SASaendra81Themenstarter2 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 ·
Erstmal Hallo. Ich habe schon viele eurer Beiträge gelesen komme aber dennoch nicht weiter. Wir sind 2 Mittdreißiger die nach einer USA Westküste Reise eine 4*4 Entdeckungsreise durch Namibia planen.
Dabei kamen einige Fragen auf.
Wir mochten September/Oktober für 3 Wochen nach Namibia. Sehen möchten wir hauptsächlich Tiere. Schlafen im Dachzelt und ab und zu in einer Lodge.
Wir bekamen auch schon einen Vorschlag zwecks Route sind uns aber nicht sicher. In Amerika war ja häufig eher der Weg das Ziel. Ist das in Namibia auch so? Was kommen für Kosten außerhalb des Autos der Lodge auf uns zu? Kann ich ausschließlich geführte touren machen? Wie sieht es mit den Eintritten aus? Ist die vorgeschlagene Route empfehlenswert? Schonmal tausend dank für jedes einzelne Kommentar
1. Tag Abflug Deutschland 2.Tag Ankunft Namibia, Mietwagenübernahme und Fahrt zur Auas Safari Lodge 3.Tag Teufelskrallenlodge, Zelthaus 4.Tag Gariganus, Quivertree Forrest, Giants Playground, Cheetah Fütterung, Sundowner im Quivertree Forrest, Campen 5.Tag Lüderitz, als Unterkunft würden wir was einfaches aber gutes empfehlen 6.Tag Tagestour Kolmanskoop 7.Tag Fahrt von Lüderitz zur D707 zu den Tirasbergen. Unterkunft auf der Namtib Farm auf einer schönen Campsite mit Blick auf die Namibdünen. 8.Tag Namtib bis Desert Camp bei Sesriem 9.Tag Desert Camp, Ausfahrt ins Sossusvlei und zum Sesriem Canyon 10.Tag. Desert Camp nach camp gecko 11.Tag Camp Gecko nach Swakopmund. 12.Tag Swakopmund 13.Tag Swakopmund bis Ameib Ranch im Erongo Gebirge. Bulls Party, Phillips Caves, Spitzkoppe, Bushmann Dorf. Campen auf der Campsite oder in einem einfachen Bungalow. 14.Tag White Lady Lodge am Brandberg. Campen und Selbstversorgung unter großen Kameldornbäumen direkt am Ugab Rivier. Manchmal kommen dort auch Elefanten vorbei... Möglichkeit für einen Elefantendrive, organisiert von der Lodge, im Ugab. 15.Tag White Lady Lodge bis Grootberg Lodge. 16.Tag Grootberg Lodge bis Olifantrus Camp, 17.Tag. Olifantsrus bis Okaukuejo Camp, Campen und Selbstversorgung, Hier gibt es auch ein sehr schönes beleuchtetes Wasserloch, an dem man bis in die Nacht Tiere beobachten kann. 18,Tag Okaukuejo nach Onguma Tree Top Camp. 19.Tag Namutoni bis Waterberg Plateau. 20. Tag Waterberg bis Düsternbrook, Geparde 21.Tag Abgabe des Mietwagens in Windhoek und Abflug nach Deutschland
Eure Route scheint mir doch sehr unausgegoren, sorry, zu viele Einzelübernachtungen und zu lange Strecken. Ich würde entweder den gesamten Süden weglassen, oder aber auf jeden Fall den Schlenker nach Grootberg. Der bringt gar nix außer Stress.
Wenn ihr den Süden einbinden wollt, dann von Auas nach Keetmanshoop, dann Lüderitz 2 N., 2N. Namtib, 2 N. Sesriem, 3 N. Swakopmund (kann man gut fahren), 2 N. Ameib, 2 N. Damaraland, 4-5 N. Etosha, dann ist der Uralub auch schon rum. 😠 😕
In Lüderitz und Swakopmund würde ich um diese jahreszeit nicht campen, es wird lausig kalt nachts.
Auf den Farmen und Lodges sind Selbstfahrertouren meist verboten, das musst du mit dem Lodgefahrzeug machen. Etosha fährt man immer selbst.
Eintritt Etosha 80NAD/24 Std. (dieses Jahr), Sesriem glabe ich so ähnlich (war schon länger nicht da), das ist durchaus überschaubar.
Viel Spaß noch beim Planen
Grüßle Boris
BikeAfrica7’317 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 ·
Hallo Saendra,
Saendra81 schrieb:In Amerika war ja häufig eher der Weg das Ziel. Ist das in Namibia auch so?
für mich ist das überall auf der Welt so. Warum sollte das in Namibia anders sein? Was ist euch unterwegs wichtig?
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Saendra81 schrieb:Sehen möchten wir hauptsächlich Tiere.
Hallo Saendra,
wenn es hauptsächlich um Tiere geht, wäre die Route für mich nicht so optimal. Ich persönlich würde da eher Richtung Caprivi o.ä fahren und dort mehr Zeit einplanen, vielleicht auch noch Botswana einbauen. Auch in Etosha könnte man noch länger bleiben. Landschaftlich hat eure Route sicherlich ihren Reiz und man sieht auch mal den ein oder anderen Springbock, Oryx oder Strauß und ähnliche Gesellen. Zählen zu Tierbeobachtungen auch die eingesperrten Tiere wie z.B. auf Düsternbrook oder Gariganus?
In Amerika war ja häufig eher der Weg das Ziel. Ist das in Namibia auch so?
Der Weg gehört eigentlich immer dazu, deshalb würde ich nicht zu lange Fahrstrecken einplanen, um auch mal die Landschaft zu genießen. Es gibt hier viele die wechseln jeden Tag das Camp, andere bevrozugen es, auch mal länger an der selben Stelle zu verweilen. Beides hat seinen Charme. Dies muss aber jeder für sich selbst enstcheiden, welche Art zu reisen einem mehr anspricht.
ja, der Weg ist das Ziel, das kann man so sehen. Aber Ihr seit ja NUR am fahren. So sollte man das dann auch nicht verstehen. Plant bitte auch etwas Zeit für Besichtigungen ein. Plant ein, dass Ihr auf Schotter max. 250 km am Tag fahrt (ja, es ist anstrengend und es dauert). Sossusvlei macht beispielsweise nur Sinn, wenn Ihr dort übernachtet, morgens früh los und auf die Dünen hoch, noch mal übernachten und erst dann weiter fahren (Zumal Sossusvlei -> Swakopmund eine der längsten gerade noch sinnvollen Etappen ist, das macht Ihr nicht noch nachdem ihr die Dünen besichtigt habt).
Plant im Etosha mindestens 2-3 Tage für Schleichfahrten ein. Ihr wollt Tiere sehen - ihr werdet im Etosha sehr schnell viele Springböcke, Zebras und Gnus sehen. Bei Elefanten und Giraffen fängt es dann an, dass man Glück und Zeit braucht, bei den Raubkatzen um so mehr. Man braucht hier Geduld, je mehr man hat, desto höher die Chance auch die selteneren Tiere zu sehen.
Kurzum: Ja, der Weg ist Teil des Zieles, es gibt unterwegs faszinierende Landschaften und auch Tiere zu sehen, aber der Weg sollte nicht das einzige Ziel sein.
Danke. Gruss Joerg unweit vom Nkasa Rupara auf www.livingstonescamp.com
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 ·
Hi Jörg,
Was ist bitte "Zentral Caprivi"??? Danke. Gruss Joerg unweit vom Nkasa Rupara auf www.livingstonescamp.com
genau das 🙂
Meine Einteilung des Caprivizipfel: - Ost-Caprivi ist z.B. Impalila, Camb Chobe, Chobe Water Villas - Zentral-Caprivi ist z.B. Namushasha, Nkasa Lupala Lodge - West-Caprivi ist für mich Popa Falls etc. (also streng genommen Wahlkreis Mukwe in Kavanago-Ost)
Viele Grüße Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ich kann was Tiere angeht dem Christian nur zustimmen: Etosha und Caprive-Streifen. Uns hat als Lodge besonders Nkasa Lupala gefallen.
Viele Grüße
Peter
giraffenmog649 Beiträge · seit 200717. Dez. 2015 ·
Hallo, unsere erste Tour durch Namibia entsprach so ziemlich Euerer Planung.Es geht, aber ich würde es so nicht mehr machen. Unser Grungedanke war damals “ Wir wollen alles sehen - vielleicht kommen wir nie wieder dort hin.“ Leider haben wir damals vieles nicht gesehen obwohl wir vor Ort waren, weil wir zum nächsten Ziel weiterhetzen mussten.
Ihr müsst aber eigentlich die Tour noch gar nicht festlegen. Wenn Ihr mit dem Dachzelt unterwegs seid, dann könnt Ihr während Eueres Aufenthaltes einfach die Geschwindigkeit raus nehmen und irgendwo länger bleiben. Natürlich fällt dafür irgendwas anderes weg. Damit Ihr Tiere sehen könnt, würde ich einfach in Etosha anfangen und von dort aus weiter sehen..
Du solltest Dich rechtzeitig informieren, ob das Onguma Tree Top Camp geöffnet ist. Es wird nächstes Jahr geschlossen wegen Reovierungsarbeiten. Ich weiß aber nicht wie lange.
LG Marga
Seit Deiner Anfrage zu diesem thread hast Du Dich hier nicht mehr geräuspert. Bist Du noch bei uns?
Ihr habt ihn mit euren Antworten so erschreckt, jetzt fährt er wahrscheinlich doch wieder in die USA
SASaendra81Themenstarter2 Beiträge · seit 201518. Dez. 2015 ·
Zapea schrieb:Ihr habt ihn mit euren Antworten so erschreckt, jetzt fährt er wahrscheinlich doch wieder in die USA
Nein, ihr habt mich nicht erschreckt 😄 ich bin nur leider auf der Arbeit so eingespannt das ich garnicht zum lesen komme. Und ehrlich gesagt habe ich nicht mit so großer Resonanz, in so kurzer Zeit gerechnet.
Daher schonmal 1000Dank für die vielen Infos.
Wahrscheinlich habt ihr alle Recht. Bin mir einfach total unsicher. Einerseits denke ich, das dies meine einzige Namibia Reise werden wird und ich daher so viel wie möglich sehen möchte.Andererseits ist es sicher auch sinnvoll an manchen Orten zu verweilen um den Stress rauszunehmen und einfach genießen zu können.
Das mit den Eintrittspreisen ist auf jeden Fall schoneinmal gut zu wissen, dann kommen ja nicht mehr so hohe Beträge auf uns zu. Und wir können zwecks Budgetplanung besser abschätzen.
giraffenmog649 Beiträge · seit 200718. Dez. 2015 ·
Kann ich gut verstehen.....
Statt die ganze Route komplett festzulegen, Teil doch Deine Ziel in Pioritäten ein. MfG die ganz wichtigen Ziel, die ihr unbedingt sehen wollt an den Anfang und an das Ende der Reise und Buch diese vor. Alles andere lass offen und Plan von Tag zu Tag. Ihr seid nicht während der Sommerferien unterwegs, da sollte es mit den Campingplätzen keine Probleme geben.