Lebensmitteleinfuhr

24 Antworten · 5'181 Aufrufe · gestartet 06. Feb. 2016 von mobula
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201606. Feb. 2016 · #1
Guten Morgen,
ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.

Wir wollen im Sep.16 für ca. 4 Wochen mit einem Camper durchs Land reisen. Wir 2008 in Mosambik und Südafrika unterwegs, haben dort aber immer in Lodges übernachtet. Damals enstand die Überlegung einmal einen längeren Urlaub auf eigene Faust in Namibia zu versuchen. Der Flieger ist mitlerweile gebucht und wir sind jetzt schon aufgeregt 🙂

Als wir 2008 unterwegs waren stellten wir sehr schnell fest, dass in diesem Teil der Welt gerne gegrillt wird und Fleisch ein Grundnahrungsmittel ist. Da war es besonders in Mosambik für uns Nichtfleischesser jeden Abend spannend was zu Essen zu bekommen. Letztendlich gab es 10 Tage lang Käsesandwich und danach Pommes und einen entspannten Gastwird, denn der wußte ja schon was wir bestellen 😄

Da wir überhaupt nicht einschätzen können, was es so in den Supermärkten unterwegs zu kaufen gibt, haben wir uns überlegt ein paar Tuben Pesto mitzubringen. Hat jemand Erfahrung, ob es da Probleme bei der Einfuhr gibt? Auf der Namibia Botschaft Seite konnte ich dazu nix Spezielles finden.
... und vielleicht habt Ihr ja noch ein paar Ernährungtipps für uns 😉

Toll, dass es dieses Forum gibt.. Ich freue mich dabei zu sein und bin gespannt auf Eure Antworten.
142 Beiträge · seit 201606. Feb. 2016 · #2
Zu den Einfuhrbestimmungen kann ich dir leider nichts sagen.
Aber: In Windhoek kannst du in den großen Supermärkten nahezu alles einkaufen, was das (Vegetarier-) Herz begehrt. Auch weiß ich, dass in Namibia in den Lodges auch das Angebot für Fleischverweigerer keinesfalls so eintönig ist wie du es erlebt hast.

Grüße
Haio
33,1k Beiträge · seit 200606. Feb. 2016 · #3
Hallo mobula,

Namibia ist gegen Mosambik udn Südafrika in jedem Fall noch mehr "Fleischland". Dennoch hat sich in den letzten Jahren viel getan, v.a. was Gemüse angeht. Du bekommst frisches Gemüse etc. mittlerweile in jedem größeren Supermarkt. In den "großen" Städten bekommst Du alles, was Du auch aus Mitteleuropa kennst.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
142 Beiträge · seit 201606. Feb. 2016 · #4
Ohne dir das mit letzter Gewissheit sagen zu können, denke ich, dass Pesto und andere Soßenbasen in der Tube eingeführt werden dürfen. Wie es in Namibia mit Käse - Hart- oder auch Rohmilchkäse ist, weiß ich nicht. In Südafrika wird Käse aus Europa definitiv vom Zoll einkassiert.

Grüße
Haio
7'296 Beiträge · seit 200606. Feb. 2016 · #5
mobula schrieb:... und vielleicht habt Ihr ja noch ein paar Ernährungtipps für uns 😉
... in den großen Supermärkten hast Du ein riesiges Angebot und musst auf nichts verzichten, was Du aus Deutschland kennst.

Abends am Feuer oder Grill kannst Du z.B. Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Käse u.a. würfeln und in Alufolie wickeln und auf den Rost oder in die Glut legen. Auch die Kürbissorte Squash (grün, in der Größe von Grapefruit) kann ich sehr empfehlen. Wann es fertig ist, hängt halt von der Hitze ab. Einfach mal ausprobieren ...

Salz, Pfeffer, Chili, Knoblauch dazu und dann frisches Fladenbrot vom Rost. Wie man das macht, siehst Du hier:
https://www.youtube.com/watch?v=UQn94ksj3rs

Auch gut sind Eintöpfe oder Brot aus Pojie oder Dutch Oven, wenn ihr Platz habt, so etwas mitzunehmen.

Bei dem Vorschlag mit der Alufolie bitte noch beachten ... Alufolie reagiert mit säurehaltigen Lebensmitteln. Das Zeug heiß machen und den Inhalt essen ist ok. Übriggebliebenes über Nacht in Folie liegen lassen und am nächsten Morgen nochmal aufwärmen würde ich nicht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
248 Beiträge · seit 201507. Feb. 2016 · #6
Hallo Mobula,
Bei uns steht neben Fleisch auch immer viel Veggie Beilage auf dem Braai-Menu (ich bin zwar keine Vegetarierin, esse aber sehr wenig Fleisch) Vielleicht inspieren Dich ja diese Rezepte:

http://www.picknpay.co.za/braairecipes-veggies

PS: Ich nutze Pinterest sehr gerne zur Rezeptsuche. Dort findest Du einen Reichtum an Veggie Ideen fuer das Kochen ueber dem Feuer.

LG, Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika 2009: Botswana und Sued Afrika 2012: Sued Afrika (KTP) 2014: Marokko 2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2016
199 Beiträge · seit 201507. Feb. 2016 · #7
Hallo,

ich bin auch keine Vegetarierin, esse aber auch wenig Fleisch.

Wir hatten in jeder Lodge ein vegetarisches Gericht zur Auswahl, ich meine selbst in Etosha gab es vegetarische Gerichte (beim Büffet in Okaukuejo konnte man sich auch ohne Fleisch satt essen). Beim Grillen hab ich auch den Squash für mich entdeckt, einfach mit etwas Öl einpinseln und dann mit Parmesan essen...lecker.... (ich weiss aber ehrlich gesagt nicht, ob es Parmesan in Namibia auch gibt, die Variante haben wir in D. entdeckt 😉 ) Feta kann man auch toll grillen, entweder mit Gemüse oder einfach pur mit etwas Öl.
Brot vom Grill gibt es auch fertig zu kaufen.

Falls ihr doch wie ich manchmal Fleisch esst: ich habe noch nirgendwo in D. so tolles Fleisch wie in Namibia bzw. SA bekommen 😄

LG nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
1'125 Beiträge · seit 200607. Feb. 2016 · #8
Hallo miteinander,
dies vorweg: Ich oute mich als Carnivore. Aber ich liebe trotzdem Gemüse und alle Sorten davon. Ich habe es immer so gehalten: In einem fremden Land habe ich mich immer an das dort Übliche gehalten. Es gibt da Grenzen, geb ich zu... Und wenn Deine Grenzen nicht ideologischer Natur sind (dann ist eh' nichts zu machen), dann lass Dich auf das Ortsübliche ein. Das ist in Namibia nun mal Fleisch. Und zwar tolles! Von Strauß über alle Arten von Game bis zu Rind. Sowas Gutes kriegst Du hier nicht. Und hier darfst Du dann wieder brav vegetarisch essen. Du kommst bestimmt nicht deswegen in die Hölle... Oder wir treffen uns dort. Beim Gemüse-Essen.
Noch einen (fast frühlingshaften) Sonntag wünscht
Rodrigo
Omnia vincit amor
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2016
570 Beiträge · seit 201107. Feb. 2016 · #9
Kann dich beruighen.... WENN man Kürbis/Karotten/Kartoffeln/Zwiebeln mag und als Gemüse Zählt ist es unproblematisch.

Reise immer mit einer Vegetarierin... und wir haben Namibia, Botswana und Südafrika überlebt. Und ich kann meinen Vorrednern nur recht geben. Haben auch jedesmal Essen gehen überlebt. ABER:
Selberkochen ist einfacher als essen gehen! Wir planen mitlerweile schon mit 100% selber kochen.

Nette Geschichte am Flughaven Windhoek:
Da gibt es ein echt nettes Restaurant mit Vegetarischem Burger. Wir wollten den bestellen. Da ging die Bedienung in die Küche und kam 5 Minuten später wieder und meinte: Von dem Burger hätte noch nie jemand was gehört. Den gibt es wohl nicht.
Obwohl er auf der Karte stand 😉

LG
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
Themenstarter5 Beiträge · seit 201607. Feb. 2016 · #10
Erstmal vielen Dank für Eure Tipps. Besonders die Veggi-Grill-Ideen find ich toll. Sind auch was für zu Hause und wir werden im Sommer schon mal etwas üben.

Ideologisch sehe ich "kein Fleisch essen" nicht. Wir essen es eben einfach nur nicht 😉.
Bisher waren wir immer im Südostasiatischen Raum unterwegs und da stellte sich die Essensfrage nie. Deshalb haben wir keine Erfahrung wie man in diesem Teil der Welt 4 Wochen als Selbstversorger unterwegs ist und da habe hier mal nachgefragt. Sorgen, dass wir das nicht überleben haben wir auch keine, Wir sind auch schon mehrere Tage mit Brot und Ernußbutter klargekommen. War jetzt kein kulinarische Highlight, ging aber auch.


Hier noch eine Anekdote unserer 2008 Reise:
Wir saßen friedlich am Flughafen in Inhambane und warteten auf den Flieger nach Nelssprit. Da kam ein Trupp Südafrikaner angefahren, sprang aus den Fahrzeugen, liefen zügig zu uns rüber, integrierten uns SOFORT in ihre Gruppe, zogen das unvermeindlich Biltong aus der Tasche und hielten es unter die Nase. Wir wußten garnicht, wie uns geschah und lehnten etwas eingeschüchtert ab. Das anschließende Gespräch über unsere Gründe war wirklich nett und auch spaßig, führte aber nicht dazu, dass dieser Blick als seien wir Aliens sich auflöste. Ich denke auch die Südafrikaner haben jetzt eine Anekdote mehr im Gepäck 😛 .

Grüße
mobula
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2016
663 Beiträge · seit 201508. Feb. 2016 · #11
Rodrigo schrieb:Und wenn Deine Grenzen nicht ideologischer Natur sind (dann ist eh' nichts zu machen), dann lass Dich auf das Ortsübliche ein. Das ist in Namibia nun mal Fleisch. Und zwar tolles!
Zumal man ergänzen kann: Das Fleisch das man in Namibia auf den Tisch bekommt stammt im Gegensatz zu Deutschland eben nicht aus Massentierzucht unter fragwürdigsten Umständen. Ich esse selbst gerne Fleisch, habe das hierzulande aber inzwischen deutlich reduziert Aufgrund der Tierhaltung und der ganzen Medikamente die wir da mit vorgesetzt bekommen. Ich freue mich in der Hinsicht schon sehr auf die nächste Namibia Reise.
1'125 Beiträge · seit 200608. Feb. 2016 · #12
Nordlicht hat geschrieben:
Falls ihr doch wie ich manchmal Fleisch esst: ich habe noch nirgendwo in D. so tolles Fleisch wie in Namibia bzw. SA bekommen.

Recht hast Du. Und ich setze noch einen drauf, auch wenn Mobula sich vor Entsetzen windet. Der höchste der Genüsse ist Oryxleber.
Was, Innereien? Pfui!!!
Ich esse hierzulande keine Leber, aber dort könnte ich mich tagtäglich davon ernähren. Die Farmerin meiner Lieblingsfarm (ich war 12x dort) hat spätestens nach meinem dritten Aufenthalt immer die Leber gemacht, weil sie wusste, dass ich das liebe. Garantiert ohne Rückstände, nicht vergiftet, keine Medikamente drin.
Wen habe ich jetzt verführt, wen vergrault?
Rodrigo
Omnia vincit amor
274 Beiträge · seit 200608. Feb. 2016 · #13
Hallo Rodrigo,

hört sich gut an, würdest Du verraten, welches Deine Lieblingsfarm ist?

Einen schönen Tag und Grüße aus dem Norden

Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
Themenstarter5 Beiträge · seit 201608. Feb. 2016 · #14
Rodrigo schrieb:
Recht hast Du. Und ich setze noch einen drauf, auch wenn Mobula sich vor Entsetzen windet. Der höchste der Genüsse ist Oryxleber.
Was, Innereien? Pfui!!!
Nö, Deine Ernährung entsetzt mich nicht.
Dein Post schon eher
1'125 Beiträge · seit 200608. Feb. 2016 · #15
Hallo, Frank aus der Ecke nebenan,
kennst Du die Geschichte von den Graugänsen von Konrad Lorenz? So ging es mir: Die erste Prägung, je nun, sie prägt halt. Ich war '86 das erste Mal in Namibia, Rundreise über die SAA. '88 das zweite Mal. Mit einem Golf. Wie ich auf diese Farm kam, weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich durch Iwanowski, dem ich heute noch dafür dankbar bin. Es war Namtib. Damals noch keine Gästefarm; ich habe in einem kleinen Zimmer geschlafen.
Zwei Nächte haben genügt, um meine Liebe zu entfachen. Mittlerweile habe ich jede Ecke durchwandert und fast jeden Berg erstiegen.
Namtib ist ja oft ein Reizthema, ich weiß. Man muss die Leute nehmen, wie sie sind. Und dann stellt sich heraus: das sind Pfundskerle.
Und die Leber ....!
Rodrigo
Omnia vincit amor
1'715 Beiträge · seit 200608. Feb. 2016 · #16
In Namibia und Südafrika Gemüse zu bekommen ist in grösseren Ortschaften kein Problem.
Wir kochen unser Gemüse eigentlich immer auf dem Grill (Braai). In Alufolie eingepackt, gewürzt und etwas Olivenöl dazu, ist das fast wie dampfgaren. Regelmässig drehen und einmal kurz öffnen um zu sehen wie lange es noh braucht. Schmeckt sehr gut.

Gruss
Emanuel

PS: Fleisch essen wir auch noch dazu 😉
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
2'319 Beiträge · seit 201108. Feb. 2016 · #17
Rodrigo schrieb:Namtib ist ja oft ein Reizthema, ich weiß. Man muss die Leute nehmen, wie sie sind. Und dann stellt sich heraus: das sind Pfundskerle.
Rodrigo
Hallo Rodrigo,

jetzt bin ich neugierig geworden... Warum ist Namtib of ein Reizthema?

Gruß vom Alm
33,1k Beiträge · seit 200608. Feb. 2016 · #18
OFF TOPIC
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Hi ALM,
jetzt bin ich neugierig geworden... Warum ist Namtib of ein Reizthema?
nutze mal die Forensuche und lese ein paar Meinungen dazu. Entweder man liebt es - oder man hasst es...

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
785 Beiträge · seit 200808. Feb. 2016 · #19
Hi Mobula,

die Versorgung mit Gemüse ist wirklich kein Problem, selbst esse ich zwar auch gerne Fleisch, aber ein Potje, schön mit angebratenen Zwiebeln, Paprika, etwas Peri-Peri / Knoblauch und dann noch Kartoffeln, ( Rotwein passt da auch noch dazu ) schmeckt super lecker und ist am offenen Feier leicht gemacht!!! ( ruhig schön lange schmoren lassen! )

Auch Butternut ist was feines, hält ewig, ganz einfach zu transportieren, dauert auf dem Feuer zwar etwas länger, aber dann eine echte Delikatesse ( Ich zerlasse dann meist auch etwas Butter mit Knoblauch, priese Salz und die dann auf die weiche Butternut,....lecker! ) ( Butternut kann man auch ganz einfach in Alu einwickeln und mit etwas Glut bedecken, gart dann von alleine )

Klar ist das Fleisch in Namibia gut, aber ihr werdet eure Gründe haben es nicht zu essen und ich werde euch garantiert nicht versuchen zu überzeugen!

Euch wünsche ich auf jeden Fall eine tolle Reise


Gruß


Markus
79 Beiträge · seit 200809. Feb. 2016 · #20
Hallo,

nur ein Hinweis zu Gem Squash, den wir sehr lieben, auch wenn wir gerne namibisches Fleisch essen: wenn man einen Squash als Ganzes in Alufolie gart, sollte man ihn mit der Gabel anpieksen. Wir hatten nämlich schon mal eine Gem Squash-Explosion und das heiße Fruchtfleisch auf nackter Haut führt zu Verbrennungen. Bei Butternut ist das nicht nötig, aber Gem Squash hat eine recht harte Schale, die sich in der Hitze nicht ausdehnen kann. Mit den Löchern kann der Dampf entweichen. Wenn der Squash weich ist, in zwei Hälften schneiden, die Kerne entfernen (oder auch nicht) und das Fruchtfleisch aus der Schale kratzen. Dazu ein wenig Butter und Salz und Pfeffer. Vielleicht noch ein Hauch von Muskatnuss - kann man gemahlen als "Nutmeg" kaufen.

Früher war die Gemüse-Situation schwieriger, aber heute gibt es Food Lovers Market a.k.a. Fruit & Veg mit massenhaft Obst und Gemüse. Und wo es Fruit & Veg nicht gibt, haben viele Supermärkte ein gutes Angebot an Vegetarischem.

Ich bin in Namibia aufgewachsen und daher auf jeden Fall Fleischessende, aber in Deutschland bin ich bald soweit, dass ich, hauptsächlich aus ideologischen Gründen, zur Vegetarierin mutiere oder wenigstens mit ganz wenig Fleisch auskomme. In Namibia ist es anders. Die Rinder werden im Veld geboren, leben dort ihr ganzes Leben - artgerechter geht es nicht - und werden dann irgendwann geschlachtet. Das ist Fleisch, das ich mit gutem Gewissen essen kann. Game sowieso. Und Oryxleber - yummi!

Viele Grüße

africangirl
Anette Seiler outinafrica.de