Vorstellung / Selbstfahrertour Namibia mit Kind

8 Antworten · 1'475 Aufrufe · gestartet 26. Nov. 2014 von holgiduke
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Themenstarter291 Beiträge · seit 201426. Nov. 2014 · #1
Hallo zusammen,

wir (meine Frau, unsere 8-jährige Tochter und ich) planen im Oktober 2015 eine zweiwöchige Tour durch Namibia. Im Rahmen der Vorbereitungen bin ich auf dieses Forum gestossen und habe hier schon einige hilfreiche Infos gefunden. Bei der weiteren Planung werden sicherlich noch viele Fragen auftauchen und es wäre schön, wenn wir dann von den hier versammelten Erfahrungen ein wenig proftieren dürften.

Geplant ist eine 14-16-tägige Selbstfahrertour, die von einem Veranstalter vor Ort organisiert wird. Mit diesem stehen wir auch schon in Kontakt und er übernimmt die genaue Routenplanung, Buchung der Übernachtungen und des Mietwagens.

Grob geplant ist eine Tour von Windhoek aus nach Sossusvlei, Sesriem Canyon, Walvis Bay, Swakopmund, Erongogebirge, Spitzkoppe, Brandberg und als Abschluß der Etosha Nationalpark.

Zu Anfang waren wir ein wenig unsicher, ob so eine Selbstfahrertour mit einem (in 2015) 9-jährigen Kind nicht zu riskant ist, aber nach ein wenig stöbern hier im Forum haben wir den Eindruck bekommen, dass wir wohl nicht die ersten sind, die so etwas machen und dass das Risiko überschaubar ist. Klar, passieren kann immer etwas, aber das ist hier in Europa auch nicht anders und mit einem Ansprechpartner vor Ort müßte es eigentlich problemlos machbar sein.

Oder wie seht ihr das? Wir sind für jede Antwort, ob positiv oder negativ, dankbar!

So, das soll es erstmal gewesen sein, es werden aber bestimmt noch weitere Fragen folgen.

Viele Grüße

Holger
1'794 Beiträge · seit 201326. Nov. 2014 · #2
Hallo Holger, herzlich willkommen im Forum! Schön, daß ihr nach Namibia reisen wollt 😎 !

Wir machen seit 2008 Selbstfahrertouren mit festen Unterkünften durch Namibia, unsere Tochter war damals 7Jahre und bei uns gab es auf keiner Reise irgendein Problem!

Mittlerweile kennen wir ca. 50 Unterkünfte unterschiedlichster Qualität, Art, Größe etc. und wir hatten noch nie einen wirklich richtigen Reinfall 🙂 !

Eure grobe Tourplanung finde ich sehr gut, Etosha als Highlight am Ende passt auch 😄 !

Wr waren auch fast immer im Oktober unterwegs, es ist teilweise schon sehr warm/heiß, aber gerade für die Tierbeobachtungen ist der Monat sehr gut!

Schade, daß ihr bloß 14-16 Nächte habt-sind wohl die Herbstferien-daher macht die klassische Route wirklich Sinn!

Wir hatten damals als erste Tour eine ähnliche Route mit Anib Lodge(Kalahari), Sossusvlei, Swakop, Erongo, Vingerklip Lodge, Etosha, Frans Indongoo Lodge, WDH!

Es war wirklich toll 😮 !

Ich empfehle euch in Etosha in Okaukuejo zu übernachten, eventuell Halali und Etosha Ost (dort außerhalb...Onguma oder Mushara Bushcamp)!

Also immer her mit den Fragen und viel Spaß beim Planen...hier würde ich mit dem Buchen nicht zu lange warten, damit ihr eure Wunschunterkünfte auch noch bekommt!

LG NOGRILA
5'480 Beiträge · seit 200926. Nov. 2014 · #3
Ich wüsste jetzt nicht, was bei dieser Selbstfahrer-Tour für ein Kind riskant sein sollte.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter291 Beiträge · seit 201426. Nov. 2014 · #4
Hallo NOGRILA,

vielen Dank für die Antwort. Zu sehen, dass ihr ähnliche Voraussetzungen hattet und sehr zufrieden wart, macht schon mal Mut!

Ja, wir sind leider an die Herbstferien gebunden. Zuerst hatten wir auch mal die Sommerferien als Alternative, aber aufgrund der im Oktober wohl doch etwas besseren klimatischen Verhältnisse (wärmer, Tochter möchte doch in den Lodges auch den Pool benutzen 😉 ) und der besseren Möglichkeit zur Tierbeobachtung haben wr uns für den Herbst entschieden. Außerdem wollten wir für den Anfang sowieso nicht viel länger als zwei Wochen fahren.

Bei der Auswahl der Lodges verlassen wir uns auf den Anbieter vor Ort, er hat eine ähnliche Tour im Januar 2014 für meinen Kollegen organisiert und was ich da auf den Urlaubsbildern gesehen habe, hat mich überzeugt. Wir sind nur noch nicht sicher, wann wir die Flüge buchen sollen. Sollte man das jetzt schon tun oder kommen da evtl. in den nächsten Monaten noch bessere Angebote? Ich habe versucht, mich da mit Hilfe von Skyscanner ein wenig schlauer zu machen, bin aber auch noch zu keinem Ergebnis gekommen. Außerdem wollte ich noch die ersten Erfahrungen der Reisenden mit Condor abwarten, bevor wir uns entscheiden. Preislich ist das ja momentan lt. Skyscanner kein so großer Untersched und da würden uns die Nachtflüge mit AN doch besser gefallen.

Gruß
Holger
Themenstarter291 Beiträge · seit 201426. Nov. 2014 · #5
Topobär schrieb:Ich wüsste jetzt nicht, was bei dieser Selbstfahrer-Tour für ein Kind riskant sein sollte.
Ok, vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt und riskant ist etwas übertrieben. Aber eine Tour durch Namibia ist (zumindest für uns und auch viele Bekannte) etwas anderes als der Standardurlaub in Mitteleuropa und da ich noch nicht selbst vor Ort war und das realistisch einschätzen kann, bin ich da lieber etwas vorsichtiger. War vor 15 Jahren auch mal anders, als ich mit der Enduro in Tunesien unterwegs war, aber als Familienvater denkt man halt doch etwas anders über solche Sachen.

Möchte nicht irgendwo mit der Family in der Pampa stranden und dann erst überlegen, wie wir hier wieder rauskommen. Deshalb die Frage hier an die Leute, die so etwas schon mal gemacht haben.

Gruß
Holger
1'794 Beiträge · seit 201326. Nov. 2014 · #6
Hallo Holger, na dann stell doch mal deine Tour inkl. der Unterkünfte hier rein, wenn sie euch vorliegt, aber vielleicht noch vor der Buchung auch wenns ein namibischer Anbieter ist...!

Die Flüge würde ich jetzt so schnell wie möglich buchen, es ist Saison und ich glaube kaum, daß die Preise für eure Zeit noch besser werden und durch die Herbstferien habt ihr ja auch keinen Spielraum nach vorne oder hinten!

Ich würde mit AN fliegen wegen der beiden Nachtflüge, so "gewinnt" ihr einen Tag insbesondere wenns preislich fast gleich ist!


LG NOGRILA
2'537 Beiträge · seit 200726. Nov. 2014 · #7
Also wenn du auf den "Hauptstrassen" bleibst, würde ich mir keine großen Sorgen machen (wenngleich ich sie verstehe. Wenn man noch nie dort war, weiß man nicht wirklich, was einen erwartet ;-)).

Da kommt immer wieder mal jemand vorbei und Mobiltelefonempfang gibt's in der Regel dort auch.
Dennoch sollte man immer auf jeden Fall einen oder zwei Kanister Wasser oder andere Getränke im Auto mithaben, nur für den Fall des Falles.

Mir ist mal ein Paar begegnet, die hatten einen Hilux 4x4 mit Doppelkabine, sind von Twyfelfontein über kleine D-Straßen zum Brandberg gefahren und hatten zweimal eine Reifenpanne. Im Jänner. Bei 40 Grad im Schatten.
Und sind aus Twyfelfontain weggefahren mit 2x0,5 Liter Flaschen Eistee...
Die waren am Abend dann nicht mehr wirklich ganz frisch...
Vollkommen unverständlich für mich (und alle anderen, die das mitbekommen haben).
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter291 Beiträge · seit 201426. Nov. 2014 · #8
OK, so blauäugig (oder leichtsinnig) werden wir hoffentlich nicht an die Sache rangehen. Der Mietwagen (Toyota Hilux 4x4) hat zwei Reserveräder und einen 20L-Wasserkanister an Bord. Getankt wird auch bei jeder Gelegenheit, so dass man hoffentlich immer genug Reserven hat.

Gruß
Holger
5'480 Beiträge · seit 200926. Nov. 2014 · #9
Auf den offiziellen Straßen ist in Namibia noch niemand verloren gegangen.

Das Risiko selbst verschuldeter Unfälle ist größer als in Europa, da die Gravelroads ein umsichtigeres Fahrverhalten erfordern. Dieses höhere Risiko wird aber kompensiert durch das kaum vorhandene Risiko fremdverschuldeter Unfälle, da es nur sehr wenige andere Verkehrsteilnehmer gibt.
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