graphics80Themenstarter17 Beiträge · seit 201524. Apr. 2015 · #1
Hallo Zusammen,
Wir sind ein junges Pärchen und werden dieses Jahr zu Ersttätern 😎
Unsere Reisedaten sind vom 21.Juni bis zum 17. Juli, wir fliegen von München mit SSA nach Namibia. Wir haben einen Hilux Douple Cab mit Zelt von Savanna. Auf unserer Wunsch-Liste stehen Caprivi, Vic Falls, Etosha, Damaraland(Kaokoveld), Sossusvlei.
Unser Plan bisher:
22 Juni Windhoek (Einkaufen, Kollege besuchen), Übernachtung im Urbancamp
23 Juni Windhoek - Waterberg Plateau Campsite
24 Juni Waterberg Plateau Campsite - Tigerquelle Guest Farm
25 Juni Tigerquelle Guest Farm - Ndhovu Campsite am Okavango
26. Juni Ndhovu Campsite - Livingstone Camp
27. Juni Livingstone Camp
28. Juni Livingstone Camp - Chobe Safari Lodge in Kasane
28 Juni - 1 Juli Vic Falls Tagestour, Gamedrive in Kasane
willkommen im Forum! Streiche aus Deinem Plan und den Ideen mal alle Stationen mit nur einer Übernachtung. Das ist wenig sinnvoll. Ich würde überall mindestens zwei Nächte bleiben (Windhoek reicht vielleicht auch eine) und an den Highlights natürlich dementsprechend länger: Etosha, Caprivi
Bei mir würden die 26 Tage wie folgt verteilt werden (unabhängig davon, was ihr bereits gebucht habt):
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Bezüglich eurer Tour kann ich mich Christian weitgehend anschließen.
Für den weiteren, noch nicht ausgeplanten Verlauf hast du ganz oben die Mazambala Island Lodge angegeben. Die kann ich nicht so sehr empfehlen, da würde ich lieber aufs Ngepi Camp bei Bagani gehen. Bagani ist in der Nähe von Divundu (Tankmöglichkeit und Kiosk), ganz in der Nähe der Popa Falls. Wenn du in Divundu von der B8 auf die C48 einbiegst, dann siehst du nach nicht langer Fahrt linker Hand den Okavango und die Popa Falls.
Insofern würde ich die von Christian vorgeschlagenen "2 Nächte Popa Falls" im Ngepi Camp verbringen. Dieses Camp besticht allein schon durch seine Anfahrt von der C48 her, es gibt wahlweise einen "4x4-Trail" im Tiefsand oder einen für normale Autos. Man kann, wenn man das will, in einer einfachen Bush Hut wohnen, am Okavango-Ufer. Das Camp verfügt über ein Schwimmbecken direkt im Fluß. Super Atmosphäre, das Publikum besteht aus in der Regel jüngeren Leuten, und das Essen ist sehr gut.
Mitten im Caprivi Strip benötigt ihr meiner Meinung nach keine Unterkunft, die Strecke von Bagani bzw. Divundu bis Katima könnt ihr bequem an einem Tag zurücklegen, es geht auf gut ausgebauter Teerpad (B8) entlang.
Wenn ihr dann vom Ost-Caprivi und den Vic Falls wieder nach Windhoek zurückwollt, dann müßt ihr notgedrungen die komplette B8 nochmal fahren, denn im Caprivi ist das die einzige Möglichkeit. Ich habe es bisher immer vermieden, wenn irgend möglich, eine Straße zweimal zu fahren.
Aber so könnt ihr euch für die sehr schöne Landschaft des Caprivi nochmal extra Zeit nehmen.
Möglich wäre vielleicht auch, den Waterberg und Rundu vor dem Caprivi Strip einzubauen, dann könntet ihr eventuell bei den Vic Falls euren Bakkie zurückgeben und von dort nach Windhoek fliegen.
Für diesen Fall würde ich die beiden Nächte am Waterberg nach dem Aufenthalt in Etosha Ost legen und von dort aus dann via Otjiwarongo und Otavi nach Rundu fahren. Vom Waterberg nach Rundu ist es allerdings ziemlich weit, sodaß sich eventuell auf ca. halber Strecke dann eine weitere Übernachtung im Roys Camp (direkt an der Kreuzung B8 / C44) anbieten würde.
In Rundu kann ich die N'Kwazi Lodge empfehlen, ca. 11 km östlich von Rundu direkt am Okavango. Die Stadtbesichtigung Rundu bzw. Einkauf und Tanken könnt ihr somit "während der Anfahrt zur Lodge" erledigen. Und von Rundu aus kommt ihr auf der B8 in östlicher Richtung direkt in den Caprivi rein. Von Rundu nach Bagani sind es gut 200 km, sodaß dies eine bequeme Tagesetappe wäre.
Aber unsere Vorschläge sind ja nicht in Stein gemeißelt. Man kann wochen- und monatelang an der Tour herumplanen, und das ist ja gerade das, was im Vorfeld Spaß macht die Vorfreude steigen läßt.
Viele Spaß noch beim Planen und schonmal ein schöne Vorfreude.
Viele Grüße Thomas
graphics80Themenstarter17 Beiträge · seit 201502. Sept. 2015 · #4
Vielleicht könnte ich mal noch unsere Route zeigen, welche wir effektiv gefahren sind:
- Bei Dan in der Mavunje Campsite absteigen und 4 Nächte dort bleiben. Einfach der Hammer da!!! - Wieder bei Savanna mieten - Die Dachträger mit Tape abkleben, damit es beim Fahren keine Geräusche macht. - Beim Mäuser (Tigerquelle) Kaffe und Kuchen, Abendessen und Frühstück einnehmen - Mokoro fahren im Livingstone Camp (Obwohl sehr teures Camp) - Morgens als Erste vor dem Sossusvlei-Tor stehen - Wieder 2 Nächte im Koiimasis verbringen - Das Swakop Sands Hotel nehmen und 2x im „The Tug“ essen gehen
Wir würde nicht mehr: - Den Gamedrive beim Waterberg machen (Nashörn durch den Park hetzen gefällt mir nicht...) - White Lady Campsite benützen (Hat so krass nach Scheisse und Urin gestunken...) - Auf der Kubu Campsite in Kasane übernachten (schlechter Campingplatz, man wird bei der Buchung von Taxi und Transfer zu den VicFalls abgezockt, Duschen ziemlich übel…) - Den Fish River Canyon besuchen… Für uns nicht so spektakulär
Vielleicht gibt's mal noch einen Reisebericht 🙂
Chrigu7'283 Beiträge · seit 200602. Sept. 2015 · #5
graphics80 schrieb: Rückwirkend würden wir:
- Bei Dan in der Mavunje Campsite absteigen und 4 Nächte dort bleiben. Einfach der Hammer da!!!
Vielen Dank für die Infos. Könnt Ihr zu Mavunje etwas schreiben. Was war so speziell gut? Ich war da leider noch nicht.
Danke und Herzliche Grüsse Chrigu
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graphics80Themenstarter17 Beiträge · seit 201502. Sept. 2015 · #6
Hoi Chrigu,
Also es gibt bloss 2 Campsites. Beide verfügen über ein eigenes "Esszimmer", Küche und Toilette/Dusche. Du schläfst direkt am Fluss und hörst und siehst die Elefanten, Flusspferde, Hyänen usw. Das Camp ist wirklich sehr abgelegen, einen Hilux sollte man schon fahren...
Dan, der Besitzer ist Brite und ein echt cooler Typ der wahnsinnig viel weiss. Wir haben mit ihm unsere Touren in die Parks besprochen und er hat uns z.B. nach einem halben Tag mit dem Boot bei vorher ausgemachten GPS-Koodinaten abgeholt und wir haben zwischen der Selfdrive Safari noch eine Bootstour gemacht.