elotseThemenstarter191 Beiträge · seit 201616. Mai 2016 · #1
Bei Bwana habe ich folgenden Tipp zu den Victoria Fällen gefunden: Nur bei Vollmond gibt es das einmalige Naturschauspiel eines lunaren Regenbogens. Man darf die Fälle nur dann, einen Tag vorher und nachher nachts betreten. Lunarer Regenbogen
Da in unserer geplanten Reisezeit am 9. Juni 2017 Vollmond ist stellt sich mir die Frage ob sich dieses Naturschauspiel lohnt. In dem Fall würden wir die Reise an dem Termin orientieren Hat jemand dazu Erfahrung???
Carpe diem
Hier findest Du mehr zu meinen Aktivitäten:
www.kk4you.de - In dem Blog berichte ich zu den Themen: Reisen, mit dem Schwerpunkt Griechenland, Segeln, Outdoor Aktivitäten und den Dingen die mich sonst bewegen.
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200916. Mai 2016 · #2
Moinsen,
zum einen musst du zweimal Eintritt bezahlen, auch wenn du tagsüber schon die Eintrittsgebühr gezahlt haben solltest und abends nochmal in den Park möchtest ist sie nochmal fällig.
Du darfst dich im Park nachts nicht allein bewegen sondern wirst in einer Gruppe geführt und die Tour dauert ungefähr eine knappe Stunde, dann bist du wieder draussen. Eigene Fotostandpunkte suchen ist nicht möglich. Diese Info habe ich von einem befreundeten Fotografen der auf eigene Faust los wollte, das war nicht möglich, ich glaube mich zu erinnern das Lichtangler hier aus dem Forum ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Ich habe mir das ganze geschenkt aus diesem Grund...
Es kostet nachts sogar nochmal 10 Dollar mehr. Aber wir fanden es ganz schön, die Gruppe verliert sich in der Dunkelheit schnell und wir konnten Standorte finden. Richtig nervend sind die Japaner, die ihre Taschenlampen nicht auslassen können und mit ihren Regencapes in allen Farben leuchten
elotseThemenstarter191 Beiträge · seit 201616. Mai 2016 · #4
@BerndW Ich habe soeben im Web noch einen Hinweis gefunden: http://www.wehrmann-photography.com Dort wird in der Abendgruppe von rund 200 Personen gesprochen 🙁 Wie war deine Erfahrungen damit
Carpe diem
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Wir waren dort Ende Mai und es waren vielleicht 50 Personen und die haben sich schnell verteilt. Die Guides haben wir erfolgreich ignoriert und sind in der Dunkelheit einfach von der Menge weg.
elotseThemenstarter191 Beiträge · seit 201619. Mai 2016 · #6
@BerndW Da wir auch Mai/Juni bei Vollmond (9.6.17) an den Vic Falls sind hoffe ich auf vergleichbare Besucherzahlen und werde es einplanen.
Carpe diem
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BerndW schrieb:Wir waren dort....... Die Guides haben wir erfolgreich ignoriert und sind in der Dunkelheit einfach von der Menge weg.
toll und wenn euch was passiert waere, haettet ihr das wohl nicht so geschrieben, oder??????
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201320. Mai 2016 · #9
Hallo,
ich liiieeebe Menschen, die egoistisch ihre eigenen Ziele verfolgen und nicht bedenken, dass sie damit anderen schaden könnten. 🤢 Natürlich geht es in vielen Fällen gut, dann hat man tolle Fotos und kann sich damit brüsten, aber wie schnell ist in so einer Situation etwas passiert.
Warum ich so böse schreibe: Unser zweiter Namibia-Urlaub führte mit einer großen Reisegruppe auch zu den Vic Falls. Eine Frau engagierte einen einheimischen Guide. Sie, ihr 16-jähriger Sohn und der Guide hangelten sich halb zu Fuß, halb schwimmend parallel zur Fallkante (aber sehr nahe dran) bis zu einer Art Insel mitten in den Fällen. Der Ehemann und wir anderen Reisemitglieder erfuhren davon erst hinterher.
Ja, es ist nichts passiert, sie haben "tolle" Fotos mitgebracht und einen richtigen Kick erlebt, aber ich meine, so etwas macht man bestenfalls, wenn man allein unterwegs ist. Für die Reisegruppe wäre bei einem Ausrutscher der Urlaub buchstäblich ins Wasser gefallen.
Und bei dem oben erwähnten Ausflug zum lunaren Regenbogen hätte man nicht nur anderen Touristen aus der Gruppe den Urlaub vermasselt, sondern vermutlich hätten die Guides massive Probleme bekommen, ihren Job verloren, wenn nicht noch schlimmeres, denn schließlich sind sie ja für die Sicherheit der Touristen verantwortlich. Ich finde solche Aktionen nicht in Ordnung.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Völliger Mumpiz, wir kennen die Stellen und waren nie in der Nähe der Abbruchkante. Einfach eine Stelle für das Stativ ohne Menschentraube, bei Vollmond sieht man immer noch gut. Es reichen schon 50m vor oder hinter der Menge, ich meine nicht verstecken spielen und an der rutschigen Abbruchkante herumturnen. Seht euch das Bild an, da sind noch locker 50m bis zur Kante! Ansonsten würde ich Euch Recht geben.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200620. Mai 2016 · #11
Berg-Eule schrieb: Warum ich so böse schreibe: Unser zweiter Namibia-Urlaub führte mit einer großen Reisegruppe auch zu den Vic Falls. Eine Frau engagierte einen einheimischen Guide. Sie, ihr 16-jähriger Sohn und der Guide hangelten sich halb zu Fuß, halb schwimmend parallel zur Fallkante (aber sehr nahe dran) bis zu einer Art Insel mitten in den Fällen. Der Ehemann und wir anderen Reisemitglieder erfuhren davon erst hinterher.
... ich vermute mal, es ging um den Devil's Pool von Zambia aus kommend(?). Bei niedrigem Wasserstand kann man solche Dinge machen und auch weiter in den Fluss reinlaufen. Bei höherem Wasserstand wäre das doof. Da hat es vor einigen Jahren mal 'nen ausgewachsenen Elefanten runtergehaut, der dem Wasser nichts entgegensetzen konnte.
Aber man fällt dann ja nur 110 Meter und die ersten 109 tut's auch gar nicht weh. 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201321. Mai 2016 · #12
Wie gesagt: machen kann man alles, wenn man es braucht, aber eben meiner Meinung nach nicht, wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist. Passieren kann natürlich auch bei einem Flug etwas, aber das sind offiziell angebotene Aktivitäten.
Ja, Wolfgang, es war von Zambia aus. Wie weit sie kamen, weiß ich nicht, sie zeigten jedenfalls Fotos, wo sie direkt an der Kante auf einem Inselchen standen, das weit vom Ufer weg war. Es war Januar und der Wasserstand schien mir nicht so arg niedrig, es gab nicht viele Stellen, wo kein Wasser runter kam. Zum Glück ist damals nichts passiert, aber als Organisatoren dieser Gruppenreise waren wir einigermaßen sauer, als wir von dieser Aktion erfuhren. Mir kommt das nicht viel anders vor, als wenn man im Etosha aussteigt und vor einem Löwenrudel spazieren geht. 🙁
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Mai 2016 · #13
Berg-Eule schrieb:Wie gesagt: machen kann man alles, wenn man es braucht, aber eben meiner Meinung nach nicht, wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist. Passieren kann natürlich auch bei einem Flug etwas, aber das sind offiziell angebotene Aktivitäten.
... das Bad im Devil's Pool und der Weg dorthin wird meines Wissens auch offiziell angeboten. Als ich dort war, konnte man noch einfach selbst dorthin (die Guides gab es aber auch schon). Weil zu viele Leute zu unvorsichtig waren, ist es jetzt wohl nur noch mit Guide möglich.
Ich kann Deine Meinung nachvollziehen. Es ist nur schwierig, da eine Grenze zu ziehen. Gerade an den Victoria Falls werden jede Menge Dinge angeboten - Bungee Jumping, Rafting, Abseiling, Ultraleichtflüge, Helikopterflüge usw. Wo wollte man da die Grenze ziehen? Wer schon mal afrikanische Mechaniker bei der Arbeit gesehen hat, müsste auch von einem Helikopterflug Abstand nehmen. Wenn man es nüchtern betrachtet, ist der Devil's Pool vielleicht noch die Sache mit dem geringsten Risiko, weil man sich nur auf sich selbst verlässt. Bei allen anderen aufgezählten Dingen ist irgendwelche Ausrüstung im Spiel, bei der man nie weiß, in welchem Zustand die ist.
Ich war übrigens nicht im Devil's Pool. Ich habe schon so viel Unsinn gemacht, dass ich denke, ich muss nicht jeden Unsinn machen ...
Gruß Wolfgang
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201321. Mai 2016 · #14
BikeAfrica schrieb:Ich war übrigens nicht im Devil's Pool. Ich habe schon so viel Unsinn gemacht, dass ich denke, ich muss nicht jeden Unsinn machen ...
Da bist du mir doch total sympathisch! 😄
Ja, du hast schon recht, vermutlich dürfte man gar nicht erst aus dem Bett steigen - meine Oma hat sich dabei einmal den Oberschenkel gebrochen. 🤪
Liebe Grüße von Gabriele
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wenn ich Gabriele richtig verstanden habe, hat die ganze Aktion während des Ausfluges zum lunaren Regenbogen stattgefunden, also in der Dunkelheit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das erlaubt ist, wenn man sich eigentlich gar nicht von der Gruppe entfernen darf.
Da sind 50 Meter entfernt auf gerader Fläche nicht an der Abbruchkante, um sein Stativ in Ruhe aufzustellen, vielleicht wirklich eine andere Geschichte.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201321. Mai 2016 · #16
Karin, das war ein Missverständnis, das von mir erzählte Ereignis fand am Tag statt. Unsere Reisegruppe ging gemeinsam zu den Fällen, dort konnte dann jeder auf eigene Faust herumlaufen. Einige Mitglieder der Reisegruppe, die die Aktion vom Ufer aus beobachtet hatten, fanden sie höchst riskant. Wir selbst erfuhren erst hinterher davon.
Ich konnte keine Karte finden, wo die Devil's Pools eingezeichnet sind, weiß also nicht, wie weit die vom Ufer entfernt sind. Die Mitglieder unserer Gruppe sind nicht zu einem Pool gegangen, um dort zu schwimmen, sondern sie sind stückweise geschwommen, um zu einer bestimmten Insel an der Fallkante zu gelangen, wo sie fotografieren wollten. Diese Stelle müsste etwa gegenüber dem Abfluss gelegen haben.
Mehr weiß ich nicht und will ich auch gar nicht wissen. Es schüttelt mich heute noch, wenn ich daran denke!
Liebe Grüße von Gabriele
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na, wenigstens nicht auch noch bei Dunkelheit. 🤢 Aber ich kann Deinen Ärger durchaus verstehen. Ich finde solch unüberlegte Aktionen, bei denen eventuell eine Rettung erforderlich wird, in zweierlei Hinsicht ärgerlich, erstens, weil es die sorgfältige Planung der Organisatoren ruinieren kann und alle aus der Gruppe betrifft und zweitens, weil sich häufig die Retter selber in Gefahr bringen müssen, um helfen zu können.
Liebe Grüße Karin
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201321. Mai 2016 · #18
Sehe ich ebenso, Karin.
Diese Reisegruppe, die wir damals leiteten, bestand zu 80 % aus hummeldummen Touris (ich hätte auch ein Buch darüber schreiben können!), sie hat uns und den Busfahrer/Guide viele Nerven gekostet, hatte aber das eine Gute, dass wir danach (bisher)zweimal ohne Gruppe nach Namibia reisten - hach war das schön! 😁
Liebe Grüße von Gabriele
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BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Mai 2016 · #19
... der Devil's Pool ist nicht weit weg vom Ufer, aber man muss trotzdem ein Stückchen durchs Wasser. Direkt an der Abbruchkante befindet sich quasi ein natürliches Becken, über dessen Rand halt etwas Wasser fließt. Sieht spektakulär aus, ist aber wohl nicht so wild.
Allerdings gab es immer wieder Leute wie auf folgendem Foto, die da hochriskante Sachen gemacht haben. Sich auf den glitschigen Felsen direkt an die Kante zu stellen, ist natürlich grober Unfug. Nachdem es wohl einige Unfälle gegeben hat, ist der Zugang ohne Guide angeblich nicht mehr erlaubt. Retter bringt man damit wohl nicht in Gefahr. Wer da abstürzt, ist ziemlich sicher tot. Ich denke nicht, dass dann versucht wird, unter allen Umständen die Überreste zu bergen.
wir waren auch einmal zu Vollmond dort (von der sambischen Seite aus), allerdings wurde der nächtliche Zutritt zu den Fällen nicht angeboten, da der Wasserstand zu gering für einen lungern Regenbogen war. Das war allerdings im Oktober. Im Juni sollte das für Euch kein Problem darstellen.
Viel Erfolg und Spass Gruß Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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