"Dreist"

58 Antworten · 9'013 Aufrufe · gestartet 09. Mai 2015 von Rodrigo
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412 Beiträge · seit 201109. Mai 2015 · #21
Es ist nur eine Frage der Zeit und die Benützung der Toilette kostet auch noch extra. Die deutsche Autoindustrie macht es seit Jahren vor, günstiges Einstiegsmodell um Kunden anzulocken und wenn man noch ein paar heutzutage selbstverständliche Extras will, wird kräftig abgesahnt.

Gruss Dieter
7'296 Beiträge · seit 200609. Mai 2015 · #22
deemha schrieb:Es ist nur eine Frage der Zeit und die Benützung der Toilette kostet auch noch extra. Die deutsche Autoindustrie macht es seit Jahren vor, günstiges Einstiegsmodell um Kunden anzulocken und wenn man noch ein paar heutzutage selbstverständliche Extras will, wird kräftig abgesahnt.
... macht es Toyota oder Land Rover anders?
Peugeot evtl.? Irgendwie eher nicht ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'137 Beiträge · seit 201109. Mai 2015 · #23
Die Benützung der Toilette kostet ?????? 😊 😄

Aah, wer lesen kannist klar im Vorteil (eine Frage der Zeit,ok)

.... also wir checken online ein, nehmen das was noch da ist und sind zufrieden.
Kostet nix extra, und alles ist gut !!

LG
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2015
649 Beiträge · seit 200710. Mai 2015 · #24
Bei den Dreistigkeiten ist noch lange nicht Ende der Fahnenstange erreicht! Was noch nicht erwähnt wurde:

Gebühren, bei Zahlung mit Kreditkarte, selbst wenn es eine nicht gerade billige Karte der Lufthansa ist.

Zahlung des Preises plus diversen Gebühren ist sofort fällig und nicht erst bei Leistungserbringung. So leiht man diesem Verein monatelang sein Geld...

Bei Stornierung wird nur der Flugpreis abzüglich Stornogebühren und die Steuern zurück erstattet. Spritzuschlag wird einfach behalten!

Das alles läuft jetzt schon. Die neuste Idee Geld zu ziehen wird derzeit in Amerika praktiziert. Sicher dauert es nicht lang, bis das auch bei uns angekommen ist: Eincheck- Gebühren für das Gepäck. Wird Gepäck ausgegeben, wird diese Gebühr fällig. Das sind derzeit, je nach Airline 20 - 50 $. Mal pauschal, mal pro Gepäckstück abgerechnet.

Natürlich ist auch das wieder nicht soooo viel, wenn man sich den Flugpreis absieht. Aber es summiert sich auf. Ich finde, es wird so langsam mal Zeit, dass diese dreiste Abzocke mal vor Gericht unter die Lupe genommen wird. Wäre mal interessant, wenn ich meinem Arbeitgeber erklären würde, das das Gehalt nur meine Arbeitszeit abdeckt - und ab nächstem Monat eine zusätzliche Gebühr für den Anfahrtsweg fällig wird. Das wäre das Gleiche, wie das, was die Luftfahrtgesellschaften gerade mit ihren Kunden veranstalten.
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2015
33,1k Beiträge · seit 200610. Mai 2015 · #25
Moin Rodrigo,
Die neuste Idee Geld zu ziehen wird derzeit in Amerika praktiziert. Sicher dauert es nicht lang, bis das auch bei uns angekommen ist: Eincheck- Gebühren für das Gepäck. Wird Gepäck ausgegeben, wird diese Gebühr fällig. Das sind derzeit, je nach Airline 20 - 50 $. Mal pauschal, mal pro Gepäckstück abgerechnet.
das ist seit Jahren auch schon in Europa Gang und Gebe, v.a. natürlich bei "Billig"fluggesellschaften wie EasyJet & Co.

Da lobe ich mir doch Samoa Air... da wird einfach nach Gewicht bezahlt, inklusive dem Eigengewicht des Passagiers.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200610. Mai 2015 · #26
Leute, Leute,
ich hätte nie gedacht, dass ich so viele Informationen und Befürchtungen bekomme - ich wollte einfach meinen Frust loswerden. Nun ist ja ganz gut, seinen Äeger loszuwerden - aber wem nützt das außer einem selber? Gibt es kreative Geister unter uns? Ideen? Ich selber wollte ja in diesem Jahr 'Africa ad acta' legen - und habe mich doch noch einmal überreden lassen. Und wie ich mein charakterloses Gemüt einschätze, lasse ich mich nochmal überreden ... Was dann? Äthiopien? Ethihad? Dubai? Meine zahllosen Schwestern und Nichten waren von der vierstündigen Pause begeistert und sind von Shop zu Shop getigert. Ich aber kenne nichts Grässlicheres als das. Soll ich mir einen frz, Roman einpacken (wenn ein Franzose des19. Jhdts anfängt zu schreiben, hört er unter 900 Seiten nicht auf, nationale Zwangsneurose ). Abwanderung also. Merkt man dann, dass man keine Billiglinie will, sondern einen seriösen Linienflieger, der seine Preise offenlegt? Und der auch bereit ist, für ordentlichen Service am Grundpreis etwas zuzulegen?
Tschüßle.
Rodrigo
Omnia vincit amor
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2015
1'059 Beiträge · seit 200610. Mai 2015 · #27
Hallo zusammen

Die Frage ist halt einfach, was wir alle zu bezahlen noch bereit oder in der Lage dazu sind. Fliegen ist heutzutage so günstig wie wohl noch nie und viele von uns können sich Fernreisen leisten, von denen man früher nicht mal zu träumen gewagt hätte.

Die Airlines machen doch einfach das, was der Markt hergibt. Man sollte da meiner Meinung nach nicht immer alles gleich als Abzocke abtun. Wenn sich die Kunden durch tiefe Grundpreise locken lassen, kann man halt eben durch Zusatzgebühren dann nochmals etwas rausholen. Die Margen in der Fliegerei sind bekanntlich extrem tief.

Wenn ich nun einen Flug nach dem südlichen Afrika für EUR 650.00 ergattern kann und dann nochmals eine Gebühr im tieferen zweistelligen Bereich für die Sitzplatzreservierung bezahlen muss: Problem wo genau? Vor noch nicht allzu langer Zeit waren wir doch froh, überhaupt einen Flug für unter EUR 1500.00 zu bekommen... Da war die Sitzplatzreservierung halt noch inbegriffen. Jesses.

Das nur meine Gedanken dazu.

Und nur so zum sagen: früher, als ich finanziell noch etwas besser dagestanden bin, hätte ich niemals um jeden Preis möglichst günstig fliegen wollen, nur um gefühlte sieben Mal umzusteigen und ewig in Terminals rumhängen zu müssen. Da war mir "meine" praktische Direktverbindung von ZRH nach JNB (CPT) viel wichtiger und dafür gab ich gerne auch mal ein paar Hundert Kröten mehr aus. Nun sieht das etwas anders aus und so fliege ich im Dezember halt mal mit Qatar von FRA über Doha...

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
54 Beiträge · seit 201510. Mai 2015 · #28
Hallo allerseits,

ja, wenn es denn nur die Sitzplatzreservierungsgebühr wäre.

30 kg Gepäck
Emirates: 0 €
Lufthansa: 200 €

Rail&Fly
Emirates: 0 €
Lufthansa: 58 €

Sitzplatzreservierung
Emirates: 0 €
Lufthansa: 50 €

Kreditkartenzahlung
Emirates: 0 €
Lufthansa: 18 €

Dazu kommt ein meistens schon höherer Grundpreis für den Flug, ein geringerer Sitzabstand, ein um Klassen schlechteres Entertainmentsystem und neuerdings die ständige Gefahr streikbedingter Ausfälle. Ist ja kein Wunder, dass die Kunden mit den Füßen abstimmen. Merkt auch die Lufthansa. Und wie reagiert die Lufthansa? Wird wieder kundenfreundlicher? Nein, die rennt zur Politik, flennt wegen angeblich unfairem Wettbewerb rum und fordert Sanktionen gegen Emirates. Dabei tut Lufthansa selbst viel, um Kunden dem Wettbewerb zu zu treiben.

Gruß, Martin
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2015
1'737 Beiträge · seit 201010. Mai 2015 · #29
Hallo Martin,

für mich hinkt Dein Vergleich aber etwas. Wer braucht in Afrika 30 Kilo Gepäck - ich nicht. Es ging bis vor wenigen Jahren auch ohne Sitzplatzreservierung bei Buchung, sondern beim Check In - wir sind auch angekommen.

Die längeren Flugzeiten läst Du völlig ausser acht. Schau mal, wie man nach Maun oder Arusha kommt - das ist für mich entgangene Urlaubsfreude. Da zahle ich aber gern etwas mehr und bekomme einen Tag geschenkt.

Aber ja, Fliegen und Terminal besuchen kann für manche Leute auch Erholung sein - für mich nicht. Da sind mir meine Urlaubstage zu kostbar.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
408 Beiträge · seit 201411. Mai 2015 · #30
@Botswanadreams
für mich hinkt Dein Vergleich aber etwas. Wer braucht in Afrika 30 Kilo Gepäck
Praktisch jeder, der von Afrika nach Europa oder Indien und wieder zurück fliegt. Wir mommen manchmal noch nicht einmal mit unseren 46 kg pro Person zurecht. (Bitte nicht fragen, was wir transportieren, unseren 7jährigen im marokkanischen Koffer jedenfalls nicht).

Aber es ist schon richtig, man soll die Kirche im Dorf lassen. Als ich noch relativ of München - Düsseldorf geflogen bin, so in den 80er und 90er-Jahren, da weiss ich noch dunkel, dass der Flug hin und zurück um die 750 Märkerchen gekostet hat, im Warteraum gabe es ein Gestell mit Plastiktüten mit 2 Semmeln, einem Joghurt und so Zeug drin. Heute zahle ich für JRO-MUC umgerechnet an die 1,400 Mark, habe 46 kg Freigepäck, Mahlzeiten (hat sich bei KLM geschmacklich positiv entwickelt). Natürlich hinkt das etwas, weil die Passagieranzahl und die Kosten pro Passagier durch größere und sparsamere Maschinen gesunken sind, aber immerhin. Trotzdem finde ich sollte man Komplettpeise machen und nicht unter dem Motto der Individualität jedes Detail extra berechnen.
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
54 Beiträge · seit 201511. Mai 2015 · #31
Hallo Christa,

Früher ging es auch mit Kutsche und Dampfschiff 😉
Tschuldigung, aber mit so einer "Früher"-Argumentation kann ich bei dem Thema nichts anfangen. Wir leben nicht im früher, sondern heute und man kann nur Angebot A und B von heute vergleichen. Für Lodge-Hopper sind 30kg wohl nicht interessant, aber ich glaube für die ganzen Camper schon. Die fliegen ganz gern etwas Equipment ein. 20 oder 23kg sind knapp und ein Kilo mehr kostet bei Lufthansa dann schon pauschal 200 EUR.

Wenn Du in oder um Frankfurt wohnst, ist der Lufthansa-Direktflug bestimmt eine große Zeitersparnis. Der Rest muss ohnehin einmal umsteigen. Ob in Frankfurt, Kairo, Istanbul oder Dubai macht dann nur noch wenige Stunden Unterschied aus. Wenn man die so gesparten paar hundert Euro für eine Luxus-Lodge in Südafrika ausgibt, bekommt man viel mehr Gegenwert, als wenn man für das gleiche Geld nur die Anreise um 2 Stunden verkürzt. Meine Meinung.

Gruß, Martin
131 Beiträge · seit 200811. Mai 2015 · #32
Hallo,

ich wollte hier mal die South African als Alternative erwähnen.
Zumindest ab München und Frankfurt gibt es für gute Preise einen Direktflug nach Johannesburg.
Für die Sitzplatzreservierung haben wir bei SAA nichts bezahlt.
Ansonsten hasse auch ich diese "versteckten" Kosten, denn dazu zähle ich Kosten für die Sitzplatzreservierung, denn die Airline hat ja damit keinen Aufwand, wenn man sie online reserviert.

LG
Krausimausi
2'664 Beiträge · seit 201211. Mai 2015 · #33
krausimausi schrieb:Hallo,

ich wollte hier mal die South African als Alternative erwähnen.
Zumindest ab München und Frankfurt gibt es für gute Preise einen Direktflug nach Johannesburg.
Für die Sitzplatzreservierung haben wir bei SAA nichts bezahlt.
Ansonsten hasse auch ich diese "versteckten" Kosten, denn dazu zähle ich Kosten für die Sitzplatzreservierung, denn die Airline hat ja damit keinen Aufwand, wenn man sie online reserviert.

LG
Krausimausi
Immerhin kassiert die SAA für den Notausgangsplatz auch inzwischen 79 Euronen.....
649 Beiträge · seit 200711. Mai 2015 · #34
kalachee schrieb:Hallo zusammen
Die Margen in der Fliegerei sind bekanntlich extrem tief.



Liebe Grüsse
Sam
DAS halte ich für das Lieblingsgerücht der Airlines. Und deswegen wird es hartnäckig auch immer wieder wiederholt.

Bedingt durch Kooperationen wie die Star Alliance wurde die internationale Konkurrenz zwar noch nicht ganz ausgeschaltet - aber durchaus heftig gedämpft. Glücklicherweise gibt es (noch ????) Fluggesellschaft, die nicht dazu gehören....
350 Beiträge · seit 201411. Mai 2015 · #35
Hi giraffenmog,

dann schau dir mittels http://matrix.itasoftware.com doch einmal an, wie viel vom Ticketpreis bei der Airline ankommt. Oder schau dir die Finanzdaten der großen Airlines an, welche davon profitabel sind. Dabei achte mal drauf, wie viel (bzw. wenig) die arabischen Airlines für Sprit zahlen müssen.

Gruß, Michael
Viele Grüße, Michael
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200611. Mai 2015 · #36
Hallo, Krausiswakop, ja natürlich bin ich oft genug mit der SAA geflogen; ordentlich, nicht extraordinär. Aber einmal saß ich MUC fest, weil es den Weiterfflug einfach nicht mehr gab - ohne dass man mich darüber benachrichtigt hätte. Und wenn man einmal das Vertrauen verloren hat ....
Mit welchem Gerät fliegt denn die SAA nzwischen? Weiß das jemand? Eigentlich ist es mir wurscht. Das Unterhaltungsprogramm habe ich noch nie eingeschaltet; zum Abendessen erwarte ich nicht mehr als etwas Wohlschmeckendes.Und ein Glas Rotwein.
Und gesunde Ankunft.
Guten Abend!
Rodrigo
Omnia vincit amor
649 Beiträge · seit 200712. Mai 2015 · #37
MichaelAC schrieb:Hi giraffenmog,

dann schau dir mittels http://matrix.itasoftware.com doch einmal an, wie viel vom Ticketpreis bei der Airline ankommt. Oder schau dir die Finanzdaten der großen Airlines an, welche davon profitabel sind. Dabei achte mal drauf, wie viel (bzw. wenig) die arabischen Airlines für Sprit zahlen müssen.

Gruß, Michael
Wenn der Spritpreis tatsächlich das Problem sein sollte, wofür zahlen wir denn den horrenden Spritaufschlag? Dieses Risiko ist bei uns durch den Kunden abgepuffert.

Und die Finanzdaten der großen Airlines sagen wenig darüber aus, wie kostendeckend die Airlines fliegen. Das wäre dann und nur dann der Fall, wenn die teueren “Hobbies“ der Airlines aus der Bilanz rausgerechnet werden würden. Lufthansa z.B. hat gerade ihr Systemhaus an IBM verkauft. Dort wurden z.B. so hirnrissige Geschichten wie die Telekommunikationssysteme für Kreuzfahrtschiffe betreut. Nicht gerade das Kerngeschäft einer Fluggesellschaft....
2'664 Beiträge · seit 201212. Mai 2015 · #38
Rodrigo schrieb:Hallo, Krausiswakop, ja natürlich bin ich oft genug mit der SAA geflogen; ordentlich, nicht extraordinär. Aber einmal saß ich MUC fest, weil es den Weiterfflug einfach nicht mehr gab - ohne dass man mich darüber benachrichtigt hätte. Und wenn man einmal das Vertrauen verloren hat ....
Mit welchem Gerät fliegt denn die SAA nzwischen? Weiß das jemand? Eigentlich ist es mir wurscht. Das Unterhaltungsprogramm habe ich noch nie eingeschaltet; zum Abendessen erwarte ich nicht mehr als etwas Wohlschmeckendes.Und ein Glas Rotwein.
Und gesunde Ankunft.
Guten Abend!
Rodrigo
Rodrigo,
vergangene Woche geflogen.
Erstklassiges Fluggerät.
Erstklassiger Service, hier merkt man einen anderen Wind.
Gutes Essen.
Harte Sitze des Sportsitzherstellers Recaro sind ungemütlich. 10 Stunden Porschefeeling sind zuviel.

Problem sind die Abläufe und elendig langen Wege und Unorganisiertheit am Flughafen JNB.
Sich aufdrängende Transithelfer fordern unverschämte Tips,
Richtungsanzeiger auf zwei Beinen versuchen mit Schuhputzleistungen im Sicherheitsbereich Nebeneinkünfte zu erzielen.
Wenn die SAA Ziele wie CPT von Frankfurt aus weiterhin nicht mehr anfliegt, werden viele wohl wechseln.
Erfreulich die Turkish Airlines in Kapstadt gesehen zu haben. Eine Alternative zum JNB-Transit.
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2015
284 Beiträge · seit 201412. Mai 2015 · #39
Swakop1952 schrieb:
Problem sind die Abläufe und elendig langen Wege und Unorganisiertheit am Flughafen JNB.
Sich aufdrängende Transithelfer fordern unverschämte Tips,
Richtungsanzeiger auf zwei Beinen versuchen mit Schuhputzleistungen im Sicherheitsbereich Nebeneinkünfte zu erzielen.
Ich war vor 5 und 2 Wochen mit SAA in JNB, jeweils im Transit nach Botswana bzw. von Sambia. Mir sind keinerlei Transithelfer aufgefallen und niemand hat Tips gefordert oder versucht Nebeneinkünfte zu erzielen. Das einzig nervige war, dass auf jedem Klo einer steht und einen begrüßt und verabschiedet und zeigt wo die Waschbecken sind und der Handfön. Die haben dann zwar durch Kleingeldgeklimper angedeutet was haben zu wollen, aber das wars auch schon.

Ich empfinde JNB als sehr angenehmen Flughafen und im Gegensatz zu FRA nicht mit völlig überzogenen Preisen für alles.
Auch die Wege sind, im Vergleich mit FRA eher kurz und die Schlangen bei Security und Passkontrolle eher kurz. Ich kann da keine Unorganisiertheit erkennen.

SAA war auch gut, Essen ok, Getränke gut, entertainment System sehr gut, Filmauswahl auch, auf dem Hinweg viel Platz. Nur, dass auf dem Rückflug fast die ganze Zeit das Anschnallzeichen unnötigerweise an war hat den guten Eindruck getrübt.
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
2'664 Beiträge · seit 201212. Mai 2015 · #40
_Matthias_ schrieb:
Swakop1952 schrieb:
Problem sind die Abläufe und elendig langen Wege und Unorganisiertheit am Flughafen JNB.
Sich aufdrängende Transithelfer fordern unverschämte Tips,
Richtungsanzeiger auf zwei Beinen versuchen mit Schuhputzleistungen im Sicherheitsbereich Nebeneinkünfte zu erzielen.
Ich war vor 5 und 2 Wochen mit SAA in JNB, jeweils im Transit nach Botswana bzw. von Sambia. Mir sind keinerlei Transithelfer aufgefallen und niemand hat Tips gefordert oder versucht Nebeneinkünfte zu erzielen. Das einzig nervige war, dass auf jedem Klo einer steht und einen begrüßt und verabschiedet und zeigt wo die Waschbecken sind und der Handfön. Die haben dann zwar durch Kleingeldgeklimper angedeutet was haben zu wollen, aber das wars auch schon.

Ich empfinde JNB als sehr angenehmen Flughafen und im Gegensatz zu FRA nicht mit völlig überzogenen Preisen für alles.
Auch die Wege sind, im Vergleich mit FRA eher kurz und die Schlangen bei Security und Passkontrolle eher kurz. Ich kann da keine Unorganisiertheit erkennen.

SAA war auch gut, Essen ok, Getränke gut, entertainment System sehr gut, Filmauswahl auch, auf dem Hinweg viel Platz. Nur, dass auf dem Rückflug fast die ganze Zeit das Anschnallzeichen unnötigerweise an war hat den guten Eindruck getrübt.
Tja Mathias,
da gibt es sehr wohl einen Unterschied ob man im Transit verbleibt um ein ausländisches Ziel an zu fliegen, oder aber zu einem Inlandsziel weiterfliegen muß, bei dem man sein Gepäck abholen, durch Zoll und Paßkontrolle, und sein Gepäck im Nachbarterminal wieder aufgeben muß, um zum Einsteigen wieder ans andere Ende des Flughafens geschickt zu werden.
Und das ist alles Andere als die von Dir beschriebenen kurzen Wege. Dann gibt es noch einen Unterschied, ob der Passagier 30 oder 70 Jahre alt ist.
Man sollte vermeiden Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Im Übrigen sind in den Fliegern die Steckdosen für die Kopfhörer z.T. völlig ausgenudelt mit Wackelkontakt, weil da wohl ein Konstrukteurslehrling diese genau dort an der Innenseite der Armlehne angeordnet hat wo die Beine der Passagiere bei jeder Bewegung den Stecker einer Belastung aussetzen.
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2015