Auswandern

39 Antworten · 7'583 Aufrufe · gestartet 20. Jan. 2015 von Thomas1404
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201520. Jan. 2015 · #1
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und bitte um Entschuldigung, wenn ich ein Forum eröffne und dieses eventuell schon gibt.

Meine Frau und ich planen schon seit längerem aus Deutschland auszuwandern. Südafrika kennen wir aus mehreren Urlauben, bekommen aber für das Land keine Aufenthaltsgenehmigung für längere Zeit.
Ende des Jahres wollen wir uns Namibia anschauen, und feststellen, ob das Land in Frage käme. Die Kriterien für eine Daueraufenthaltsgenehmigung in Namibia sind ja nicht ganz so hart wie in Südafrika.
Gerne würden wir ein Guesthouse in Namibia eröffnen. Darf man das überhaupt? Oder ist das wie in Südafrika nur den Einheimischen vorbehalten?
Welche Gebiete sollte man sich anschauen? Welche sind für ein Guesthouse interessant?
Ich bin für jede Information Dankbar.
Liebe Grüße
Thomas
2'664 Beiträge · seit 201220. Jan. 2015 · #2
Sorry Fehlbeitrag
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2015
3'080 Beiträge · seit 200921. Jan. 2015 · #3
Hallo Thomas,

herzlich willkommen hier im Forum.

Ich mache es mal kurz:

Südafrika ist schwierig aber nicht unmöglich.
Namibia ist noch schwieriger.

Sorry für die offenen Worte. Versucht es eher in Südafrika, das ist einfacher.

lg sasowewi
568 Beiträge · seit 201421. Jan. 2015 · #4
Wie fast überall, ist es eine Geldfrage:
musst eben ordentlich in Namibia investieren und noch ein paar Umschläge bereithalten...
Der offizielle Wert von, glaube ich, 1,5 mio NamD ist ja nicht sooo hoch, ein paar nützliche Abgaben kämen allerdings wohl noch dazu - obwohl ich hier nichts unterstellen will.

Liefe bei euch wohl auf eine Gästefarm o.ä. 'raus.
Da sprechen dann auch die Gewerkschaften ein gewichtiges Wort mit.
Leider meines Wissens auch nicht ohne "Umschläge".
Hab' ein solches Treffen auf einer Farm einmal mitverfolgen können.

Für unser Rechtsverständnis war das ziemlich bizzarr. Aber was willste machen?
Uns hat es sehr nachdenklich gemacht, es ging nicht um das Wohl der Angestellten, sondern um das der Funktionäre. Also, wenn dauerhaft Namibia, dann nicht als Alleinverantwortliche(r), war meine Conclusio.

Höchstens als Manager einer von einem Ausländer betriebenen Farm.
Da gibt's dann allerdings wieder andere Hürden. Dann kannst auch zuhause bleiben.

Urlaubstraum und Tagesgeschäft können sehr unterschiedlich sein.
Ist ein wenig wie mit "sich im Urlaub verlieben". Hardly ever stands the test of time...

Überlegt's euch gut. Will euch nicht entmutigen. Aber Namibia ist kein "Ponyhof" - äh "Oryxhof"!...
Gast21. Jan. 2015 · #5
Randfontein schrieb:Wie fast überall, ist es eine Geldfrage:
musst eben ordentlich in Namibia investieren und noch ein paar Umschläge bereithalten....
Richtig - Investieren ist das Zauberwort. Als Investor darf man nicht arbeiten, also muss man Personal einstellen. 1,5 Mio N$ hoert sich nicht viel an, aber das ist auch "nur" die Investitionssumme - man muss sicher noch "ein paar Umschlaege bereithalten" aber nicht fuer den Grund den Randfontein anklingen laessst, sondern dafuer, dass der Betrieb die erste (wahrscheinlich kostenintensive) Zeit uebersteht.
Andererseits: je mehr Angestellte, desto eher laesst das Ministry of Trade and Industry mit sich ueber die Investitionssumme reden.
Du musst halt einen guten und ueberzeugenden Businessplan haben.
Randfontein schrieb:Der offizielle Wert von, glaube ich, 1,5 mio NamD ist ja nicht sooo hoch, ein paar nützliche Abgaben kämen allerdings wohl noch dazu - obwohl ich hier nichts unterstellen will..
Lol, du tust es aber doch 😗

Ich stelle hier mal unsere Erfahrungen dagegen (muss allerdings gleich dazu sagen dass wir keine Gaestefarm oder ein Guesthouse haben): wir haben nicht ein einziges Mal einen "Umschlag" welcher Art auch immer wem auch immer uebergeben muessen, um unsere Visa zu bekommen. Es wurde uns auch noch nie angeraten, es kam nie jemand auf uns zu der uns gegen einen kleinen Obulus "helfen" wollte. Niemals hat einer der Angestellten bei Home Affairs anklingen lassen, dass es schneller und sicherer sei, wenn man ein paar Scheine rueberwachsen lassen wuerde. Vielleicht waere es tatsaechlich schneller gegangen wenn wir es von uns aus mal angeboten haetten, aber wir sahen keine Veranlassung dazu. Das Gesetz war auf unserer Seite. Und die Leute muessen ihren Job machen, und sie tun ihn auch - wenn man dranbleibt und hartnaeckig nachfragt. Ich sag mal: es hilft ungemein, wenn das Papier ein Gesicht bekommt - die Menschen werden recht hilfreich wenn sie einen kennen lernen. Und dann muss man ihnen auch nicht Umschlaege ueberreichen.
Randfontein schrieb:Für unser Rechtsverständnis war das ziemlich bizzarr. Aber was willste machen?.
Siehe oben 🙂
Es hilft vor allem, wenn man wirklich respektvoll mit den Menschen umgeht, dabei aber eben hoeflich-hartnaeckig bleibt.
Randfontein schrieb:Also, wenn dauerhaft Namibia, dann nicht als Alleinverantwortliche(r), war meine Conclusio. .
Bei uns funktioniert es (jedenfalls bis jetzt).
Randfontein schrieb:Ist ein wenig wie mit "sich im Urlaub verlieben". Hardly ever stands the test of time...
Da geb ich dir Recht - hier leben zu wollen weil es im Urlaub so schoen war kann in die Hosen gehen.
Das gilt aber wahrscheinlich fuer so gut wie jedes Auswanderungsziel 😉
33,1k Beiträge · seit 200621. Jan. 2015 · #6
Moin Thomas,

wie vor allem WoMa richtig schreibt, geht es für Namibia v.a. um Arbeitsplätze. Diese ominöse Invesitionssumme mit einem festgeschriebenen Betrag gibt es hier schon länger nicht mehr. Du darfst natürlich ein Gästehaus kaufen und betreiben lassen, nur selber arbeiten darfst Du nicht. Das erfüllt also Deinen Auswanderungswunsch nicht wirklich.

Zusammenfassend für Namibia:
- Aussichten sehr sehr gering
- Du musst jede Menge Arbeitsplätze schaffen - dieses wird regelmäßig kontrolliert
- Du bekommst dennoch maximal ein Work bzw. TRP für 2 Jahre - dass muss immer wieder verlänger werden; Aussichten stets ungewiss.

Für Südafrika erscheint es einfacher - zumindest gibt es jede Menge Agenturen, die bei Einwanderungen helfen (und die würde es kaum geben, wenn es komplett unmöglich ist).

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast21. Jan. 2015 · #7
Thomas1404 schrieb:Die Kriterien für eine Daueraufenthaltsgenehmigung in Namibia sind ja nicht ganz so hart wie in Südafrika.
Da muss ich nochmal schnell einhaken:
Ich finde es schon ziemlich schwierig ein Permanent Residence in Namibia zu bekommen. Die Kriterien moegen nicht hart klingen (Aufenthaltsdauer muss stimmen, sonst hab ich bisher nix dazu gefunden), aber in der Praxis laeuft das ganz anders.
Mich wuerden die Kriterien in SA interessieren. Hab festgestellt dass dort die Vorgaben und Voraussetzungen oft viel klarer formuliert sind.
78 Beiträge · seit 200821. Jan. 2015 · #8
Hallo Thomas,

bin mit einer Namibierin verheiratet, also rechtlich auf der "sicheren" Seite. Trotzdem warte ich seit Jahren auf meine Aufenthaltspapiere.

Mein wichtigster Tipp nach 8 Jahren in Namibia: Du musst mit den Menschen klar kommen, nicht mit dem Land!
An die Sonne, die Ruhe und die schöne Aussicht hat man sich nach einem Jahr gewöhnt. Aber wirst du Freunde finden? Freunde, nicht Bekannte! Mit Leuten Deine Interessen teilen, deine Erfahrungen austauschen? Hobbys? Kultur? Kommst Du damit klar, daß kaum jemand Interesse an Qualität und Sorgfalt hat?
Nur weil hier teilweise Deutsch gesprochen wird, heißt das noch lange nicht, daß deutsch gedacht und gehandelt wird!
Genieße Deine Urlaube im Land. Namibia bietet traumhafte Erlebnisse und spannende Abenteuer an jeder Ecke!

Gruß, Jens
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...
33,1k Beiträge · seit 200621. Jan. 2015 · #9
Hi WoMa,
Ich finde es schon ziemlich schwierig ein Permanent Residence in Namibia zu bekommen.
ist es auch - mittlerweile werden jedes Jahr noch 60-80 PRP ausgestellt - vor 20 Jahren waren es bis zu 2000 pro Jahr! Es gibt eigentlich nur das eine Kriterium der "Jahre des dauerhaften Aufenthaltes in Namibia". Dieses wurde ja kürzlich von 5 (?) auf 10 (?) Jahre erhöht. Erst nach Ablauf der Jahre kannst Du dann dein PRP beantragen. Die Bearbeitung dauert dann gerne nochmal bis zu 2 Jahre und kann dennoch - auch ohne Angabe von Gründen - abgelehnt werden. Und da kommt eben ein gewisses Maß an Willkür ins Spiel. In Südafrika gibt es da deutlich genauere Vorschriften.

Viele Grüße
Christian
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33,1k Beiträge · seit 200621. Jan. 2015 · #10
Hi Jens,
bin mit einer Namibierin verheiratet, also rechtlich auf der "sicheren" Seite.
leider auch nicht mehr, sofern Du nur den Status "Domicile" hast. Dieses ist nämlich nur eine Duldung und nicht mit einem PRP oder so gleichzusetzen. Da gab es ja auch bis vor etwa 2 Jahren diese dämliche Regelung, dass Leute mit Domicile für 2 Jahre keiner Arbeit in Namibia nachgehen dürfen. Damit wollte man den ganzen simbabwischen und angolanischen Scheinehen entgegen wirken. Das wurde aber dann ja vom Obergericht gekippt.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201521. Jan. 2015 · #11
Hallo und Danke für die vielen Antworten.
Das wir (meine Frau und ich) Auswandern steht fest! Die Frage ist jetzt nur noch, welches Land. Und das muss gut überlegt sein. Wie viele schreiben: sich in ein Urlaubsland verlieben und dort wohnen sind zwei grundlegend verschiedene Sachen. Das stimmt natürlich und dessen sind wir uns auch im klaren.

Über ein 4 Jahresvisum in Südafrika haben wir uns bei einer Agentur erkundigt. Diese hat uns leider den Wind aus den Segeln genommen und uns ganz klar gesagt, dass wir keine Möglichkeit haben.
Da wir hier Anonym sind, kann ich ja gerne meine Fakten offen auf den Tisch legen:

Der Auswanderungszeitpunkt wäre in ca 3 Jahren. Also genügend Zeit zu planen und alles in die richtigen Wege zu leiten.
Vom Finanziellen sieht es so aus:
Wir besitzen mehrere Immobilien, die für unser Ziel nur zum Teil verkauft werden sollen.
Somit wären da monatlich aus Deutschland 2000 € Grundgehalt und ein Budget für ein Guesthaus in Namibia von ca 300000 €
Meinen Oldtimer (Ford Mustang Cabrio) würde verkauft und könnte uns (zusätzlich mit den 2000 € mtl.) das erste Jahr über die Runden bringen, bis das Guesthaus angelaufen ist. Zumal wir in dieser Sparte fremd sind.
Das Guesthaus soll auch nicht unbedingt unseren Lebensunterhalt bestreiten, sondern viel mehr ein Zubrot sein.
So ist zumindest unser Gedanke.

Ist das realistisch? Wie gesagt, mit dem finanziellen Mitteln hätten wir in Südafrika laut Agentur keine Chance!
Da bräuchen wir für ein Rentervisum min 800000 € pro Person und ein Arbeitsvisum soll nur möglich sein, mit einem Beruf, den weder ich, noch meine Frau hat. ( meine Frau ist Immobilienmaklerin und ich bin selbstst. in der Renovierungsbranche )

Vielen Dank für nochmal für die netten Antworten,

Thomas
Gast21. Jan. 2015 · #12
Also meiner Meinung nach gibt es mit dieser Konstellation keine Probleme fuer ein Investorenvisum in Namibia.
Da ihr auch noch Einkommen aus D habt, koennt ihr Leute einstellen die fuer euch das Guesthouse managen, somit ist das mit dem Arbeitsverbot auch kein Problem (ihr duerft ja anwesend sein, nur eben kein Gehalt bekommen).
Mal sehen was die anderen sagen, aber ich denke das sollte gehen.

Die einzige Gefahr die ich sehe ist, dass es nicht laeuft und ihr Geld verliert. Aber als Hinderungsgrund sehe ich es nicht an.

lg
WoMa
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2015
3'080 Beiträge · seit 200921. Jan. 2015 · #13
Das sollte auch für Südafrika gelten, vielleicht habt ihr mit der falschen Agentur gesprochen, es sind genug Gästehäuser auf dem Markt, da würde ich nochmal nachfassen, wie scho geschrieben, die Anforderungen sind klar definiert und mit dem Zubrot aus Deutschland sollte auch ein Rentnervisum kein Problem sein.

lg sasowewi
Themenstarter6 Beiträge · seit 201521. Jan. 2015 · #14
SASOWEWI schrieb:Das sollte auch für Südafrika gelten, vielleicht habt ihr mit der falschen Agentur gesprochen, es sind genug Gästehäuser auf dem Markt, da würde ich nochmal nachfassen, wie scho geschrieben, die Anforderungen sind klar definiert und mit dem Zubrot aus Deutschland sollte auch ein Rentnervisum kein Problem sein.

lg sasowewi
In Südafrika dürfen Guesthäuser nur von Südafrikanern betrieben werden. Das wurde irgend wann Anfang 2014 geändert.
3'080 Beiträge · seit 200921. Jan. 2015 · #15
Wäre mir neu, Bekannte von mir haben ein Hotel und ich kenne einige Ausländer die Gästehäuser besitzen....

lg sasowewi
33,1k Beiträge · seit 200621. Jan. 2015 · #16
Hi WoMa,
Da ihr auch noch Einkommen aus D habt, koennt ihr Leute einstellen die fuer euch das Guesthouse managen, somit ist das mit dem Arbeitsverbot auch kein Problem (ihr duerft ja anwesend sein, nur eben kein Gehalt bekommen).
Das geht vielleicht, nur wäre mir das als Auswanderer zu "schwammig". Das Investorenvisum gilt für maximal 2 Jahre und dann ist man wieder auf das MoHA angewiesen, ob diese es verlängern.

Ich habe zufällig gerade einen konkreten Fall - da geht es um deutlich mehr Geld und auch der bekam vom MoHA fast nichts als Gegenleistung:
Deutscher kauft ein gut gehendes Hotel in Swakopmund für N$ 30 Mio (!!!). Er bekommt ein Investorenvisum, mit dem er sich bis zu 180 Tage im Jahr in Namibia aufhalten darf und das für maximal 2 Jahre. Danach muss neu "verhandelt" werden.

Viele Grüße
Christian
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Gast21. Jan. 2015 · #17
Uiuiui....warum beantragt er nicht gleich PRP? Laut meinen Infos (die natuerlich auch falsch sein koennen) kann man das PRP als Investor sofort bekommen, sowieso wenn es sich um soviel Geld handelt.
Ansonsten eben eine eigene Firma gruenden und sich selber anstellen.
Wobei da wiederum die Gefahr besteht, dass man kein WP bekommt wenn man nicht etwas Aussergewoehnliches macht was kein Einheimischer kann.
1'155 Beiträge · seit 200621. Jan. 2015 · #18
Hallo Thomas

Ein Rentner Visum in RSA zu bekommen ist relativ easy. Du kannst auch mit 50 kommen und sagen du bist jetzt Rentner… wo du die erforderlichen 80‘000 Euro her hast ist mir schleierhaft??

http://www.capetownmagazine.com/whats-the-deal-with/how-to-apply-for-a-south-african-retirement-visa/125_22_19193

Ich kann Dir nur den Rat gegen, kein Geld, oder nur wenig in RSA / Namibia zu investieren. Zu viel Unsicherheit (Politik, Wechselkurs ZAR / Euro, WP usw.) Ein Business zu betreiben kostet nur Nerven. Der Qualitätsstandard ist oft sehr tief. Du musst zudem auch immer alles überwachen. Bist Du einmal nicht anwesend ( Ferien etc..) geschehen komische Sachen. Trauen kannst Du irgendwie keinem…da könnte ich Dir Geschichten erzählen… 😄

Lg tom
33,1k Beiträge · seit 200621. Jan. 2015 · #19
Hi WoMa,
warum beantragt er nicht gleich PRP? Laut meinen Infos (die natuerlich auch falsch sein koennen) kann man das PRP als Investor sofort bekommen, sowieso wenn es sich um soviel Geld handelt.
nope, leider nein. Nach der Reform vor 2 (?) Jahren, ist das nicht mehr möglich. Egal ob Investor oder sonstwie, ein PRP kann erst nach dem Mindestaufenthalt beantragt werden 🙁 Wie das alles in der Praxis dann umgesetzt wird, das weiß ich nicht. Bei Chinesen scheint das Prozedere auch beschleunigt abzulaufen 😉

Es ist und bleibt halt alles etwas "schwammig" und ist für den Laien (so wie ich es auch einer bin) kaum nachzuvollziehen. Gottseidank muss ich mir keine Gedanken für mich selber dazu machen 🙂

Viele Grüße
Christian
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78 Beiträge · seit 200821. Jan. 2015 · #20
Hi,
@ Christian. Stimmt. Domicile = Duldung. Aufenthaltsberechtigt solange verheiratet. nach Scheidung/ Verwittwerung (dämliches Wort) müsste ich das Land innerhalb von 2 Jahren verlassen bzw. PRP beantragen - mit dem bekannten Ergebnis. Arbeitserlaubnis, Krankenkasse, Firmengründung mit Domicile: Ja. MTC-Vertag, Bankkonto (Giro), Ein- Ausreise ohne Re-entry-visa: Nein.

@ Thomas: Wenn Ihr mal in Namibia weilt, seid Ihr gern mal zu einem ausführlichen Gespräch eingeladen. macht sicher wenig Sinn, hier im Forum Baukosten, Lebenshaltungskosten, Erfahrungen m. Personal und Behörden zu diskutieren. Wir sind, wie gesagt, vor 8 Jahren hergezogen, ebenfalls mit "Startguthaben". Hier dann Haus umgebaut, Selbständigkeit, Personal usw.
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...