3 Wochen Namibia - Reiseroute?

12 Antworten · 3'983 Aufrufe · gestartet 05. Juni 2016 von sandur
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201605. Juni 2016 · #1
Hallo zusammen,

wir fahren im August das erste Mal nach Namibia (2 Personen mit Hilux incl. Dachzelt 🙂 ) und ich möchte euch gerne meine Reiseroute vorstellen und wissen was der ein oder andere Profi so davon hält 😄

Ankunft 25.8 frühmorgens
25.8 nach Groß Barmen
26. + 27.8 Waterberg
28.8. nach Rundu
29. + 30.8 Divundu und Umgebung
31.8. - 2. 9. Gegend Marunje Camp
3.9. nach Mururani
4. - 6.9 Etosha
7.9 nach Ugab
8.9 nach Twyfelfontain
9.+10.9 Brandberg
11.+12.9 Swakopmund und Walvis Bay
13.-14.9 Sossusvlei und Sesriem
15.9 Windhoek
15.9 spätabends zurück nach Hause

Denkt ihr das ist machbar? Das einzige was wir bisher fest gebucht haben ist der Etosha (2 x Namutoni, 1 x Halali)
Ich freue mich auf alle Anregungen. 😄

Viele Grüße
sandur
Themenstarter9 Beiträge · seit 201609. Juni 2016 · #2
Echt??!! Niemand auch nur irgendeine Meinung dazu???
Finde ich schon ein bisschen schade... 🙁
33,1k Beiträge · seit 200609. Juni 2016 · #3
Hi Sandur,

an mir ging Dein Thread irgendwie vorbei... vielleicht ging es auch anderen so?! 😉
Abgesehen davon, dass ich die Route andersherum fahren würde, bezweifle ich, dass ihr im August (v.a. auch um Sesriem/Sossusvlei) so einfach noch einen Stellplatz bekommt (zumindest in unmittelbarer Nähe). Ich würde auch, so Schade es ist, den hohen Nordosten weglassen. Ihr seit mehr unterwegs, als dass ihr dort entspannt Zeit verbringen könnt. Eure erste Reise nach Namibia? Dann würde ich "klassisch" die drei Wochen planen:

Windhoek (1)
Kalahari (2)
Aus (2), inkl. Tagesausflug Lüderitz/Kolmanskuppe
D707 (2)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (3)
Damaraland (2)
Etosha (4)
Okonjima, Waterberg,. Mount Etjo, Erindi o.ä. (2)

Anmerkungen zur aktuelle Route: Groß Barmen ist zwar neu, aber fürchterlich.

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
269 Beiträge · seit 201609. Juni 2016 · #4
Hallo Sundur,

das ist sehr außergewöhnlich das sich noch niemand der "alten Hasen" auf deinen Routenplan hin gemeldet hat. Ich kann dir nur zu Teilbereichen deiner Reise etwas sagen, da einiges von dem was du jetzt machen willst auch noch auf meiner Agenda steht. Für deine erste Reise nach Namibia finde ich, kommt der Etosha etwas knapp weg. Ich gehe davon aus das du viele Tiere sehen willst. Dir fehlt dort der Westteil Okaukuejo oder Dolomite Camp oder ein Camp direkt am Parkrand. Auch 2 Tage für Swakop-Walvis Bay können wenig sein, wenn du dort etwas unternehmen willst wie z.B. die Living Desert Tour, Sandwich Harbour, Bootstour usw. 2 Tage Sossusvlei wäre mir auch ein Tag zu wenig. Da lässt sich auch einiges unternehmen z.B. Sessriem Canyon, Fahrt zum Sossusvlei, Dead Vlei, besteigen von Dünen, eventuell Heli- oder Ballonflug über die Wüste. Für mehr Zeit im Etosha, Swakop und Sossusvlei würde ich eher auf Waterberg und Brandberg verzichten. Vieles hängt halt davon ab was du dir an Aktivitäten vorgestellt hast. Die Rückfahrt von Sossusvlei nach Windhoek ist ein reiner Fahrtag und anstrengend, aber machbar. Rundu als reiner Übernachtungsort ist ok, zu sehen gibt es da nichts. Bei einer Reisedauer von nur 3 Wochen ist es die Frage ob du nicht zum Kennenlernen des Landes die klassische Einsteigerroute wählst, die du dir bei jedem Reiseanbieter ansehen kannst und den Caprivi in einer nächsten Reise planst und dann dafür mehr Zeit einplanen kannst. Nach den 3 Wochen wirst du garantiert eine nächste Reise in dieses tolle Land planen.
viele Grüße und viel Spaß bei der Planung
Lothar
Alle Reiseberichte auf meiner Homepage: https://fldegen.jimdo.com/
8'054 Beiträge · seit 200809. Juni 2016 · #5
Coucou Sundur,

Irgendwie ist uns dein Posting durch die Lapen gegangen..... 😎

Ich teile die Meinung von Christian. Ich würde es auch so machen wollen. 🙂

Da hast du mehr von deinem Urlaub und wirst auch von diesem verdammten Virus angesteckt.... 😛

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter9 Beiträge · seit 201610. Juni 2016 · #6
Hallo,

dankeschön 🙂 .
Ja, der Weg hoch zum Caprivi war auch schon der Punkt an dem ich am längsten überlegt habe. Ich habe hier im Forum ein paar Berichte über diese Region gelesen und war einfach schlichtweg begeistert davon. Allerdinigs sind es schon viiiiele Kilometer die nach dort oben auf der Strecke bleiben. Und bei nur 3 Wochen....
Da werde ich mich wohl doch nochmal über unsere Planung setzen.

Danke für die Info bzgl. Groß Barmen, das war einfach nur als Zwischenstopp eingeplant da ich nicht in Windhoek bleiben möchte. Aber dann werde ich und hier evtl noch etwas anderem suchen...

Viele Grüße 🙂
sandur
16,9k Beiträge · seit 201210. Juni 2016 · #7
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2026
6'152 Beiträge · seit 200610. Juni 2016 · #8
hallo sandur,
da Du das erste Mal nach Namibia fährst, würde ich mich auch für die klassische Tour von Christian entscheiden, wobei auch der südlichste Punkt Sesriem sein könnte und dafür das Erongo Gebiet miteingeplant werden könnte.
Glaube mir, Du kommst sicherlich nochmals nach Namibia und dann kannst Du den Norden ausgiebig befahren, Caprivi bis Kasane.
Habe gerade gelesen, dass die Tour im August sein soll, hast Du denn schon die Unterkünfte bzw. Campsite gebucht, ansonsten wirds
sehr eng, gerade Etosha-Sesriem
hier mal wo Du anfragen kannst und unbedingt vorbuchen musst:
Die erste Nacht würde ich in Windhuk oder näheren Umgebung bleiben in einer festen Unterkunft, um nach dem Einkaufen das Auto
zu beladen.
Kalahari - da entweder Campsite Bagatelle oder Kalahari Anib
Sesriem Restcamp zu buchen über NWR alternativ Sossus Oasis Camp www.desertcamp.com
Hauchabfontein liegt zwischen Naukluft und Sesriem an der D 854
an der D 707 haben alle Campsite - Kanaan, Koiimasis, Namtib Desert - Gunsbewys, Desert House Inn- Aus zu buchen über Gondwana
Swakop gibts jede Menge Campmöglichkeit, aber im August würde ich eine feste Unterkunft vorziehen.
Umgebung Tweifelfontein - Campsite Mowani, wieder geöffnet das Aabadi Mountain Camp, Campsite von der Ugab Terrace Lodge,
Campsite Bambatsi Gästefarm, bei Khorixas: Granietkop Community Camp sehr schön.
Erongo Gebiet: Camp Mara - Campsite - ziemlich neu - Erongo Plateau Camp -
Davor liegt noch beim Grootberg die Hoada Campsite
vor dem Galton Gate bei Hobatere : Etosha Roadsite Campsite - nach dem Galton Gate in der Etosha - Olifantrus Campsite,
dann Okaukuejo - Halali - bei Namutoni würde ich ausserhalb zu Onguma Campsite tendieren.
Auf dem Rückweg nach Windhuk: Okonjima - dort aber 2 Ü um die Aktivitäten mitzumachen, Frans Indongo Campsite usw.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2016
4'129 Beiträge · seit 200810. Juni 2016 · #9
Hallo, sandur,

ausgehend von deiner eigenen Routenidee, die ich ganz interessant finde, könntest du folgendes machen (Du wirst sehen, ich habe nur Tsintsabis anstatt Muruane geändert, ansonsten nur etwas umgestellt):

Ankunft: 25.8 frühmorgens
25.8. - nach Groß Barmen
26. 8. - Waterberg
27.8. + 28.8. - nach Divundu und Umgebung
29.8. + 30.8. + 31.8. - Gegend Mavunje Camp
1.9. - nach Rundu
2. 9. + 3.9. - nach Tsintsabis (achte auf die Red Line/VetFence (Muruane): von N > S wird kontrolliert), Tsintsabis: Living Museum der San, Aktivitäten
4. 9. + 5.9. - Etosha, Namutoni
6.9. - Etosha, Halali
7.9. - nach Ugab (an was dachtest du da? )
8.9. - nach Twyfelfontain (Mowani C/Aabadi C/Aba Huab C)
9.9. + 10.9. - Brandberg
11.9. + 12.9. - Swakopmund und Walvis Bay
13.9. + 14.9. - Sossusvlei und Sesriem

15.9. nach Windhoek (das ist „mutig“, eine solch weite Strecke würde ich am Abflugtag nicht planen, wg. möglicher Komplikationen – aber machbar ist es schon, wenn man früh aufbricht.)
15.9. spätabends zurück nach Hause

Zu Groß Barmen gibt es unterschiedliche Meinungen, siehe:
http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/284757-gross-barmen-augenwischerei-a-la-nwr.html?start=24
Wir gehen jedes Mal dorthin und baden bis in die Nacht!

Gute Reise
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2016
Themenstarter9 Beiträge · seit 201612. Juni 2016 · #10
Hallo zusammen,

vielen Dank für alle Anregungen. Ich habe wieder fleißig studiert und hin und her überlegt und weitere Berichte über den Nord-Osten gelesen und möchte nun auf jeden Fall dort hin. 🤪 🤪
Zumal das vermutlich auch für die nächste längere Zeit unsere letzte Fernreise sein wird 😉

@lillytrotter:
Was du geändert hast gefällt mir ganz gut 😄 . was mir ein bisschen sorgen macht ist von waterberg nach divundu, das sind ja gut 600 km... ist das machbar an einem Tag?

Tsintsabis werd ich mir mal ansehen, Murarane war nur um die Strecke aufzuteilen...

Ugab/Twyfelfontain/Brandberg steht bei mir grad noch als ein Posten, wir würden und halt einfach nur gerne ein Paar Tage in der Gegend aufhalten.

Ja der letzte Tag bis nach Windhoek gefällt mir eigentlich auch nicht, aber ich möchte nicht einen ganzen Tag am Flughafen verbringen. Aber was besseres ist mir noch nicht eingefallen 🙁

@hanne
Etosha haben wir vor kurzem gebucht, den Rest noch nicht. Ich bin recht gern recht flexibel bei der Planung, irgendwas ergibt sich immer, auch wenn es dann nicht die Wunschunterkunft ist 😁
Danke für die ganzen Vorschläge

Vielleicht werden wir bei den Brandbergen auf eine Nacht kürzen und dafür noch eine Nacht in der Gegend um Sossusvflei dranhängen, Vll auch um die Fahrt nach Windhouk zu zerteilen. Was würde sich denn zwischen Sesriem und Windhouk als Urlaubsabschluss anbieten. Irgendein schöner kleiner Campingplatz zum Abschluss 😁

Viele Grüße
sandur
6'152 Beiträge · seit 200612. Juni 2016 · #11
hallo sandur,
flexibel kannst Du in den Unterkünften in Namibia fast das ganze Jahr reisen, aber August, September, Dezember sind Hauptreise-Monate da gilt dies nicht, dass man eine alternative sehr nah findet ist in Swakopmund, Windhuk und grösseren Ortschaften möglich,
aber nicht auf der Gesamtroute , da liegen die einzelnen Unterkünfte 100km und mehr voneinander entfernt und Campsite sind auf bei den Unterkünften sehr begrenzt oftmals nur 4 - 5 Campsite , anderst in der Etosha und anderen Parks.
Zwischen Sesriem und Windhuk kannst Du über den Spreeghoogte Pass fahren -Camp Gecko , Speetshoogte Guestfarm, oder aber über den Gamsberg Roiisand hat Campsite, Roiiklip auch, ist aber nur mit 4x4 zu erreichen- und die Hakos Guestfarm hat eine Sternwarte. Alternativ wäre auch das Capricorn Restcamp zu empfehlen, liegt auf der Strecke nach Rehoboth.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
4'129 Beiträge · seit 200812. Juni 2016 · #12
Hallo, sandur,

du fragst zu Recht: „...von waterberg nach divundu, das sind ja gut 600 km... ist das machbar an einem Tag?“
Über die genauen Kilometer war ich mir nicht klar, hatte nicht nachgeprüft – Hintergrund für meine Idee: du hast am Tag zuvor sehr wenig Fahrzeit und bist ausgeruht (hoffentlich) und wenn du früh losfährst und dir die Strecke mit entsprechenden Pausen vornimmst, denke ich, kann man das auch mal als Fahrtag nehmen. Sowas machen wir auch manchmal, wenn es uns notwendig erscheint... - aber das war wohl ein bisschen sehr viel... 😮
Besser wäre wohl ein Plätzchen in der Region Rundu, wie du es ursprünglich geplant hattest, such dir dort was Nettes mit Blick auf das Flusstal.
Danach erst Mavunje und auf dem Rückweg Divundu, dann hast du nicht noch mal so ein Kilometerproblem.
Das könnte dann so aussehen:
26. 8. - Waterberg
27.8. - nach Rundu
28.8. + 29.8. + 30.8. - Gegend Mavunje Camp
31.8. + 1.9. - nach Divundu und Umgebung
2. 9. + 3.9. - nach Tsintsabis

Tsintsabis war auch bei mir nur eine Idee, weil das andere (Muruane) ziemlich dicht an der vielbefahrenen Straße zu sein scheint. Und wenn schon Tsintsabis, dann eben mit Aktivitäten, dachte ich, – man kann natürlich auch nur so dort campen, für eine Nacht.

Zum letzten Tag bis nach Windhoek: Du könntest vielleicht bis Dan Viljoen Game Park fahren, fanden wir sehr nett. Es gibt einige Fomis, die da gern ihren Ankunftsabend/das große anfängliche Räumen erledigen. Ebenso kann man das natürlich auch sehr gut als letzten Stopp nehmen. Das ist allerdings schon „fast“ Windhoek – dafür könnt ihr es euch am Folgemorgen sehr gemütlich machen und vielleicht noch im NCC shoppen und einen Kaffee trinken.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. Juni 2016
Themenstarter9 Beiträge · seit 201614. Juni 2016 · #13
Dankeschön ihe beiden 😄
wieder viele neue Ideen die sichrecht interessant anhören. Ich werde mal mal fleißig weiterplanen

Bis bald bestimmt 😄
sandur