SAsalutti1Themenstarter4 Beiträge · seit 201615. Juni 2016 · #1Liebe Community
Wir planen unsere erste 4x4 Reise für im Juli 2017 auf dem afrikanischen Kontinent und haben dazu unsere Wunsch-Reiseroute ausgearbeitet.
1. Tag Ankunft am Nachmittag in Windhoek (Camperübernahme, Einkaufen, Übernachtung Urban Camp)
2. Tag Windhoek – Waterberg Plateau
3. Tag Waterberg Plateau & Umgebung (D3022 + D2863)
4. Tag Waterberg Plateau & Umgebung – Lindequist Gate
5. Tag Etosha NP (Übernachtung beim Okaukuejo Camp)
6. Tag Etosha NP (Übernachtung Halali Camp)
7. Tag Etosha NP (Übernachtung ausserhalb vom Anderson’s Gate)
8. Tag Etosha NP (Übernachtung Dolomite Camp)
9. Tag Dolomite Camp – Palmwag (Grootberg Pass)
10. Tag Damarland, Twyfelfontein, D2612
11. Tag Brandberg (Wanderung White Lady)
12. Tag Brandberg – Spitzkoppe
13. Tag Spitzkoppe – Blutkuppe (Mondlandschaft, Welwitschias)
14. Tag Blutkuppe – Kuiseb Canyon
15. Tag Reservetag, Naukluft NP (Olive Trail?)
16. Tag Sesriem Canyon (Sesriem Canyon, Dead Vlei, Sonnenuntergang Sossusvlei, Übernachtung beim Restcamp Nationalpark)
17. Tag Sossusvlei Sonnenaufgang, D707
18. Tag D707 – Fish River Canyon
19. Tag Fish River Canyon (Aussichtspunkte) – Keetmanshoop (Köcherbaumwald)
20. Tag Keetmanshoop – Kgalagadi Transfrontier Park (Übernachtung Mata Mata)
21. Tag Kgalagadi Transfrontier Park (Mata Mata - Twee Rivieren (Übernachtung))
22. Tag Kgalagadi Transfrontier Park (Twee Rivieren - Nossob Rest Camp (Übernachtung))
23. Tag Verlassen vom KTF NP
24. Tag Kalahari (Oanob Damm?)
25. Tag Kalahari – kurz vor Windhoek
26. Tag Camper waschen, Camperrückgabe, Rückreise am Nachmittag
Was denkt ihr davon? Vielleicht noch als Ergänzung dazu:
- Das Schwergewicht dieser Reise liegt für uns in der Natur, der weiten Landschaft, dem Freiheitsgefühl und bei den Tieren. Windhoek und Swakopmund lassen wir bewusst aus, sie sind für uns lediglich „Einkaufstopps“. 😉
- Wir lieben die Weite, die Freiheit, die Ungebundenheit. Weitere Strecken zu fahren sind für uns kein Problem, 4x4 macht uns Freude. (Als Anhaltspunkt: im australischen Outback fühlen wir uns puddelwohl)
- Es ist für uns kein Problem, jede Nacht an einem anderen Ort zu verbringen, d.h. jeden Tag weiterzureisen.
- Wir mögen es gerne spontan, daher buchen wir nur die Camps für die 1. Nacht in Windhoek, beim Etosha, Sesriem und KTF vor.
Was für Tipp’s und Trick’s könnt ihr uns auf den Weg mitgeben?
- Was unterwegs besuchen?
- Besonders schöne Strecken?
- Camps?
Vielen lieben Dank für eure Hilfe!
Die zwei Weltenbummler 🤪
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200615. Juni 2016 · #2Hallo salutti1,
viel kann man ja nicht raten, weil ihr ja gerne es genau so haben wollt.
Mir fällt auf: Permit für Blutkuppe und Kuiseb (Hinweis:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/288247-kuiseb-geschlossen.html) müsst ihr ja irgendwo vorher besorgen. D.h. ihr müsst es in Windhoek nach Ankunft machen oder eben doch nach Swakopmund. Naukluft könnt ihr Glück haben, dass das kleine Permit-Büro offen ist, ansonsten müsstet ihr das Permit auch vorher besorgen.
Tag 24 verstehe ich nicht. Kalahari hat rein gar nichts mit dem Oanob zu tun.
Habt im Hinterkopf, dass es im Juli, v.a. im Süden "schweinekalt" werden kann.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S. Nur als Hinweis: Gerade auch die Gegend um Swakopmund hat was Natur und Landschaft angeht jede Menge zu bieten.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
SAsalutti1Themenstarter4 Beiträge · seit 201615. Juni 2016 · #3Vielen Dank Christian für den Hinweis betreffend Permit. Das war mir bisher noch nicht bekannt. So wird es dann wohl doch einen kurzen Abstecher nach Swakopmund geben. 😉
Demzufolge werden wir auch die ganz guten Schlafsäcke mit ins Gepäck nehmen.
Ich denke Tag 24 wird dann ein reiner Fahrtag zurück nach Windhoek.
Danke für deine Ratschläge.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200615. Juni 2016 · #4Hi salutti1,
So wird es dann wohl doch einen kurzen Abstecher nach Swakopmund geben
achtet nur darauf, dass ihr auch zu den Öffnungszeiten des MET-Büros in Swakop seid (Mon-Fri 8-13 hrs and 14-17 hrs, Sat/Sun 8-13 hrs).
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hanne6'152 Beiträge · seit 200615. Juni 2016 · #5hallo salutti,
tag 4 finde ich o.k.vom Waterberg zum Lindequist Gate - dort würde ich z.B. auf die Campsite von Onguma gehen,
tag 5 von lindequist nach Okaukuejo - tag 6 von okaukuejo nach Halali - tag 7 dann wieder nach Okaukuejo und dort irgendwo ausserhalb , das verstehe ich nicht, ihr fahrt doch dann zum dolomit camp.
Wenn dann sollte die Routenplanung so aussehen - Lindequist-Halali-Okaukuejo-o.k. wenn ihr da dann nochmals ausserhalb campen wollt, denke ihr wollte dann innerhalb von der Etosha zum Dolomit Camp bzw. auf die Campsite fahren und nicht aussen herum über Kamanjab. 3 Tage im KTP sind wirklich zu wenig , das lohnt sich kaum, zumal ihr jeden Tag zu einem anderen Camp fahrt.
Was meint ihr mit ausserhalb des KTP wie weit entfernt zum Lake Oanob ist ein Ritt und wie Christian schon schreibt nicht in der Kalahari, da könnt ihr z.B. zur Campsite von Bagatelle fahren oder Anib Lodge - liegen Umgebung Mariental.
Schaut die Strecken nochmals auf der Karte an.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Grit145 Beiträge · seit 200615. Juni 2016 · #6Hallo salutti1
Ihr habt eine schöne Tour zusammengestellt. Wenn ihr viel Wert auf Natur und Landschaft und, ich nehme an, auch Tiersichtungen legt, warum bleibt ihr nicht einen Tag länger im Kgalagadi Transfrontier Park.
Ich würde z. B. entweder eine 2. Nacht (23. Tag) in Nossob bleiben, dann könntet ihr gut noch von dort bis nach Unions End fahren oder evtl. eine Nacht im Wilderness Camp Grootkolk verbringen. Nördlich von Nossob sind einige sehr schöne Wasserlöcher (Kwang, Bedingt, Polentswa) an denen immer viel los ist. Wird hatten dort bisher jedes Mal viel Glück mit Löwen, Geparden und Hyänen.
Dann könntet ihr am 24. Tag über die Upper Dune Road gemütlich bis nach Mata Mata zurückfahren und danach an Tag 25. über die Grenze und danach z. B. bis Lake Oanob Resort. Dort gibt es schöne große Campsites, zum Teil mit eigener Lapa und Sanitärhäuschen, wo man viel Platz hat, um zum Schluß der Reise den ganzen Krempel zu sortieren, das Auto zu reinigen, etc.
Am nächsten Tag ist man dann in max. 1,5 hrs in Windhoek.
LG
Grit
Hanne6'152 Beiträge · seit 200615. Juni 2016 · #7hallo salutti,
von Mata Mata bis zum Lake Oanob sind es ca. 485 km , Zeit ca. 6 Stunden fahrt über die Gravel ist die kürzeste Strecke, da kann man nicht immer 80 fahren und man braucht auch mal Zeit für ein Fotostop , wer das mag ist o.k.
Wir sind von Mata Mata bis Kalkrand gefahren und haben ca. 6,5 Stunden gefahren, ich möchte ja auch noch so ankommen, dass ich
von der Unterkunft noch was habe.
Entfernungen im KTP : ohne Pinkelpuase , Tiersichtungen /Fotos
Nossob - Unions End 3 St. ca. 124 km
Nossob Grootkolk 2,5 St. 100 km
Nossob - Mata Mata 3,5 St. 161 km
Beste Grüsse
Hanne
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SAsalutti1Themenstarter4 Beiträge · seit 201615. Juni 2016 · #8Wow ihr seit fantastisch! 🤩 Ein herzliches Dankeschön für eure Inputs und die wichtigen Infos. Ich habe diese bei unserer geplanten Route einfliessen lassen.
1. Tag Ankunft am Nachmittag in Windhoek (Camperübernahme, Einkaufen, Übernachtung Urban Camp)
2. Tag Windhoek – Waterberg Plateau
3. Tag Waterberg Plateau & Umgebung (D3022 + D2863)
4. Tag Waterberg Plateau & Umgebung – Lindequist Gate
5. Tag Etosha NP (Übernachtung Halali Camp anstatt Okaukuejo Camp)
6. Tag Etosha NP (Übernachtung Okaukuejo Camp anstatt Halali Camp)
7. Tag Etosha NP (Übernachtung ausserhalb vom Anderson’s Gate)
8. Tag Etosha NP (Übernachtung Dolomite Camp, Fahrt durch NP)
9. Tag Dolomite Camp – Palmwag (Grootberg Pass)
10. Tag Damarland, Twyfelfontein, D2612
11. Tag Brandberg (Wanderung White Lady)
12. Tag Brandberg – Spitzkoppe
13. Tag Spitzkoppe – Swakopmund (Permits besorgen) – Blutkuppe (Mondlandschaft, Welwitschias)
14. Tag Blutkuppe – Kuiseb Canyon
15. Tag Reservetag, Naukluft NP (Olive Trail?)
16. Tag Sesriem Canyon (Sesriem Canyon, Dead Vlei, Sonnenuntergang Sossusvlei, Übernachtung beim Restcamp Nationalpark)
17. Tag Sossusvlei Sonnenaufgang, D707
18. Tag D707 – Fish River Canyon
19. Tag Fish River Canyon (Aussichtspunkte) – Keetmanshoop (Köcherbaumwald)
20. Tag Keetmanshoop – Kgalagadi Transfrontier Park (Übernachtung Mata Mata)
21. Tag Kgalagadi Transfrontier Park (Mata Mata - Twee Rivieren (Übernachtung))
22. Tag Kgalagadi Transfrontier Park (Twee Rivieren - Nossob Rest Camp (Übernachtung))
23. Tag Kgalagadi Transfrontier Park, Erkundung nördlicher Teil von Nossob (Nossob Rest Camp (Übernachtung))
24. Tag Verlassen vom KTF NP, Fahrt in Richtung Windhoek, Übernachtung kurz nach der Grenze oder Umgebung Mariental
25. Tag Mariental – kurz vor Windhoek (evtl. Oanob)
26. Tag Camper waschen, Camperrückgabe, Rückreise am Nachmittag
Gehe ich richtig davon aus, dass beim KTF mit der Upper Dune Road die Strecke zwischen Dikbaardskolk und Kamqua gemeint ist?
Grit145 Beiträge · seit 200616. Juni 2016 · #9Hallo Salutti1
Ja die Upper Dune Road geht quer über die Dünenlandschaft nach Kamqua. Hier oben bekommst du einen ganz anderen Eindruck von der Landschaft, als wenn durch's Nossob bzw. Auob Tal fährst. Evtl. weniger Tiersichtungen (obwohl wir dort auch schon Löwen hatten) bzw. andere Tiere, die weniger auf das Wasser angewiesen sind.
Wenn ihr über die Grenze wollt, es gibt verschiedene Campingmöglichkeiten entlang der Strecke an der C 15. Das fängt an mit Sitzas Farm, direkt hinter der Grenze, dann etwa weiter z. B. Red Dune Camp, in Stampriet gibt es das Kalahari Farmhouse mit Campingplatz.
Wir sind die ersten beiden Male immer bis Stampriet gefahren, bleiben aber mittlerweile einfach die Nacht noch in Mata Mata und fahren dann über die C15 nach Stampriet, diese Strecke ist Gravel. Ab Stampriet bis zur B1 und dann bis Rehoboth ist Asphalt.
Normalerweise fahren wir bei Öffnung der Grenze los und sind dann gegen 15.00 h im Lake Oanob Resort, dabei fahren wir auf der Gravelstrecke max. 70 km/h. Als Richtlinie: Wir brauchen ohne zu hetzen bis Stampriet ca. 4 Std. und dann nochmals 2,5 Std. bis Rehoboth. Da wir unser Fahrzeug immer am Abgabetag um ca. 12.00 h in Windhoek zurückgeben, reicht uns die Zeit gut, um alles zu packen und zu reinigen. 3 x so praktiziert, 3 x funktioniert 🙂
Viele Grüße
Grit
Sadie1'835 Beiträge · seit 201517. Juni 2016 · #10Westlich von Okaukuejo gibt es neu auch den Olifantsruus campsite. Da kannst du auch reservieren und bist dann schon auf dem Weg zum Dolomite Camp. Oder aber du machst Okaukuejo bis Dolomite in einem Tag gamedriving, kommst gegen spät Nachmittag an und dann bleibst du zwei Nächte um das Camp und alle Wasserlöcher drum herum zu geniessen. Ich würde den Park nicht verlassen um dann wieder einzutreten, wird kompliziert mit dem Permit und braucht Zeit wieder durch Gate zu gelangen und neu zu bezahlen.
KTP. Da würde ich am letzten Tag von Nossob nur nach Mata Mata fahren und dort übernachten, oder ev. auch im Kalahari Tentet Camp. Der Grenzposten wird im Juli ziemlich früh schliessen, da es ja Winter ist. Das gibt dir noch einen Abend im Auob Tal mit hoffentlich Geparden und Löwen Sichtungen.
Sadie1'835 Beiträge · seit 201517. Juni 2016 · #11Westlich von Okaukuejo gibt es neu auch den Olifantsruus campsite. Da kannst du auch reservieren und bist dann schon auf dem Weg zum Dolomite Camp. Oder aber du machst Okaukuejo bis Dolomite in einem Tag gamedriving, kommst gegen spät Nachmittag an und dann bleibst du zwei Nächte um das Camp und alle Wasserlöcher drum herum zu geniessen. Ich würde den Park nicht verlassen um dann wieder einzutreten, wird kompliziert mit dem Permit und braucht Zeit wieder durch Gate zu gelangen und neu zu bezahlen.
KTP. Da würde ich am letzten Tag von Nossob nur nach Mata Mata fahren und dort übernachten, oder ev. auch im Kalahari Tentet Camp. Der Grenzposten wird im Juli ziemlich früh schliessen, da es ja Winter ist. Das gibt dir noch einen Abend im Auob Tal mit hoffentlich Geparden und Löwen Sichtungen.