Bitte um Hilfe zur Streckenplanung

3 Antworten · 946 Aufrufe · gestartet 16. Aug. 2016 von bayern schorsch
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Themenstarter3'383 Beiträge · seit 200916. Aug. 2016 · #1
Hallo zusammen,

wir müssen nochmal an unserer Namibia Tour rumdoktorn und dazu habe ich konkret zwei Fragen zur Streckenführung:

1. Opuwo Country Lodge - Orupembe (lt google maps 185 km, 3 Std 12 Min. + 25 km zum Etambura Camp) ich geh mal von 5 Stunden aus 😕

2. Orupembe - Grootberg Lodge (lt google maps 346 km, 5 Std 42 min. + die 25 km vom Etambura Camp nach Orupembe) ich geh mal von 8 Stunden aus 😕

Wie ist Eure Einschätzung dazu?

Anmerkung: wir fahren mit einem bereits gebuchten Renault Duster 4x4 und sind uns über die Vor- und Nachteile bewusst. (einen entsprechenden Thread zum Thema Renault Duster 4x4 gab´s vor Kurzem).

Die Reisezeit ist ca. 20.-26./28.Apri 2017 und natürlich wissen wir heute nicht, was zu dieser Zeit das Wetter für Kapriolen schlägt.

Falls die Straßen hoffnungslos überflutet wären, hätten wir kein Problem damit, Camp Etambura zu stornieren. Zwar würden wir gern hinfahren, aber wenn das Wetter verrückt spielt, dann müssen wir nicht auch verrückt spielen. 😉 😄

Würde mich sehr über Rückmeldungen freuen.

Besten Dank schon im Voraus und herzliche Grüße

der bayern schorsch
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1'296 Beiträge · seit 200716. Aug. 2016 · #2
Hallo Bayern Schorsch,

jetzt bin ich direkt ein bisschen erschrocken über deine Frage. Ich habe den Duster 4x4 Thread nicht im Detail verfolgt, bin aber bisher davon ausgegangen dass du auf Schotterpisten unterwegs bist.
Die Strecke Opuwo - Etaambura sind wir ja Ende Mai gefahren und haben 5 1/2 Std. gebraucht. Aber das ist halt nicht nur Schotterpiste.
Orupembe - Grootberg Lodge halte ich ehrlich gesagt für einen Tag über die (westlich verlaufende) 3707 für extremst sportlich und würde wenn überhaupt eher Khumib - Hoarusib - Purros- D3707 fahren. Aber nicht mit einem Duster.
Die D3707 quert z.B. bei Purros den Hoarusib. Da musst du durch und es ist sehr tiefsandig. Bei einem Duster hätte ich da meine Zweifel.

D-Strasse heißt im Kaokoveld nicht gleich Schotterstrasse.

Ich will die Diskussion nicht wieder anheizen, aber grundsätzlich halte ich den Duster, noch dazu mit normaler Bereifung, für das Gebiet westlich der C43 für absolut ungeeignet. Auch wenns schwer fällt, ich würde den Schlenker nach Etaambura auslassen.

Gruß

Panther
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1'651 Beiträge · seit 201416. Aug. 2016 · #3
Hallo Claus,

ein Nachteil vom Duster ist der relativ kleine Tank mit 50 Liter.
Nimm zur Sicherheit noch einen vollen Reservekanister Diesel mit, denn auf dieser Strecke wirst Du öfters im ersten Gang fahren müssen.
Sollte die Tankstelle in Sesfontein geschlossen haben, könnte es eng werden bis zur nächsten in Palmwag.

Gruß Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
2'497 Beiträge · seit 201116. Aug. 2016 · #4
Hallo Schorsch,

wir sind voriges Jahr vom Marble Camp (sehr nah bei Etambura) bis nach Opuwo gefahren und mein Mann hat die Fahrzeiten aufgezeichnet: 6:24 reine Fahrzeit, mit Pausen 7:54. Wir hatten einen Buschcamper auf Hiluxbasis mit Offroadreifen und 3 l Motor. Sicher gibt es schnellere Fahrer als uns, es war aber übel holprig mit immer mal wieder Sand dazwischen, wo man schnell ein "Schwimmgefühl" hatte. Ansonsten haben wir die Strecke nicht als fahrtechnisch besondere Herausforderung empfunden, es war halt nur sehr lang und anstrengend.

Von Purros bis zum Marble Camp haben wir schon 4:26 benötigt, die Südafrikaner, die nach uns ankamen, haben die Strecke auch als eher langwierig empfunden, obwohl die sicher etwas schneller als wir unterwegs waren. Auch hier kann ich mir nicht vorstellen, dass die Zeitangaben bei Google hinkommen. Wir wären wohl nicht mal mit Deinen vermuteten 8 Std hingekommen.

Viele Grüße
Karin

P.s. Ach, und es war alles zur Trockenzeit (September) ohne Wasserquerungen und ausgespülte Stellen.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!