GRGrenzgängerThemenstarter142 Beiträge · seit 201623. Juli 2016 · #1
waterlike873 Beiträge · seit 201423. Juli 2016 · #2coole Methode!. Muss ich mal ausprobieren 😉
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201223. Juli 2016 · #3Tja, "ex oriente lux".
Die Hacke nicht vergessen!
Grüsse,
rolfhorst
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200723. Juli 2016 · #4Hallo Haio,
Danke fürs zeigen!
Ich hoffe zwar, dass wir uns demnächst nicht festfahren, aber so ein Band werden wir uns mal einpacken. Vielleicht kennst du noch "Malcolm Douglas" aus Australien? der machte das ähnlich mit einem Ersatzreifen.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201123. Juli 2016 · #5Hallo,
das wird meinem Mann nicht gefallen. 😗 Er hat sich bei der Fahrzeugübernahme die Seilwinde ganz genau erklären lassen, weil er so gerne mal seine Frau eingraben wollte, um die Winde an ihr befestigen zu können. 😈 Den Vorschlag des Mitarbeiters von Savanna, man könne auch den Ersatzreifen nehmen, fand er auch schon nicht so toll. 🤩 Ich hatte großes Glück, dass wir uns nicht ernsthaft festgefahren haben. 😛
Viele Grüße
karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200623. Juli 2016 · #6Hallo Karin,
chamäleon2011 schrieb:Er hat sich bei der Fahrzeugübernahme die Seilwinde ganz genau erklären lassen, weil er so gerne mal seine Frau eingraben wollte, um die Winde an ihr befestigen zu können. 😈 Den Vorschlag des Mitarbeiters von Savanna, man könne auch den Ersatzreifen nehmen, fand er auch schon nicht so toll. 🤩
ich glaube, ich muss mal ernsthaft mit Deinem Mann sprechen.
Vielleicht leiht er Dich mal für ein paar Wochen aus. 😉
Im Gegensatz zu dem Ersatzreifen kannst Du immerhin selbst zu dem Loch gehen und vor allem kannst Du es zuvor auch selbst ausheben. Nie war aus dem Sand graben einfacher als heute ...
Mit freundlichem Grinsen
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Logi16,9k Beiträge · seit 201223. Juli 2016 · #7Hallo,
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪 LEleserGast24. Juli 2016 · #8Hi, nachdem das Thema schon beim Gemütlichen angelangt ist, beschäftigt mich noch das Technische.
Der gesprochene Kommentar ist m. E. etwas schlampig, denn mit Traktion (Durchdrehen) hatte das zumindest beim Anfahren nichts zu tun, weil das Rad völlig frei war (und für das Umwickeln des Gurts auch sein muss) und anfänglich quasi als Winde fungierte und sich das Auto im Retourgang selbst herausgezogen hat. Und damit das so sauber funktioniert wie im Video, müsste das Differential wohl gesperrt sein. Bei offenem Diff. und unterschiedlicher bzw. wechselnder Traktion zwischen den Rädern würde das vermutlich nicht so zügig gehen wie im clip.
Würde mich interessieren, was die Allradexperten dazu sagen.
Grüße
swisschees1'715 Beiträge · seit 200624. Juli 2016 · #9Hallo Leser
Habe die gleiche Überlegungen wie Du gemacht, denn unser 4x4 Bus hat keine Differenzialsperre.
Wenn nur ein Rad durchdreht müsste man dann das Band an diesem befestigen. Es fragt sich aber, ob das andere nicht auch noch durchdreht. Da braucht man zwei Bergebänder du zwei Säcke resp. Ersatzräder.
Fall der Wagen grossflächig aufliegt, kommt dann u.U. das vergrabene Teil wie ein Champagnerkorken geflogen 🤩
Gruss
Emanuel
CACan890 Beiträge · seit 201624. Juli 2016 · #10Hallo,
ja das stimmt, dass das Fahrzeug bei diesem "genialen" Trick über Diff Lock verfügen muss. Sonst würde das Rad bei fest umwickelten Seil stillstehen und das gegenüberligende durchdrehen. Es sei denn, das gegenüberliegende muss noch mehr Kraft aufbringen.
Mein Pathfinder hat kein Difflock hat aber im Low Range einen automatischen Bremseneingriff mit Kraftverteilung. Das heiß, dass durchdrehende Rad wird durch die Bremse abgebremmst und die Kraft auf das stehende Rad geleitet. Somit ist theoretisch bei allen serienmäßig ausgestatteten und moderneren Fahrzeugen mit Einzelradaufhängung diese Bergemethode machbar. Starrachsfahrzeuge haben das meines Wissens noch nicht an Bord, da wird auf die mechamische Differenzialsperre gesetzt falls vorhanden.
Übrigens ist das mit dem "Anker" vergraben eine uralte Methode. Wird z.B. im Brückenbau anewendet.
Gruß
Hat jemand andere technische Hinweise bitte gern posten. Z.B. ob der neue Ranger auch diesen Bremseingriff hat oder Diff Lock mech.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200624. Juli 2016 · #11Can schrieb:
ja das stimmt, dass das Fahrzeug bei diesem "genialen" Trick über Diff Lock verfügen muss. Sonst würde das Rad bei fest umwickelten Seil stillstehen und das gegenüberligende durchdrehen.
... das gegenüberliegende Rad hatte ja offenbar so viel Grip, dass zunächst das durchdreht, an welchem der Gurt befestigt wurde. Ich kann mir schon vorstellen, dass das auch ohne Differentialsperre funktionieren kann.
Gruß
Wolfgang
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picco6'369 Beiträge · seit 201124. Juli 2016 · #12Hoi zämä
Can schrieb:Das heiß, dass durchdrehende Rad wird durch die Bremse abgebremmst und die Kraft auf das stehende Rad geleitet. Somit ist theoretisch bei allen serienmäßig ausgestatteten und moderneren Fahrzeugen mit Einzelradaufhängung diese Bergemethode machbar. Starrachsfahrzeuge haben das meines Wissens noch nicht an Bord, da wird auf die mechamische Differenzialsperre gesetzt falls vorhanden.
Ob das Auto mit Einzelradaufhängung oder Starrachse ausgerüstet ist hat damit nichts zu tun.
Grundsätzlich funktionieren beide Methoden bei beiden.
Aber die Brems-Variante gibts natürlich mehr bei den moderneren SUV's als bei den Hardcore-Geländewagen mit Starrachse.
Ich hab auch schon gesehen dass die hinteren Bremsen per Seilzug einzeln betätigt werden konnten (Umbau, nicht serienmässig), was sozusagen die prähistorische Variante des modernen Bremseingriffes per Elektronik darstellt.
Maputo828 Beiträge · seit 201624. Juli 2016 · #13....also ich weiss nicht. Die Methode ist etwas SchnickSchnack und wird sicher nicht funktionieren wenn das Auto richtig tief im Sand / Schlamm festgefahren ist und auf den Achsen aufliegt.
Der Aufwand das Ganze einzurichten ist zudem viel zu gross.
Da nimmt man kurz den Highjack hebt das Auto, unterlegt ein paar Steine oder dicke Äste und die Situation ist gelöst. Gruss Andreas
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200624. Juli 2016 · #14Maputo schrieb:
Da nimmt man kurz den Highjack hebt das Auto, unterlegt ein paar Steine oder dicke Äste und die Situation ist gelöst.
... Afrikaner, die sich im Sand festfahren, haben in der Regel keines dieser drei Hilfsmittel verfügbar. Oft ist nicht einmal ein Ersatzreifen dabei, den man anstelle des Sackes im Sand vergraben könnte. Zuvor Luft ablassen und anschließend wieder aufpumpen ist für die auch keine Option.
Gruß
Wolfgang
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CACan890 Beiträge · seit 201624. Juli 2016 · #15Hallo,
Hijack - ja, nur sind die Zeiten auch bald gezählt..... wo hebst du einen X5, Audi Q, Landcruiser, Disco 6 an außer an den schönen Alufelgen..... mittlerweile kann man selbst nen Pickup nur noch hinten mit Jack anheben. Oder seh ich das falsch?
Und die Urgeländewagen sind in den nächsten 10 Jahren tot - sh. CO2 Steuer und Spritpreise.
Die Afrikaner - sind meist auf solchen Strecken zu mehreren Leuten im Auto, zur Not heben die das Auto aus dem Sand.....
Maputo828 Beiträge · seit 201624. Juli 2016 · #16BikeAfrica schrieb:
... Afrikaner, die sich im Sand festfahren, haben in der Regel keines dieser drei Hilfsmittel verfügbar. Oft ist nicht einmal ein Ersatzreifen dabei, den man anstelle des Sackes im Sand vergraben könnte. Zuvor Luft ablassen und anschließend wieder aufpumpen ist für die auch keine Option.
...da begreife ich jetzt den Zusammenhang nicht ganz.
"Afrikaner"... die warten dann halt einfach bis ein Lastwagen kommt der sie rauszieht, oder sie schaufeln tagelang, wobei sie sicher auch keine Schaufel dabei haben. Das ist ihnen aber egal weil sie ja Zeit haben und warten angenehmer ist ... 🙂
Südafrikaner gehen auch als "Afrikaner" durch. Die haben in der Regel immer ALLES dabei. Seilwinde, Highjack, Sandbleche, nerviger Generator, Windschutz usw usw.. und ein Riesen-Trailer gefüllt mit allem was man(n) im Busch "braucht" oder eben nicht....
Maputo828 Beiträge · seit 201624. Juli 2016 · #17Can schrieb:Hallo,
Hijack - ja, nur sind die Zeiten auch bald gezählt..... wo hebst du einen X5, Audi Q, Landcruiser, Disco 6 an außer an den schönen Alufelgen.....
....da hast du recht... ein X5 oder Audi Q ist nicht für den Busch gemacht...und mach Dir keine Sorgen, es wird immer Autos geben für den rauen Einsatz im Busch oder auf Farmen ...
CACan890 Beiträge · seit 201624. Juli 2016 · #18@Maputo, welchen würdest du jetzt als Neuwagen nehmen?
Maputo828 Beiträge · seit 201624. Juli 2016 · #19Can schrieb:@Maputo, welchen würdest du jetzt als Neuwagen nehmen?
...wenn Du ein richtiges Auto für den Busch kaufen willst kann ich eigentlich nur einen Landcruiser empfehlen. Hände weg vom Landrover Defender. Da hast du immer Probleme. Ich sehe das bei meinen Kollegen in RSA. Immer ist irgendwas kaputt, unglaublich.
http://www.extremfahrzeuge.com/land-cruiser-j7/hzj78.htmlIch weiss nicht, ob es die noch neu gibt in DE...sonst einen guten Occasion, die Autos bekommst Du nicht kaputt, glaub mir...lg Andreas
CACan890 Beiträge · seit 201624. Juli 2016 · #20Kaufen kannst du alles - nur zugelassen bekommst du ihn nicht, geschweige denn, dass du mit dem Ding noch in eine Großstadt fahren kannst.
Den Spritverbrauch werden sich in ein paar Jahren viele Leute genau anschauen. Da steht dann 7.5 /100km zu 18.9 /100km. Selbst in SA ist der Spritverbrauch ein Thema heutzutage.
Einen alten Chevrolet Pickup bekommst du auch nicht kaputt. Die ganzen alten Dinger haben die für billiges Geld an die einheimischen in Zim verschrebelt - nur sehen tust du keinen mehr, bei 25 Liter Spritverbrauch und 1.60 Us$ pro Liter kein Wunder. Da hält sich dann doch die Begeisterung für ein unverwüstliches Auto in Grenzen.
Und das da nieeeee was kaputt geht....da hab ich schon anderes gesehen. Ich guck ja immer mal zu den Toyotawerkstätten durchs Tor und schau mir die auseinandergebauten Toyotas aller Baureihen mal an.
Aber der Mythos lebt weiter.....
PS: soviel ich weiß ist die Produktion des Defender ingestellt - Uralttechnik nicht mehr verkäuflich.