Namibia im Juni 2016 - Reiseroute

13 Antworten · 2'484 Aufrufe · gestartet 21. Jan. 2016 von nelilein
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Themenstarter37 Beiträge · seit 201621. Jan. 2016 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder,
erst mal vielen Dank für die Infos, die ich aus eurem Forum schon „rausgezogen“ habe
Nun habe ich mich angemeldet, da unsere Reise konkret wird.
Mein Mann und ich reisen im Juni für 17 Nächte (18 Tage) nach Namibia. Übernachten wollen wir in Lodges.
Die Flüge mit Air Namibia sind schon gebucht, der Reiseführer durchgearbeitet, wobei mir doch noch der „Durchblick“ etwas fehlt.
Nun möchte ich euch mal unsere Reiseroute vorstellen, vielleicht habt Ihr ja die ein oder andere Anregung für mich.
Ach ja – Rechtschreibfehler bei den Örtlichkeiten möge man mir bitte nachsehen 😉

Nach Ankunft in Windhoek früh morgens gleich los nach Keetmanshoop (2 Übernachtungen)
Keetmanshoop - Sesriem (2 Übernachtungen)
Sesriem- Swakopmund (2 Übernachtungen)
Swapkopmund - Spitzkoppe (1 Übernachtung)
Spitzkoppe - Khoriax (2 Übernachtungen)
dann entweder Khoriax – Warmquelle (1 Übernachtung)
oder
Khoriax - Opuwo (1 Übernachtung)
weiter zu den Epupa Falls (2 Übernachtungen)
Epupa Falls - Dolomite Camp (1 Übernachtung)
Dolomite Camp - Etosha Safari Lodge (2 Übernachtungen)
oder (da mein Mann unbedingt den Meteorit sehen will)
Etosha Safari Lodge - Mokuti Etosha Lodge (je eine Nacht)
über Okaukuejo weiter zum Waterberg (2 Übernachtungen)
Waterberg – Windhoek zum Rückflug am Abend.
Viele Grüße Nele
1'086 Beiträge · seit 200921. Jan. 2016 · #2
😘
nelilein schrieb:...Nach Ankunft in Windhoek früh morgens gleich los nach Keetmanshoop
Hallo Nele,
das ist keine gute Idee. Die Strecke ist zwar asphaltiert aber dennoch für den ersten Tag zu weit.

Gruß Klaus
5'538 Beiträge · seit 200821. Jan. 2016 · #3
Hallo Nelli,

herzlich willkommen im Forum.

Eure Route gefällt mir gar nicht. In 18 Tagen kann man vielleicht um die Welt fliegen, aber mit dem Auto diese Runde in Namibia - das ist kaum zu schaffen. Vom Flughafen bis Keetmanshoop sind es zwar "nur" runde 530 km und das auf einer gut geteerten Straße - aber die haben es trotzdem in sich.

Nach Ankunft in Windhoek früh morgens gleich los nach Keetmanshoop (2 Übernachtungen)
Keetmanshoop - Sesriem (2 Übernachtungen)


Wie Klaus ja schon gesagt hat, ist das erste Teilstück von Windhoek nach Keetnmanshoop nach dem langen Flug schon kein Abenteuer mehr, sondern ein Selbstmordversuch.

Das erste Teilstück auf der B 1 bis Rehoboth geht noch. Tolle Landschaft, Ihr seid in Urlaubsstimmung und könntet Bäume ausreißen. Kurz vor Rehoboth wird die Landschaft schon weniger abwechslungsreich, der erste Adrenalinstoß ist aufgebraucht und ein erstes Gähnen zeigt an, dass man ja eigentlich mal ein Päuschen machen sollte. Nach Rehoboth wird es dann aber richtig eintönig. Die Landschaft bietet gar nichts mehr für's Auge - das Gähnen nimmt zu. In Kalkrand an der Tanke dann die erste Pause. Wäre zwar vom Tanken her noch nicht nötig, aber man muss sich mal recken und strecken. Jetzt geht es nach Mariental und die Landschaft ist ausgesprochen langweitig. Die Konzentration lässt rapide nach und Ihr seid so richtig kaputt. Die Augen fallen manchmal zu, aber nein - das ist doch kein Sekundenschlaf. Plötzlich erschrickst Du beim Fahren - warst Du doch tatsächlich ein bisschen eingenickt. Der Schreck sorgt für einen Adrenalinstoß, der mit Mühe und Not bis Mariental reicht. Und dann kommen die letzen öden 220 km. Die Augen fallen immer wieder zu, aber - wir schaffen das. Wir kennen keine KM-Obergrenze am ersten Tag. Und endlich, endlich seid Ihr mit viel Glück in Keetmanshoop angekommen. Ein langweiliger Ort, der kaum mehr zu bieten hat als das Kaiserliche Postamt, ein Museum und 30 km entfernt den Köcherbaumwald. Und dafür diese Strapaze.

Nee - ich würde am ersten Tag in Windhoek ein schönes Stück Fleisch kaufen und dann zum Lake Oanob fahren, mir dort ein Chalet (kein Zimmer!) nehmen und auf der Terrasse meines Chalets grillen (ein toller Außengrill ist dort) und mit einer in Windhoek gekauften Flasche Wein den Ausblick auf den See genießen und in Afrika ankommen.

Am anderen Morgen würde ich dann nicht über die B 1 nach Keetmanshoop fahren - es sei denn, die Köcherbäume sind für Euch DAS Highlight Eures Urlaubs, sondern kurz hinter Rehoboth auf die C 24 und nach etwa 40 km auf die D 1261 über Nauchas zum Spreethoogte Pass fahren. Der Pass bietet so ziemlich die spektakulärste Fernsicht, die man in Namiba haben kann.

Mittags seid Ihr dann schon in Sesriem. Ü je nach Interessenlage (und Geldbeutel) in der Sossus Dune Lodge (im NP), der Sossusvlei Lodge (direkt vor der Einfahrt in den NP) oder dem Desert Camp (5 km entfernt vom NP). Ihr habt genug Zeit einen ersten Ausflug ins Vlei zu machen oder den Sesriem Canyon zu durchwandern.

Wenn Ihr keine großen Wanderer oder Dünenbesteiger seid, würde ich am nächsten Tag weiterfahren nach Swakopmund. Wenn Ihr aber gerne lauft, würde ich relativ früh ins Vlei fahren, mit dem Shuttle zum Dead Vlei-Parkplatz fahren (oder mit dem 4 x 4 und guter Tiefsanderfahrung mit dem eigenen Wagen) und von dort die Düne Big Daddy besteigen. Je nach Kondition braucht Ihr für die höchste Düne in der Gegend ca. 1 - 1,5 Stunden hoch. Ein fantastischer Rundblick erwartet Euch. Dann in Falllinie wieder runter und durch das Dead Vlei zurück zum Parkplatz. Mit dem nächsten Shuttle dann ins Sossusvlei und - wenn die Luft noch reicht - auf die Sossusdüne. Aufstieg ca. 25 - 45 Minuten.

So gegen 14.00/15.00 Uhr würde ich dann so langsam zurückfahren und unterwegs viel fotografieren, dass ich bei Sonnenuntergang gegen 17.00 Uhr am Parkausgang bin, weil dann die Tore geschlossen werden.

Sesriem- Swakopmund (2 Übernachtungen)

Ihr habt ja eine Nacht auf dem Weg nach Sesriem gewonnen. Die würde ich jetzt in Swakopmund anhängen. Warum? Die beiden Hauptaktivitäten (Delfintour in der Lagune und Little Five Tour in den Dünen) sind jeweils morgens, so dass man zwei volle Tage braucht. Auf dem Weg nach Swakopmund würde ich auf der Rostock Ritz Lodge meine Mittagspause machen und wieder einmal einen fantastischen Fernblick auf der Terrasse genießen. Dann hinter dem Kuiseb Pass rechts auf die D 1986, 1982 und 1985 fahren, die dann in die C 28 mündet. Diese Strecke ist interessanter als die über Walvis Bay und mit Glück sieht man relativ viele Tiere und auf der C 28 ein paar blühende Köcherbäume.

Ankunft in Swakopmund dann am späten Nachmittag.

Aktivitäten in Swakopmund - siehe hier:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html
dazugehörend:
http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/288133-2-wochen-in-namibia-ideen-gesucht.html
http://www.namibia-forum.ch/bilder/gerd1942/freizeitgestaltung-in-swakopmund/bild_24737.html

Spitzkoppe - Khoriax (2 Übernachtungen)

Ich würde nicht bis Khorixas fahren, sondern vor Khorixas auf die D 2612 abbiegen und von dort nach Twyfelfontein fahren. Die kürzeste Verbindung von der Spitzkoppe nach Uis ist die D 1930. Von dort dann über die landschaftlich schöne C 35 bis zur D 2612.
Die Zimmer in der Twyfelfontein Lodge sind nicht die allergrößten und ich würde dort nur eine Nacht bleiben.

dann entweder Khoriax – Warmquelle (1 Übernachtung)

In der Khowarib Lodge oder im Fort Sesfontein würde ich dagegen zwei Nächte einplanen. An dem vollen Tag dort würde ich mich dann (mit Führer) auf die Suche nach Wüstenelefanten in den Hoanib machen. Traumhaftes Erlebnis, selbst wenn man keine Elefanten finden sollte.

weiter zu den Epupa Falls (2 Übernachtungen)

Ich weiß nicht, warum so viele Leute zu den Epupa Falls wollen. Die meiste Zeit im Jahr haben die so wenig Wasser, dass sich das der Fälle wegen NICHT lohnt. Allerdings gebe ich zu, dass die Fahrt dorthin sehr schön ist und eine Wanderung am Kunene Ufer entlang sehr erlebnisreich sein kann.

Ich würde die Fälle weglassen und dann von Sesfontein über den Joubert Pass nach Opuwo fahren, dort kurze Mittagspause in der Opuwo Country Lodge machen und dann weiter zum Dolomite Camp fahren. Dann kommt Ihr abends da an, habt aber die zwei Tage für die Etoscha gewonnen. Davon würde ich mindestens eine Nacht in Okaukuejo verbringen und die andere nähe des Ostausgangs Mokuti Etosha Lodge verbringen.

Der Meteorit ist zwar nicht der Brüller, aber für interessierte Menschen schon sehr wichtig. Von dort bis zum Waterberg sind es dann runde 3 - 4 Stunden Fahrt.

Liebe Grüße
Gerd
2'497 Beiträge · seit 201121. Jan. 2016 · #4
Hallo Nele,

Klaus hat absolut recht und Gerd hat (wie immer) eine schöne Tour vorgeschlagen. Trotzdem kommt von mir auch noch ein Vorschlag, bei dem die Epupafälle drin bleiben, nur so zur Alternative.

Nach Ankunft sofort loszufahren und dann noch so eine Mordsstrecke, das ist wirklich unvernünftig, außerden frage ich mich auch, was Ihr in Keetmannshoop wollt, zumal Ihr insgesamt nicht so viel Zeit habt. Ich würde die erste Nacht in Windhoek bleiben und das Steak im Stellenbosch essen, Lake Oanob und selber grillen geht aber natürlich auch. Wenn Ihr in Windhoek bleibt, könnt Ihr nachmittags noch eine Stadtrundfahrt mit Karsten Möhle machen, sehr lohnend.

Dann würde ich wie von Gerd vorgeschlagen nach Sesriem für zwei Nächte und dann nach Swakopmund für drei Nächte.

Die Spitzkoppe würde ich aussparen, obwohl die Landschaft schön ist und gleich weiter Richtung Khorixas, um dort zwei Nächte zu bleiben. Ihr meint hier sicher die Gegend um Tweifelfontein.

In Warmquelle gibt es meines Wissens nach keine Unterkunft, das wären dann die von Gerd genannten. Wenn, dann machen die für zwei Nächte Sinn, ich würde alternativ bis Opuwo fahren für eine Nacht und dann Nach Epupa für zwei Nächte.

Anschließend zwei Nächte Dolomite Camp, eine Nacht Okaukuejo und eine Nacht außerhalb bein Linquist Gate.

Von dort via Hoba Meteorit zum Waterberg für zwei Nächte. Dann bin ich wieder bei 17 Nächten insgesamt.

Die Mordstouren gleich zu Beginn der Reise, wie Ihr sie geplant habt, würde ich mir wirklich sparen.

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2016
841 Beiträge · seit 200821. Jan. 2016 · #5
Hallo Nele,

ich kann mich den Vor-Schreibern nur anschließen ............. total unvernünftig !!!!
..........................
Ihr solltet bedenken, daß ich durch Zollformalitäten, Fahrt nach Windhoek (40 km) , Fahrzeugübernahme, Einkäufe, Geldtausch, usw. usw. . nicht vor 11 Uhr aus Windhoek weg kommt ........

Dann, übermüdet, fahrt ihr von Rehoboth bis Keetmanshoop eine der langweiligsten und dadurch ermüdensten Strecken des Landes !!!

Und ........... im Juni wird es um ca. 17 Uhr schon dunkel !!!!
.................................

Habt ihr schon eure Unterkünfte gebucht ?????
Selbst im Juni wird es schwierig die Wunsch-Unterkünfte zu bekommen !!!

....................................

Auch würde ich die Epupa Fälle auslassen.
Je nach Regensaison kann es sein, daß kaum Wasser drin ist.

................................

Mein grober Vorschlag :
erste Nacht Windhoek oder 50 km Umkreis.
Kalahari, Großraum Mariental.
Sesriem / Sossusvlei.
Swakopmund.
Erongo
Damaraland
Etosha West
Okaukuejo
Etosha Ost
via Hoba Meteorit zum Waterberg


Somit habt ihr für 17 Tage bei vernünftiger Planung eine entspannte und erlebnisreiche Tour.

Grüße
Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
Themenstarter37 Beiträge · seit 201621. Jan. 2016 · #6
Lieben Dank für euer Feedback!
Es ist immer ein wenig problematisch, verschiedene Interessen miteinander zu verbinden, so dass jeder zufrieden ist.
Ich wollte ursprünglich gerne zum Fish River Canyon. Deshalb der „Gewaltmarsch“ am Anfang.
Da mein Mann aber, nach einem Videobetrag, gerne an die Fälle möchte …. habe ich den Canyon gestrichen. Wenn die Fälle aber wenig Wasser führen… lohnt der weite Weg überhaupt?
Köcherbäume (mehr als einen einsamen) würde ich halt auch gerne sehen – der Köcherbaumwald in Keetmannshoop lohnt sich nicht? Dann könnten wir wirklich auch gleich über Rehoboth nach Sesriem fahren.
Delfine und Robben interessieren und beide nicht besonders (Geschmackssache). Deshalb auch nicht Cape Cross.
Liebe Grüße
Nele
5'538 Beiträge · seit 200822. Jan. 2016 · #7
Hallo Nelilein,

Wenn die Fälle aber wenig Wasser führen… lohnt der weite Weg überhaupt?

Wie das mit dem Wetter und damit dem Wasser ist, das weiß man leider nie im Voraus.

Köcherbäume (mehr als einen einsamen) würde ich halt auch gerne sehen – der Köcherbaumwald in Keetmannshoop lohnt sich nicht?

Nur für die Köcherbäume würde ich diesen Weg nie machen. Und zum Fish River wäre es mir bei der knappen Zeit, die Ihr habt, leider zu weit. Hebt Euch noch etwas auf für ein Wiederkommen. Ihr kommt wieder - ganz bestimmt.

Liebe Grüße
Gerd
133 Beiträge · seit 201322. Jan. 2016 · #8
Hallo Nele,

wir waren zwar erst zweimal in Namibia und es gibt im Forum Menschen, die bestimmt
mehr Erfahrung haben, aber euer Reiseplan ist einfach zu viel.

Ihr werdet ja fast nur im Auto sitzen und eure Unterkünfte gar nicht genießen können.

Überlegt euch eine verkürzte Strecke, dann habt ihr sicher mehr von eurem Urlaub.

Noch viel Spaß beim Planen.

Grüße

Barbara
Namibia 2016 www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291182-unsere-2-familienrunde-durch-namibia.html?limitstart=0
Themenstarter37 Beiträge · seit 201622. Jan. 2016 · #9
DANKESCHÖN!
Ihr habt mir echt was zum Nachdenken gegeben 😉
Sieht so aus, als würden wir den Süden komplett streichen und direkt nach Sesriem fahren.
Ob Epupa Falls oder nicht, müssen wir noch diskutieren. 😵
Kommt ja auch darauf an, ob wir die Unterkünfte so kriegen, wie wir uns das vorstellen. Da muss man eh flexibel sein 😗
Liebe Grüße
Nele
Themenstarter37 Beiträge · seit 201624. Jan. 2016 · #10
Gerd1942 schrieb:
Ich würde nicht bis Khorixas fahren, sondern vor Khorixas auf die D 2612 abbiegen und von dort nach Twyfelfontein fahren. Die kürzeste Verbindung von der Spitzkoppe nach Uis ist die D 1930. Von dort dann über die landschaftlich schöne C 35 bis zur D 2612.
Die Zimmer in der Twyfelfontein Lodge sind nicht die allergrößten und ich würde dort nur eine Nacht bleiben.

Dazu hätte ich noch ne Frage, lieber Gerd:
Die Strecke Spitzkoppe - Twyfelfontein soll laut Google 5 Stunden betragen.
Wenn ich nur eine Nacht dort bleibe, reicht die Zeit überhaupt für die Besichtigungen dort ( Felsmalereien, versteinerter Wald.....usw.)?
Liebe Grüße Nele
46 Beiträge · seit 201624. Jan. 2016 · #11
Hallo Nele,
Köcherbäume kannst Du auch bei "hauchabfontein" sehen. Eine Private Farm in der Nähe von Sesriem. Gut für eine Übernachtung. In der Nähe des Namib Naukluft Parks, auch sehr sehenswert.
VG
Themenstarter37 Beiträge · seit 201624. Jan. 2016 · #12
Gerd1942 schrieb:
Am anderen Morgen würde ich dann nicht über die B 1 nach Keetmanshoop fahren - es sei denn, die Köcherbäume sind für Euch DAS Highlight Eures Urlaubs, sondern kurz hinter Rehoboth auf die C 24 und nach etwa 40 km auf die D 1261 über Nauchas zum Spreethoogte Pass fahren. Der Pass bietet so ziemlich die spektakulärste Fernsicht, die man in Namiba haben kann.

Mittags seid Ihr dann schon in Sesriem. Ü je nach Interessenlage (und Geldbeutel) in der Sossus Dune Lodge (im NP), der Sossusvlei Lodge (direkt vor der Einfahrt in den NP) oder dem Desert Camp (5 km entfernt vom NP). Ihr habt genug Zeit einen ersten Ausflug ins Vlei zu machen oder den Sesriem Canyon zu durchwandern.
Hört sich gut an... 😎
Braucht man für diese Strecke ein MET Permit?
LG
Nele
5'538 Beiträge · seit 200824. Jan. 2016 · #13
Hallo Nelilein,

Wenn ich nur eine Nacht dort bleibe, reicht die Zeit überhaupt für die Besichtigungen dort ( Felsmalereien, versteinerter Wald.....usw.)?

Spitzkoppe - Uis über D 1930 rund 110 km = 1,5 - 2,0 Std.
Uis - D 2612 70 km = 1,0 Std.
D 2612 - D 3214 - Twyfelfontein knapp 80 Km = 1,0 Std.

Für die Besichtigung von Twyfelfontein (Dancing Kudu Trail) rechne mal je nach Kondition 45 - 60 Minuten + Trinkpause 30 Minuten. Versteinerter Wald liegt nicht auf der Route und wäre ein zu großer Umweg, den ich jetzt als nicht soooo lohnenswert einstufen würde. Verbrannter Berg und Orgelpfeifen sind in der Nähe von Twyfelfontein und kein Problem. Wenn Ihr in Twyfelfontein übernachtet, dann habt Ihr reichlich Zeit.

Braucht man für diese Strecke ein MET Permit?

Nein

Liebe Grüße
Gerd
7'296 Beiträge · seit 200624. Jan. 2016 · #14
nelilein schrieb:Wenn die Fälle aber wenig Wasser führen… lohnt der weite Weg überhaupt?
... bei niedrigem Wasserstand kenne ich die Epupa Falls nicht.
Bei ordentlich Wasser sind sie definitiv einen Besuch wert.

Ich habe nur den direkten Vergleich bei den Ruacana Falls gesehen. Bei richtig viel Wasser waren die beeindruckend. Mit sehr wenig Wasser haben die fast schon gestaubt. 😉
Das war nicht so wirklich toll.

Gruß
Wolfgang
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