Elli61Themenstarter23 Beiträge · seit 201509. Feb. 2015 · #1Hallo ihr lieben Forumleser und -schreiber
Nachdem ich nun schon einige Monate als reiner Leser im Forum unterwegs bin, und dadurch viele tolle Infos und Anregungen bekommen (und über so manchen Reisebericht geschmunzelt) 😉 habe, will ich mich jetzt doch auch mal zu Wort melden. 🙂
Wir, ein befreundetes Ehepaar, mein Mann und ich, (schon ein bissle Afrikaerfahren und -verrückt) 😄 planen für 2016 unsere erste Namibia-Tour. Als Reisezeit haben wir mal April/Mai ins Auge gefasst und einen Zeitraum von 4-5 Wochen veranschlagt.
Als fahrbarer Untersatz würde uns ein Toyota Hilux Double Cab gefallen, aber über den Anbieter sind wir uns noch nicht einig.
Um es etwas relaxter anzugehen und da wir alle Vier sehr gerne und viel fotografieren und Landschaft genießen, planen wir in den meisten Unterkünften 2-3x zu übernachten.
Die grobe Route steht nun auch, aber in manchen Details sind wir uns noch etwas unsicher (ach, es gibt ja sooo viele tolle Farmen und Lodges, da fällt die Entscheidung wirklich schwer)
Vielleicht könnt ihr uns ja noch ein paar Tipps geben und uns dadurch so manche Entscheidung leichter machen. 🙂
Hier mal unser Entwurf:
Anreise von Frankfurt nach Windhoek (evtl. Sight-seeing mit Bwana Tucke-Tucke?)
Düsternbrook (2Ü)
Fahrt nach Süden, entweder der Baustein der Kalahari-Tour aus "Erlebe-Namibia" (2Ü)
oder alternativ 2Ü in der Anib Lodge oder auf Bagatelle ?
evtl. 1Ü im Quivertree Forest Camp (um Köcherbäume im Sonnenuntergang zu fotografieren) 🙂
Klein Aus-Vista (2Ü)
Koiimasis, Alternative wäre Kanaan (1Ü)
Sossusvlei Desert Camp oder Lodge (3Ü)
Bülls Port (2Ü)
Swakopmund: Sams Giardino (3Ü)
Ameib (1Ü)
Twyfelfontein Country Lodge oder alternativ Kipwe Camp (2Ü)
Grootberg Lodge (3Ü)
Ethosha: Vreugde Farm (2Ü)
Halali Camp (1Ü)
Roy's Restcamp (1Ü)
Caprivi: Nunda River Lodge oder ?? (2-3Ü)
ab da sind wir uns noch unsicher, ob wir unser Auto weiter mitnehmen sollen, oder es bei Katima Mulilo abgeben und mit Bus o.ä. bis Livingstone fahren/fliegen?? sollen.
Der Abschluss der Reise soll an den Victoria Fällen sein (2-3Ü), aber wo wissen wir auch noch nicht.
Rückflug
Was meint ihr, wäre das zu schaffen, bzw. was meint ihr zu unseren Alternativen?
Ich bin echt mal gespannt, was ihr dazu schreibt. 😉
Liebe Grüße
Elli
hotsch28 Beiträge · seit 201309. Feb. 2015 · #2Hallo Elli61,
unsere erste Reise liegt nun schon 5 Jahre zurück und wir fahren dieses Jahr (Sep/Okt) 2015 das dritte mal nach Namibia. Beim ersten mal war es eine geführte Reise - so konnten wir das Land und einige der Lodges besser kennen lernen.
In der Kalahari Anib (Gondwana Collektion) waren wir bereits 2 mal - wobei die Bagatelle vom Ruf her genau so gut sein soll. In der Nähe des Sossusvlei gibt es auch eine Lodge der Gondwana Collektion (Namib Dessert Lodge - hat uns sehr gut gefallen - aber du benötigst früh morgens für das beste Fotolicht mindestens 1 Stunde bis zu den Dünen mit dem 4x4. Solltest du ADAC Mitglied sein kannst du derzeit einen Toyota Hilux Double Cap anmieten den ihr euch dann bei der Avis Station am Flughafen in Windhoek holen könnt. Wir können Avis nur empfehlen. Nagelneue Autos !! Überlegt euch eventuell von einem Camping Vermieter noch einen 12V / 220V Engel Kühlschrank (40 oder 60 Liter) mitzunehmen - sorgt für kühle Getränke und der eingekaufte Proviant bleibt frisch. Kostest ca. 5 Euro pro Tag. Wir hatten ihn in der Ladefläche verstaut. Die Vreudge wollten wir unbedingt dieses Jahr buchen - war aber schon fully book. Auf das Halali Restcamp haben wir auf Grund der unverschämten Preise für die dürftige Unterkunft verzichtet - der einzige Wermutstropfen dabei - ein wunderschönes Wasserloch, ein wenig entfernt vom Camp, aber Abends sehr interessant. Ich hoffe euch ein klein wenig geholfen zu haben - viel Spaß
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200609. Feb. 2015 · #3Hallo Elli,
ich finde, auch vor dem Hintergrund, dass ihr gerne fotografiert, die Aufenthaltsdauern teilweise ungewöhnlich. Drei Nächte Sesriem/Sossusvlei, aber nur eine (bzw. 2) in/bei Etosha. Meine Tour würde bei 4-5 Wochen, die ihr scheinbar Zeit habt, deutlich anders aussehen:
Windhoek (1 Nacht)
Kalahari (2)
Aus (2) inkl. Lüderitz
D707 (2)
Sesriem/Sossusvlei (2)
Swakopmund (3)
Damaraland (2)
Etosha-West (1)
Etosha-Zentral (2)
Etosha-Ost (2)
Rundu (1)
Caprivi-Ost (2)
Caprivi-Zentral (2)
Caprivi-West (2)
Rundu (1)
Waterberg (2)
bei Windhoek (1)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Elli61Themenstarter23 Beiträge · seit 201509. Feb. 2015 · #4@ hotsch: das mit dem Kühlschrank haben wir uns auch schon überlegt, das werden wir wahrscheinlich machen und mit Gondwana Collection haben wir auch schon eine gute Erfahrung gemacht, am Fishriver, da waren wir 2011 von SA aus zu einem "kurzen" Abstecher. Halali wurde uns wegen dem Wasserloch empfohlen.
@ Christian: dein Vorschlag klingt auch gut! Die Runde über Waterberg wieder zu schließen bietet sich ja auch an, wenn man im Land bleiben will. Da aber der Großteil "unserer Truppe" gerne bis an die Vic-falls möchte, geht das leider nicht. Und Etosha wollen wir diesmal nur "streifen", da wir bei unserem 1. Mal Namibia einfach mehr von seiner Landschaftsseite kennenlernen wollten. (Obwohl es da natürlich auch Landschaft gibt, ich weiß) 😉 (Aber bei einem 1. Mal muss es ja nicht bleiben ...) 🙂
Armin2'346 Beiträge · seit 200609. Feb. 2015 · #5Hallo Elli,
wenn du möglichst wenig ändern möchtest, solltest du aber auf jeden Fall das Desert Camp und die Grootberg Lodge um je eine Ü kürzen. Beides sind traumhaft schöne Unterkünfte, aber auch bei "nur" je 2 Ü könnt ihr alles Sehenswerte erleben. Die beiden gewonnenen Tage tun an anderer Stelle sicher gut (Kooimasis/Kanaan bzw. Ameib).
Eure Etosha-Planung - wenn man es denn überhaupt so nennen kann - finde ich auch etwas seltsam. Aber wenn ihr eigentlich nur "durchrasen" wollt, würde ich auf jeden Fall Vreugde durch Okaukuejo (mit dem attraktivsten Wasserloch in Etosha - mit leichten Einschränkungen zu eurer Reisezeit) ersetzen, um den Abend im Park verbringen zu können.
Viel Spaß
Armin
@ hotsch
Autos kann man in Namibia - auch bei Avis - auch mieten, ohne ADAC-Mitglied zu sein 😉
Und "nagelneu" sind die auch bei Avis nur, wenn du das Glück einer Erstvermietung hast. In einem Jahr sind die auch nicht mehr "nagelneu". Da unterscheidet sich Avis mit Sicherheit nicht von den vielen anderen guten Autovermietern, die es in Namibia gibt.
hotsch28 Beiträge · seit 201309. Feb. 2015 · #6Hallo Armin, danke für den Hinweis - das erste mal haben wir bei Avis in Namibia gebucht - dieses mal für einige Euro weniger über ADAC. Und neu waren sie immer - vielleicht sind wir ja Glückspilze 🙂
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200609. Feb. 2015 · #7Hallo Elli61,
Da aber der Großteil "unserer Truppe" gerne bis an die Vic-falls möchte, geht das leider nicht.
dan lasst in meiner Route die Kalahari weg oder D707... aber Etosha auslassen?
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Gerd19425'538 Beiträge · seit 200809. Feb. 2015 · #8Hallo Elli,
erst einmal herzlich willkommen im Forum. Schön, dass Ihr so lange Zeit habt und schön, dass Ihr nicht nur durchrasen wollt.
Eine Anmerkung zur Tourzeit April/Mai:
Ihr kommt zum Ende der Regenzeit . Je nach dem wie stark die ausgefallen ist, werden die Tiererlebnisse in der Etoscha nicht soo überwältigend sein. Landschaftlich ist sie dann zwar wunderschön - grün und teilweise blühend -, aber es ist normalerweise noch viel Wasser da und deshalb werden die Tiere nicht unbedingt an den Wasserlöchern zu finden sein. Ihr werdet bestimmt viele Antilopen, Zebras und Giraffen sehen. Auch Löwen sind da, aber oft in dem hohen Gras schwer erkennbar. Rhinos sieht man hin und wieder, Elefanten selten. Aber - wenn Ihr bis zu den Vic Falls fahrt, werdet Ihr die bestimmt im/am Chobe sehen.
Und jetzt mal meine Anmerkungen zur Tour:
Anreise von Frankfurt nach Windhoek (evtl. Sight-seeing mit Bwana Tucke-Tucke?)
Ja, unbedingt.
Düsternbrook (2Ü)
würde ich weg lassen, denn es liegt entgengen Eurer Fahrtrichtung der nächsten Tage. Sehr schön und m. E. empfehlenswert zur Afrika-Eingewöhnung ist Gocheganas - 20 km südlich von Windhoek. Das erspart Euch am nächsten Tage mehr als eine Stunde Fahrt.
Fahrt nach Süden, entweder der Baustein der Kalahari-Tour aus "Erlebe-Namibia" (2Ü)
oder alternativ 2Ü in der Anib Lodge oder auf Bagatelle ?
Ich weiß nicht, welchen Baustein Du meinst. Aber ich würde auf jeden Fall an erster Stelle Bagatelle und zwar die Dune Chalets empfehlen. Wenn die besetzt sind, dann die Anib.
evtl. 1Ü im Quivertree Forest Camp (um Köcherbäume im Sonnenuntergang zu fotografieren) 🙂
Dafür müsst Ihr aber nicht im Camp wohnen. Mir persönlich gefällt es gar nicht, aber das ist Geschmackssache. In Keetmanshoop gibt es die Pension Gellert, die hier häufig empfohlen wird.
Klein Aus-Vista (2Ü)
Da würde ich auf jeden Fall die Chalets "Eagles Nest" nehmen. Die sind weit weg von der Lodge in toller Lage an den Bergen und urig eingerichtet. Man kann dort auch grillen - Fleisch gibt es auf Vorbestellung in Klein Aus Vista.
Koiimasis, Alternative wäre Kanaan (1Ü)
Eine Nacht ist unbedingt zu wenig. Ich würde auf jeden Fall Kanaan vorziehen oder als Alternative je eine Nacht Gunsgewys und Namtib empfehlen. Koiimasdis hat nur die Bergseite, Kanaan Berg und Dünen, Gunsbewys die Dünen- und Namtib die Bergseite.
Sossusvlei Desert Camp oder Lodge (3Ü)
Hier könnt Ihr tatsächlich eine Nacht streichen, denn von der D 707 bis Sesriem ist es nicht so weit, so dass Ihr am Ankunftstag den Nachmittag voll zur Verfügung habt.
Bülls Port (2Ü)
Kenn ich nur vom Vorbeifahren. Kein Kommentar.
Swakopmund: Sams Giardino (3Ü)
Gute Wahl
Ameib (1Ü)
Ich würde stattdessen Wüstenquell nehmen und zwar auf dem Weg von Bülls Port nach Swakopmund. Dann könnt Ihr von Swakop über Uis zum Camp Kipwe, das sicherlich schöner ist als die Tw. Lodge.
Twyfelfontein Country Lodge oder alternativ Kipwe Camp (2Ü)
siehe oben
Grootberg Lodge (3Ü)
ein Tag weniger ist tatsächlich ausreichend. Ich würde diesen Tag aber nicht hinten anhängen, sonder von Camp Kipwe erst nach Palmwag fahren - nur 30 km vor der Grootberg Lodge, aber eine ganz andere Landschaft und Chance auf Wüstenelefanten.
Ethosha: Vreugde Farm (1Ü)
Da ich gerne und viel im NP bin, ist mir die Anfahrt von Vreugde zu lang. Wenn außerhalb, dann Etoscha Safari Camp oder Lodge oder Taleni, wenn innerhalb dann Okaukuejo. Aber das Wasserloch wird dann noch nicht unbedingt überlaufen sein. Es sei denn, die Regenzeit war sehr schlecht.
Halali Camp (1Ü)Roy's Restcamp (1Ü)
Gggfs. auslassen und bis Rundu weiterfahren. Dort gefällt mir die Hakusembe Lodge ganz gut.
Caprivi: Nunda River Lodge oder ?? (2-3Ü)
Wenn Ihr von Rundu kommt, seid Ihr so früh da, dass ich eine Ü streichen würde.
Ich würde unbedingt über Kasane fahren und dort 2 volle Tage (3 Ü) einplanen. Dort seht Ihr alle Tiere, die Ihr sehen wollt einschl. Kroks, Hippos, Büffel und jede Menge Elefanten und Wasservögel. In Kasane würde ich auch das Auto abgeben und mit dem Shuttle nach Vic Falls fahren und zwar - trotz aller politischen Ansichten - zur Simbabwe-Seite. Von Vic Falls aus habt Ihr m. W. auch die besseren Rückflugmöglichkeiten.
So, das war mein Kurzkommentar. Ich wünsche Euch noch viel Spaß beim Planen.
Liebe Grüße
Gerd
boris1'816 Beiträge · seit 200809. Feb. 2015 · #9Hallo Elli,
auch ich meine, dass Etosha viiiel zu kurz kommt. Auch wenn ich nicht beurteilen kann, wie es an Wasserloechern aussieht zu eurer Reisezeit, so sind auch andere Tiere als Elefanten mit den dann geborenen Jungen einfach toll.
Habt ihr euch mal ueberlegt, einen Flug nach VicFalls mit AN zu buchen, dort 4 bis 5 Tage ( mit Chobe) zu verbringen, dann mit einem Stopover in WDH noch 3 Wochen eine klassische Rundreise zu machen. Christians Vorschlag ist super.
Buellsport:: wenn ihr in die Koecherbaumschlucht wollt, ist es ok. Besitzer fanden wir sehr deutschnational. Sagt nix falsches und widersprecht nicht!.
Grootberg reichen 2 Naechte. Wir durften dort wegen angeblicher Loewen das Camp nicht verlassen, dann wird es etwas langweilig, wenn man keinen der sehr teuren Ausfluege macht.
Vreugde ist super, aber nur, wenn man noch genug Zeit IM Etosha hat. Bis Anderson Gate faehrt man 30 bis 35 Minuten.
Viel Spass beim Planen
Gruessle Boris
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200610. Feb. 2015 · #10Hallo Elli,
ich würde in Etosha Halali gegen Okaukuejo tauschen und zwei Nächte bleiben. Bei meiner ersten Namibiatour war Etosha gar nicht vorgesehen, aber dann ergab es sich doch, dass ich drei Nächte dort war. Ich fand es klasse dort.
Zum Thema Fotografieren würde ich überlegen, die Spitzkoppe noch irgendwie in die Reiseroute zu bekommen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Elli61Themenstarter23 Beiträge · seit 201510. Feb. 2015 · #11Erst einmal vielen Dank für eure guten Tipps und Vorschläge!!!
Ja, Spaß beim Planen, den haben wir ..., für mich ist das schon der "halbe Urlaub" 😁
@ Armin: "Aber wenn ihr eigentlich nur "durchrasen" wollt, ..."
Das wollten wir eigentlich vermeiden, (habe ich den Eindruck erweckt?) deshalb hatten wir an manchen Orten auch die 3Ü veranschlagt, um zwischendurch mal einen Tag einfach nur Lodge/Terrasse/Pool/Aussicht ... zu genießen.
Dass der Etosha NP bestimmt toll ist, und da mehr Nächte empfehlenswert sind, glaube ich dir gleich, aber irgendwie gehen uns trotz der 4-5 Wochen leider irgendwie die Tage aus 🙁
Aber wir werden nochmal drüber nachdenken, doch evtl. was umzustellen.
@ Gerd: Ich bin begeistert ... 🙂 🙂 Danke, dass du unsere Tour so ausführlich kommentiert hast!
Den Tipp mit der Pension Gellert in Keetmanshoop werde ich meinen Mitreisenden vorschlagen. Danke! Ob wir nach Düsternbrook fahren sollen, darüber sind wir uns selber noch nicht einig. Einerseits reizen uns die "Cats" zum fotografieren (obwohl wir uns natürlich im Klaren sind, dass das keine frei lebenden Leoparden und Geparde sind!) aber andererseits hast du Recht, liegt es eigentlich in der für uns "falschen" Richtung. Mal sehen, was letztendlich dabei raus kommt.
Den Schluss unserer Reise könnte ich mir auch so ähnlich vorstellen, wie du ihn vorgeschlagen hast, muss ich unseren "Männern" mal vorschlagen. Ich hab mich bisher mehr in das Thema Namibia reingekniet, den Rest überlasse ich den anderen ... 😉
@ Boris: Ja, Buellsport haben wir wegen der, laut deren Internetauftritt, tollen Wandermöglichkeiten ausgesucht, u.a. in die Koecherbaumschlucht. Bist du in der Gegend schon gewandert?
@ BikeAfrica: Ja, die Spitzkoppe würde mir auch noch gefallen, aber das müssen wir glaub ich auf eine nächste Reise verschieben. Statt in Halali, in Okaukuejo zu übernachten, werden wir nochmal überlegen.
Danke auf jeden Fall nochmal für alle eure bisherige Unterstützung! 🙂
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200810. Feb. 2015 · #12Hallo Elli,
zum Thema Katzen: Beim Qivertree Forest Camp findet so etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang eine Cheetah-Fütterung statt. Danach könnt Ihr dann in aller Ruhe die Sonnenuntergangsaufnahmen im Quiver Treee machen und dann nach Keetmanshoop zurück fahren. Übrigens, wenn Ihr schon beim Qiver Tree seid, dann geht unbedingt auch zum Spielplatz der Riesen. Für den Spaziergang durch diesen "Spielplatz" braucht Ihr ca. 50 - 60 Minuten,
Liebe Grüße
Gerd
Elli61Themenstarter23 Beiträge · seit 201510. Feb. 2015 · #13Hätte da noch eine Frage:
Welche Erfahrungen habt ihr mit diversen Autovermietern/Versicherungen?
Waren bisher auf dem Stand, dass man bei Avis, Europcar etc. nur Standarttanks und Bereifung hat.
Habt ihr Erfahrungen mit Caprivi Car Hire, Asco o.a. ?
Empfehlt ihr irgendwelche Zusatzversicherungen (da es in Namibia ja keine Vollkasko gibt) ?
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200810. Feb. 2015 · #14Hallo Elli,
ich habe früher bei African Car Hire gebucht. Da aber die Versicherungsfrage - wenn wir nicht mit dem eigenen Wagen fahren - bei meinen Freunden immer mehr in den Vordergrund gerückt ist, buchen die über www.billiger-mietwagen.de. Da bekommst Du die Autos, die Du Dir wünscht mit dem Zubehör, das Du denen nennst und die Versicherung nach deutschem Recht.
Liebe Grüße
Gerd
Armin2'346 Beiträge · seit 200610. Feb. 2015 · #15@ Elli61
Mit "durchrasen" meinte ich übrigens nur euren Etosha-Besuch mit nur zwei Übernachtungen (und davon noch eine außerhalb). Das ist wirklich nicht viel mehr als ein zügiges Durchfahren.
Dann wollte ich noch klarstellen, dass die von Gerd - und von mir - empfohlene Unterkunft in Keetmanshoop nicht Gellert, sondern Gessert heißt.
Viel Spaß
Armin
Elli61Themenstarter23 Beiträge · seit 201510. Feb. 2015 · #16Hallo Armin
danke für die Korrektur!!
Bei Vreugde hatte ich einen Schreibfehler, da sind natürlich 2Ü geplant. Aber ich weiß, dass es trotzdem ziemlich wenig ist für Etosha. 😉
Liebe Grüße
Elli
boris1'816 Beiträge · seit 200810. Feb. 2015 · #17Hallo Elli,
ja, ich bin die Köcherbaumschlucht schon runter gewandert. Herr Sauber (?, so heißt er doch? ist bei mir schon fast 6 Jahre her) fährt einen mit dem Jeep auf ein Plateau (wir sahen Bergzebras und Klippspringer) und man läuft dann erst in die Schlucht runter und dann da entlang.
Am Ende der Schlucht wird man dann zu einem vorher vereinbarten Zeitpunkt abgeholt. Ist schon sehr toll 😁 🙂
Grüßle Boris
Elli61Themenstarter23 Beiträge · seit 201511. Feb. 2015 · #18Hallo ihr Lieben,
zum Thema Malaria hätte ich auch noch eine Frage, (Monat Mai im Caprivi):
Würdet ihr uns da eine Prophylaxe empfehlen, oder denkt ihr, dass sprühen reicht und ein Packung Malarone für "den Fall der Fälle" ?
Wäre super, wenn ihr mir da eure Erfahrungen noch mitteilen würdet.
Liebe Grüße
Elli
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Feb. 2015 · #19Hallo Elli.
Elli61 schrieb:zum Thema Malaria hätte ich auch noch eine Frage, (Monat Mai im Caprivi):
Würdet ihr uns da eine Prophylaxe empfehlen, oder denkt ihr, dass sprühen reicht und ein Packung Malarone für "den Fall der Fälle" ?
ob Prophylaxe oder nicht solltest Du mit einem Arzt abklären.
Was meines Erachtens aber ziemlich sinnlos ist, ist die Mitnahme von Medikamenten für "den Fall der Fälle".
Wenn Du den Verdacht hast, Malaria haben zu können, könnten es auch weitere Krankheiten sein. Du musst also sowieso zum Arzt und dort gibt es auch die Medikamente. Es macht ja wenig Sinn, auf Verdacht die Mittel gegen Malaria einzuwerfen und am Ende eine andere Krankheit zu haben, die unbehandelt bleibt, weil Du auf Verdacht Malaria behandelst, die Du gar nicht hast.
Außerdem wirkt Malarone nicht gegen jede Form der Malaria.
Und ... die Dosierung im Fall der Fälle zur akuten Behandlung ist wesentlich höher als zur Prophylaxe. Mit einer Packung Malarone wird es wohl nicht hinkommen.
Also bitte mit Arzt besprechen und wenn der Hausarzt keine ausreichende Ahnung hat, einen entsprechend geschulten Arzt aufsuchen. Malarone ist schön und gut, wirkt aber nicht immer und Wechselwirkungen mit möglicherweise regelmäßig einzunehmenden Medikamenten sind auch denkbar.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Elli61Themenstarter23 Beiträge · seit 201511. Feb. 2015 · #20Hallo Wolfgang,
danke für deine Antwort.
Sorry, da hab ich mich wohl etwas zu flapsig ausgedrückt. Mir ist schon klar, dass man auch in Namibia besser zum Arzt geht, wenn man krank ist. 😉 (Malarone habe ich von unserer Ugandareise noch übrig, deshalb kam der Name ins Spiel)
Mir ging es jedoch hauptsächlich darum, zu hören, was die vielen vor uns schon im Mai im Caprivi gewesenen für Erfahrungen gemacht haben. Denn, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, will man seinem Körper so ne Prophylaxe ja nicht unbedingt zumuten. Mit einem Arzt sprechen wir dann natürlich auch noch darüber.
Grüßle
Elli