5 Personen in einem Auto?!

12 Antworten · 4'263 Aufrufe · gestartet 01. Aug. 2016 von Lalotti
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201601. Aug. 2016 · #1
Hallihallo,
wir, fünf Studenten zwischen 23 und 26, wollen für 18Nächte mit (Dach-)Zelt durch den Norden von Namibia und eventuell nach Botswana rüber.
Wir fragen uns, ob es möglich ist zu fünft nur einen Wagen mit zwei Dachzelten zu nehmen. Würden dann ein Extrazelt mitnehmen zum Übernachten.
Uns geht es vorrangig darum zu hören, ob es möglich ist - dass es in zwei Autos bequemer ist, wissen wir auch 🙂 Der Geldbeutel (und wir) würde sich nur sehr über ein statt 2 Autos freuen;)
Wir freuen uns über eure Einschätzungen 🙂
33,1k Beiträge · seit 200601. Aug. 2016 · #2
Hallo Lalotti,

möglich ist es - empfehlen würde ich es nicht. Im Double Cab hinten mit 3 Personen wird einfach unentspannt. Denkbar wäre noch ein Landcruiser (u.a. bei ASCO) - aber der kostet mit bis zu €190 am Tag - je nach Saison - natürlich auch einiges.
Je nach Route kommen vielleicht einfach 2 PKW mit Bodenzelten etc. in Frage? Ich persönlich würde den LWB-Quantum mieten und den Urlaub mit Bodenzelten und jeder Menge Platz im Fahrzeug genießen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
2'497 Beiträge · seit 201101. Aug. 2016 · #3
Hallo,

möglich ist vieles. Wir sind auch als Studenten mit voller Bergausrüstung zu fünft in die Alpen gefahren und das Auto war kein großer Hilux.

Mit Campingausrüstung ist es halt sehr, sehr eng. Ihr braucht Tisch, 5 Stühle, Kocher, Cooler, Schlafsäcke, Geschirr ... ein paar Vorräte, vor allem Wasser. Da ist dann der meiste Platz schon weg, also kann jeder nur ein kleines Täschchen mitnehmen, oder immer zu zweit eine. Auf den Rücksitz passt ja nicht mal mehr ein Rucksack und einer muss halt auch bei Gamedrives immer in der Mitte sitzen, wo es nicht bequem ist und man halt auch schlechter sieht.

Wenn Ihr Euch richtig, richtig gut versteht, bleibt sogar die Hoffnung, das Ihr auch nach der Reise noch befreundet sein werdet. 😗

Bei knappem Reisebudget würde ich allerdings Botswana weglassen, dort ist alles deutlich teurer als in Namibia und bei 18 Nächten auch schnell Gehetze.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
2'060 Beiträge · seit 201301. Aug. 2016 · #4
chamäleon2011 schrieb:Hallo, möglich ist vieles. Wir sind auch als Studenten mit voller Bergausrüstung zu fünft in die Alpen gefahren und das Auto war kein großer Hilux.
Das kenne ich auch: 2 Kinder, 4 Erwachsene, Skier, Snowboards, Stiefel, ... aber da war es Winter, und man hat sich gern aneinander gekuschelt und gegenseitig gewärmt - in Namibia möchte ich sowas nicht machen müssen.

Ich finde die bisherigen Tipps gut: 2 Autos, Bodenzelte, Botswana weglassen. Je nach den Strecken, die ihr fahren wollt, müssen es ja nicht einmal 4x4 werden - das spart dann auch wieder.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
7'272 Beiträge · seit 200601. Aug. 2016 · #5
Hallo Lalotti,

Mit etwas Glück könnt Ihr auch ein Fahrzeuge für sechs oder gar acht Personen mieten. Das ist meist günstiger als zwei Fahrzeuge.
Siehe dazu auch: http://www.namibia-forum.ch/forum/21-mietwagen/289557-hilfe-alle-mietwagen-zu-klein-fuer-grossfamilie.html#433603
Auch ich würde Botswana weglassen und dafür den Caprivi intensiv besuchen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
890 Beiträge · seit 201601. Aug. 2016 · #6
Hallo,
Ihr seid Studenten? Ihr seid jung? Ihr wollte Spaß? Ihr wollt Abenteuer, Ihr wollt etwas erleben?

Ein Fünfsitzer DoubleCap ist perfekt für Euch, 2 Dachzelte plus Zusatzzelt - top, Jeder hat nen Führerschein - prima, jeder sitzt mal bei Bedarf durch Plätzetausch am Fenster -noch besser.

Botswana, macht es - die Campsites sind auch nicht teurer als in Namibia und zu fünft reduzieren sich auch die Parkeintrittsgebühren, weil ihr nur mit einem Fahrzeug fahrt.

Ich wünsche Euch einen super Trip - den werdet ihr haben.
Gruß
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
7'272 Beiträge · seit 200601. Aug. 2016 · #7
Can schrieb:Botswana, macht es - die Campsites sind auch nicht teurer als in Namibia und zu fünft reduzieren sich auch die Parkeintrittsgebühren, weil ihr nur mit einem Fahrzeug fahrt.
Das ist quatsch! Eine typische Tour durch Botswana (Moremi, Savuti, Chobe) kostet für die Parkeintreintritte und Überanachtungen auf dem Camping zwischen 5 - 10 Mal mehr als im Caprivi.
Wobei der Fahrzeugteil beim Parkeintritt gering ist. Das teuerste sind die Campsite in den Botswana Parks (bis zu 50 U$ / Person und Nacht).

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
890 Beiträge · seit 201601. Aug. 2016 · #8
@Chrigu,
wenn du deinen Reisestil als Messlatte anlegst, dann mag das stimmen.... nur ich habe in der Chobe Safari Lodge 6,80€ Camping bezahlt - ein super Ausgangspunkt zu Land und zu Wasser, die Tierwelt am Chobe zu sehen. Über die Huntersroad und deren Eintritt und Campinggebühren müssen wir nicht reden oder.....
Es geht auch anders...
Und bei der Frage ging es um 18 Tage Namibia Nord und Botswana - da wird es keine Tour durch Botswana mit den Parks werden - Chobe/Kasane wird der Umkehrpunkt sein - also nix mit Quatsch.
Gruß
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
7'272 Beiträge · seit 200601. Aug. 2016 · #9
Hallo Can

Ich denke dass sich Deine Art zu Reisen gar nicht gross von der meinen Unterscheidet. Ich reise meist planlos (oder besser gesagt, mit ganz vielen Plänen und mache doch was anderes), buche selten vor und nehme es so wie es kommt.

Dieses Jahr war ich auch in der Chobe Safari Lodge auf der Campsite. Das passt für die Chobe Region ganz gut. Deine Aussage ist aber, dass die Campsites in Botswana nicht mehr kosten als die in Namibia. Das ist einfach nicht richtig.

Viele Leute (nicht nur hier aus dem Forum) fahren nach Botswana um in die Parks zu fahren und da auch zu übernachten. Auch bei einer 18 Tage Tour fahren viele gerne durch Moremi und Chobe. Und genau da stimmt es dann überhapt nicht.

Der Parkeintritt (auch am Chobe) kostet übrigens in Botswana auch mehr als das Dreifache gegenüber dem Caprivi. Hinzu kommen die Kosten für die Grenze (Road Tax etc.) und evtl. auch noch für den Autoverleiher für die Botswana Freigabe.

Für ein, zwei Tage würde ich mir das schenken und die Zeit lieber nur in Namibia verbringen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
890 Beiträge · seit 201601. Aug. 2016 · #10
Hallo Chrigu,
dann war das mißverständlich. Meine Antwort war bezogen auf die 18 Tage, Namibia Nord und Botwana. Wie geschrieben wird es dann sicher nicht die große Runde in BW sein. (Wäre es diese, dann stimmt deine Aussage natürlich mit den Aufwendungen.)
Aber so wirds Kasane sein (Vermutung). Und ich persönlich finde, dass das "Chobe Erlebnis" doch ein besonderes ist. Ich würde niemanden davon abraten - das gilt aber nur für mich persönlich .
Natürlich ist Mudumu, Mahango, Buffalo auch sehr schön aber dennoch.
Gut, die ca. 50,- Rand pro Nase müssten dann fürs Auto investiert werden. Ok, langsam liegen Sambia, Zimbabwe und Botswana auf fast gleichem Level mit den Gebühren - plus minus - da hab ich die günstigen Eintritte in Namibia nicht ganz gewürdigt.
Aber die Bootsfahrt auf den Chobe hat schon etwas, vor allem als noch nicht so Afrikabereister. Auch wenn es ein Tick teurer ist. Ich weiß, ich kann diese auch auf dem Kvando oder Kavango machen nur eben.....
Auch das Flair Kasanes ist denke ich für junge Leute schön, um abends noch einmal auf die Straße zu gehen oder an den Pool mit Drink in der C Safari Lodge oder deren Bar bei Sonnenuntergang an der Campsite etc.
Da denke ich, dass diese Mischung in Namibias Norden nicht in dem Umfang zu finden ist.
Mir würde es schwer fallen, jemanden von diesem Erlebnis abzuraten. Ausdrücklich ist das meine persönliche Einschätzung.
Gruß
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
4'129 Beiträge · seit 200801. Aug. 2016 · #11
Vielleicht schreibt ihr mal genaueres zu euren Zielen, denn auch danach richtet sich das Auto.
Grundsätzlich kommt es drauf an, ob ihr überhaupt Allrad benötigt.
Wenn ja, dann quetscht euch zusammen in einen 4x4 mit 2 Dachzelten. Das geht, aber es kommt sehr auf euch an, wie ihr miteinander harmoniert. Tipp: Reduziert euer Gepäck!!! Man räumt sich zu fünft zu Tode...
Wir würden zu fünft Bodenzelte bevorzugen und'n Bus nehmen.
80% aller interessanter Sachen, die ihr auf eurer geplanten Ecke so machen "wollt/könnt", gehen auch locker damit.
Den Rest bucht ihr dazu (Gamedrive, CRF) - wobei ich jetzt davon ausgehe, dass ihr sowieso nicht nach Savuti und Chobe wollt, - sonst hättet ihr diese besonderen Regionen erwähnt.


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
126 Beiträge · seit 201301. Aug. 2016 · #12
Hallo Lalotti

Ob zu 5. in einem oder zwei Autos unterwegs sein "machbar" ist, hängt wirklich von euch ab. Möglich ist dies auf jeden Fall (meine ganz persönliche Ansicht). Es ist eine Frage der persönlichen Bedürfnisse jedes Einzelnen, der Vorstellungen und Erwartungen, der Vorlieben, der Toleranz u.v.m.

Wir waren als 6-köpfige Familie in 1 Auto unterwegs, allen Unkenrufen und Warnungen (besonders seitens Vermittler) zum Trotz, erst noch mit einem Landrover da wir einfach einen 4x4 wollten (bis auf die letzten km im Sosussvlei haben wir die 4x4 nicht benötigt, das stimmt, trotzdem ist das Fahrerlebnis anders als mit einem Bus), und hatten wunderbare Ferien.

Die Kids/Teens waren zw. 8 und 15 Jahren (alle grossgewachsen für ihr Alter). Hatten vorwiegend Camping (Mahlzeiten in Eigenregie), zwischendurch (Windhoek, Swakopmund, Dolomite) auch eine feste Unterkunft. Wir hatten 1 Tasche/2 Personen, 2 Bodenzelte, minimale Campingausrüstung (selber gekauft, da die des Vermieters für unsere Bedürfnisse und Platzverhältnisse einfach zu umfassend) mit 1 Tisch aber ohne Stühle (haben aber immer eine Sitzgelegenheit gefunden), keinem Kühlschrank dafür eine einfache Kühlbox.

Jedermanns/fraus Sache ist dies bestimmt nicht - besonders aus Platzgründen. Zu 5. in einem Auto erlebt sich die Reise auch "gemeinsamer" als aufgeteilt in 2 Fahrzeugen. Tageweise Sitzplatz wechseln/rotieren hat sich bei uns auch sehr bewährt. Zwei Autos haben dafür andere Vorteile. An euch, abzuwägen was für euch passender ist 😉

Jetzt schon alles Gute und eine schöne, erlebnisreiche Reise
herzliche Grüsse, marilou
Lebensträume
Gast01. Aug. 2016 · #13
Hallo an die Studentenrunde,
Ich habe in allen möglichen Kombinationen kampiert, mit Schlafen im BZ, DZ, Auto, mit Gepäck im Auto, am Dach, im Hänger … und habe mir die Meinung gebildet, dass das nervigste und zeitaufwändigste das penible Packen wegen Mangels an Stauraum ist. 5 Personen sind eine andere Kategorie als nur zu zweit, aber es geht, wie schon gesagt wurde. Wenn es denn, ob begründet oder nicht, unbedingt ein Allradauto sein soll, würde ich im BZ übernachten (oder höchsten ein DZ) und einen ordentlichen Gepäcksträger und Boxen nehmen. Zelt auf- und Abbauen geht schneller als penibles Packen.
Ist aber natürlich alles Ansichts- und Geschmackssache…jeder nach seiner Fasson (gegendert bitte selber dazu denken).
Grüße
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016