Maputo schrieb:BikeAfrica schrieb:...da begreife ich jetzt den Zusammenhang nicht ganz.
... Afrikaner, die sich im Sand festfahren, haben in der Regel keines dieser drei Hilfsmittel verfügbar. Oft ist nicht einmal ein Ersatzreifen dabei, den man anstelle des Sackes im Sand vergraben könnte. Zuvor Luft ablassen und anschließend wieder aufpumpen ist für die auch keine Option.
... macht ja nichts ...
"Afrikaner"... die warten dann halt einfach bis ein Lastwagen kommt der sie rauszieht, oder sie schaufeln tagelang, wobei sie sicher auch keine Schaufel dabei haben. Das ist ihnen aber egal weil sie ja Zeit haben und warten angenehmer ist ... 🙂
Südafrikaner gehen auch als "Afrikaner" durch. Die haben in der Regel immer ALLES dabei. Seilwinde, Highjack, Sandbleche, nerviger Generator, Windschutz usw usw.. und ein Riesen-Trailer gefüllt mit allem was man(n) im Busch "braucht" oder eben nicht....
Das Video wurde nicht in Südafrika aufgenommen und zeigt halt, wie man sich ohne großartige Technik helfen kann. Vielleicht hilft es mal jemandem. Ich finde die Kunst des Improvisierens in Afrika einfach klasse.
Wer sämtliche Ausrüstung mitführt, Allradantrieb hat und seinen Luftdruck auch unterwegs beliebig anpassen kann, der muss sich ja nicht festfahren ... 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...