CKGR- Routenplanung

8 Antworten · 1'835 Aufrufe · gestartet 03. Juni 2015 von teschi
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201003. Juni 2015 · #1
Hallo Fomis,

wir brauchen mal wieder dringend eure Hilfe. Wollen im Februar 2016 von Johannesburg aus in den CKGR fahren und ihn bei Deception Valley wieder verlassen. Erste Station soll Khutse sein. Ist das so möglich und wie viel Zeit würdet ihr einplanen? Vielleicht könnt ihr uns auch Tipps zu empfehlenswerten Zeltplätzen geben? Wo können wir die buchen oder sollten wir diesen Teil komplett einem Reiseveranstalter (Welchem?) überlassen?

Wir freuen uns auf eure Erfahrungen und sagen schon mal danke.

Liebe Grüße von teschi
2'610 Beiträge · seit 200703. Juni 2015 · #2
Hallo teschi,

ich weiß ja nicht, wie weit du bei deiner Planung schon bist. Du solltest bedenken, dass es im Februar noch sehr stark regnen kann und die Pisten dann sehr matschig sein können. Es gibt keinerlei Tankmöglichkeiten und Wasser kannst du lediglich am Xade Gate nachfüllen. Hier hast du auch die Möglichkeit zu duschen.

Wir selbst sind bisher immer ab Xade gestartet, haben aber schon Schweizer getroffen, die von Khutse her hoch gekommen sind. Hier waren sie im März total auf sich allein gestellt, in 5 Tagen hatten sie kein einziges anderes Fahrzeug getroffen.(Ich würde auf jeden Fall ein Sat. Telefon mitnehmen). Tiersichtungen dort hielten sich sehr in Grenzen.

Wenn du für den Khutse Bereich mind. 3 Tage einplanst, dann würde ich für Piper Pan, Desception und/oder SundayPan und/oder Passarge mindestens noch 6 weitere Tage dazu nehmen. Ich habe immer selbst gebucht über Bigfoot und DWNP (Xade, Desception,Phokoje und Kori (?)) ohne Probleme.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter25 Beiträge · seit 201003. Juni 2015 · #3
Hallo Jambotessy,

vielen Dank für die wichtigen Infos. Wir werden komplett neu planen und uns auf den "oberen" Teil beschränken, ab Xade. Dann weiter nach Piper Pan, Phokoje, Kori. Weißt du, ob Kori 1, 3 oder 4 zu bevorzugen wäre?
2'610 Beiträge · seit 200704. Juni 2015 · #4
Hallo teschi,

kann ich dir leider nicht sagen-da waren wir noch nie Es findet sich sicher noch jemand, der dir das beantworten kann.

Liebe Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
4'129 Beiträge · seit 200804. Juni 2015 · #5
Hallo, teschi,

im Februar würd ich keine langfristigen Voraus-Buchungen machen, das wär mir zu heikel.
...und im Fall des Falles zuviel verlorenes Geld, wenn man wetterbedingt irgendwo nicht hinkommt.

Wir würden im Februar kurzfristig in einem der DWNP Office buchen. Das hat zwar den Nachteil, dass man nehmen muss, was grad so frei ist, aber minimiert das Risiko.
Zu anderen trockenen=berechenbaren Reisezeiten sähe das anders aus, da würden wir auch langfristig buchen.

Zu Kori kann ich dir nur sagen, die Sites sind sehr groß und plan und sie liegen am Rand des Valley - wir haben da auch noch nie übernachtet.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2015
276 Beiträge · seit 201110. Juni 2015 · #6
Hallo teschi

Wir sind am 9.12.13 von Gaborone kommend in die CKGR gefahren. Wir haben morgens im DWNP-Büro die staatlichen Campsites (BWP30 p.P.), Auto BWP50/Tag und Eintritt BWP120 p.P./Tag bezahlt und sind dann über Khutse bis zum Bape Camp zum Übernachten gefahren (Gaborone - Bape ca. 8,5h). Da es an vorherigen Tagen anscheinend immer wieder geregnet hat, war die Straße von Lethlakeng nach Khutse sehr rutschig und voller Wasserlachen. In Lethlakeng war es besonders arg, alles durchgewühlt und selbst an der Tankstelle (letzte Möglichkeit) musste man aufpassen nicht im Boden zu versinken. Ab den Khutse-Gate wurde die Piste sandig und nicht mehr lehmig und durch die Feuchtigkeit gut zu fahren.
Genau mit unserem Eintreffen im Bape Camp hat es wieder zu regnen begonnen und erst im Laufe des nächsten Vormittags aufgehört.
Die Strecke zu unserer nächsten Übernachtungsstelle (Xade Camp) war teilweise tiefsandig, aber bei dem nichtzustarken Regen gut befahrbar. Unser Abstecher zum Wasserloch des Xaka Camps war nicht erfolgreich. Die vielbeschriebenen Löwen dort waren nicht zu sehen, die hatten es wegen der vielen Pfützen nicht notwendig dorthin zu kommen.

Das Xade Camp ist nur wenige km vor dem Xade-Gate, wo es Duschen gibt. Der Ranger dort hat mir erzählt, dass ein Deutscher dort am Weg Richtung Deception in einer der Pans die ganze Nacht festgesteckt hat. Sie haben ihn per Satellitentelefonnotruf am nächsten Morgen herausgezogen. Selber schuld, denn die Pans können leicht unter Wasser stehen und sind dann sehr gefährlich. Selbst wenn sie, wie in unserem Fall, nicht überflutet waren, können sich tückische Sumpflöcher bilden, in denen man leicht steckenbleiben kann. Wir, da nur mit einem Auto, haben jedes erkennbare tiefere Loch umfahren und sind im ganzen CKGR kein einziges Mal stecken geblieben. Also Vorsicht in den Pans bei Nässe im oberen Teil.
Wir wollten nach Xade im New Kori Camp3 übernachten. Haben es aber nicht gefunden, da es in der T4Afrika-Karte total falsch eingezeichnet war. Haben daher die nächste, aber private, Campsite angesteuert und dort einfach übernachtet. War sowieso kein Mensch zu sehen und im ganzen sind wir, außer dem Abschleppwagen der Ranger, keinem anderen Auto begegnet.
Wir sind dann über Desception und das Matswere Gate aus dem Park hinausgefahren und in den Makgadikgadi Pans NP gefahren. Abenteuerliche 1Auto-Fähre über den Boteti River inclusive. Eintritt am Gate bezahlen, Camp dahinter privat, sauteuer aber mit Dusche und vor Ort bezahlbar. Nur 2 Autos am Camp. Die Fahrt von dort durch die Flußwiesen ist empfehlenswert, haben im Fluß Nilpferde gesehen und u.a. Elfefanten nahe, die zum Trinken gekommen sind.
Tipp: Im privaten, billigen Camp in Khumaga übernachten und sich gleich für nächsten Morgen die Fähre bestellen.

Im CKGR haben die privaten Camps, an denen wir vorbeikamen, nicht anders ausgesehen als die staatlichen. Es war nur eine Stelle, wo man übernachten durfte mit nichts, nichteinmal ein Plumpsklo. Aber dafür hätten sie damals BWP200 genommen! Und wir hätten noch zu der jeweiligen Safarigesellschaft in Gaborone fahren müssen um zu bezahlen.

Viel Spaß im CKGR
Norbert
338 Beiträge · seit 201512. Juni 2015 · #7
hallo teschi
wir fahren im november 2015 die route joburg-khutse- CKGR-matswere gate- makgadikgadi-nxai pan -maun. die ganze campbuchung haben wir schon erledigt, sie wurde für ca 20 % aufpreis von unserem autovermieter bushlore ( achtung werbung ) erledigt. fairer preis finde ich. 2013 waren wir schon mal im nördlichen teil des CKGR, mit übernachtungen in letihau, piper pan, motopi und deception. wir sind nach starken regenfällen noch ganz gut vorangekommen, buchen muss man um die jahreszeit nicht, es ist überall etwas frei.
da unser flieger im november schon in der früh ankommt werden wir nach autoübernahme und einkaufen uns auf den weg nach botswana machen, irgendwo übernachten und schon die 2. nacht im khutse moreswe campsite verbringen.
wenn du noch mehr fragen zu den bereits besuchten camps hast, nur zu
liebe grüße
gerhard
zuletzt bearbeitet 13. Juni 2015
Themenstarter25 Beiträge · seit 201014. Juni 2015 · #8
Hallo Gerhard,

wir fahren über Matswere in den oberen Teil und möchten in Deception, Sunday Pan, Passage Valley, Letiahau übernachten. Hast du da einen Tipp, was die besseren Camps sind bzw. gibt es überhaupt irgendwo sanitäre Einrichtungen?

Liebe Grüße
teschi
338 Beiträge · seit 201514. Juni 2015 · #9
Hallo Teschi
Letiahau und lekubu haben garnichts außer einen betonring zum feuermachen, dadurch ist auch der sand sehr mit kohleresten durchsetzt.
die anderen camps haben alle die bekannten 2 schnecken, in einem das plumpsklo in der anderen den galgen mit eimer, wasser in den eimer , hochziehen , aufdrehen. wasserverbrauch bei kurzen haaren 2-3 liter 😄
landschaftlich am schönsten zu fahren war passarge valley, wobei wir dort noch sonnenschein hatten und richtung letiahau nicht, das macht von den empfindungen sicher auch etwas aus. wir fanden von den camps und der lage eigentlich motopi, CKMOT 2
am schönsten. natürlich auch hier wieder sehr persönlich , da unter dem campgroundschild uns ein 3-4 jähriger löwe die ehre erwiesen hat und auch die ganze nacht auf uns aufgepast hat
diese herbst sind wir xaka waterhole, piper pan, passarge valley und kori, dann hab ich fast alle camps durch.
viel spass beim weiterplanen
gerhard