleicht sagen, es ist generell besser, außerhalb der Etosha zu übernachten, weil die Camps keinen Luxus hergeben. Uns ist der Comfort egal, wir lieben es einfach nach Sonnenuntergang am Wasserloch zu sitzen und vor allem, als ebenfalls Hobbyfotografen, morgens direkt mit Toröffnung los zu fahren.
Randfontein568 Beiträge · seit 201412. Sept. 2016 · #3
So wie ich es sehe, sind die drives in Okaukueju eher darauf ausgelegt, Gäste von Busladungen herdenweise rumzukarren, als individuellen Interessen nachzukommen. Okaukuejo ist ja so 'ne Art Synonym für "Massentourismus" in Namibia, wenn man es auch nicht gleich mit Mallorca gleichsetzen sollte. Für intensivere "Bush-Erlebnisse" sind die kleineren privaten Park-Betreiber in der Umgebung geeigneter. Da wird auch eher mal off-road gefahren oder gar gelaufen.
In Etosha selbst bist du wohl besser dran, wenn du selbst fährst, schon weil du Stops selbst bestimmen und auch mal den Wagen in für dich optimale Stellung bringen kannst.
Du bist "ambitionierter Natur-Hobby-Fotograf". Heißt das, du bist nicht von bestimmten Sichtungen abhängig? (So "wenn-jetzt-nicht-gleich-ein-Kätzchen- kommt-krieg'-ich-die-Krise" mäßig...) Dann solltest du einfach rausfahren und genießen.
Bin auf diese Art in Etosha zu beeindruckenden Naturerlebnissen gekommen (incl. Löwen und Geparden btw.) und war froh, nicht immer den Arm eines Nebensitzers im Bild zu haben.
Wie auch immer, dein Hobby wirst du in Namibia prächtig ausleben können, freu dich drauf!
P.S.: parallel zu Flash 2010 geschrieben...
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201612. Sept. 2016 · #4
Danke, Laura!
Flash2010 schrieb: Es ist auch ein blöder Job ehrlich gesagt, das Auto voller Touristen, die hohe Erwartungen stellen...
Wobei die Aussicht auf ein gutes Trinkgeld auch ein Ansporn für die Guides sein kann.
Wir sind eine etwas größere Reisegruppe (6-8 Leute) und werden Namibia mit einem Minibus bereisen. Vielleicht macht es in einem offenen Jeep noch mehr Spaß als mit dem Minibus, bei dem sich womöglich auch nicht alle Fenster runterkurbeln lassen.
Flash2010 schrieb: Ich empfehle dir außerdem, neben Okaukuejo vielleicht noch Halali und/oder außerhalb bei Namutoni vorbei zu schauen. Einige werden dir vielleicht sagen, es ist generell besser, außerhalb der Etosha zu übernachten, weil die Camps keinen Luxus hergeben. Uns ist der Comfort egal, wir lieben es einfach nach Sonnenuntergang am Wasserloch zu sitzen und vor allem, als ebenfalls Hobbyfotografen, morgens direkt mit Toröffnung los zu fahren.
Das ist ein guter Tipp!
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201612. Sept. 2016 · #5
Danke, Randfontein!
Randfontein schrieb: Für intensivere "Bush-Erlebnisse" sind die kleineren privaten Park-Betreiber in der Umgebung geeigneter. Da wird auch eher mal off-road gefahren oder gar gelaufen.
Hast Du hier einen Tipp?
Flash20101'425 Beiträge · seit 201512. Sept. 2016 · #6
Mit dem Trinkgeld das ist so ne Sache. Wenn die Touris enttäuscht sind, weil die Tiere eben nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind oder sie nicht das gesehen haben, was sie erwartet haben, geben viele nichts.
Ich hatte einen Night-Drive im Juni um Okaukuejo, da waren Leute mit auf dem Auto, die sich Action erwartet haben und die tollen Sichtungen (Rhino Mama mit 2 Kälbern, braune Hyäne und Löffelhunde) eher Nebensache waren. Der Guide war dementsprechend gelaunt. Wenn man vielleicht eine geschlossene nette und interessierte Gruppe ist, kann es vielleicht anders sein, ich weiß es nicht.
Wir haben auf der Etosha Safari Lodge (private Lodge) zB einen Lieblingsguide, mit dem wir am ersten Tag einen Gamedrive machen, zum Glück bisher immer ohne andere Touristen. Es macht auf jeden Fall einen Unterschied zwischen privat und staatlich.
Randfontein568 Beiträge · seit 201412. Sept. 2016 · #7
Schau dir mal die Seite von "Onguma" an. Ist ein privater Park, der östlich an Etosha anschließt. Hat mehrere Camps und Lodges und bietet Selbstfahren oder geführte drives und walks auf dem eigenen Gelände sowie drives in Etosha an. Würde das nicht als Ersatz für Etosha sehen, sondern als Ergänzung. Muß ja nicht gleich das teure Fort sein, das Bush Camp oder die im Wald gelegene sehr angenehme Aoba Lodge (mit Wasserloch) tun's auch.
seit wann darf man auf Onguma selber Game Drives machen... also letzte Woche war es noch - wie auch in den Jahren zuvor - verboten. Ich kenne nur Erindi als privates Schutzgebiet, wo man Teile selber erkunden darf.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ob im oder außerhalb des Parks hängt sicherlich auch von Euren Ansprüchen ab. Wir würden eigentlich immer versuchen im Park zu übernachten (Wasserloch nachts, beliebig viel eigene Pirschfahrten, weil man schon mittendrin ist usw) und dafür ggf Abstriche bei den Unterkünften machen.
Geführte Game-Drives kämen aus den von anderen schon genannten Gründen für uns eher nicht in Frage, wenn Ihr als größere Gruppe natürlich einen ganzen Gamedrive-Wagen für Euch habt, mag die Sache anders aussehen. Der größte Vorteil, den die vielen Guides haben, ist eigentlich der, dass sie sich über Funk verständigen und daher vielleicht mal Sichtungen möglich machen, die Du sonst verpasst. Würde ich aber auch nicht überbewerten, denn in Etoscha könnt Ihr mit ein wenig Glück auch auf Euch gestellt viele tolle Sichtungen haben.
Zur Kalahari GameLodge vor Mata-Mata: Wir waren im vergangenen Dezember dort, was möchtest Du denn wissen? Kurzform: Sehr schöne, toll ausgestattete Unterkünfte direkt im Flussbett, gutes Essen, freundliches Personal, sauberer Pool, ... einzig Moskitonetze wären angebracht gewesen aber wir haben nach der ersten Nacht nicht danach gefragt, vermutlich hätte man auch das "Problem" lösen können. 😉
Es waren unsere letzten beiden Übernachtungen vor Windhoek und Abreise und wir kamen aus dem KTP. Daher haben wir dort keine Aktivitäten gebucht, weil wir schon im "Ausspannen und alles Revue passieren lassen-Modus" waren. Wir waren die einzigen Gäste, abgesehen von einem Pärchen auf der Campsite und haben uns sehr wohl gefühlt. Bilder kann ich bei Interesse raussuchen und einstellen.
Hi Christian, na ja, was heißt "private game drives" in diesem Fall? Der Vorteil ist eben, daß es fünf verteilte Lodges/Camps gibt, die alle ihre - teils langen - Zufahrten haben. Uns hat jedenfalls niemand gehindert, auf diesen Sandpads gemütlich zu fahren und zu halten. Da die Vegetation auf diesen Strecken auch noch unterschiedlich ist, war das ergiebig und entspannend.
Und auf dem Territorium der Aoba-Lodge gibt's ein kleines Netz von Wegen, auf denen uns Dik-Diks, Hörnchen und allerlei Kleingetier begegnet sind.
Die Routen der organisierten drives sind natürlich andere, das ergänzt sich prima. Zum sundowner gab's z.B. einen Löwen, der sich abseits der "Zufahrtsstraßen" aufhielt 😄
Flash20101'425 Beiträge · seit 201513. Sept. 2016 · #11
Also ich fand damals den Sundowner Game Drive vom Onguma Bush Camp an sich richtig blöd. Nicht wegen den Tieren, hatten einen Leopard weiter weg im Baum mit Riss 🤩 Leider sah man nicht viel von ihm und konnte ihn im Baum nur erahnen - aber hey, trotzdem ein Leo! Das Blöde war dann, als Selbstfahrer wäre man vermutlich nach 5 oder 10 Minuten weitergefahren, weil er immer schlechter im Baum zu erkennen war. Aber in diesem Fall musste der Guide zuerst alle anderen anfunken, die dann angefahren kamen und ihnen den Leo zeigen. Ergo wir verbrachten eine dreiviertel Stunde dort, bis alle herbei geeilt kamen und fuhren danach nur stur Wege ab und hin und her.
Dort würde ich definitiv keinen Game Drive mehr buchen.
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201613. Sept. 2016 · #12
Okay, besten Dank! Wenn ich das richtig verstanden habe, dann würde man als Selbstfahrer also im wesentlichen die Wasserlöcher abklappern. Kann man bei den Wasserlöchern theoretisch auch aussteigen? Gibt es Wasserlöcher, die jedes Jahr gute Sichtungen garantieren, die man also auf jeden Fall anfahren sollte? Oder wechselt das von Jahr zu Jahr?
kalachee1'059 Beiträge · seit 200613. Sept. 2016 · #13
Hallo Civilized
Also, als ich persönlich würde mir geführte (Gruppen)-Gamedrives gleich mal wieder abschminken. Ambitionierte Naturfotografie benötigt vor allem eines: Zeit. Die hast du in so einem Gruppenvehikel definitiv nicht, denn die meisten Touristen sind darauf aus, möglichst viele Tiere - meistens halt einfach die Big Five - in möglichst kurzer Zeit sehen zu können. Knipse zücken, abdrücken, weiter geht's zum nächsten Sighting. Die anderen Touris reissen dir nach einer halben Stunde den Kopf ab, wenn du mal bei einer Sichtung oder einfach an einem Wasserloch stehen bleiben und abwarten willst.
Also bleiben nur eigene Gamedrives oder dann privat gebuchte - also nur Guide und du. Das dürfte dann aber auch eine Kostenfrage sein, aber so hättest du diesen nur für dich, kannst ihm sagen, worauf du den Fokus legen willst und da du bezahlst, bist du der Chef; wenn du bei einem Wasserloch stehen bleiben willst, dann bleibt der auch da stehen.
Aussteigen ist in jedem Fall gar nicht - es ist ein Nationalpark und da ist das strengstens untersagt. Wasserlöcher mit Garantie gibt es natürlich nicht, aber es gibt schon welche, bei denen man gute Chancen auf tolle Sichtungen hat. Insbesondere zu erwähnen sind hier natürlich die (nachts beleuchteten) Wasserlöcher in den Camps von Okaukejo und Halali. Zu denen kannst du von der Campsite oder Bungalow ja zu Fuss hin, weil umzäunt.
- Ein gutes Wasserloch für ein kitschiges Foto mit Giraffen und Palmen im Hintergrund ist »Twee Palms« - Bei meinen bisherigen Besuchen viel los war immer bei »Kalkheuwel« und »Klein Namutoni« - »Nuamses« gefällt mir auch sehr, dort habe ich bisher immer Elefanten angetroffen - Ein sehr schönes, grosses und übersichtliches Wasserloch weil weitläufig ist auch »Rietfontein«
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201613. Sept. 2016 · #14
kalachee schrieb: Aussteigen ist in jedem Fall gar nicht - es ist ein Nationalpark und da ist das strengstens untersagt.
Hallo Sam,
aussteigen kann man schon, aber es ist verboten und auch nicht sinnvoll. Wenn man wirklich einen Defekt am Fahrzeug hat, dann muss man aber unter Umständen sogar aussteigen. Es empfiehlt sich aber, dass man wartet bis noch weitere Fahrzeug da sind und einige Leute die Umgebung "absichern", dann kann man zwischen 2 oder 3 Fahrzeugen die notwendige Reparatur (und sei es nur ein Platten) durchführen. Ich lag im Juni unter einem Hilux und habe geholfen da den Zusatztank wieder zu befestigen, nachdem der herunter gekommen war. Ich hoffe das Konstrukt hielt dann wenigstens bis aus dem Park wieder heraus. Um gute Bilder zu machen stellt man halt das Fahrzeug so hin, dass man aus diesem einen guten Überblick hat. Man muss das Fahrzeug dafür ja nicht verlassen...
Gruß Markus
PS: Generell hilft man sich gegenseitig bei Pannen!
desertstar49 Beiträge · seit 201613. Sept. 2016 · #15
Hallo Civilized Ich kann meinen "vor-schreibern" nur zustimmen, dass in einem öffentlichen Park meiner Erfahrung nach Game-Drives nichts bringen. Ich habe ein paar mit gemacht und habe dabei nichts besonderes erlebt, die haben sich noch nicht mal abgesprochen gehabt und haben nur die gleichen Rechte wie Du auch. In Private-Game-Reserves ist es meiner Erfahrung nach was anderes. Abgesehen davon, dass die Leute besser ausgebildet schienen (teilweise zu zweit waren) und sich über Funk verständigt haben können sie in manchen Reserves auch querfeldein fahren oder können Funkhalsbänder anpeilen. In diesen Fällen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man z.B. Katzen sieht stark an und wenn man diese sieht, kommt man meist auch viel näher ran (abgesehen davon, dass es ein echtes Abenteuer ist über Dornenbüsche/... direkt drüber zu fahren). Die Fahrer fahren dann einfach querfeldein so nahe ran wie es geht/das Tier es zulässt. Wenn man nahe ran kommt, steigt die Wahrscheinlichtkeit von guten Bilder (bei entsprechendem Können).
Dementsprechend hat man zwar durchaus gravierende Nachteile bei einem geführten Game Drive (siehe Vorredner/ und für pures Afrika-Feeling ist es auch nichts), aber wenn man sich den richtigen Drive raussucht, hat es auch einige Vorteile. Für mich ist das eine gute Ergänzung zu dem selber suchen, solange man es nicht übertreibt.
In Etosha habe ich (im Juni letzten Jahres, dementsprechend fraglich ob das noch relevant ist) noch im - Gemsbokvlakte mehrfach Löwen gesehen (Abends) - Halali (also am Wasserloch im Camp) kam häufiger am frühen Abend ein Leopard vorbei (leider nicht als ich da war).
-Im Kalahari Game Lodge gibt es eine Löwen-Tour die ich mitgemacht habe. Dort konnte der Guide auf Funkpeilung von Halsbändern zurückgreifen und sie sind Querfeldein gefahren. Dabei haben wir einen Löwen gefunden, der auf vielleicht 4-5m ran kam, eine tolle Gelegenheit mit tollen Bildern.
kalachee1'059 Beiträge · seit 200613. Sept. 2016 · #16
Markus615 schrieb:
kalachee schrieb: Aussteigen ist in jedem Fall gar nicht - es ist ein Nationalpark und da ist das strengstens untersagt.
PS: Generell hilft man sich gegenseitig bei Pannen!
Hi Markus
Das ist natürlich klar! Im Notfall muss man halt aussteigen - aber ich glaube nicht, dass das gemeint war. 😉
@desertstar Das stimmt, da kann ich mich anschliessen. In privaten Game Reserves mag das anders ausschauen. Aber in der Etosha würde ich persönlich wenn immer möglich selbst meine Game Drives machen.
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201613. Sept. 2016 · #17
Danke, Sam.
kalachee schrieb: Also, als ich persönlich würde mir geführte (Gruppen)-Gamedrives gleich mal wieder abschminken. Ambitionierte Naturfotografie benötigt vor allem eines: Zeit. Die hast du in so einem Gruppenvehikel definitiv nicht,
Da gebe ich Dir natürlich Recht. Allerdings werden wir auch Kinder in unserer Reisegruppe haben, die womöglich nicht so viel Geduld aufbringen werden wie ich.
kalachee schrieb: Die anderen Touris reissen dir nach einer halben Stunde den Kopf ab, wenn du mal bei einer Sichtung oder einfach an einem Wasserloch stehen bleiben und abwarten willst.
Die Auseinandersetzung mit anderen Touris würde etwas einfacher ausfallen, wenn diese größtenteils oder sogar ausschließlich aus unserer Reisegruppe besteht.
ich bin auch ein absoluter Verfechter von Selbstfahren in Etosha. Es gibt dennoch viele Dinge, die man als ungeschulter Selbstfahrer eben nicht zu Gesicht bekommt.
Wenn es um Zeit für Fotografieren geht und Experten die einem alles zeigen können (fast 100% Sichtungserfolg auf praktisch alles außer Leopard an einem Tag), dann geht meine Empfehlung ganz klar Richtung Vreugde Guestfarm. Danie (studierter Wildtiermanager) und seine Frau Rachel (Dr. der Zoologie - Schwerpunkt Giraffen in Etosha) haben jahrelang in Etosha gearbeitet und geforscht. Die kennen wirklich alles und jeden. Ich glaube ein Auto alleine zu mieten schlägt so mit +-2200 N$ für einen ganzen Tag (Sonnenauf- bis untergang) zu Buche. Wenn die beiden nicht vor Ort sind oder können, dann fährt Theophelis, ein Hai||om (ehemaliges Siedlungsgebiet in Etosha), der noch das "traditionelle Auge" für wirklich jedes Tier hat. Ich könnte mir sowas für (Hobby)fotografen als perfekte Lösung vorstellen.
Viele Grüße aus dem warmen Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Flash20101'425 Beiträge · seit 201513. Sept. 2016 · #19
Toll zum Fotografieren finde ich persönlich - Goas (wie eine kleine Oase) - der Schlenker Suede und Salvadora (landschaftlich, da steht ein ganz toller Baum) 🙂 - Rietfontein (auch wegen dem vielen grün) - Pan's Edge (die Salzpfanne)
Die schönsten Ellie und Rhino Bilder sind in Okaukuejo und Halali entstanden. Morgens früh hoch zu Okondeka (von Okaukuejo aus) der Weg lohnt sich auch. Einmal landschaftlich und natürlich, weil es Löwengebiet ist. Dort hatten wir in diesem Juni ein traumhaftes Löwenerlebnis 🙂
Schönes Licht zum Sonnenuntergang hat man bei Nebrowni, da kann man recht lange bleiben, weil es nicht weit von Okaukuejo entfernt ist.
CivilizedThemenstarter35 Beiträge · seit 201613. Sept. 2016 · #20
desertstar schrieb: -Im Kalahari Game Lodge gibt es eine Löwen-Tour die ich mitgemacht habe. Dort konnte der Guide auf Funkpeilung von Halsbändern zurückgreifen und sie sind Querfeldein gefahren. Dabei haben wir einen Löwen gefunden, der auf vielleicht 4-5m ran kam, eine tolle Gelegenheit mit tollen Bildern.
Vielen Dank für die Auskunft, desertstar! Von der Löwen-Tour hatte ich bei Bwana Tucke gelesen. Tragen eigentlich alle Löwen Halsbänder? Oder sind die Halsbänder (bei männlichen Löwen) hinter der Mähne gut versteckt, so daß sie auf den Fotos nicht sichtbar sind?