Namibia will Elfenbeinhandel legalisieren

43 Antworten · 6’579 Aufrufe · gestartet 01. Sept. 2016 von Riedfrosch
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88 Beiträge · seit 202009. Okt. 2025 ·
Es gibt schon gute Gründe, das Verbot des Nashorn-Handels aufzuheben, Missbrauchspotential hin oder her.
Beinahe 50 Jahre Verbot haben im Ergebnis nur eines gebracht: die Spezies bis an den Rand der Ausrottung.
"Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten" (wie man gerne Albert Einstein zuschreibt).
Kontrollierter Handel wäre eine Einkommensquelle, aus der sich die teuren und gefährlichen Schutzmaßnahmen finanzieren ließen.
Gerne auch nur mit Horn aus De-Horning. Rhinos ließen sich so alle zwei bis drei Jahre "ernten", und wären gleichzeitig Rohstofflieferant und weniger attraktiv für Wilderer.
Es gilt das alte Sprichwort: wer eine Art schützen will, sollte sie essen. Das schafft einen Anreiz, die Tiere zu halten.
In diesem Fall will man sie ja nicht mal essen, sondern nur ihre Hörner verkaufen, die sowieso abgenommen werden.

Dass es dabei eine Herausforderung ist, den Missbrauch durch die Comrades zu verhindern, ist klar, aber unter der Aufsicht von CITES sollte das möglich sein.

Zur weiteren Lektüre verweise ich da mal auf Ulf Tubbesings Newsletter:
Seite 3: STRUGGLING TO SURVIVE: THE CHALLENGES OF THE PRIVATE RHINO OWNER
250 Beiträge · seit 202509. Okt. 2025 ·
Buitepos schrieb:Es gibt schon gute Gründe, das Verbot des Nashorn-Handels aufzuheben, Missbrauchspotential hin oder her.
Beinahe 50 Jahre Verbot haben im Ergebnis nur eines gebracht: die Spezies bis an den Rand der Ausrottung.
"Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten" (wie man gerne Albert Einstein zuschreibt).
Kontrollierter Handel wäre eine Einkommensquelle, aus der sich die teuren und gefährlichen Schutzmaßnahmen finanzieren ließen.
Gerne auch nur mit Horn aus De-Horning. Rhinos ließen sich so alle zwei bis drei Jahre "ernten", und wären gleichzeitig Rohstofflieferant und weniger attraktiv für Wilderer.
Es gilt das alte Sprichwort: wer eine Art schützen will, sollte sie essen. Das schafft einen Anreiz, die Tiere zu halten.
In diesem Fall will man sie ja nicht mal essen, sondern nur ihre Hörner verkaufen, die sowieso abgenommen werden.

Dass es dabei eine Herausforderung ist, den Missbrauch durch die Comrades zu verhindern, ist klar, aber unter der Aufsicht von CITES sollte das möglich sein.

Zur weiteren Lektüre verweise ich da mal auf Ulf Tubbesings Newsletter:
Seite 3: STRUGGLING TO SURVIVE: THE CHALLENGES OF THE PRIVATE RHINO OWNER
Diese Theorien klingen so lieb, scheitern aber an der Gier Einzelner und fehlender Logik.
Bestes Beispiel: Kaokoland, das bis vor wenigen Jahren überflutet war von Wild, bis die Einheimischen Gewehre genehmigt bekommen haben. Das Wild ist nicht so maßlos dezimiert worden durch Dürreperioden, sondern durch die Dickdärme der einheimischen Bewohner gewandert.
Gegen Wilderer muß so vorgegangen werden wie in Mexiko gegen die Drogenkartelle. Etwas Anderes funktioniert nicht.
88 Beiträge · seit 202009. Okt. 2025 ·
OceanView schrieb:Gegen Wilderer muß so vorgegangen werden wie in Mexiko gegen die Drogenkartelle. Etwas Anderes funktioniert nicht.
Weil der Krieg gegen Drogen auch so dermaßen erfolgreich war/ist. 😗