US Dollar

19 Antworten · 5'085 Aufrufe · gestartet 26. Sept. 2014 von Traveller64
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201426. Sept. 2014 · #1
Hallo Reisende,

der Abflug rückt näher und ich mache mir Gedanken über die Reisekasse.
Neben diversen Kreditkarten will ich wahrscheinlich auch eine Not-Barreserve mitnehmen. Macht es Sinn, die in US-Dollar zu halten? Oder kann man genauso gut Euro mitnehmen? Hat jemand Erfahrungen mit Traveller Schecks gemacht? Ist ja eine aussterbende Spezies ...
983 Beiträge · seit 201126. Sept. 2014 · #2
Nimm Euros mit. Die kannst du in jeder Bank tauschen.
Beste Grüße rhh64
7'296 Beiträge · seit 200626. Sept. 2014 · #3
Traveller64 schrieb:Neben diversen Kreditkarten will ich wahrscheinlich auch eine Not-Barreserve mitnehmen. Macht es Sinn, die in US-Dollar zu halten? Oder kann man genauso gut Euro mitnehmen? Hat jemand Erfahrungen mit Traveller Schecks gemacht? Ist ja eine aussterbende Spezies ...
... vernünftige Entscheidung mit der Bargeldreserve, wie ich finde.
In manchen Ländern sind US-Dollar wichtig, aber in Namibia bist Du mit Euro gut bedient. Manchmal habe ich den Eindruck, in Swakopmund und Lüderitz kannst Du auch noch Reichsmark tauschen. 😉
Reiseschecks habe ich auch lange Zeit als Reserve dabei gehabt. Der Umtausch wurde immer langwieriger und problematischer. Je nach Bank und Uhrzeit (man muss evtl. auf aktuelle Kurse warten) dauert das immer länger, habe ich den Eindruck. Mein Negativrekord lag bei 90 Minuten fürs Umtauschen in Namibia (Rehoboth).

Anderswo werden Reiseschecks nur noch bei Vorlage des Original-Kaufbelegs getauscht. Damit ist der Vorteil des Ersatzes bei Diebstahl teilweise ausgehebelt. Wenn mir einer ein Messer unter die Nase hält und meinen Krempel einkassiert, sind die Kaufbelege auch weg (früher konnte ich die zuhause lassen). Also ist das Geld genauso futsch wie Bargeld. Hält mir keiner ein Messer unter die Nase, habe ich trotzdem Gebühren bezahlt. Also mache ich mit Reiseschecks immer Verlust. Ich fand die immer praktisch, aber 2006 habe ich mich das letzte Mal damit rumgeärgert.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200626. Sept. 2014 · #4
Moin Traveller64,

wenn Du US-Dollar rumliegen hast, dann nimm die mit. Ansonsten macht es wenig Sinn Deine Heimatwährung (ich vermute Euro) erst in USD zu tauschen um sie dann in NAD oder ZAR hier zu tauschen. Wenn Du aus der Schweiz kommst, dann kannst Du auch einfach Deine Franken mitnehmen. Lässt sich alles gleich gut oder schlecht hier tauschen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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2'349 Beiträge · seit 200926. Sept. 2014 · #5
Hallo Traveller64,

US-Dollar sind ABSOLUT KEIN gängiges Zahlungsmittel in Namibia und Südafrika und werden dort in der Regel NIRGENDWO akzeptiert.

Die namibischen und südafrikanischen Banken tauschen alle frei-konvertierbaren Devisen (z.B. EUR, CHF, USD, usw.) in die Landeswährung Namibia Dollar (N$) bzw. südafrikanische Rand (ZAR) um.

Reiseschecks und ausländische Schecks werden in Namibia NIRGENDWO akzeptiert oder umgetauscht! Das ist jetzt neu, manchmal liest man noch die bereits veraltete und falsche Information, dass Reiseschecks gehen würden.

Der Flughafen Windhoek verfügt über eine Wechselstube. Bei allen größeren Bankfilialen und am internationalen Flughafen gibt es Geldautomaten (ATM = Automatic Teller Maschine) bei denen man mit der Kreditkarte – oft auch mit Maestro-Karte (EC-Karte) - Geld abheben kann. Dieses ist auch die preisgünstigste, schnellste und bequemste Variante. Kreditkarten (VISA, Mastercard) werden in vielen Hotels und Lodgen akzeptiert. Supermärkte akzeptieren oft auch Kreditkarten und Maestro-Karten.

Treibstoff (Benzin/Diesel) können nur in bar bezahlt werden.

Der Wert des Namibia Dollars ist seit 1993 an den des südafrikanischen Rands gekoppelt.

Der südafrikanische Rand ist neben dem Namibia Dollar auch ein gesetzliches Zahlungsmittel. Umgekehrt wird der Namibia Dollar allerdings nicht in Südafrika akzeptiert.

Siehe auch hier: http://www.namibia-wiki.com/wiki/Geld

LG, Otjikoko
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2014
1'335 Beiträge · seit 200627. Sept. 2014 · #6
Hallo Traveller,

zu USD hast Du schon genug gesagt bekommen: zuhause lassen! Außer Du willst nach Zimbabwe! Da kannst Du damit zahlen.

Ich würde auch keine Euros mitnehmen!! Warum nimmst Du denn keine Karten mit?
Euro umtauschen - da bekommst Du immer einen schlechteren Kurs, als wenn Du mit Karte bezahlst oder abhebst. Selbst wenn Du Karten hast, die das nicht gebührenfrei erlauben. Bei Kartenverrechnung wird Dir ein offizieller Kurs gegeben, der immer günstiger ist, aber der Wechselkurs in Namibia!

Kann Dir Kreditkarten von DKB empfehlen! Gebührenfreies Abheben im Ausland!

Grüßchen
Cora
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29 Beiträge · seit 201428. Sept. 2014 · #7
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zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2014
1'182 Beiträge · seit 200628. Sept. 2014 · #8
Hallo Tom,

wie soll man denn Deine Frage nach den Kosten verstehen? Da müsstest Du schon etwas deutlicher werden. Gilt das pro Person oder für mehrere Personen, auch für den 4x4, wenn ja für welchen (der Hilux allein kostet ja schon +/./. US$ 1.500/Woche), welche Reisezeit, auch Grenzübergänge etc.? Das alles und einiges mehr spielt dabei eine Rolle. Jedenfalls mit den von Dir genannten US$ 500 kommst Du nicht sehr weit.

Gruß,
Bernd
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7'296 Beiträge · seit 200628. Sept. 2014 · #9
Cora schrieb:Warum nimmst Du denn keine Karten mit?
... nimmt er doch, wie er geschrieben hat.
Es schadet aber nichts, dennoch Bargeld in der Tasche zu haben für den Fall, dass die EC-/Kreditkarte defekt ist, es keinen Strom gibt oder was auch immer. Ich war auch schon sehr froh drum.

Gruß
Wolfgang
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1'335 Beiträge · seit 200628. Sept. 2014 · #10
Aus den ATM in Zimbabwe kommt häufig kein Geld.
Wenn Geld kommt, dann USD.

Was sonst? Zim D sind in meiner Vitrine. So viele Nullen habe ich noch nie gesehen auf einem Schein. Vielleicht meine Uroma vor der Währungsreform hier in Deutschland.

In Namibia kann man in der Regel so gut verlässlich Geld abheben. Da finde ich die Idee Euro als Wechselwährung mitzunehmen nicht gut. Das gleiche gilt für Botswana und Zambia.

Reisekosten sind schwer zu berechnen. Sind da Lebensmittel mit drin? Willst Du in Zim Fleisch kaufen?
Sind Spritkosten drin? Was ist mit den Campsitegebühren?

Allein für Sprit wirst du in Zim schon Geld los. Im August lagen die Preise für 1 l Diesel bei 1,42 USD. Und die Autos dort unten sind nicht so sparsam wie hier. Unser Auto braucht so 13-14 l durchschnittlich. Bei Off-road-Strecken entsprechend mehr. Dicksandstrecken, wie nördlicher Khaudum ca. 25 l pro 100 km.

Für 500 km Fahrtstrecke brauchst Du also ca. 100 USD Diesel. Da siehst Du schon, dass Du mit Deiner Woche und 500 USD nicht ganz so weit kommst. Ich weiß nicht, wie weit Du fahren willst.

Falls noch Camspitegebühren in NP dazu kommen, wird es eng. Außerhalb von NP bezahlt man pro Campsite ca. 20 USD pro Nacht/Auto.

Hoffe, das hilft!
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29 Beiträge · seit 201428. Sept. 2014 · #11
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zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2014
1'335 Beiträge · seit 200628. Sept. 2014 · #12
Sabbatical schrieb:
Dann also besser mal ein paar Dollar mehr mitnehmen.
Gute Idee! Machen wir auch! USD kann man auch gut wieder zurücktauschen. Geringer Kursverlust.
Wir behalten die sogar meist für das nächste Jahr!
Sabbatical schrieb:
IIn Namibia kann ich zum Beispiel sagen, dass ich jeden zweiten Tag für 1.000 ND getankt habe, 200 - 300 ND für Camps täglich brauchte und alle paar Tage 500 - 1.000 ND in Superspars (soweit vorhanden) gebraucht habe. Alles natürlich mal mehr und mal weniger. 5.000 ND reichten zirka eine Woche. D. h. in Zim. muss ich mehr einplanen.
Hilfe, wie viel fährst Du denn?

Ja, Du musst mehr einplanen, wenn Du die NP noch bezahlen willst. Die gehen richtig ins Geld. So im Hwange oder Mana Pools kostet ne Übernachtung mal schnell über 100 USD (PRO NACHT), wenn Du z.B. ne private Campsite hast - was ich Dir empfehlen kann.
Sabbatical schrieb:
Wir haben einen Hilux aus Windhoek. Wow, das sind aber Preise, dachte Zim. sei günstiger.
Ich weiß nicht, was wie viel son Hilux säuft. Das liegt ja an der Maschine, wie viele Liter, Fahrweise etc. Baujahr!
Da könntest Du nur im Forum fragen, ob jemand son Modell hatte und weiß, wie viel das Auto braucht.
Wir haben nen 4,2 l Landcruiser, 6 V. Der trinkt schon mal einen übern Durst. Aber ich liebe es!!! 😘
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29 Beiträge · seit 201428. Sept. 2014 · #13
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zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2014
1'715 Beiträge · seit 200628. Sept. 2014 · #14
travelNAMIBIA schrieb: Wenn Du aus der Schweiz kommst, dann kannst Du auch einfach Deine Franken mitnehmen. Lässt sich alles gleich gut oder schlecht hier tauschen.
In Botswana konnte ich in einer Wechselstube meine Schweizer Franken nicht wechseln, weil man diese Währung nicht kannte.
Traveller Checks wollte man auf der Bank zuerst nur mit Kaufbeleg annehmen. Langes Palaver bracht dann aber doch noch den Erfolg.

US$ und € sind heute mein Wahl.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2014
33,1k Beiträge · seit 200628. Sept. 2014 · #15
Hi Emanuel,
In Botswana konnte ich in einer Wechselstube meine Schweizer Franken nicht wechseln, weil man diese Währung nicht kannte.
dieser Thread geht aber eigentlich um Namibia 🙂 Und hier kennt man Schweizer Franken.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast28. Sept. 2014 · #16
Hallo,
Sabbatical schrieb:
Cora schrieb:So im Hwange oder Mana Pools kostet ne Übernachtung mal schnell über 100 USD (PRO NACHT), wenn Du z.B. ne private Campsite hast - was ich Dir empfehlen kann.
Vielleicht fahren wir dann doch mal eher nach Sambia oder nach Mosambik durch ... 😮
Für Vorausbucher kosten die Private Campsites sogar pauschal 150 USD pro Nacht. Außerhalb der Hauptsaison muss man aber nicht unbedingt vorbuchen und dann kostet die private Campsites für Walk-In-Guest 25 USD/Person. Wenn ich das mit dem Preis-/Leistungsverhältnis für die Campsites in Savuti, Linyanti, Khumaga etc. in Botswana vergleiche, schneidet Zimbabwe bei mir um Längen besser ab.

Beste Grüße

Guido
29 Beiträge · seit 201428. Sept. 2014 · #17
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zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2014
Themenstarter9 Beiträge · seit 201430. Sept. 2014 · #18
Vielen Dank für alle Kommentare!
Es werden also ganz unkompliziert die EUR und keine Reiseschecks. Schade, dass die nicht mehr genommen werden, war wirklich eine sichere, wenn auch manchmal umständliche Sache. Und die Kaufbelege habe ich NIEMALS mit den Schecks zusammen aufbewahrt!
7'296 Beiträge · seit 200630. Sept. 2014 · #19
Traveller64 schrieb:Und die Kaufbelege habe ich NIEMALS mit den Schecks zusammen aufbewahrt!
... ich auch nicht.
Ich habe sie immer zuhause gelassen, bis ich eines Tages die Schecks nicht mehr eintauschen konnte. Da stand ich dann. Schecks wurden nirgendwo getauscht, EC- und Kreditkarte funktionierten auch nicht. 500 Euro Bargeld für 4 Wochen und 2 Personen ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
14 Beiträge · seit 201407. Okt. 2014 · #20
Mit zwei Kreditkarten kamen wir in Namibia, Botswana und Simbabwe gut zurecht. Du kannst fast überall mit KK bezahlen und Geld bekommst du auch an jedem Geldautomaten, bevorzugt bei einer Bank wegen der Sicherheit. Bargeld brauchst du höchstens für's Visa in Simbabwe. Die Einheimischen bekommen ihr Geld auch von der Bank und die gibt's in jeder größeren Ansammlung von Häusern.
Mit 500€ Bargeld in der Tasche könnte ich nicht entspannt den Urlaub genießen.