NovizeThemenstarter79 Beiträge · seit 201306. Aug. 2014 · #1
Liebe Namibia - Freunde!
Ich hab im Forum schon einige Meinungen über die beste, schönste oder schnellste Route vom Etosha NP in Richtung Caprivi mitgelesen. Jetzt traue ich mich trotzdem, mich mit dieser Frage an Euch zu wenden. 3 Varianten stehen für mich zur Wahl:
1.: B1 bis Grootfontein und dann B8 (ich glaube alles Teer), oder
2.: D3001, weiter auf die D3016 (beide wohl eher Gravel) und dann B8, oder
2.: B1 bis Tsumeb, dann M75 (Teer oder Gravel ?) bis Tsintsabis, dann D3016 bis zur B8.
Ursprünglich wollte ich die Var. 1 wählen (dürfte die schnellste sein), dann bin ich im Forum auf den Großen Baobab gestoßen, das hat mich dann zur Variante 2 geführt (dürfte wohl interessanter sein). Und erst gestern hab ich im Iwanowski's vom Lake Otjikoto gelesen, was mich zur Variante 3 gebracht hat.
Bitte um Eure Meinung, ob die beiden Ziele (Lake und Baobab) den Umweg und die Mehrzeit (insgesamt sicher mindestens 2 Stunden) wert sind, die ich dann in der Hakusembe River Lodge weniger habe!
Hallo Peter, die erste Alternative (B1/B8) ist bestimmt die schnellste, aber auch die weiteste und - m.M. nach langweiligste. Die zweite Alternative sind wir bisher stets gefahren und sie hat uns absolut gefallen. Sie ist deutlich kürzer - von den km her, nicht von der Zeit her. Beim nächsten Mal wollen wir eine noch andere Alternative wählen - bis Tsintsabis gem. 2. Alternative, dann aber auf der neuen B15 ( ehemals M75) nach Norden bis Mpungu und dann am Okavango entlang nach Rundu. Nach Google Maps und der neuesten Namibia Map ist die B15 bis kurz vor Mpungu geteert, was vermutlich eine deutliche Zeitersparnis bedeuten könnte. Ob diese neue Route allerdings landschaftlich besonders reizvoll ist, kann ich Dir noch nicht sagen - ich vermute, eher nein. Vielleicht hat hier aber schon jemand Erfahrungen mit der B15. Der große Baobab ist nun so doll auch nicht und der Lake Otjikoto bringt m.E. nur dann wirklich etwas, wenn man dafür viel Zeit, eine gute Campingausrüstung und vielleicht auch noch die Tauchausrüstung mitbringt. Vorher aber mit Ilse Schatz sprechen. Gruß Joli
Burschi4'140 Beiträge · seit 200906. Aug. 2014 · #3
Hallo Peter, ich würde die Variante 2 wählen und bin sie auch schon mehrfach gefahren. Wie Joli schon schreibt, ist der große Baobab ganz nett, aber auch nicht unbedingt ein Ziel, das man nicht verpassen darf. Einen kurzen Zwischenstop ist er schon wert. Einen ähnlich schönen baobab siehst du im Caprivi übrigens auf dem Gelände der Namushasha Lodge, falls ihr dort hinkommt. Der Otjikoto-See ist leider auch ncht der Brüller, halt ein großes Loch (ca. 50m Durchmesser mit Wasser drin. Tauchn und Schwimmen darfst du dort sowieso nicht. Die versenkten Geschütze der deuitschen Schutztruppe sind dort nicht zu sehen, die sind viel zu tief auf dem Grund. Einige davon wurden geborgen und sind im Museum in Tsumeb zu besichtigen. Das Museum ist durchaus sehenswert, ein Besuch im Etoscha-Cafe in Tsumeb ist auch sehr zu empfehlen (hervorragender Apfelkuchen und Eiskaffee). Der Umweg über Grootfontein lohnt nur, wenn ihr dort das Museum in der alten Feste besichtigen wollt. Auch dieses ist sehenswert. Gruß: Burschi
Hat jemand im Forum schon Erfahrungen mit der neuen Verbindung ? Und wie ist die Fortsetzung nach Rundu über die C 45 zu fahren?
Viele Grüße Peter
NamiBilly444 Beiträge · seit 201107. Aug. 2014 · #6
Hallo, wir sind die neue Strecke, B15, schon letztes Jahr im August gefahren, als sie noch nicht ganz fertig war. Sie lässt sich schön fahren und insbesondere der Teil dann oben im Norden am Okavango lang (dann B10) ist sehr schön. Mit dem Simanya Rapids Camp eine sehr nette Übernachtungsmöglichkeit und mit Nkurenkuru auch relativ gute Versorgungsmöglichkeiten incl. Tanken. Gruß Wilfried