JOSOThemenstarter55 Beiträge · seit 201210. Juli 2016 · #1
Hallo Zusammen, sind seit heute aus unserem dritten Namibia Urlaub in Folge zurück und haben schon wieder neue Ideen. Da ich schon sehr viel aus dem Forum an Informationen bekommen habe, DANKE an alle, möchte ich nun gleich eine Frage stellen. Wir hben dieses Jahr einen Vorschlag bekommen als neue Herrausforderung eine Guided Selbstfahrer Tour von Lüderitz nach Walvis Bay über die Dünen zu machen. Nun kommen gleich meine Fragen : 1. Hat diese Tour schon mal jemand gemacht? 2. Welche lokalen Anbieter gibt es? 3. Mit welcher Mietwagenfirma kann man das machen?
1) Ja, ist ein Traum, aber meist ziemlich kalte Angelegenheit. 2) Es gibt 3 oder 4 Anbieter (z.B. Coastway Tours, Coast2Coast) die je nach Permit eine genau festgesetzte Anzahl an Touren anbieten dürfen. Ist alles streng staatlich geregelt. 3) Soweit ich weiß verbieten es alle. Es gibt aber wohl einen Anbieter, der es "toleriert", aber auf komplett eigenes Risiko, d.h. ohne jeglichen Versicherungsschutz. Ich meine Du findest hier im Forum auch was dazu (so grob 2 Jahre zurück). Es gibt auch ziemlich genaue Anforderungen an die Fahrzeuge die mitfahren dürfen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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Wir haben dieses Jahr im März die Tour "Faces of the Namib" gemacht. Ist der selbe Veranstalter , nämlich Uri Adventures, wie bei Lüderitz - WB - Tour. Nur startet man in Solitaire. Fahrtechnisch ebenso anspruchsvoll, allerdings landschaftlich abwechslungsreicher, da man durch den Kuiseb Canyon sowie durch die roten Dünen fährt. Die letzten Fahrtage sind beide Strecken identisch. Die Tour war für uns ein absolutes Highlight, können wir nur empfehlen!
Unser Fahrzeug hatten wir von Africa on wheels, der Ableger von Caprivi Car Hire. Wir hatten einen LC HJ100 mit Dachzelt, mit V8 Benzinmotor, 200l Tank. Der Bolide war bestens geeignet für die Tour, wir hatten keinerlei Probleme. Abwicklung bei Übergabe und Rückgabe nett, kompetent und unkompliziert. Auf unserer Tour hatten wir auch 2 Autos von Bushlore dabei, ein 2.5 Hilux , der in der gesamten Gruppe am schwächsten motorisiert war und immer wieder Probleme hatte, sowie ein Lc, HZJ, der zwar immer wieder Batterieprobleme hatte, Leistung hat aber für diese Tour gereicht. Wir würden Africa on wheels immer wieder vorziehen!
LG Birgit
Topobär5'479 Beiträge · seit 200911. Juli 2016 · #4
Hallo Jochen, wir sind die Tour über den Jahreswechsel 2014/2015 gefahren. Hatten einen Toyota Fortuner mit 3l Diesel-Maschine und Automatikgetriebe von Bushlore. Ist lt. Uri-Adventure das perfekte Auto für die Tour. Fotos, Erlebnisse und Eindrücke unserer Tour findest Du in meinem Reisebericht "Auf großer Fahrt". Den Link dazu findest Du in meiner Signatur. Die Tour war mit das schönste, was wir je in Afrika erlebt haben. Für uns steht fest, dass wir das wiederholen werden.
Noch eine Anmerkung zum Thema Versicherungsschutz. Letztendlich fahren alle Teilnehmer die Tour ohne Versicherungsschutz. Das gilt auch für die vielen Südafrikaner, die mit Ihren Privatfahrzeugen die Haupt-Klientel bei diesen Touren sind, denn in allen Versicherungsbedingungen sind Dünen-Touren ausgeschlossen. Man kann halt nicht alles versichern und bei manchen Dingen muss jeder für sich abwägen, welches Risiko sie einem Wert sind. Uns hat es ausgereicht, dass der Vermieter der Tour zugestimmt hat und uns ein zuverlässiges Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat.
JOSOThemenstarter55 Beiträge · seit 201211. Juli 2016 · #5
Hallo Brigite, Hallo Thomas, vielen Dank für eure Antworten. werde gleich mal weiter suchen und eure Hinweise lesen. eine Frage hätte ich zrotzdem gleich, Africa on Wheels ist ein Ableger von Caprivi Car Hire, wie sieht es bei denen mit der GPS Überwachung aus.? Wir hatten diese Jahr ein Gespräch mit einer Familie die Ihr Fahrzeug von Caprivi Car Hire hatte und bei 80km/h auf Gravel hat es immer gepiepst. h Hat man dies bei Africa on Wheels genauso?
danke gruss Jochen
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200611. Juli 2016 · #6
Hallo Jochen
Ich habe zweimal die Tour von Lüderitz bis Saddle Hill (ca.180km nördlich von Lüderitz) gemacht. Das ist sehr spannend und macht viel Spass. Wir hatten auf der letzten Tour drei schöne Landcruiser von Africa on Wheels dabei. Ich denke, wenn man denen sagt, dass man diese Tour macht erhält man auch die entsprechenden Fahrzeuge.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Das gilt auch für die vielen Südafrikaner, die mit Ihren Privatfahrzeugen die Haupt-Klientel bei diesen Touren sind, denn in allen Versicherungsbedingungen sind Dünen-Touren ausgeschlossen.
wie kommst Du darauf? Mein Fahrzeug ist z.B dafür versicherbar (und war es bei der Tour auch). Es kommt auf die Versicherung drauf an. Ich kenne niemanden der das Risiko mit seinem Privatfahrzeug eingegangen ist.
Viele der namibischen Mietwagenfirmen verbieten die Tour ausdrücklich, auch auf eigenes Risiko.
Beste Grüße Christian
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JOSOThemenstarter55 Beiträge · seit 201211. Juli 2016 · #9
hallo Logi das mit der GPS Überwachung mag ja noch gehen aber wenn es bei 80km/h piepst. Wir waren. dieses Jahr auf manchen Strassen immer mit 90-100 km/h unterwegs.
gruss Jochen
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200912. Juli 2016 · #10
JOSO schrieb:...Wir waren. dieses Jahr auf manchen Strassen immer mit 90-100 km/h unterwegs....
Das ist ja der Grund warum man sich für diese Maßnahme entschlossen hat. Auf Gravel sollte man max. 80 km/h fahren. Es gibt allerdings einige Streckenabschnitte (z.B. von Solitaire nach Walfishbay) da ist auf der Gravelpad ausdrücklich 100 km/h erlaubt. Wenn man da mit 80 km/h fahren muss weil es ansonsten ständig piept, ist das schon nervig.
Gruß Klaus
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Juli 2016 · #11
travelNAMIBIA schrieb:Hi Thomas,
Das gilt auch für die vielen Südafrikaner, die mit Ihren Privatfahrzeugen die Haupt-Klientel bei diesen Touren sind, denn in allen Versicherungsbedingungen sind Dünen-Touren ausgeschlossen.
wie kommst Du darauf? Mein Fahrzeug ist z.B dafür versicherbar (und war es bei der Tour auch). Es kommt auf die Versicherung drauf an. Ich kenne niemanden der das Risiko mit seinem Privatfahrzeug eingegangen ist.
Viele der namibischen Mietwagenfirmen verbieten die Tour ausdrücklich, auch auf eigenes Risiko.
Beste Grüße Christian
Hallo Christian,
ich komme darauf, weil außer uns die gesamte Gruppe aus Südafrikanern bestand, die mir das so gesagt haben. Sie erklärten mir, dass bei einem Überschlag in den Dünen auch Ihre Fahrzeuge unversichert sind. Ein Betriebsschaden (z.B. Motor oder Getriebe) und die daraus erwachsenen Folgen sind sowieso nicht versicherbar.
Es gibt durchaus einige Mietwagenfirmen, die die Teilnahme an solchen Touren auf eigenes Risiko gestatten. Man sollte das aber auf jeden Fall im Vorfeld klären. Wir hatten das so gemacht und man hat extra das passende Fahrzeug für uns bereit gestellt.
da haben die aber Unsinn erzählt. Tuffstuff bietet sowas z.B. an (sind auch die größten spezialisieren 4x4-/SUV-Versicherer). Ich persönlich hatte eine Zusatzversicherung bei meiner normalen Kfz-Versicherung angeschlossen ("fully comprehensive insurance including all offroad-driving and including all electrical and mechanical failures." ...).
Viele Grüße Christian
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Juli 2016 · #13
auch off Topic
Das ist interessant zu wissen. Vor allem, dass man in Südafrika auch Betriebsschäden am Auto versichern kann. Solch eine Versicherung gibt es in Deutschland z.B. gar nicht.