ewbabmiz schrieb:Habe ich das gesagt?
1 + 1 = 2 ist bloß die Meinung der Herrschenden. Objektive Wahrheiten gibt es schließlich nicht.
Du musst schon ein bisschen genauer und mitdenkend lesen. Gerne auch meine obige Nachricht an Sanne, in der einige Antworten auf dein Statement vorweggenommen sind.
Man muss 1 + 1 = 2 in Frage stellen dürfen. Nur durch solche abweichenden Meinungen kann die Wissenschaft zu neuen Erkenntnissen kommen. 1 + 1 = 397,28 hat deshalb ein Recht darauf, als gleichwertige Meinung anerkannt zu werden. Und wer das nicht tut, ist ein Feind der Meinungsfreiheit und der Wissenschaft!Wenn du meinst ... 😉
Könntest du vielleicht einen oder zwei Leute zitieren, die genau das behaupten (ich meine: außer dir)?
Du baust hier nämlich einen Popanz auf, der nicht das Geringste mit den real existierenden Diskussionen zu tun hat.
Schon die von Dir immer wieder gewählten Begrifflichkeiten wie "herrschende Meinung" statt "wissenschaftlicher Konsens" machen klar, wo Du steht und wie Du den Diskurs entgleisen lassen willst.[Hervorhebung von mir]
Damit wir uns richtig verstehen: würdest du mir zustimmen, dass dieser Satz weit entfernt von objektiver Wahrheit ist, nämlich eine Unterstellung oder freundlich ausgedrückt: deine persönliche Meinung?
Du klingst so ähnlich wie Elon Musk, der sich selbst als Meinungsfreiheitsabsolutist propagiert, auf seiner Plattform X aber das Gegenteil praktiziert.Potzblitz! Ich wusste gar nicht, dass Elon Musk die X-Einträge seiner Gegner wegzensiert bzw. ihnen ihre Meinung abspricht.
Und es gibt immer noch Menschen, die naiv genug sind, darauf hereinzufallen. Er pusht nur rechte und rechtsextreme Meinungen, arbeitet sich an der angeblich fehlenden Meinungsfreiheit in Demokratien wie Deutschland und Brasilien ab, aber der unerschrockene Kämpfer für die absolute Meinungsfreiheit hat noch nie ein negatives Wort zur nicht existenten Meinungs- und Pressefreiheit in China verloren. Ach, da hat der absolutistische Meinungsfreiheitskämpfer ja finanzielle Interessen, die dem entgegenstehen.Er "pusht" gar nichts, im Gegenteil. Die Algorithmen von X sind transparent - im Gegensatz zu den Algorithmen etwa von Facebook. Was er tut: er lässt kontroverse Meinungen zu, so werden z.B. die Meinungsäußerungen seiner Feinde und Gegner genauso wenig wegzensiert wie die Meinungsäußerungen seiner Fans.
Ob er "nie" ein negatives Wort zum Thema Meinungs- und Pressefreiheit in China verloren hat, weiß ich nicht, da ich nicht alle Meinungsäußerungen des Elon Musk verfolge. - Ist das bei dir anders? Bist du in heimlicher Hassliebe von seinem Account hypnotisiert und verfolgst jede seiner Äußerungen? Oder ist das eine bloße Unterstellung bzw. eine nicht bewiesene Meinung?
Was die finanziellen Interessen betrifft: du meinst, der Gefolgsmann des erklärten China-Gegners Trump habe finanzielle Interessen in China, aber nicht in der EU? Das hätte ich gern belegt.
Zumindest bei einigen der von Dir angesprochenen Themenbereiche wie Klimapolitik gibt es einen klaren wissenschaftlichen Konsens.Das erinnert mich daran, dass du nicht auf meine Frage geantwortet hattest, ob du es für möglich hältst, dass der Wissenschaftsbetrieb - auch - von Fragen der Projektfinanzierung, der persönlichen Karriereplanung und anderen wissenschaftsfernen Aspekten beeinflusst wird.
Ich hatte nicht auf eine Antwort insistiert, in der Annahme, dass du und ich ganz genau wissen, dass es wissenschaftsfremde Einflüsse im Wisssenschaftsbetrieb sehr wohl gibt.
Man denke nur daran, was Biologieprofessoren heutzutage mitunter erdulden müssen, wenn sie insistieren, es gebe nur zwei biologische Geschlechter.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/berlin-humboldt-universitaet-sagt-vortrag-von-biologin-marie-luise-vollbrecht-ab-a-e5ec957e-39fb-46fa-8571-8f65f7f2e6a6
https://www.newsweek.com/neuroscience-professor-removed-apa-discussion-after-saying-there-are-only-two-genders-1591697
Und bei diesem Thema kann man wirklich sagen: 1+1=2. 😎