stobi_deThemenstarter325 Beiträge · seit 200619. Jan. 2015 · #1Hallo!
Ich bin in ein paar Tagen in Südafrika im Krüger und wollte von dort aus via Komatipoort einen Tag nach Mozambique, um ein neues Carnet einstempeln zu lassen. Aus dem Internet hatte ich die Info, dass ich das Visum wie üblich an der Grenze bekomme, ein sog. Transit-Visum.
Letzte Woche (und damit natürlich viel zu spät) erhielt ich die Info, dass ich ein Visum ausschließlich im deutschen Konsulat bekommen kann.
Kann mir jemand die eine oder andere Angabe dazu machen?
Eine Mail an das Konsulat selbst blieb natürlich unbeantwortet.
Als Alternative bliebe also ein Riesenumweg über Zimbabwe. Da ich über Breitbridge nur Horrorgeschichten gehört habe, was Zeitaufwand, Papierkram, Nepper Schlepper Bauernfänger und Bestechung angeht, gibt es da noch andere Grenzübergänge, die ich nutzen könnte?
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200919. Jan. 2015 · #2Hallo Frank,
vom Hörensagen soll der Übergang Matsiloje in Botswana gut sein, klein und modern, wären aber mehr als 300km extra und noch eine weitere Grenze. Was anderes fällt mir da jetzt nicht ein...
lg sasowewi
Lumela562 Beiträge · seit 200919. Jan. 2015 · #3Guten Morgen Frank
Wir sind letztes Jahr im April über Beitbridge ein- und ausgereist. angeblich ist es von der Tageszeit abhängig. Am frühen Morgen und am späteren Nachmittag ist es am schlimmsten, weil dann der kleine Grenzverkehr die Spitzen hat. Die Ausreise aus Zimbabwe war easy, ca. 11 Uhr , vormittags, die Einreise zwei Wochen später hat ca. 1 1/2 Stunden gedauert, das war ca. um 9:00 vormittags. Wenn man weiß welche Stempel man in welcher Reihenfolge braucht geht es schon, die Schlepper wissen halt wie's geht und haben ihre Connections, man muss den Preis vorher ausverhandeln und sich gegen weitere Forderungen wehren. Angeblich soll es sich inzwischen für Touris sehr gebessert haben.
Der Grenzübergang ist mühsam, aber einen mehrtägigen weiten Umweg würde ich deshalb nicht in Kauf nehmen.
Sonnige Grüsse aus den Österreichischen Bergen
Lumela
stobi_deThemenstarter325 Beiträge · seit 200619. Jan. 2015 · #4Aus einem südafrikanischen Nissanforum hat gerade jemand für mich direkt vor Ort im Moz Consulate-Nelspruit angerufen: ein Temp-Visum ist für Deutsche absolut kein Problem.
Schaun mer mal!
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
Lumela562 Beiträge · seit 200919. Jan. 2015 · #5Schaun wir mal was telefonische Auskünfte Wert sind.
Lass uns dann bitte wissen ob's geklappt hat.
Schöne Reise 🙂
Lumela
ftl5347 Beiträge · seit 201419. Jan. 2015 · #6Hallo Frank,
Ich habe im Juli 2014 im Konsulat in Nelspruit das Visum problemlos an einem Tag (morgens hingehen) erhalten. Ich glaube ich musste ein Passfoto mitbringen. Kosten: 750 ZAR.
Viel Spass bei Deiner Reise.
Rene
RHRhino11 Beiträge · seit 201530. Jan. 2015 · #7Grüezi
wir sind im November 2014, mit einem Kleinflugzeug von Mozambique kommend, auf dem Weg nach Harare wegen heftiger Gewitter ungeplant und ohne Visum in Beira gelandet. Kein Problem für die 9 Passagiere aus der Schweiz und aus Oesterreich - Visum wurde innerhalb einer halben Stunde für alle inklusive 2 Piloten ausgestellt. Kosten : nicht mehr sicher ob 40 oder 70 USD.
Ich gehe davon aus, dass sich diese Erfahrung auch auf die Grenzposten an den Einfallsstrassen übertragen lässt.
FSausS466 Beiträge · seit 201030. Jan. 2015 · #8Hallo,
wir sind am 21.Dezember letzten Jahres auch ohne Probleme aus dem Gonarezhou NP (ZIM) mit dem 4Radl nach MOZ eingereist - Visum gab's an der Grenze! Kleiner Tip - das Visum in Rand bezahlen! Deutlich günstiger als in US$... (599R zu 77US$)
Carnet wurde auch eingestempelt - somit spart man sich das TIP 😉
Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200631. Jan. 2015 · #9FSausS schrieb:Hallo,
wir sind am 21.Dezember letzten Jahres auch ohne Probleme aus dem Gonarezhou NP (ZIM) mit dem 4Radl nach MOZ eingereist - Visum gab's an der Grenze! Kleiner Tip - das Visum in Rand bezahlen! Deutlich günstiger als in US$... (599R zu 77US$)
Carnet wurde auch eingestempelt - somit spart man sich das TIP 😉
Grüßle
Frank
Hallo Frank... welche Grenze ? Seid ihr von Mutare nach Beira gefahren ? lg tom
FSausS466 Beiträge · seit 201031. Jan. 2015 · #10Hallo Tom,
im südlichen Teil des Gonarezhou NP gibt es den kleinen Grenzübergang "Sango". Wir haben die Grenze ca. 12:00h passiert und sind den Tag noch bis an die Küste nach Bilene gefahren. War allerdings ein Höllenfahrt da wir dummerweise in die Dunkelheit gekommen sind - und in MOZ fahren fast alle mit Fernlicht - wenn die Fahrzeuge überhaupt beleuchtet sind!
Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200631. Jan. 2015 · #11Hallo Frank
Danke für die schnelle Antwort 🙂 ... war da irgendwo eine gröbere Wasserdurchfahrt...?
Gruss Tom
FSausS466 Beiträge · seit 201031. Jan. 2015 · #12Hallo Tom,
nein keine Wasserdurchfahrt, nur wenn man direkt hinter der Grenze in Richtung Pafuri fährt, muss man über/durch den Limpopo. Bei höheren Wasserständen gibt es aber eine Pontonverbindung - für 150US$, einfache Fahrt 😉
Von Bilene sind wir die Küste bis Vilanculo hochgefahren, alle Brücken sind passierbar, teilweise muss man Toll zahlen, aber 10MTZ sind kaum der Rede wert. Die Hauptstrasse an der Küste ist gut ausgebaut...
Grüßle
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200631. Jan. 2015 · #13Hallo Frank
Danke für die Infos.
Die Pafuri Flussquerung kenne ich. Das mute ich unserem Auto nicht mehr zu !
Die EN1 der Küste entlang kenne ich auch gut. 120-80-60-80-120-80-60... usw... etwa 100 mal von Maputo bis Vilanculo ... und hinter fast jedem Baum steht ein Wegelagerer mit seiner Radarpistole.. 😎
Gruss, Tom
stobi_deThemenstarter325 Beiträge · seit 200608. Juni 2015 · #14Ups, da habe ich ja meinen eigenen Thread nicht abgeschlossen.. na sowas.
Ums kurz zu machen: das wird noch eine längere Geschichte.
Da ich den Wagen vor der letzten Tour "noch kurz" zum dortigen Boschdienst brachte zur Überprüfung der Einspritzdüsen und die kurzerhand den ganzen Motor zerstört haben (Zylinderkopf zerrissen beim Einschrauben der Düsen mit 300 Nm statt der vorgeschrieben 60) geht die Tour in einer Woche nochmal los.
Bewaffnet mit einer Menge Ersatzteilen MUSS das Auto diesmal irgendwo und irgendwie über eine Grenze...
Das Projekt "eigenes Auto in Afrika" zeigt sich gerade von seiner weniger schönen Seite...
Visum haben wir bislang keines, wir wissen ja noch nicht, ob das Auto überhaupt mal wieder laufen wird. Erster Versuch würde dann Komatipoort, zweiter dann Breitbridge, dritter wird "Auto im Ozean versenken"
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren