20 Tage Namibia mit Kinder und 4x4 Dachzelt

12 Antworten · 3'230 Aufrufe · gestartet 16. Jan. 2016 von Phisch
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201616. Jan. 2016 · #1
Hallo zusammen
Wir, 2 Erwachsene und zwei Jungs, 5 und 7 Jahre alt machen in April-Mai unsere erste Namibia Reise. Wir haben bereits den Flug und den 4x4 mit Dachzelt.
Wir haben folgende Route einmal auf der Karte eingetragen. Sind uns aber nicht sicher ob dies ev. zu viel Fahrerei beinhaltet und wir auch eine interessante Route definiert haben. Neben Tierbeobachtungen möchten wir auch die Landschaft und Leute erleben, aber auch kleinere Wanderungen machen.
Bis auf Swakopmund und ev. Etosha würden wir campen.
Welche Temperaturen herrschen dann in der Nacht/Tag etwa?
Wann geht die Sonne auf und unter?
Welche Lodges/Campsites sollten wir vorbuchen (Reisezeit April-Mai)?
Ist generell mit vielen Leuten zu rechnen?
Gibt es ev. schlechte Erfahrungen mit einer aufgeführten Lodge/Campsite und eine bessere Alternative? Wie gesagt, gebucht ist da noch nichts.

Angedachte Route:
1 Ankunft Windhoek 5:45 Spreetshoogte oder Namibgrens Campsite
2 Sesriem Sesriem Campsite
3 Solitaire Camp Gecko The wild one
4 Swakopmund Meikes Guesthouse
5 Swakopmund Meikes Guesthouse
6 Swakopmund Meikes Guesthouse
7 Omaruru Erongo Plateau Campsite
8 Twyfelfontein Mowani Campsite Twyfelfontein
9 Palmwang Hoada Campside Palmwang
10 Palmwang Hoada Campside Palmwang
11 Etosha NWR Dolomite Camp
12 Etosha Okaukuejo Camp
13 Etosha Halali Bush Chalet
14 Etosha Onguma Bush Camp
15 Grootfontein Grootfontein Camping
16 Waterberg Waterberg Wilderness Campsite
17 Waterberg Waterberg Wilderness Campsite
18 Okahandja Ombo Rest Camp
19 Reservetag? Reservetag?
20 Abflug Windhoek 17:45

Zu Tag 1: Ist es besser Spreehoogtepass über Rehoboth zu fahren und in Namibgrens zu übernachten oder eher Büllsport?
Tag 7: Wir möchten Bull's Party anschauen, lohnt sich dieser Umweg oder ev. doch besser direkt Swakopmund-Uis?
Reservetag: Wo planen wir diesen am besten ein?
7'296 Beiträge · seit 200616. Jan. 2016 · #2
Hallo Unbekannte/r,
Phisch schrieb:
Zu Tag 1: Ist es besser Spreehoogtepass über Rehoboth zu fahren und in Namibgrens zu übernachten oder eher Büllsport?
weder noch. Am Tag der Ankunft sollte man nicht so weit fahren unter den dortigen Bedingungen.
Aber wenn, dann definitiv besser in Namibgrens übernachten. Die einzelnen Campsites sind in der Natur und so weit voneinander entfernt, dass man den nächsten Platz in der Regel gar nicht sieht.
Büllsport ist eine Jagdfarm mit entsprechendem Publikum. Ich war gerade im September an beiden Stellen und habe mich in Büllsport eher unwohl gefühlt.
Tag 7: Wir möchten Bull's Party anschauen, lohnt sich dieser Umweg oder ev. doch besser direkt Swakopmund-Uis?
... ich würde lieber die Spitzkoppe mit der "Bridge" besuchen als Bulls Party, aber das ist Ansichtssache. Bulls Party war auch nicht schlecht.
Reservetag: Wo planen wir diesen am besten ein?
... gleich am ersten Tag.
Weite Fahrten am Ankunftstag sind wohl die Ursache für die meisten schweren Unfälle.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
5'538 Beiträge · seit 200816. Jan. 2016 · #3
Hallo und herzlich willkommen im Forum,

Welche Temperaturen herrschen dann in der Nacht/Tag etwa?
Im April bleiben die Nachttemperaturen im Inland noch im zweistelligen Bereich, im Mai könnte es aber schon unter 10 °C werden.

Wann geht die Sonne auf und unter?
Schau mal hier, da findest Du alles - http://www.namibia-info.net/namibia-reiseplanung/klima-reisezeit/sonnenstand.html

Welche Lodges/Campsites sollten wir vorbuchen (Reisezeit April-Mai)?
Sesriem und Etoscha-Camps würde ich immer vorbuchen, obwohl es eine relativ ruhige Zeit ist.

Ist generell mit vielen Leuten zu rechnen?
Nein

Gibt es ev. schlechte Erfahrungen mit einer aufgeführten Lodge/Campsite und eine bessere Alternative? Wie gesagt, gebucht ist da noch nichts.
Siehe Anmerkungen zur Route

1 Ankunft Windhoek 5:45 Spreetshoogte oder Namibgrens Campsite
Weiter als bis zum Lake Oanob würde ich nicht fahren, auch wenn Ihr früh ankommt.

2 Namibgrens
Auf Camp Gecko würde ich verzichten. Das ist nur 40 - 50 km von Namibgrens entfernt - wenn Ihr doch dahin fahrt, dann tauschen mit Sesriem. Ist fahrtechnisch vernünftiger

Tag 3 Sesriem
Ich würde übrigens auf Camp Gecko verzichten und diese nacht in der Etoscha anhängen.

4 Swakopmund Meikes Guesthouse
5 Swakopmund Meikes Guesthouse
6 Swakopmund Meikes Guesthouse

Wenn ihr auf Camp Gecko verzichtet, seid Ihr wieder im Plan, ansonsten verschiebt sich alles um einen Tag nach hinten. Für die Kinder am interessantesten dürfte die Delfin Tour ab Walvis Bay sein. Dazu noch die Little Five Tour in den Dünen von Swakop. Nachmittags würde ich mal zur Oase Goanikontes rausfahren und dort Kaffee trinken.

7 Omaruru Erongo Plateau Campsite
Wenn Ihr Spitzkoppe oder Bull's Party sehen wollt, dann würde ich auf der Ameib oder in Hohenstein übernachten.
Auf der Fahrt von Swakopmund nach Omaruru würde ich einen Abstecher zur Ameib machen. Das ist besser als am nächsten Tag dorthin zu fahren, wenn Ihr ohnehin eine relativ längere Strecke vor Euch habt.

8 Twyfelfontein Mowani Campsite Twyfelfontein
Ich würde von Omaruru auf jeden Fall direkt nach Uis und von dort nach Khorixas fahren. Am Nachmittag würde ich mal faulenzen.

9 Palmwag Hoada Campside Palmwag
10 Palmwag Hoada Campside Palmwag

Auf dem Weg vom Mowani Camp würde ich den Schlenker nach Twyfelfontein machen. Zwischen Mowani und Twyfelfontein ist ein Living Museum. Auf dem Hinweg würde ich mich dort anmelden und auf dem Rückweg da rein gehen. Ist für die Kinder bestimmt interessanter als Twyflefontein.

11 Etosha NWR Dolomite Camp
Hier würde ich den Tag anhängen, den Ihr durch den Verzicht auf Camp Gecko gewonnen habt.

13 Etosha Okaukuejo Camp
Hier würde ich den anderen Reservetag anhängen

15 Etosha Halali Bush Chalet
Kann man machen oder zugunsten von Onguma weglassen

16 Etosha Onguma Bush Camp
Zwei Tage wären besser. Entweder durch Verzicht auf Halali oder - was ich tun würde - auf Grootfontein verzichten. Was wollt Ihr da?

17und 18 Waterberg Waterberg Wilderness Campsite

19 Okahandja Ombo Rest Camp

19 Reservetag? Reservetag?
Ist oben schon verplant.

20 Abflug Windhoek 17:45
Je nach Abfahrtszeit von Okahandja würde ich nach der Abgabe des Wagens noch eine Stadtrundfahrt mit Bwana Tucke Tucke machen. Er wird Euch auch zum Flughafen bringen, aber das kostet natürlich extra.

Zu Tag 1: Ist es besser Spreehoogtepass über Rehoboth zu fahren und in Namibgrens zu übernachten oder eher Büllsport?
Zu Büllsport habe ich keine Meinung, aber das ist Ansichtssache.

Tag 7: Wir möchten Bull's Party anschauen, lohnt sich dieser Umweg oder ev. doch besser direkt Swakopmund-Uis?
Bereits oben beantwortet.

Liebe Grüße
Gerd
zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2016
12 Beiträge · seit 200816. Jan. 2016 · #4
Hallo Phisch, schade das Ihr nich einen Monat später unterwegs seit, dann hätte man sich treffen können. Auf jeden Fall wünsche ich Euch viel Spaß? Alles Gute, Taschentiger
Themenstarter4 Beiträge · seit 201620. Jan. 2016 · #5
Danke für Eure hilfreichen Blogs.

Ich werde auf jeden Fall den Input mit dem ersten Tag zu Herzen nehmen und plane die erste Übernachtung in Rehoboth, Lake Oanab Resort ein.
Dann stellt sich die Frage ob wir am nächsten Tag
a) weiter über den Spreetshoogtepass mit Übernachtung Spreetshoogte oder Namibgrens Campsite
b) Hauchabfontein übernachten und wandern
c) direkt nach Sesriem auf den Camping fahren sollen?

Bull's Party interessiert uns sehr. Felsbrücken haben wir bereits in den USA einmal gesehen. Gibt es Empfehlungen zu Ameib oder Hohenstein Campsite?

Bezüglich Etosha, lohnt sich die Einfahrt über das Galton Tor oder doch eher Anderson Gate? Ich war zwei mal ohne Kinder in Südafrika auf Safari und fand es richtig toll. Bin mir aber nicht ganz sicher ob unsere Jungs es nach zwei, drei Tagen immer noch interessant finden. Darum habe ich 4 Übernachtungen im Park geplant.

Grootfontein werde ich auslassen. War mehr der Gedanke, die Fahrtzeit zu reduzieren oder ev. die San zu besuchen. Wir werden in diesem Fall das Living Mueseum Damara vorziehen.

Gibt es ev. "must see" Campsites auf dieser Route die Ihr sehr empfehlen könnt?
5'538 Beiträge · seit 200821. Jan. 2016 · #6
Hallo Phisch,

Dann stellt sich die Frage ob wir am nächsten Tag
a) weiter über den Spreetshoogtepass mit Übernachtung Spreetshoogte oder Namibgrens Campsite
b) Hauchabfontein übernachten und wandern
c) direkt nach Sesriem auf den Camping fahren sollen?


Letzlich ist das eine Frage, die Deine Kinder beantworten müssen. Denn schaffen die 4 Stunden Fahrt an einem Stück? Wenn Ihr vom Lake Oanob fahrt, dann sind das knappe 100 km bis Nauchas und zwar nur Gravel, zwar meist relativ gut gepflegt, aber für Leute aus Ländern wie Deutschland, die das noch nicht gewöhnt sind, kann es trotzdem eine kleine Strapaze werden. Fahrzeit vom Lake bis dahin knapp 2 Stunden. Von Nauchas bis zum Pass sind es noch einmal rund 30 Minuten, manchnmal nicht mehr ganz so gepflegter Gravel. Oben auf der Passhöhe machen die meisten erst einmal eine mehr oder weniger lange Staun- und Fotopause und dann geht es den Pass runter - ca. 15 - 30 Minuten. Mit einem WoMo eher 30 Minuten. Vom Fuß des Passes bis Solitaire inkl. Tankstopp, Kuchen in der Bäckerei und ein wenig die alten Autos dort angucken und fotografieren sind es noch einmal 40 Minuten. Von da bis Sesriem dann noch eine knappe Stunde. Zusammengerechnet also gute 4 sehr abwechslungsreiche Stunden.

Wenn Ihr alle gerne lauft, dann sind zwei Ü in Sesriem durchaus ok. Das hat den Vorteil, dass Ihr am zweiten Morgen nicht mehr ins Vlei "müsst", sondern gleich nach Swakopmund fahren könnt und Ihr auf der Strecke viel Zeit habt. Ihr könnt dann etwa auf halber Strecke noch eine Mittagspause im Rostock Ritz machen und den wiederum fantastischen Fernblick bewundern.

Bull's Party interessiert uns sehr. Felsbrücken haben wir bereits in den USA einmal gesehen. Gibt es Empfehlungen zu Ameib oder Hohenstein Campsite?

Die Campsites kenne ich leider nicht, dazu müssen andere Fomis etwas sagen.

lohnt sich die Einfahrt über das Galton Tor oder doch eher Anderson Gate?

Gute Frage. Von der Tierwelt her gesehen lohnt es auf jeden Fall. Es gibt tolle Wasserlöcher z. B. Jakkalswater, aber die Tour von Olifant Rus bzw. vom Dolomite Camp ist lang - rechne mal mit 6 Stunden oder mehr. Unterwegs viele Wasserlöcher mit unheimlich vielen Tieren (oder auch nicht, wenn der derzeit gute Regen anhält), aber keine vernünftige Rastmöglichkeit. Toilette erst 3/4 der Strecke. Siehe diese Broschüre, die Ihr in Swakopmund unbedingt erwerben solltet. Sie enthält alle Wasserlöcher, Toiletten und Rastmöglichkeiten, dazu noch viele Infos über Tier- und Vogelwelt.

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In den anderen Camps habt Ihr Schwimmbäder, wo Ihr in der Mittagszeit mit den Kindern toben könnt. Es ist nämlich sinnvoll, zwischendurch mal ins Camp zurückzukehren und von 12/13.00 Uhr bis 15/16.00 Uhr Pause zu machen. Wann Ihr nachmittags startet, solltet Ihr von den Öffnungszeiten abhängig machen. Es lohnt nicht so richtig, erst ein oder zwei Stunden vor Toresschluss/Sonnenuntergang noch einmal loszudüsen.

Liebe Grüße
Gerd
7'296 Beiträge · seit 200621. Jan. 2016 · #7
Gerd1942 schrieb:Von Nauchas bis zum Pass sind es noch einmal rund 30 Minuten, manchnmal nicht mehr ganz so gepflegter Gravel. Oben auf der Passhöhe machen die meisten erst einmal eine mehr oder weniger lange Staun- und Fotopause und dann geht es den Pass runter - ca. 15 - 30 Minuten. Mit einem WoMo eher 30 Minuten. Vom Fuß des Passes bis Solitaire inkl. Tankstopp, Kuchen in der Bäckerei und ein wenig die alten Autos dort angucken und fotografieren sind es noch einmal 40 Minuten.
... ich bin die Strecke im September gefahren, allerdings mit dem Rad und daher anderes Empfinden der Streckenbeschaffenheit. Von Nauchas zum Pass war es ok, aber vom Fuß des Passes bis zur Hauptpiste nach Solitaire war es eine Katastrophe. Loser Schotter in hoher Lage, übles Wellblech und schlecht zu fahren. Das sah aus, wie 'ne Baustelle begonnen und zwischendurch die Lust verloren und wieder aufgehört. Ob das mit 'nem WoMo in 40 Minuten geht, weiß ich nicht. Ich würde lieber mehr Zeit einplanen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
5'538 Beiträge · seit 200821. Jan. 2016 · #8
Danke, Wolfgang. Wie war denn die Streckenbeschaffenheit auf dem Pass selbst. Probleme für ein WoMo?

Liebe Grüße
Gerd
7'296 Beiträge · seit 200621. Jan. 2016 · #9
Gerd1942 schrieb:Wie war denn die Streckenbeschaffenheit auf dem Pass selbst. Probleme für ein WoMo?
... da der Pass ja nun gepflastert ist, kann man den auch mit jedem Auto abwärts fahren. Es gibt einige Kurven, die eng sind und in denen man evtl. mit einem längeren Fahrzeug ausholen oder zurücksetzen muss, damit man um die Kurve kommt.

Man sollte halt 'nen kleinen Gang benutzen anstatt dauernd auf der Bremse zu stehen. Das schreibe ich jetzt, weil ich hierzulande immer wieder im Mittelgebirge sehe, wie Leute über Kilometer permanent auf der Bremse stehen. Das darf man dort natürlich nicht machen.

Mit dem Rad ging es nicht anders. Ich habe mehrfach anhalten müssen, damit die Felgen kühlen und die Bremsgummis nicht schmelzen. Wer mit dem Auto im großen Gang runterfährt und nur die Bremse nutzt, könnte Probleme bekommen.
Der zweite Gang, evtl. je nach Fahrzeug sogar der erste, sollte eingelegt sein. Der Pass ist wirklich steiler als Alles, was die meisten Touristen zuvor gesehen haben.

Gruß
Wolfgang
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444 Beiträge · seit 201121. Jan. 2016 · #10
Hallo!

Wir machten 2009 eine ähnliche Tour mit unseren Kindern (damals 7 und 10 Jahre). Es war kein Problem - auch wenn manche Strecken sehr lang waren.

Gruß Jochen
Themenstarter4 Beiträge · seit 201621. Jan. 2016 · #11
Gerd1942 schrieb:Wenn Ihr vom Lake Oanob fahrt, dann sind das knappe 100 km bis Nauchas und zwar nur Gravel, zwar meist relativ gut gepflegt, aber für Leute aus Ländern wie Deutschland, die das noch nicht gewöhnt sind, kann es trotzdem eine kleine Strapaze werden. Fahrzeit vom Lake bis dahin knapp 2 Stunden. Von Nauchas bis zum Pass sind es noch einmal rund 30 Minuten, manchnmal nicht mehr ganz so gepflegter Gravel. Oben auf der Passhöhe machen die meisten erst einmal eine mehr oder weniger lange Staun- und Fotopause und dann geht es den Pass runter - ca. 15 - 30 Minuten. Mit einem WoMo eher 30 Minuten. Vom Fuß des Passes bis Solitaire inkl. Tankstopp, Kuchen in der Bäckerei und ein wenig die alten Autos dort angucken und fotografieren sind es noch einmal 40 Minuten. Von da bis Sesriem dann noch eine knappe Stunde. Zusammengerechnet also gute 4 sehr abwechslungsreiche Stunden.
Kenne mich mit unwegsamen Gelände mit 4x4 aus. Wohne auch in den Schweizer Voralpen. 4 Stunden Fahren ist mit den Jungs auch gut machbar, wenn nicht jeden Tag und Abwechslungsreich.
Wie wäre die Alternative über Hauchabfontein?
Themenstarter4 Beiträge · seit 201621. Jan. 2016 · #12
Gerd1942 schrieb:Wenn Ihr alle gerne lauft, dann sind zwei Ü in Sesriem durchaus ok. Das hat den Vorteil, dass Ihr am zweiten Morgen nicht mehr ins Vlei "müsst", sondern gleich nach Swakopmund fahren könnt und Ihr auf der Strecke viel Zeit habt. Ihr könnt dann etwa auf halber Strecke noch eine Mittagspause im Rostock Ritz machen und den wiederum fantastischen Fernblick bewundern.
Was meinst du mit gerne lauft? Meinst du z.B auf die Düne und Sesriem Canyon? Wenn ja, dies machen wir gerne. Ca. 3-4 h Wanderung machen wir zuhause ab und zu mal.
5'538 Beiträge · seit 200822. Jan. 2016 · #13
Hallo Phisch:

Wie wäre die Alternative über Hauchabfontein?

Kenne ich nicht. Ich würde aber lieber bis Sesriem durchfahren, dann könnt Ihr Eure Zeit besser einteilen.

[bWas meinst du mit gerne lauft?]

So, wie Du es verstanden hast. Ihr schafft es am ersten Nachmittag nicht, Big Daddy und/oder die Sossusvlei Düne hoch- und den Canyon zu durchwandern. Wenn Ihr das wollt - und es lohnt sich - dann plant 2 Nächte in Sesriem ein. Wenn Ihr das nicht unbedingt wollt, dann fahrt am zweiten Tag nach Swakopmund und genießt den Zwischenstopp auf Rostock Ritz. Ich würde dann auch nicht über die C 14 bis Walvis Bay fahren, sondern nach dem Kuiseb Canyon rechts die permitpflichtige Straße nehmen (Kurz hinter der D 1998). Und bei viel Zeit würde ich noch auf die Blutkuppe hochgehen. Das Permit bekommt Ihr in Sesriem, da wo Ihr auch den Eintritt für den NP bezahlt.

Liebe Grüße
Gerd