Reiseführer Rwanda, Uganda und Sambia

10 Antworten · 4'394 Aufrufe · gestartet 06. Apr. 2015 von bongolander
Antworten
Themenstarter408 Beiträge · seit 201406. Apr. 2015 · #1
Hallo, es gibt eine Fülle von Reiseführern für die genannten Länder, aber wer hat Erfahrung, welche wirklich hilfreich sind. Vielleicht hat jemand grössere Erfahrung mit Reiseführern.

Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
319 Beiträge · seit 201206. Apr. 2015 · #2
Für Rwanda kann ich definitv sagen, daß der Bradt guide von Philip Briggs meiner Meinung nach der Beste ist. Ich war mit ihm in Januar unterwegs - auf dem relativ neusten Stand und man findet sich gut zurecht. Für Uganda ist auch der Bradt guide auch von Philip Briggs extrem gut. Früher waren mal Lonely Planet und Footprint gut, aber in den letzten Jahren sind die Reiseführer von Bradt richtig gut geworden und besser als die vorher genannten.
Übrigens auch für Namibia war der Bradt guide extrem gut. Den Loose Führer habe ich relativ schnell in die Ecke geworfen. Wer auf eigene Faust unterwegs ist und schnell nach Unterkunften, wichtige Punkte (Banken, Internet, wo essen, öffentliche Verkehrsmittel etc.) nachschlagen will, ist mit dem Looseführer wirklich angeschmiert.

Für Sambia kann ich es nicht sagen. Allerdings soll laut Rezensionen der Bradt auch sehr gut sein und einer, der auf dem relativ neusten Stand sein soll.

Sind natürlich alle auf Englisch. Aber für Afrika gibt es relativ wenige gute deutsche Reiseführer (Ghana ist da eine große Ausnahme)

toumtoum
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2015
2'462 Beiträge · seit 200606. Apr. 2015 · #3
Hallo Johannes,

für Sambia habe ich den Hupe und den Bradt, wobei mir der Bradt besser gefiel. Aber auch aus dem Hupe kann man viele Infos ziehen, leider werden zu Unterkünften wohl nicht regelmäßig Updates gemacht. Bei Sambia fiel das nicht so auf, bei Simbabwe war trotz aktueller Ausgabe manche Unterkunft schon zwei Jahre nicht mehr in Betrieb, wurde aber noch als offen bezeichnet...

Ich empfehle daher eher den Bradt 😉

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
2'319 Beiträge · seit 201107. Apr. 2015 · #4
Guten Morgen.

Auch wir schwören auf die Reiseführer von Bradt und für Sambia ist der Hupe zu empfehlen.

Die Uganda-Reiseführer in deutscher Sprache waren sehr untauglich. Der Bradt war hingegen sehr, sehr hilfreich.

Gruß vom Alm
1'059 Beiträge · seit 200607. Apr. 2015 · #5
Hallo Johannes

Nur, um meine Vorredner zu bekräftigen; diese Meinungen kann ich vorbehaltlos teilen.

Für Uganda und Rwanda ist der Bradt meiner Meinung nach alternativlos, für Zambia ist der Hupe ganz sicher keine schlechte Wahl. Da es aber auch für Zambia einen Bradt gibt, würde ich den sicher auch kaufen.

Liebe Grüsse aus Zürich,
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
2'319 Beiträge · seit 201107. Apr. 2015 · #6
Den Bradt für Sambia gibt es....ebenfalls für Simbabwe.

Hast recht, für Uganda ist der Bradt unverzichtbar.
1'737 Beiträge · seit 201007. Apr. 2015 · #7
Für alle drei genannten Länder ist eindeutig der Brandt der inhaltlich Beste. Man braucht nur mal einen Nationalpark im Vergleich zu lesen (z.B. Liuwa oder Kafue)

Johannes, willst Du auswandern? Schau Dir erst mal in den Süden Tanzanias richtig an. Kleiner Scherz.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
2'664 Beiträge · seit 201207. Apr. 2015 · #8
Ich habe den Hupe für Zambia "getestet".
Es fehlen ganz einfach aktuelle Unterkünfte, die auch wirklich in Betrieb sind. Die einen waren lange schon zu, andere überhaupt nie fertig geworden.
Ich habe nachher die Navisoftware zum Suchen von Unterkünften getauscht, und zwar von T4A auf Garmap,
die da hervorragende Informationen hinterlegt haben (Southern Africa Topo), aber die Software ist nicht eben "billig"
und das ging nur problemlos, weil wir einen Navi mit Speicherchips haben (Garmin 276C Chart Plotter) und der Tausch eine Minute dauert. Dafür war die Garmap Software zum Navigieren grottenschlecht, zumindest in Zambia außerhalb der Städte.
Es soll aber zwischenzeitlich eine Zusammenarbeit und Datenaustausch zwischen beiden geben.
Es kommt immer jedoch auf die Art der Verwendung an. Ich benutze Reiseführer nur für Unterkünfte.
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2015
Themenstarter408 Beiträge · seit 201407. Apr. 2015 · #9
@botswanadreams
Johannes, willst Du auswandern?
Nein, ich bin ja schon ausgewandert. Aber so im Hinterkopf haben wir, weil wir uns jetzt stark vergrössert haben, eine Erweiterung auf eines der Länder, wahrscheinlich machen wir aber Rwanda und Uganda. Happy hat heuer von ihrem Arbeitgeber eine Ugandasafari zu den Gorillas und den Schuhschnabeln, dann höre ich schon wie es war und ob man da nachhaken sollte. Sambia war ich schon auf der Druchfahrt von SA nach TZ, hat meiner Meinung nach auch noch Potential, besonders jetzt nach den Wahlen. Und in meinem jugendlicen alter muss man noch nach neuen Herausforderungen suchen. 😈

Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
1'737 Beiträge · seit 201007. Apr. 2015 · #10
Hallo Johannes

Gut finde ich persönlich Eure Idee nicht. Tanzania hat so viel zu bieten und so viele Ecken, die weder Du noch Happy bisher gesehen hast. Für mich ist nichts schlimmer, als ein Guide, der sich im Land nicht aus kennt - das meine ich nicht nur in Bezug auf die Fahrstrecken und -zeiten, sondern auch auf die Parks und die Kultur der einzelnen Volksgruppen. Ich würde so etwas nicht buchen. Sorry, dass ich das so gerade heraus sage.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter408 Beiträge · seit 201408. Apr. 2015 · #11
Hallo Christa,

Du darfst nicht glauben, dass wir diese Touren selbst führen. Natürlich haben wir sehr gute Kontakte (ausser Sambia) in die Länder. Und natürlich kennt Happy Tansania sehr, sehr gut, ihr Onkel hat glaube ich 5 oder 6 Lodgen in Tansania, er lebt seit mehr als 20 Jahren dort. Und Happy hat für ihn als Controller gearbeitet. Nur, ein Land zu kennen und auch Gäste für Gebiete zu bekommen, die abseits liegen, das ist nicht das, was sich verkauft. Ich bin doch selbst Jahre mit unserem Camper herumgefahren und habe Wege abseits des Tourismus gesucht. Im Süden kannst Du noch Ruaha, Udzungwe und Selous verkaufen, schon das Kitulo Plateau ist ein Bootsanker (frag einen Autohändler, was das heisst). Kleines Beispiel: Freunde wollten den Gombe Stream NP machen, Flug bei Air Tanzania gebucht und bezahlt, Unterkunft in Dar usw. Nur, ATCL asgt, leider heute kein Flug, Flugzeug kaputt. Trouble, bis man das Geld zurück bekommt, endlose Telefongespräche, Alternative überlegen. Was glaubst Du, wie oft man so etwas macht? Naja, kannst Du Dir ja selber denken. Und wenn Du unsere schmalen Margen kennen würdest, könnte sich möglicherweise Deine Einstellung ändern. Mein Schatz an Erfahrungen, Gebiete abseits Serengeti zu verkaufen, ist sehr gross. geht aber nur per PN, weil für die meisten uninteressant.
An einem Angebot sitzen wir manchmal 2 bis drei Tage, dann wird das eventuell an drei andere Anbieter weitergeleitet, dann alte Handwerkerkalkulation Konkurrenz minus 10 Prozent, und schon freut sich jemand, dass er eine voll ausgearbeitete Tour hat. Und 90 Prozent der Anfragen kommen mit billig und schön muss es sein. Glaub mir, wenn wir uns überlegen, ein Nachbarland mit zu machen, dann hat es Hand und Fuss, und geht ohnehin immer nur mit jemandem vom Land. Die Reiseführer dienen nur zur allgemeinen Information und für mich, wenn ich das einmal selbst abfahre. Wenn mir die Kinder überhaupt Zeit dafür lassen.

Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2015