Namibia/Botswana April 2017 - Tipps erbeten

5 Antworten · 1'160 Aufrufe · gestartet 18. März 2016 von Yawa
Antworten
Themenstarter109 Beiträge · seit 201118. März 2016 · #1
Liebes Forum,

ich bin schon seit einiger Zeit Mitglied aber eher passiver Genießer - vor allem der Reiseberichte. Kurz nochmal zu uns: wir sind jenseits der 70, waren 7 x in Namibia (in den letzten 15 Jahren), 3 x in Südafrika und haben ca. 20 Jahre in Westafrika gelebt.
Nachdem ich die letzten Reisen immer für Familie und Freunde organisiert habe, möchten wir im kommenden Jahr nur zu viert (2 Ehepaare) unsere Geburtstage und goldene Hochzeit in Namibia feiern.
Die Reise soll in dem Zeitraum 20.4. bis 15.5.2017 stattfinden. Es ist noch nichts gebucht, wahrscheinlich Air Namibia oder Condor.
Mein Mann möchte einen Daihatsu Terios 4x4 oder einen Suzuki Grand Vitara 4x4 anmieten, auf jeden Fall wieder direkt am Flughafen Windhuk.
Meine vorläufige Reiseplanung ist wie folgt:

1 N : entweder Kalahari Bush Breaks oder Kalahari Arms Hotel (Ghanzi/Botswana))
4 N : Dombo Farm (Botswana)
3 N : Ndhovu Safari Lodge
1 N : entweder Wildacker Farm oder Roy's Camp
3 N : Onguma Tree Top
1 N : Okaukuejo
3 N : Hobatere Lodge
1 N : Palmwag
2 N : entweder Camp Kipwe oder Mowani Mt. Lodge
2 N : Mt. Etjo Lodge

Sollten wir eine Nacht in der Nähe des Flughafens verbringen müssen (wegen später Ankunft), würden wir immer wieder auf die Airport Farm gehen.

Nun meine Fragen:
1) Wie ist der Weg zur Dombo Farm mit einer Übernachtung zu meistern? Ich kenne weder das Kalahari Bush Breaks noch das Kalahari Arms Hotel in Ghanzi.
2) ist der Weg von der Dombo Farm zur Ndhovu Lodge an einem Tag zu machen oder kennt jemand einen guten Zwischenstop?
3) Die Wildacker Farm liegt zwar 30km abseits unserer Route, die würden wir aber in Kauf nehmen, wenn die D3001 über Tsintsabis zur Etosha Pfanne gut machbar ist anstatt über Grootfontein zu fahren. Kennt jemand sonst eine Übernachtungsmöglichkeit auf der D 3001???
4) Ich möchte gern einmal die Wüstenelefanten sehen, denn wir waren bisher nur in Twyfelfontein. Welche Lodge findet Ihr dafür am besten?

Da wir noch ziemlich frei in der Zeiteinteilung sind, kommt es auf eine Nacht hier oder da nicht an. Wir brauchen kein Schicki-Micki (auch nicht zur goldenen Hochzeit), sondern das Schönste für uns ist, mit einem Glas Wein an einem Wasserloch zu sitzen und dem Kommen und Gehen der Tiere zuzuschaun.

Ich freue mich auf alle Antworten und wünsche ein schönes Wochenende#
Yawa
16,9k Beiträge · seit 201219. März 2016 · #2
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2026
5'538 Beiträge · seit 200819. März 2016 · #3
Guten Morgen, Yawa,

da hat Logi Recht - Du solltest Deinen Streckenplan dringend überdenken. Windhoek - Ghanzi sind über 500 km, ohne Aufenthalte an der Grenze, für Pi und Fotos etc. sind das 5 - 6 Stunden Fahrt. Von dort zur Dombo sind es zwar "nur" 400 - 450 km, aber man fährt da doch mindestens 5 - 6 Stunden. An einem Tag also überhaupt nicht zu schaffen, die von Dir eingeplante Zwischenübernachtung ist ein absolutes Muss. Allerdings kenne ich die Unterkünfte auch nicht - da müssen Dir andere Fomis helfen.

Zu 3 und 4.). Als ich das letzte Mal die D 3001 gefahren bin, war sie absolut in Ordnung. Gute, gepflegte Sand-/manchmal auch Schotterpiste ohne Wellblech. Aber wie das im April sein wird, weiß ich natürlich nicht. Von Ndhovu zur Onguma kann man/frau notfalls auch an einem Tag fahren. Das sind zwar viele km, aber da die Straßen gut sind, sollte man das in etwa 6 - 7 Stunden schaffen. Ihr würdet so eine Nacht gewinnen, die ich in Palmwag verbringen würde.
Dort sind die Wüstenelefanten relativ häufig zu finden. Aber besser noch von Sesfontein aus in den Honanib und das "Finden" von Wüstenelefanten ist relativ einfach. Von Sesfontein geht das sogar mit dem eigenen Wagen, wenn Ihr Euch einen Guide für den Hoanib holt.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter109 Beiträge · seit 201119. März 2016 · #4
Danke Logi, danke Gerd,
wir würden nur bis Kalahari Bush Breaks fahren, wenn wir morgens ankommen und das Auto direkt am Flughafen übernehmen. Bis Ghanzi (vielleicht Thakadu Rest Camp), wenn wir eine Nacht in der Airport Lodge geschlafen haben und morgens früh los fahren.
Von der Dombo Farm bis Ndhovu fällt uns nichts besseres ein, da wir für unterwegs keine Übernachtungsmöglichkeit finden. Da wir aber vorher vier Tage auf der Dombo Farm waren und dann drei Tage auf Ndhovu bleiben und 4 Fahrer sind, halten wir die Strecke für machbar (sie sollte doch geteert sein, oder?).
Den Tipp, Gerd, von Ndhovu direkt nach Onguma zu fahren, finden wir gut, denn Roys Camp ist zwar gut was Preis/Leistung betrifft, muß aber nicht unbedingt sein.
Da würden wir tatsächlich dann wahrscheinlich drei Tage Palmwag planen und Deinem Tipp mit Sesfontein befolgen. Damit könnten wir die relativ teuren Lodges Camp Kipwe und Mowani übergehen und lieber nochmal nach Ameib oder Etendero fahren, bevor wir nach Mt. Etjo kommen. Es sei denn, jemand empfiehlt uns noch was wirklich Tolles in der Ecke.
Auf jeden Fall bringt das Planen wieder richtig Spaß und ich freue mich unendlich auf die nächste Reise.

LG Yawa
5'538 Beiträge · seit 200820. März 2016 · #5
Hallo Yawa,

plant vor allen Dingen in Botswana und am Okavango (Ndhovu) Alternativen ein. Um die Zeit könnte der Okavango ziemlich viel Wasser führen, wenn es denn in der Regenzeit richtig geregnet hat. Der Mahangu- und der Buffalo-NP gehören ansonsten zu meinen Lieblingszielen in der Sambesi-Region, da man dort sehr viele seltenere Tiere wie z. B. Rappenantilopen und Vögel beobachten kann.

Eine Alternative zu Mt. Etjo (kenne ich nicht, musste schon zweimal stornieren) könnte Erindi sein. Viele Tiere, Riesengelände und hat daher auch nicht den Zoo-Charakter, den viele andere Lodgen haben. Und am Hauptdam direkt vor dem Restaurant siehst Du mit etwas Geduld alle Tiere, die Erindi zu bieten hat.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter109 Beiträge · seit 201120. März 2016 · #6
Hallo Gerd,
danke für den Hinweis. Wir werden uns dann rechtzeitig mit Horst von der Ndhovu Lodge kurz schließen und evtl. auch ein stärkeres Auto nehmen, wenn es wirklich viel Wasser gegeben hat. Auf den Mahango Park freuen wir uns auch.
Gegen die Mt. Etjo Lodge tauschen wir höchstens eine Gästefarm wie z.B. Etendero (falls wir ein bißchen sparen wollen ). In Mt. Etjo waren wir schon 5x und es war immer toll. Eine Ausfahrt mit dem alten Richard (wir waren schon vor 17 Jahren das erste Mal mit ihm unterwegs) bringt uns wirklich hautnah an die dies mal ca. 9 Rhinos dran (unsere Teenager-Enkel durften 15m vor denen aussteigen und waren natürlich begeistert) und zeigt uns unheimlich viel Wild (diesmal auch ein Ameisenbär).
Außerdem ist die "Villa" ein Traum, den man nie zu enden träumen möchte.
Liebe Grüße
Yawa