DREI MONATE LANG KREUZ UND QUER DURCH KENIA

Reisebericht 381 Antworten · 41,2k Aufrufe · gestartet 10. Jan. 2016 von Mzeekenya
1’366 Beiträge · seit 201118. Feb. 2016 ·
ja da hast du wohl Recht, jedes Alter hat seine Vor- und Nachteile. Wenn man natürlich sein Hobby und sein Beruf verknüpfen kann, dann ist das perfekt und anscheinend lässt es sich als Schriftsteller und Fotograf ja auch ganz gut leben 🙂
Ich genieße die warmen 5°C in Deutschland 😗 und hoffe auf baldige Erwärmung.

Gruß

Thorsten
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
6’414 Beiträge · seit 201118. Feb. 2016 ·
Hoi Mzeekenia

Auch von mir ein dickes Danke für Deinen Bericht!!! 😁
Mzeekenya schrieb:Es gibt noch sehr viel zu berichten: Mara, Loita hills, Lake Victoria, Kakamega und Mount Elgon.
Dann berichte bitte darüber!!! 😎
Mzeekenya schrieb:...zum Mount Kenya fahren, die Choggoria-Route unter die Räder und später die Füsse nehmen...
...und auch darüber!!! 😉 😎 😄
Vor allem interessiert es mich bis auf welche Hman frisches Essen bekommen kann...hab da so ein gesundheitliches Problem mit gelagertem Essen...
Mzeekenya schrieb:Schönen Abend und bis demnächst?
Abend??? Es ist Vormittag!!! 😛
Und ja, würd mich freuen von Dir zu lesen!!! 🙂
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter527 Beiträge · seit 201318. Feb. 2016 ·
picco schrieb:Hoi Mzeekenia
Mzeekenya schrieb:Schönen Abend und bis demnächst?
Abend??? Es ist Vormit. tag!!! 😛
🙂
Hoi Picco,
mein Bericht mit den Abendgrüssen ging gestern Abend um 17.17 bei mir raus (da war's bei euch noch zwei Stunden früher).
Weitere Berichte folgen mit grosser Wahrscheinlichkeit... Aber alles zu seiner Zeit.
Wie gesagt, ab morgen kommt Mt. Kenya, drei Tage danach Maralal - South Horr - Loyangalani - North Horr - Marsabit - Isiolo und wieder "heim" nach Nanyuki. Wenig später Küste, LungaLunga, Tanga (Tansania). Der LC mit den CH-Schildern muss bis spätestens 16.März aus Kenia raus! Einen Tag später darf er wieder rein und erneut ein Jahr lang hier rumgefahren werden.
Grüsse in die Schweiz, nach Deutschland und sogar nach Oesterreich (Das mit dem Gessler und dem Tell 1291 vergessen und vergeben wir euch niiiie).
M.
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2016
1’366 Beiträge · seit 201119. Feb. 2016 ·
Dann mal "safari njema" und tolle Erlebnisse!
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter527 Beiträge · seit 201321. Feb. 2016 ·
Sorry - die Internetverbindung Kenia - Schweiz/Europa funktioniert beim Bilder hochladen wieder einmal
nicht. Vielleicht klappt es mit diesem Bild... M.


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zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2016
Themenstarter527 Beiträge · seit 201321. Feb. 2016 ·
Zwei wunderschöne Tage...
...am Mount Kenya. Auf 3000 m und darüber ist man in einer uns fremden, geheimnisvollen Welt.
Die Vegetation ist afro-alpin und die Baumgrenze endet erst bei etwa 2900 m. Dann folgen
Riesenerika und dann die höchste Vegetationsstufe mit Tussok-Rasen und Alchemillen.
Bis Texte und Bilder "druckreif" sind, dauert es noch. Am Mittwoch geht's los Richtung Chalbi-Wüste,
North Horr und Marsabit.
Einen schönen Sonntag-Abend. M.

Nithi-Fall auf 3200 m
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Abendnebel auf 3000 m Höhe
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zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2016
1’589 Beiträge · seit 201421. Feb. 2016 ·
Na ja, Internetverbindungen sind in Kenia, aber auch Tansania (noch schlimmer) oft ein Alptraum.

Gute Reise zur Chalbi Wueste.

so hoch oben war ich noch nie am Mt. Kenia.... tolle Aufnahmen

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter527 Beiträge · seit 201321. Feb. 2016 ·
Bushtruckers schrieb:
so hoch oben war ich noch nie am Mt. Kenia.... tolle Aufnahmen
Liebe Gruesse
Elvira
Danke, Elvira.
Ich gehe auch jedes Jahr ein bisschen weniger hoch... Letztes Jahr waren's am Mount Elgon 3900 m -
dieses Jahr noch 3700 m.
Grüsse aus Nanyuki. M
Themenstarter527 Beiträge · seit 201323. Feb. 2016 ·
Kurzes Intermezzo II in Nanyuki

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Einer der positiven Aspekte des Reisens ist, dass man immer wieder interessanten Menschen begegnet, mit denen man zuhause vermutlich kaum in Kontakt kommen würde.
Im Lily Pond in Nanyuki, einem Restaurant am Rande der Stadt, auf dem Weg zum Sweetwaters Game Reserve, versammelten sich über längere Zeit am Samstag Abend Weisse und Schwarze. Sie brachten Fleisch mit und das Restaurant stellte grosse Holzkohlebecken zur Verfügung, auf deren Rost man sich seine Kotletten, Filets oder Hähnchen grillen konnte.
An einem dieser geselligen Abende traf ich eine junge, aparte, fast knabenhafte Frau: Corinne Schneider - heute Schneider Masiga -, die vor Jahren aus Luzern nach Kenia ausgewandert ist. Ihre damals 40 Lebensjahre sah man ihr nicht an! Sie beschreibt den Beginn der Romanze mit Kenia und später mit ihrem zukünftigen Mann, Willy, wie folgt:

Alles hat mit Ferien begonnen…
Als damals das Flugzeug in Kenia landete fühlte ich mich sofort verbunden und daheim angekommen – mein Herz hat gestrahlt, ich geweint (vor Freude). Es war ein überwältigendes Gefühl. Eine Sehnsucht, die ich über Jahre verspürte, aber nicht einordnen konnte, nun einfach verschwunden. Diese Glücksgefühle haben während meines ganzen Aufenthaltes angehalten, bis ich Afrika wieder verlassen musste.
Etwa 4 Jahre später (Anfang 2010) habe ich mich dann Hals über Kopf entschieden, nach Kenia auszuwandern. Der Grund war nicht etwa ein Mann – nein, Mama Africa hat gerufen! Eine Geschichte, wie man sie kennt aus der Sendung „Auf und davon“…
...Ende Jahr 2010 habe ich Willy (ein herzensguter Kenianer) kennen gelernt, und wir haben kurz darauf geheiratet. Ein gemeinsamer Traum ist wahr geworden - wir sind selbständig erwerbend und können somit Kenianern Arbeit geben. Auf unserer „kleinen Farm“ (Corinne und Willy haben sie 'White Butterfly Farm" getauft / Mzeekenya) haben wir bisher 2 Treibhäuser aufgebaut, in denen wir Erdbeeren (in Afrika!) angepflanzt haben. Wir sind damit erfolgreich und inzwischen in Nanyuki und Umgebung bekannt für die (sagt man) weltbesten „Ärdbeeri“. Mit drei geschätzten Mitarbeitern arbeiten Willy und ich täglich (Mo-Sa), um unseren Visionen und grösseren Projekten Schritt für Schritt näher zu kommen.


Das mit dem Heimatgefühl bei der Ankunft in Kenia ist mir schon vor 50 Jahren genau gleich ergangen: ankommen und spüren, jetzt bin ich zuhause. Ob das damit zusammen hängt, dass der Homo sapiens
seine Wurzeln in Ostafrika hat, dass unsere Vorfahren sich hier entwickelt haben und später nach Asien und Europa gezogen sind? Mir geht es noch heute so: wenn ich in Kenia das Flugzeug verlasse, kommt eine grosse Freude und gleichzeitig eine grosse Ruhe über mich und ich weiss, nun bin ich meinen Wurzeln wieder nahe.

2010 gab Corinne alles auf in der Schweiz. Ihren guten Job, die Wohnung, Familie, Freunde und Bekannte. In Nairobi traf Corinne eine Kenianerin, die ihr empfahl, nach Nanyuki zu fahren und sich ein Stück Land, das ihr gehörte, anzuschauen. Corinne kaufte 5 acres (ca. 20 000 m2) bestes Farmland rund 10 km nördlich von Nanyuki. Zusammen mit Willy überlegten die beiden, was sie anbauen sollten und kamen zum Entschluss, es mit Erdbeeren zu versuchen.

Corinne und Willy - verliebt wie am ersten Tag
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Hier soll einmal eine Minigolf-Anlage entstehen
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Junge Erdbeerpflanzen
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Sie fingen klein, klein an, bauten zwei Treibhäuser (die später von heftigen Winden zerstört und deren Plastik von Dieben geklaut wurden!), kauften Setzlinge von einer Kenianerin und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Als sie die ersten Erdbeeren ernten konnten, war die Freude riesengross; es zeigte, dass ihre Idee kein Hirngespinst war, sondern sich realisieren liess. Einmal pro Woche findet im Cape Chestnut, einem Restaurant, dass für seine Curries bekannt ist, ein Markt statt, an dem Weisse und Schwarze einheimische Erzeugnisse feilbieten. Corinne und ihr Mann stellten einen Stand auf und zeigten ihre Erdbeeren. Aber sie verkauften sie nicht, sondern verteilten sie, mit Sahne, an die Besucher. Eine sehr geschickte Strategie, denn viele Leute wurden so zu potentiellen Kunden. Diese bestehen heute aus Restaurants, Gemüse- und Früchteshops und Privaten. Die Nachfrage ist weitaus grösser als das Angebot.

Corinne beim Wiegen der Erdbeeren ----- © Corinne Schneider
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Die frischen Früchte finden reissenden Absatz in Nanyuki bis Njeri ----- © Corinne Schneider
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Corinne und Willy (dessen eigentlicher Name 'Willmond' ist) sprühen von Ideen und träumen davon, auf ihrer Farm zu einem späteren Zeitpunkt, wenn genügend Geld da ist und sie nicht auf Banken zur Finanzerung angewiesen sind, einen Minigolf-Platz einzurichten, ein Restaurant zu bauen und einen Souveniershop, einen Kinderspielplatz und einen Verkaufsstand mit einheimischen Erzeugnissen wie Blumenkohl, Broccoli, Zuchetti, Peperoni, Konfitüre, Chutney, Chillisaucen, Orangen, Käse aus der nahe gelegenen Käserei, usw. usf.
Die Ideen gehen den beiden nicht aus. Im Restaurant sollen Livebands spielen, in einem separaten Raum Konzerte und Theateraufführungen statt finden. Ausserdem sollen einige wenige Cottages errichtet werden, die man mieten kann und ein "nature walk" soll durch den Primärwald führen, der auf ihrem Land noch wächst und geschützt werden soll.
Eine der vielen Ideen haben Willy und Corinne nach dem Entschluss von Ende 2014 bereits verwirklicht:
sie bauen Champignon an und finden auch dafür genügend Abnehmer.

Die Champignons-Kulturen gedeihen immer besser.
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"Wir wollen organisch wachsen," sagt Corinne. "Schritt für Schritt, und das Geld, das wir verdienen, immer wieder investieren - aber nicht 'haraka, haraka' (schnell, schnell) sondern 'pole pole' (langsam, gemächlich).
Ich bin davon überzeugt, dass Corinne und Willy ihre Träume verwirklichen werden - nicht zuletzt deshalb,
weil Willy ein unermüdlicher 'Chrampfer" (hart Arbeitender) ist und Corinne eine taffe Frau, die findet, dass Hindernisse da sind, um überwunden zu werden.
In Kenia gibt es ziemlich viel zu überwinden 🙁

NACHTRAG
Ach ja - ein Kräutergarten soll auch noch entstehen.
Der Rosmarienstrauch gedeiht schon mal prächtig.

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zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2016
699 Beiträge · seit 201023. Feb. 2016 ·
Hallo Mzeekenya,
Dein Reisebericht ist wirklich was ganz besonderes! Sehr spannend zu lesen und sehr informativ.

Vielen Dank für den Bericht über Corinne und Willy, der sehr interessant ist.

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

LG und noch eine wunderschöne Zeit in Kenia.
Giselbert
Themenstarter527 Beiträge · seit 201323. Feb. 2016 ·
Danke Giselbert,
für dein Feedback. Es gibt noch viele Fortsetzungen... Aber, wie schon öfter bemerkt, morgen fahre ich Richtung Norden, in die Chalbi-Wüste.
Und letzte Woche habe ich meinen Rückflug um vier Wochen verschoben und bleibe, bis im April die Regenzeit beginnt (beginnen sollte).
Gruss M.
1’366 Beiträge · seit 201123. Feb. 2016 ·
Alles hat mit Ferien begonnen…
Als damals das Flugzeug in Kenia landete fühlte ich mich sofort verbunden und daheim angekommen – mein Herz hat gestrahlt, ich geweint (vor Freude). Es war ein überwältigendes Gefühl. Eine Sehnsucht, die ich über Jahre verspürte, aber nicht einordnen konnte, nun einfach verschwunden. Diese Glücksgefühle haben während meines ganzen Aufenthaltes angehalten, bis ich Afrika wieder verlassen musste.
Das Gefühl kenne ich nur zu gut, nur habe ich den zweiten Schritt bisher nie gewagt.
Man sagt ja, dass die Seelen verngangener Leben noch in einem schlummern und man vielleicht deshalb zu manchen Orten einen besonderen Bezug hat obwohl man vorher nie dort gewesen ist. Ich weiß nur, dass ich schon als Kleinkind die Sehnsucht hatte nach Kenia zu kommen. Gerade letztens hatte ich meine ganz alten Bücher und Zeichnungen beim Aufräumen wieder gefunden.
Seltsam ist es schon, diese Gefühl und schwer für jemanden zu verstehen, der es nicht selbst schon mal erlebt hat.


Danke Mzee für deine Ausführungen 🙂
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter527 Beiträge · seit 201323. Feb. 2016 ·
Ich kenne viele, denen es gleich ergeht: ankommen und zuhause fühlen. Wenn ich in Afrika bin, habe ich nie Heimweh nach Europa. Wenn ich in Europa bin, zieht es mich oft mit jeder Faser
nach Afrika. Ich gehe davon aus, dass dieses Gefühl bis zum letzten Atemzug bleiben wird...
Liebe lässt sich nicht beschreiben - nur fühlen. M.
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2016
1’366 Beiträge · seit 201123. Feb. 2016 ·
Genauso ist es. Du hast für dich einen Weg gefunden, die Zeit mit deiner großen Liebe Kenia zu verbringen. Ich suche noch 😗

Aber erklär dieses Gefühl mal jemanden der damit nichts anfangen kann, bzw. dies nicht nachvollziehen kann.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
699 Beiträge · seit 201024. Feb. 2016 ·
Hallo Mzeekenya,
bist Du eigentlich mit Zelt unterwegs? Ich nehme an, Du hast bei deiner Reisedauer nichts vorgebucht. Wie ist das so, bekommt man in deiner Reisezeit gut Unterkünfte, wenn man nicht vorgebucht hat?

Legst du auch Wert auf Tierfotografie? Nicht das mir deine Landschaftsfotografie nicht gefällt, im Gegenteil. Bei Elefanten habe ich auch übrigens schon sehr viel Zeit verbracht. Man lernt dann mit der Zeit vieles über diese Tiere.

LG Giselbert
Themenstarter527 Beiträge · seit 201325. Feb. 2016 ·
Maralal, 25.2.2016
Hallo Giselbert, hallo alle.
Simon, mein Massai-Guide und gelegentlicher Freund (wenn er nüchtern ist) und ich sind heute von Nyahururu über Rumuruti nach Maralal gefahren. Eine nicht schlechte, aber steinige Strasse mit ziemlich vielen Rillen und Mulden.
Ich konnte selten schneller als 40 fahren.
Im Guest house "Cheers" - überraschend gut, sauber und relativ ruhig - bleiben wir heute auf morgen. Dann geht es
weiter nach South Horr usw.
@Giselbert:
Nein, ich schlafe im Wagen (schau dir meinen ganzen Beitrag an, dann findest du sogar ein Foto von meinem komfortablen Bett). Ich buche nie vor, grundsätzlich nicht. Bisher fand ich immer ein Bett - und Weihnachten/Ostern reise ich grundsätzlich nicht im Land herum. Da würde ich wahnsinnig...
Ich habe mit der Tierfotografie angefangen, später aber "alles" fotografiert. Lies meine Texte über Buffalo Springs und Samburu. Dort sind eine Menge Tierbilder.
Ich vermute, dass ich nun, bis wir in Marsabit ankommen, keine Internetverbindung mehr haben werde.
M.

Gerstern, auf der Fahrt von Nanyuki nach Nyahururu gabs über den Laikipia Plains eine unglaublich eindrückliche Gewitterstimmung mit Regenvorhängen - hinter denen sich der Mount Kenya verbirgt.
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zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2016
699 Beiträge · seit 201026. Feb. 2016 ·
Hallo Mzeekenya,
deine Tierfotografie habe ich nun gesehen. Unerklärlich wieso ich das übersehen konnte.
Auch das Foto deiner rustikalen Schlafstätte habe ich gefunden 😉

Deine Fotos mit den unterschiedlichen Wolkenstimmungen gefallen mir auch sehr gut. Ein Vorteil den man hat, wenn man nicht nur in der Trockenzeit fährt.
Grüße Giselbert
Themenstarter527 Beiträge · seit 201305. März 2016 ·
Nanyuki, Samstag-Abend, 5.3.2016
KURZMELDUNG: Vor einer Stunde sind Simon (der die ganze Zeit über, immerhin 10 Tage, nüchtern war, weil ich ihm gedroht habe, bei Trunkenheit sein Gehalt zu streichen!) und ich in Nanyuki angekommen. Simon ist gleich mit dem Matatu nach Nyahururu weitergefahren, wo er übernachten wird. Morgen fährt er weiter nach Gilgil, Naivasha, Mahi Mahiu und Narok.
Es war - ich kann es nicht anders sagen - eine Wahnsinnssafari mit Temperaturen von 40° C im Schatten (nur gab's den kaum), einer Luftfeuchtigkeit von 10 bis maximal 20% und Sandstürmen, die einen fast erstickten. Der LandCruiser hat Schwerstarbeit verrichtet und einige Blessuren bekommen: das Lenkgestänge fiel mitten in der Chalbi desert auseinander. Dann sprang der Wagen nicht mehr an und wenig später hatte er einen Plattfuss mitten im halbmeter tiefen Sand. Und eben habe ich fest gestellt, dass ein Shock Absorber geplatzt ist...
Absolut faszinierend war die Begegnung mit den Menschen, überwiegend Pastoralisten, des nördlichen Kenias: Turkanas, Samburus, Gabras, Boran, Rendille, Dassanetsch, Hamar und sogar der eine oder andere Massai sind uns begegnet. Eine Turkanafrau hat mir, rein fotografisch gesehen, besonders gut gefallen. Sie hatte allerdings keine grosse Freude, als ich sie fotografierte und sie drohte mir Prügel an. Allen Ernstes. Turkanafrauen sind taffe Weiber und bekannt dafür, dass sie keine Hemmungen haben, mit einer Kalashnikov oder einem G3 in der Gegend herum zu ballern.
Ich habe ziemlich Respekt vor diesen harten, lebenstüchtigen und mutigen Frauen!

Turkanafrau - eine Begegnung in der Chalbi
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Fischerboot auf dem Turkanasee bei Loyangalani
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zuletzt bearbeitet 05. März 2016
538 Beiträge · seit 201205. März 2016 ·
Hallo Mzeekenya,
auch wenn Du als echter Profi an höheren Maßstäben gemessen wirst, als Unsereins:

Deine Bilder sind ein einziger Traum, und die Leistung als "Erzähler" nicht minder!
Wunderbar, ich freue mich über jede neue "Ausgabe".

Mit besten Grüssen,
Rolf
Themenstarter527 Beiträge · seit 201305. März 2016 ·
Danke Rolf,
für deine Komplimente. Ich freue mich aufrichtig darüber, denn auch ein Profi hört gern einmal eine Bestätigung seiner Arbeit.
Es werden noch viele, viele Seiten folgen - aber vorerst bin ich damit beschäftigt, kreuz und quer im Land herum zu fahren und Erfahrungen zu sammeln, bevor die Regenzeit beginnt (normalerweise zwischen Ende März und Anfang April). Am kommenden Mittwoch muss ich in Nairobi mein Visum verlängern - drei Monate reichen mir hinten und vorne nicht. Dann gehts an die Küste und kurz nach Tansania - und am 10. April in die Schweiz zurück. Aus den "Drei Monate lang kreuz und quer durch Kenia" sind dann vier geworden...

Abendwolken über dem Mt. Kulal
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Lavasteine, so weit das Auge reicht - Chalbi Wüste
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