Doppelübernachtungen Etoscha?

3 Antworten · 1'224 Aufrufe · gestartet 22. Aug. 2016 von Chris42
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ThemenstarterGast22. Aug. 2016 · #1
Werte Mitforisten,

sorry, wieder eine Frage (als Namibia-Neuling). Im April/Mai 2017 (konkret Mitte April bis Mitte Mai) geht’s 4 Wochen mit 4x4 (von SCR) durch Namibia. Buchen wollten wir nur die Anfangstage, also Doppelübernachtung Waterberg und 5 x daran anschließend Etoscha, und zwar 19. – 24.4. wie folgt (Namotoni, Halali, Okaukuejo, Dolomite (Zelt), Olifantsrus).

Dass grundsätzlich Doppelübernachtungen sinnvoller sind, um dann auf den Campgrounds / Farmen an Aktivitäten teilzunehmen und zur Entschleunigung, sehe ich auch.
Aber mir erschließt sich der Sinn im Etoscha NP nicht: Da fahr ich doch eh morgens früh los und klapper den ganzen Tag die Wasserlöcher ab. Ob ich dann abends zum bekannten Campground zurückkomme (bei Doppelübernachtung) oder nen neuen ansteuere is doch eigentlich egal (abgesehen davon, dass ich im ersten Fall etwas vertrauter mit dem Campingplatzterrain bin...und vielleicht nen Stuhl stehen lassen kann, ok... 🙂 ). Oder hab ich nen Denkfehler drin?

Chris
857 Beiträge · seit 201422. Aug. 2016 · #2
Hallo,
kein Denkfehler. Nur unterschiedliche Vorlieben 😉 Manche fahren gern rum, andere sitzen gern am Wasserloch im Camp und warten. Kann beides gut sein, v.a. im August, wenn alles trocken ist, und die Tiere zu den großen Wasserlöchern müssen. Dann sind Doppelübernachtungen auch sinnvoll. Wenn man viel pirscht, ist es auch angenehm, das Ganze auf 2 Tage aufzuteilen. Wenn Du ein/ausräumen musst (Zimmer), oder Campsite auf-/Abbauen, macht es auch einen Unterschied. Beim Dachcamper weniger.

April/Mai ist noch nicht absolute Trockenzeit (je nach vorheriger Regenzeit), da macht es Sinn, frühmorgens und nachmittags bis abend zu fahren und zu schauen. Wir sind etwas früher unterwegs (Januar bis März, normal), und mittags sehen wir nicht viel, das Wild ruht.. inzwischen fahren wir dann die "Strecke" zum neuen Camp, und überlegen dann, im Camp zu chillen oder nochmal rauszufahren..
Gruß
Alex
4'140 Beiträge · seit 200922. Aug. 2016 · #3
Hallo Chris,
ich würde die Doppelübernachtungen in Halali und Okaukuejo machen. Die Wasserlöcher sind am Abend und in der Nacht häufig gut besucht von vielen Tieren, manchmal aber eben auch nicht. ich habe schon erlebt, dass an einem Tag ein dichtes Gedränge herrschte und am anderen Tag saß ich fast 3 Stunden für einen Schakal da. Zwei "schlechte" Tage hintereinander habe ich aber fast nie erlebt.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
173 Beiträge · seit 201423. Aug. 2016 · #4
Wie Alex schon schrieb, ist das letztendlich Geschmackssache.

Zu eurer Reisezeit ist es ja nicht so unwahrscheinlich, dass es insgesamt grüner und feuchter ist. Deshalb würde ich das pro-Argument bzgl. Doppelübernachtungen "Wasserlöcher an den Camps" als nicht ganz so gewichtig ansehen. Die Tiere verteilen sich eher im Park und kommen weniger in großen Gruppen an die Wasserlöcher. Von daher ist das mMn schon ok, wenn ihr jeden Tag das Camp wechselt, wenn es sonst für euch keine Gründe für einen längeren Aufenthalt gibt.