wir fliegen im Mai das erste Mal nach Namibia und mieten uns einen 4 x 4 und machen die klassische Rundreise, also Waterberg, Etosha, Swakopmund, Soussusvlei etc. Unterkünfte sind/werden vorgebucht.
Nun stellt sich mir die Frage nach dem perfektem Reiseführer 😉
Wir waren schon mehrmals in Südafrika und da habe ich den Reise Know How geliebt, ergänzend dazu den Lonely Planet.
Für Namibia habe ich jetzt leihweise einen älteren Iwanowski´s (von 2009), den finde ich für unsere Zwecke so mittelprächtig. Dann habe ich noch einen Lonely Planet (den aktuellen aus 2013).
Den Iwanowski´s muss ich vorher wieder abgeben (der Besitzer will selbst planen 😛 ) und ich würde mir gerne einen weiteren anschaffen.
Ich hab schon mal im Netz bzw. in der örtlichen Buchhandlung gestöbert und folgende zur Auswahl gefunden: - den aktuellen Iwanowski -> fand den alten nicht so toll, ist der neue um Welten besser ?? - Reise Know How, entweder -> Namibia: Handbuch für individuelles Entdecken oder -> Namibia kompakt bei beiden keine Rezensionen bei amazon, der erste scheint mir aber ausführlicher und dank meiner guten Erfahrungen aus SA auch mein Favorit. Und beide aus 2014 - den Loose, den hab ich irgendwo mal als Empfehlung gelesen, weiss aber leider nicht mehr wo. Allerdings wohl schon aus 2012.
Da die Unterkünfte ja schon gebucht sind, muss darauf kein Schwerpunkt gelegt werden, ebenso nicht auf historische Details etc. Eher Restaurant und Ausflugstips...
In der Buchhandlung hatten sie derzeit keinen vorrätig, haben mir aber angeboten einen oder mehrere zur Ansicht zu bestellen. Allerdings möchte ich nicht 4 bestellen und im Zweifel keinen kaufen bzw. mich dann nicht erstmal eine Stunde oder länger dort aufhalten um alle durchzuchecken...
Hat irgendjemand aktuelle Erfahrungen ??
Und wenn wir schon mal dabei sind...wie sieht es mit einer Karte aus ?? Unser Navi bekommt noch ein namibianisches Update, unser Mietwagen ist bei Europcar gebucht und in SA gab es da immer eine ausführliche Karte dazu, hat da jemand Erfahrungen wie es in Namibia aussieht ???
LG nordlicht
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Viel zu spät begreifen viele
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Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Jochen66444 Beiträge · seit 201126. Feb. 2015 · #2
Hallo Nordlicht!
Wir hatten uns 2007 den Reise know how und den Marco Polo besorgt.
Als Karte bekommt man bei den meisten Viermietern eine Touristenkarte (Namibia Tour Planning Map) mit den wichtigsten Straßen. Wenn du was besseres möchtes - Marco Polo ISBN 978-3-8297-3901-6 oder die Karten von T4A.
Gruß Jochen66
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200726. Feb. 2015 · #3
Hallo Nordlicht,
ich bin mit unserem (alten) Reise-Know-How sehr zufrieden. Den (alten) Iwanowski fand ich auch nicht toll, aber man muss manchmal wirklich selber schauen. Bestell dir doch die beiden zur Ansicht - ich glaube du wirst 1 der beiden nehmen.
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Restauranttipps sind für die meisten Ziele nicht besonders hilfreich - Ihr esst i. d. R. in Eurer Lodge und drumherum ist nix 😉 Ausnahmen sind Windhuk, Swakopmund ...halt die großen Orte. Tipps dazu findest Du auch hier im Forum. Ausflugstipps sind i. d. R. direkt auf den Homepages mit beschrieben oder auch hier. Wir hatten den Iwanowski - aber für Namibia brauchst Du eigentlich außer dem Forum hier und den Internetauftritten nicht viel, wenn Du Geschichte, Klima, Kultur nicht so lesen möchtest. Dein Lonley Planet sollte also auch reichen. Dein Navi mit Kartenupdate reicht auch, vor allem in Kombi mit der im Auto befindlichen Karte. Es ist alles gut beschildert an den Hauptstrecken. Wenn Ihr über einen Veranstalter gebucht habt, bekommt Ihr i. d. R. auch ein "Logbuch" mit allen nötigen Angaben.
Da Du nicht schreibst, wie viel Zeit Du für welche konkrete Route überhaupt hast, brauchst Du je nach Streckenplanung keine zusätzlichen Ausflüge. Was uns gut gefallen hat, war der Etosha-Führer mit vielen Infos zu Wasserlöchern und Lichtverhältnissen inkl. Bildern zur Tierbestimmung im Etosha.
Viele Grüße & viel Spaß beim Vorbereiten DoNo
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200626. Feb. 2015 · #5
... ich denke auch, dass ein weiterer Reiseführer nicht nötig ist, aber im Falls des Falles würde ich den von Reise KnowHow nehmen. Wenn es in Englisch sein darf, schau Dir auch mal den Bradt Travel Guide an. Ich habe schon lange keinen Reiseführer von Iwanowski mehr angeschaut. Was ich da früher in der Hand hatte, beschrieb immer nur fertige Reiserouten und was abseits davon lag, wurde gar nicht erwähnt. Ich weiß nicht, ob das noch so ist, aber ich fand die früheren nicht brauchbar.
Beim namibischen Fremdenverkehrsamt http://www.namibia-tourism.com/ gibt es ein kostenloses Infopaket. Das enthielt eigentlich auch immer eine Landkarte, die für die üblichen Strecken völlig ausreicht.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
schau Dir mal den Stefan Lohse zu Namibia an. Geschrieben von Peter und Livia Pack, die eines der größten Tourunternehmen im Lande haben.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo Nordlicht, da muss ich doch einfach mal fragen, wofür Du - mal abgesehen von der Karte - überhaupt einen Reiseführer brauchst. Geschichte und Unterkünfte sind Dir nicht so wichtig, für Essen ist in den Unterkünften gesorgt und die Route machst Du anhand der Karte fest. Dann bleiben also eigentlich nur noch die Sehenwürdigkeiten unterwegs. In diesem Punkt würde ich mich ganz auf die Empfehlungen der jeweiligen Gastgeber verlassen - die kennen üblicherweise alles, was in Ihrer Umgebung von Bedeutung ist und haben dann auch die aktuellsten Informationen darüber. Was Dir noch fehlen könnte, wären Bestimmungsbücher für die Tier- und/oder Pflanzenwelt. Dazu findet man zwar in vielen Reiseführern auch etwas, aber da ist ein spezielles Nachschlagewerk schon besser. Gruß Joli
den neuen Reise know how hab ich vor 2 Wochen von unserem Reisveranstalter bekommen. Allerdings bin ich damit nicht ganz so zufrieden. Ungenaue Routen-Beschreibungen, eher oberflächliche Infos über Land und Leute außerdem ist alles nach ca. 20 Routen gegliedert. Geschmacksache aber eben nicht meine Welt. Ich kann nur der Empfhelung von Christian beipflichten. Stefan Lohse ist echt klasse und bietet alle Infos rund um das Land, mit Restauranttipps, Ausflugstipps und viel über Land und Leute.
Ja, wozu brauch man einen Reiseführer ?? Natürlich für Infos entlang der Strecke, gerade in den Städten für Restauranttips, Sehenswürdigkeiten, Besonderheiten, Infos über Land und Leute (ausserhalb der Geschichte) etc. Und ich muss gestehen ich liebe Reiseführer 😛
Für die historischen Details hab ich meine bessere Hälfte, der sich von Berufswegen sehr dafür interessiert. Und mich aufs Forum verlassen möchte ich nicht, eigentlich möchte ich im Urlaub das Internet nur im Notfall nutzen.
Ich tendiere jetzt zum Reise Know How, gerade wegen der guten Erfahrungen aus SA. Oder vielleicht doch der Loose ?? Vielleicht werde ich mir beide mal zum Vergleichen bestellen.
LG Nordlicht
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freshy3'883 Beiträge · seit 201128. Feb. 2015 · #10
Hallo Nordlicht, wir hatten in Namibia beide Male den Loose und den Know How dabei. Während der Loose recht zerlesen aussieht, kann ich das vom Know How nicht sagen. Aber es kommt sicherlich auf die Schwerpunkte an, die man sich setzt.
macfrank93 Beiträge · seit 201401. März 2015 · #11
Wir reisen ja erst noch, daher kann ich nur vom Eindruck während unserer Vorbereitungen berichten:
- Reise Know-How, 640 S., 660g an Routen orientiert, erscheint mir stellenweise zu oberflächlich. => bleibt zuhause
- Iwanowksi's, 590 S., 830g + Karte (60g) => kommt mit (ohne Karte, stattdessen die T4A)
- T4A Self-Drive Guide, 590 S., 1150g "alle" Orte mit Kurzinfos zu Einrichtungen und Telefonnummern, "alle" Unterkünfte sehr übersichtlich => Kopien der Orte entlang unserer Route kommen mit
- Bradt, 530 S., 540g finde ich persönlich am besten => kommt mit
Sooo, ich war gestern nochmal in der örtlichen Buchhandlung. Lustigerweise hatten die einen Know-How da (für einen anderen Kunden bestellt), in den ich mal einen Blick werfen durfte. Und ich muss sagen: kein Vergleich zu meinem heißgeliebtem Reiseführer aus SA...wie es oben schon jemand schrieb,sehr oberflächlich und stark an den vorgegebenen Routen orientiert. Gut das ich mir den nicht bestellt habe.
Ich habe mir jetzt nochmal den Loose bestellt. Wenn ich ihn mag, dann kauf ich ihn, ansonsten werde ich mit dem Lonely Planet reisen und evtl. den Besitzer des Iwanoswski´s mal lieb fragen, ob er vielleicht im Mai für 3 Wochen auf ihn verzichten kann 😉 Wenn man sich mal eingearbeitet hat, finde ich ihn jetzt gar nicht mal so schlecht...
Aber vielen lieben Dank für Eure Antworten nordlicht
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ich denke unsereins darf auch mal weiter wech! Also dann viel Spaß bei der Reise und auch mit dem Know how-Führer, den ich ebenfalls sehr zuverlässig einschätze (obwohl ja immer irgendetwas fehlt). Als Zweitführer würde ich den von Stephan Loose wählen und erstehen, obwohl der nicht so schön bunt und fetzig gemacht ist wie vergleichbare andere. Mit Iwanowskis Führer kann ich wenig anfangen; da fehlen mir zu viele Details. Aber gut, jeder hat seine eigenen Kriterien. Als Karte empfehle ich für Nebenstrecken die tracks4africa-Karte. Im Falle schlichter Bedürfnisse tuts aber auch die robuste Konw-how-Karte.