Zambia has returned to hunting leopards & lions

44 Antworten · 6'080 Aufrufe · gestartet 18. Mai 2015 von luangwablondes
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785 Beiträge · seit 200820. Mai 2015 ·
Hi Swakop,

auch hier sehe ich die Dinge wiederum differenziert, aber ich möchte die anderen Teilnehmer hier nicht weiter mit meiner Meinung belabern.

Wenn wir uns mal persönlich treffen, dann können wir gerne am Lagerfeuer nochmal darüber reden, ich gebe dann auch einen aus.


Gruß


Markus
Gast20. Mai 2015 ·
Das Thema: Totales Jagdverbot vs. kontrollierte Jagd (als Einnahmequelle und zur Kontrolle von Überbeständen) verfolge ich seit bald 50 Jahren. Neue Für- und Widerargumente kann ich nicht erkennen, vor allem nicht dort, wo das zur quasi religiösen Glaubensfrage gemacht wird, das endet dann immer in der argumentativen Sackgasse. Gott sei Dank gibt es aber auch Leute mit Engagement, Sach- und Hausverstand und menschlichen Fähigkeiten, ihnen verdanken wir das, was es noch gibt.

In diesem Forum lese ich dazu seit etwa 3 Jahren und wie das manchmal auf mich wirkt, möchte ich hier mitteilen und ich formuliere das jetzt genauso polemisch, wie das hier manchmal praktiziert wird:

Zu diesem Thema und auch zu anderen Reisethemen wird oft argumentiert und diskutiert, als wäre Afrika ein Freizeitpark für Weiße, den die Afrikaner gefälligst so gestalten sollen, wie wir uns das wünschen, Motto: Afrika ist soooo schön, aber die Afrikaner stören. Dass den (eher manchen) Europäern der Naturschutz so wichtig ist, ist erst eine ziemlich junge Entwicklung und noch immer nicht umgesetzt. Davor haben die Kolonisten alles ausgerottet und umgelegt was ihnen im Weg war. Das war aber ein zivilisatorischer Akt zur Urbarmachung der Kontinente, Fortschritt hat eben seinen Preis. Und wenn heute ein Afrikaner eine Antilope schießt, weil er sein Fleisch nicht von Spar bekommt und im SUV gekühlt heimführen kann, dann ist er ein Barbar. Für mich ein verheerendes Bild das hier präsentiert und projiziert wird und man kann froh sei, dass alles in Deutsch abläuft.

Grüße und bitte nicht antworten
2'664 Beiträge · seit 201220. Mai 2015 ·
SO EIN QUATSCH !
Das liegt auf gleicher Ebene, wie den Entwicklungshelfern strengstens untersagt ist, darüber zu berichten, daß ein Großteil der Entwicklungshilfeprojekte nach ein paar Jahren im Nichts verschwunden und Milliarden an Steuergeldern verschwendet worden sind. Weil viele Nehmerländer unfähig sind das durchzuführen oder zu erhalten was sie an die Hand bekommen haben.
Milliarden, die in den Geberländern produktiv hätten angelegt werden können! Man hat Angst daß die Steuerzahler aufbegehren.
Wenn man sich anschaut was in Zambia mal war und was nur noch an Ruinen übrig ist, das ist schon erschreckend. So lieb und nett die Menschen dort auch sein mögen.
Auch in Afrika können sie tun und lassen was sie wollen und untergehen, aber die Tierwelt ist das Erbe der gesamten Menschheit.
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2015
284 Beiträge · seit 201420. Mai 2015 ·
Swakop1952 schrieb:ein Großteil der Entwicklungshilfeprojekte nach ein paar Jahren im Nichts verschwunden und Milliarden an Steuergeldern verschwendet worden sind. Weil viele Nehmerländer unfähig sind das durchzuführen oder zu erhalten was sie an die Hand bekommen haben.
Milliarden, die in den Geberländern produktiv hätten angelegt werden können! Man hat Angst daß die Steuerzahler aufbegehren.
Man bist du naiv. Jeder weiß, daß die meisten Entwicklungshilfeprojekte nichts bringen, insbesondere die, die durch Steuergelder finanziert werden. Die sind auch gar nicht dazu gedacht, sondern als versteckte Subvention der eigenen Wirtschaft. Mit dem Geld wird (wie vorgeschrieben) kräftig in D eingekauft, alles andere ist egal.

Und die Tierwelt als Erbe der gesamten Menschheit klingt toll, aber da haben wir unseren Erbteil schon vernichtet und kein Recht anderen vorzuschreiben was sie mit ihrem Anteil tun sollen, insbesondere, da unsere Historie dazu nicht gerade als Vorbild dienen kann. Die Afrikaner haben, besonders in unseren Urlaubsländern, schon viel mehr für den Natur- und Tierschutz getan, oft zum eigenen Nachteil, als die Deutschen und meisten Europäer jemals bereit waren zu tun. In D wäre sowohl der highway gebaut worden, als auch jegliche Raubtiere präventiv abgeknallt. Wir haben noch nichtmal des moralische Recht etwas zu fordern. Das einzige was uns zusteht ist die Bitte unsere Fehler nicht nachzumachen. Aber es ist ja imme einfacher andere belehren zu wollen, sich zu wundern, dass die Geld in die Kasse bekommen wollen und gleichzeitig über die hohen Preise dort zu meckern als selbst einen echten Beitrag zu leisten.
Keine Frage, ich wünsche mir auch, dass die Tierwelt Afrikas und sonstwo erhalten wird. Ich bin mir aber nicht sicher, ob komnerzielle Jagd dabei hilft oder nicht. Ich kann das Verlagen ein Tier als Trophäe zu töten nicht nachvollziehen, aber wenn ich bedenke wieviel Geld das bringt, das für den Schutz der übrigen Tiere verwendet werden kann, dann ist das vielleicht der erfolgreichere Weg.
luangwablondes schrieb:http://victoriafalls24.com/blog/2015/05/19/zambia-lifts-ban-on-hunting
Our immediate response has given the Zambian government pause.
What in the linked article lets you thinks so? The just mention that there's some negative feedback and such reactions should be considered next time. There's nothing about the government rethinking their decission in the article.
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