TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200930. Juli 2014 · #1Das passt auf jeden Fall. Ich würde allerdings zwei Nächte in der Sossus Dune Lodge bleiben, um den ganzen Tag für das Sossusvlei zu haben. Dafür würde ich Rostock Ritz auf einen Tag kürzen und die Pässe bei An- und Abreise selbst erkunden.
joli3'491 Beiträge · seit 200630. Juli 2014 · #2Hallo Whitecobra,
vor allem anderen - herzlich willkommen im Forum bei den "Namibia-Verrückten".
Und ein Kompliment gleich noch dazu: von den täglichen Fahrstrecken her und der Dauer an den jeweiligen Zielorten seid Ihr wirklich fast "musterschülerhaft", weil Ihr nicht der Versuchung erliegt, in 3 Wochen das gesamte südliche Afrika bereisen zu wollen.
Ein Kritikpunkt dann aber doch: wenn Ihr im Juli fahren wollt, dann habt Ihr Euch die kälteste Jahreszeit ausgesucht. Vielleicht erliegt Ihr dabei dem Irrtum, dass Namibia sonst zu heiß werden könnte. Wenn Ihr im Dezember/Januar fliegen wolltet, dann wäre die Befürchtung realistisch, aber im Juli kann es in Namibia richtig kalt sein - in den letzten Tagen z.B. -8° in Windhoek . Aus sagt man nach, dass es der Kältepol Namibias sei - und genau dort beginnt Ihr Eure Reise. Tagsüber ist es zwar meist recht angenehm - meist über 20°, aber nach Sonnenuntergang wird es iaR wirklich sehr kühl und Heizungen sind in den Unterkünften eher die Ausnahme als die Regel.
Die Streckenführung ansonsten ist eigentlich gut. Die 4-Pässefahrt mit Übernachtung im Rostok Ritz erscheint mir weder erforderlich noch besonders erstrebenswert. Man kann sehr gut an einem Tag von Sossusvlei nach Swakopmund durchfahren. Die Pässe an der Abrisskante zur Namib sind zwar landschaftlich schön - vor allem, wenn man sie von Osten aus anfährt - aber ob dieses Erlebnis bei einer 3-Wochentour unbedingt sein muss, erscheint mir fraglich. Ich würde diese beiden Tage in Etosha investieren.
Ähnliches gilt für den geplanten Aufenthalt bei Cape Cross. Ich meine, den Besuch der Robbenkolonie kann man recht gut in die Tagesfahrt von Swakopmund zum Mowani Mountains Camp integrieren, so dass eine Zwischenübernachtung dort nicht erforderlich ist.
Etosha allerdings würde ich deutlich verlängern, weil man für die Tierbeobachtung Zeit braucht. Meine Empfehlung dazu wäre 2 Nächte Okaukuejo, 2-3 Nächte Halali und zum Schluss nochmals 3 Nächte Onguma (Treetop Camp oder Tented Camp), weil man von dort aus die Wasserlöcher um Namutoni herum gut anfahren kann. Namutoni dagegen würde ich nicht mehr als Übernachtungsort wählen wollen.
Waterberg ist auch nicht unbedingt ein Muss in einer 3 -Wochen-Tour. Okonjima dagegen ist vermutlich dann der krönende Abschluss Eurer Reise - und das zu Recht.
Zu einem Punkt allerdings muss ich Zweifel anmelden: dass dies Eure letzte Namibia-Reise sein wird. Mit diesem Vorsatz sind schon viele nach Namibia gekommen und sind damit genauso kläglich gescheitert wie mit Rauchenaufgeben.
Gruß Joli
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201330. Juli 2014 · #3Hallo whitecobra, willkommen im Forum!
Ich persönlich würde wegen 2 bzw.3 Nächten nicht nach Lüderitz/Süden fliegen auch wegen der Einwegmite des MW nicht!
Unanhängig ob es also eure einzige Reise nach Namibia ist, würde ich nach WDH direkt zu den Dünen fahren!
Am Ende reicht m.E. auch max eine Nacht WDH!
Die gesparten Nächte würde ich in Etosha(Okaukuejo,Etosha ost je 2Nächte oder halt Dolomite Campe einplanen)), Hentjes Bay würde ich weglassen und 3Nächte Swakop machen, Rostock Ritz würde ich ganz streichen und eine Nacht Sossusvlei mehr machen und dann die 4 offenen Nächte in Erongo,Brandberg oder Vingerklip investieren!
LG NOGRILA
Randfontein568 Beiträge · seit 201430. Juli 2014 · #4Wenn ihr jetzt schon plant, dass man sich kurz nach der Hochzeit "noch" wärmt, solltet ihr die ganze Sache überdenken! 😕
Wir haben 35 Jahre ups & downs gebraucht, bis wir es nach Namibia geschafft haben.
Das "Wärmen" ist noch so schön, wie am Anfang, und das ist auch unser Wunsch für euch!
Ansonsten schließe ich mich jolis Zweifeln an:
Nie mehr Namibia hat schon was von "Rauchen aufgeben"...
Wenn möglich, bleibt immer min. 2 Nächte an einem Ort.
Namibia knallt einem so viele Eindrücke um die Ohren, die muss man auch verarbeiten und vertiefen.
Weniger stressig ist es ohnehin.
Und verlasst euch für Tierbeobachtungen bitte nicht immer auf "Profis".
Das Glück, zu zweit auf Entdeckungsreise zu gehen und sich gegenseitig Sichtungen zuzurufen (incl. des "ach nee, war nur ein Baumstamm") ist nicht zu ersetzen.
Viel Spaß in Namibia und auch sonst alles Gute für euer gemeinsames Leben!
Freak9965324 Beiträge · seit 200931. Juli 2014 · #5😄 "Nach Namibia reisen" im Vergleich mit "Rauchen aufgeben" ist ziemlich treffend - man kann es nicht lassen... auch als Nichtraucher 😄
Ich kenne auch niemanden, der es bei einmal belassen hat oder belassen will.
In diesem Sinne, gute Reise!
Viele Grüße
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiss es nicht.
J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200931. Juli 2014 · #6Hallo whitecobra,
theoretisch kannst du alles selbst buchen, im Zeitalter Internet sollte das klappen. Erwarte aber eine etwas längere Antwortzeit als in Europa, in Afrika gehen die Uhren anders.
Selbst buchen ist nicht unbedingt günstiger als es über einen Veranstalter zu machen, die Veranstalter bekommen andere Preise als Privatreisende weil sie einfach mehr Zimmer buchen übers Jahr. Da kann es sein dass du Unterkünfte günstiger bekommst als direkt beim Anbieter. Ich buche z.B. Mowani immer über einen Veranstalter in Kapstadt und liege trotzdem immer unter dem veröffentlichten Preis.
Bei einem Veranstalter hast du den Vorteil nur einen Ansprechpartner zu haben und einen Vertrag nach deutschem Recht wenn mal irgendwas nicht klappen sollte. Aber davon geht man ja nicht aus.
lg sasowewi
AndreasG2523938 Beiträge · seit 201331. Juli 2014 · #7whitecobra82 schrieb:
Als Namibia-Erfaherene habt ihr doch sicher auch gute Tipps, wo man so eine Reise am besten bucht. Wir möchten auf jeden Fall alles vorher fix buchen. Die Frage ist nur: Reisebüro, Spezialist oder doch selber? Vielleicht auch eine sinnvolle Kombination?
Hallo Whitecobra,
wir haben bei umfulana.de gebucht. Ob die aber jede Unterkunft anbieten, weiss ich nicht. Aber wir sind mit ihnen sehr zufrieden, da wir auch gerne alle Unterkünfte vorher gebucht haben. Es gibt hier im Forum aber noch genügend Alternative Angebote (siehe Partner), und Vertreter jeder Meinung, wie und wo man bucht. 😈
Gruß Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018:
Wüste, Wind und der KTP
Reiseberichte von uns
joli3'491 Beiträge · seit 200631. Juli 2014 · #8Hallo Whitecobra,
ich behaupte von uns, dass wir uns im südlichen Afrika ganz gut auskennen. Trotzdem buchen wir alle Unterkünfte und Mietwagen stets über einen Veranstalter. Dabei ist man durchaus nicht nur auf die vom jeweiligen Veranstalter angebotenen Katalogreisen angewiesen; die Spezialisten ( Iwanowski, Umfulana, DSAR, Bwana Bwana Tucke Tucke, Abendsonne Afrika u.a.) sind durchaus offen auch für individuelle Abweichungen und buchen Euch alles, was Ihr Euch vorgenommen habt. Dazu kommt, dass Ihr bei den Veranstaltern u.U. auch noch die Unterkünfte bekommen könnt, die sonst " auf dem freien Markt" bereits ausgebucht sind.
Wir meinen, dass die Reiseplanung bereits Teil einer solchen Reise ist und auch die Vorfreude anheizt. Das aber bleibt Euch auch bei der Buchung über einen Veranstalter erhalten - und gute Ratschläge bekommt Ihr noch dazu.
Gruß Joli
Freak9965324 Beiträge · seit 200931. Juli 2014 · #9@Joli : stimme Dir 100% zu. Machen wir genauso.
Insbesondere bei gemachter Erfahrung mit den Mietwagen hat es sich bewährt. In unserem Fall Tausch in Tsumeb von "normalem Toyota" auf Hillux für die Fahrt nach Botswana -> es fehlten Ersatzkanister und Ersatzreifen. Laut Vermietstation nicht vorgesehen... oh doch... ! Am Ende Kleinkram, aber ein Anruf beim Agenten und der kümmert sich. Nerven geschont, Ärger im Urlaub vermieden.
Was vorher auch schon erwähnt wurde: durch die Kontingente der Veranstalter hat man oftmals nur wenig - wenn überhaupt- Unterschied zur eigenen Buchungs-Endsumme. Rein gefühlsmäßig habe ich auch den Eindruck das bei enger Buchungslage der Veranstalter als "guter Kunde" eher den Zuschlag bekommt als der "unbekannte Reisende", der via Internet buchen möchte.
Viele Grüße
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiss es nicht.
J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201331. Juli 2014 · #10Hallo,
wir suchen uns Route und Unterkünfte aus dem Forum und sonstigen Internet. Dann geben wir das an eine Autovermietung in Windhoek, die auch Touren erstellt. Wir besprechen und ändern so lange, bis es beiden Seiten optimal erscheint und lassen dann die Unterkünfte von Windhoek aus buchen.
Liebe Grüße von Gabriele
-----------------------------------------------
Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Pleuro354 Beiträge · seit 201431. Juli 2014 · #11Hallo whitecobra,
unsere beiden privaten Touren nach Namibia haben wir über das Laubacher Reisebüro von Ingrid und Hartwig (er schreibt im Forum gerade seinen Reisebericht unter Tenochika) gebucht, und zwar die Flüge, den Mietwagen, die Unterkünfte und z.T. geplante Aktivitäten. Ingrid und Hartwig verfügen durch ihre mehrfachen Reisen nach Namibia über eine große Kompetenz. Da alle Buchungen über Deutschland gehen, gilt auch deutsches Recht. Unseren Hilux hatten wir beide Male von Europcar; Vorteil : die Niederlassung ist direkt am Flughafen und die Fahrzeuge sind jüngeren Datums. Die Buchungen laufen über TUI, so dass man bezüglich Preis und Verfügbarkeit auf sicherer Seite ist.
Wir waren bei beiden Reisen in Swakopmund bei Sam´s untergebracht. Sein Fünfgänge-Menu ist hervorragend und preislich im Rahmen (250 ND in diesem Jahr).
Zur Fahrt von der Sossus Dune Lodge nach Swakopmund : das Stück zwischen Kuisebpass und Walvis Bay ist landschaftlich eher langweilig und oft in schlechtem Zustand. Eine landschaftlich reizvollere Alternative, die auch die Möglichkeit zu Tierbeobachtungen gibt, und mit dem Hilux gut zu fahren ist : Nach dem Kuisebpass zweigt nach Norden die D1998 ab; an dieser Abzweigung vorbei noch zwei km fahren und dann rechts ab auf eine Pad ohne Nummer; diese führt durch bis zur C28. Ihr kommt an den Wasserlöchern Ganab und Hotsas vorbei. Die C28 ist gut ausgebaut. Walvis Bay lohnt eigentlich keinen Besuch.
Wenn Ihr die Vingerklip Lodge bucht, dann gleich für das Abendessen einen Tisch im Eagle's Nest reservieren (wunderschöner Blick von oben) und/oder das Honey Moon Chalet in traumhafter Lage.
Eure Tour ist insgesamt schlüssig und so machbar. Einziger Schwachpunkt aus meiner Sicht : wer Tiere und Landschaft liebt und sucht, muss nicht in dem Disneyland-Schloss Duwisib gewesen sein. Ein paar km weiter gibt es an der D707 landschaftliche Highlights bei den Tirasbergen und den roten Dünen des Namibrands. Kanaan, nachdem wieder geöffnet, wäre eine solche Möglichkeit; aber zwei Übernachtungen müssten es schon sein.
Gruß Dieter
AndreasG2523938 Beiträge · seit 201331. Juli 2014 · #12Pleuro schrieb:
Zur Fahrt von der Sossus Dune Lodge nach Swakopmund : das Stück zwischen Kuisebpass und Walvis Bay ist landschaftlich eher langweilig und oft in schlechtem Zustand. Eine landschaftlich reizvollere Alternative, die auch die Möglichkeit zu Tierbeobachtungen gibt, und mit dem Hilux gut zu fahren ist : Nach dem Kuisebpass zweigt nach Norden die D1998 ab; an dieser Abzweigung vorbei noch zwei km fahren und dann rechts ab auf eine Pad ohne Nummer; diese führt durch bis zur C28. Ihr kommt an den Wasserlöchern Ganab und Hotsas vorbei. Die C28 ist gut ausgebaut.
Hallo Dieter, hallo Whitecobra,
hier geht es genau um diesen Abschnitt
Permits Verbindung C28 und D1982 / Strassenzustand also nicht vergessen, ein Permit auf diesem Abschnitt zu haben.
Genau so will ich diesen Oktober auch fahren.
Gruß Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018:
Wüste, Wind und der KTP
Reiseberichte von uns UDUDi443 Beiträge · seit 201431. Juli 2014 · #13Hallo Whitecobra,
könntest du bitte das Ergebnis der verschiedenen Angebote noch im Forum kundtun? Mich würde interessieren, bei wem du das günstigste Angebot bekommen hast. Ich plane auch gerade eine Namibiatour und überlege noch, ob ich mir die Mühe machen soll, jede Lodge direkt zu buchen, oder ob ich über einen Anbieter gehen soll.
Einige deiner Stationen kenne ich gut. Es wird eine tolle Reise werden und du solltest unbedingt den Tipp, in Eagle's nest einen Tisch zu reservieren, in die Tat umsetzen. Man wird schon fast satt von der atemberaubenden Sicht dort oben.
Gruß
Ute
Randfontein568 Beiträge · seit 201401. Aug. 2014 · #14den Permit kann man sich problemlos in Sossusvlei am Eingang holen, auch Tage vorher.
Wenn dich der Verzicht auf Gegenverkehr nicht stört, ist das allemal eine gute Wahl.
Selbst wenn die Wasserlöcher gerade nicht besucht sind, a bissel was geht immer.
Einfach gucken, wie halt immer in Namibia... 😄