Hoanib bis zur Küste

12 Antworten · 2'339 Aufrufe · gestartet 04. Juli 2014 von Andre008
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Themenstarter794 Beiträge · seit 201304. Juli 2014 · #1
Hallo zusammen,

bei unserer letzten Namibia Tour sind wir mit einem local Guide aus Sessfontain ein Stückchen in den Hoanib gefahren und haben reichlich Wüstenelefanten gesehen. Er sagte uns, man könne das gesamte Flusstal bis zur Küste befahren. Jetzt sind wir gerade an der Planung unserer nächsten Namibia Reise und spielen mit diesem Gedanken...

Daher die Frage ans Forum; hat das schon mal einer von euch gemacht und wenn ja, wie anspruchsvoll war die Tour?

Vielen Dank & beste Grüße aus Berlin

Andre
5'479 Beiträge · seit 200904. Juli 2014 · #2
Das ist ein Traum von ganz vielen hier im Forum. Leider ein verbotener Traum, denn das Betreten des Skeleton Coast National Parks ist dort nicht erlaubt. Man darf den Hoanib nur bis zur Grenze des Nationalparks befahren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter794 Beiträge · seit 201304. Juli 2014 · #3
Vielen Dank für deine Nachricht... Schade... Ich dachte das ginge, denn an der Küste gibt es doch sogar einen Campingplatz in Möwe Bay...
33,1k Beiträge · seit 200604. Juli 2014 · #4
Hi Andre,
gibt es doch sogar einen Campingplatz in Möwe Bay...
Ist Konzessionsgebiet und Nationalpark; kein Zutritt wenn Du nicht z.B. mit Skeleton Coast Safaris unterwegs bist.

"This region is strictly off-limits to independent travellers, even though there is a coastal road that runs for 460kms from Swakopmund to Möwe Bay. A fly-in safari to this region would certainly be the highlight of any Namibian expedition. Desert-dwelling black rhino, lion and brown hyena frequent. Birdlife includes Maccoa duck, bearded woodpecker, South African shelduck, Pintado petrel, wandering albatross, Cory's shearwater, crowned cormorant and the blackcap."

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter794 Beiträge · seit 201304. Juli 2014 · #5
Schade eigentlich...

Ward ihr schonmal im Hoanib bis zum Park und wenn ja lohnt sich das? Die ersten paar Kilometer von Sessfonatain waren neben den Elefanten landschaftlich sehr reizvoll...

Danke & Gruss

Andre
1'155 Beiträge · seit 200604. Juli 2014 · #6
Andre008 schrieb:Schade eigentlich...

Ward ihr schonmal im Hoanib bis zum Park und wenn ja lohnt sich das? Die ersten paar Kilometer von Sessfonatain waren neben den Elefanten landschaftlich sehr reizvoll...

Danke & Gruss

Andre
Hallo Andre...ja dort war ich schon an der Parkgrenze... es zieht sich von der Abzweigung... der Track wird immer schlechter... fast nicht mehr fahrbar...kommt wahrscheinlich auch auf die Jahreszeit an.. wenn dort vorne das Auto kaputt geht hast du ein gröberes Problem, nur so als Denkanstoss... dort ist in der Regel keiner mehr der dir helfen kann...lg tom
4'129 Beiträge · seit 200804. Juli 2014 · #7
Andre007 schrieb:
„...wir mit einem local Guide aus Sessfontain ein Stückchen in den Hoanib gefahren und haben reichlich Wüstenelefanten gesehen. Er sagte uns, man könne das gesamte Flusstal bis zur Küste befahren."
Das ist falsch.
Der Hoanib geht nicht bis zur Küste! Er endet zuvor in den Hoanib Floodplains. Alles was danach kommt ist Düne/Sand, das kannst du sehr gut bei google earth ansehen.
Die Nationalparkgrenze (beschildert) liegt schon kurz hinter Amspoort, also viele Kilometer bevor die Floodplains beginnen.

Das unerlaubte Eindringen in den Skeleton Coast NP ist nicht zu empfehlen, ich kann dir nur abraten es zu versuchen. Wildernes Safaris hat dort vorn am NP Rand sein Camp (und die Concession – they will not be amused...) und zusätzlich sind alle Tracks in den Nationalpark mit Kameras gesichert.
In den Nationalpark darf man nur mit Sondererlaubnis des MET oder im Rahmen einer gebuchten Tour bei den entsprechenden Konzessionären.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
33,1k Beiträge · seit 200604. Juli 2014 · #8
Hi lilytrotter,

da liegst Du aber falsch. Der Hoanib ist etwa 280 Kilometer lang und mündet in den Atlantik. In den letzten Jahren hat der Fluss dreimal Wasser bis in den Atlantik getragen. Suche Dir gerne nochmal ein Foto (meine aus 2011) dazu heraus.
Die Nationalparkgrenze (beschildert) liegt schon kurz hinter Amspoort, also viele Kilometer bevor die Floodplains beginnen.
verstehe ich nicht? Die Parkgrenze beginnt etwa 80 Kilometer von der Küste entfernt und der Hoanib fließt durch den gesamten SNP.

Ist aber im Zweifel auch nochmal alles hier nachlesbar: https://de.wikipedia.org/wiki/Hoanib und https://de.wikipedia.org/wiki/Feuchtgebiete_und_Wasserregionen_in_Namibia#Namib-Wasserregion

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 04. Juli 2014
4'129 Beiträge · seit 200804. Juli 2014 · #9
Hi, Cristian!

Die Hoanib Floodplains liegen ca. hier:
19°24'47.07"S 12°55'5.66"E
nach Westen hin ist ein Dünengürtel, den überwindet der Hoanib nicht, sondern tritt (wenn überhaupt) auf dessen westlicher Seite wieder zu Tage.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2014
33,1k Beiträge · seit 200604. Juli 2014 · #10
Moin Lilytrotter,

dann schau Dir mal hier -19.461060, 12.773837 das "fließende" Revier an und hier hast Du das Mündungsvlei -19.472191, 12.757087 (bei Google zur Aufnahmezeit aufgrund der Ebbe siehst Du links die Sandbank). Hier stehen auch die Infos von NACOMA dazu: http://www.nacoma.org.na/Our_Coast/WalkOnOurCoastline.htm#Hoanib
Die von Dir angesprochenen Floodplains (https://en.wikipedia.org/wiki/Hoanib#mediaviewer/File:Hoanib_Floodplain.jpg) sind ja wie Deine Koordinaten richtig zeigen deutlich im Inland.

Aber ist ja auch nicht so entscheidend, da Andre da auf eigene Faust eh nicht hin darf 🙂

Liebe Grüße aus dem extrem windigen Windhoek (Kaltfront im Anmarsch :-()
Christian
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zuletzt bearbeitet 04. Juli 2014
4'129 Beiträge · seit 200804. Juli 2014 · #11
Das ist richtig, er speist seinen Ausfluss westlich des Dünengürtels unterirdisch, wenn genug Wasser da ist.
Bei Andre008 ging es ja um die Feststellung, dass man das gesamte Flusstal bis zum Meer fahren könne.
Und das ist aus mehreren Gründen nicht möglich.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
213 Beiträge · seit 200604. Juli 2014 · #12
Hallo,
es ist schon Jahre her, da sind wir mit einem Parkranger bis zu einer Quelle gefahren( den Namen habe ich leider vergaessen), war eine fürchterliche Strecke. Es war weit nach der Grenze und den Floodplains. Bis dahin konnte man, zumindest in der Zeit, das Flußbett gut erkennen. Das wird sich aber wohl von Jahr zu Jahr verändern. Beim 2. Male habe ich dort noch Flippi Stander getroffen, als wir uns in einer Düne festgefahren haben.
Gruß HolgerK.
Themenstarter794 Beiträge · seit 201305. Juli 2014 · #13
Vielen Dank für eure Kommentare!

Wenn, dann würden wir eh mit zwei Fahrzeugen fahren um das Risko zu minimieren... Aber da man ja nicht bis zur Küste kommt, dann macht es scheinbar eh keinen Sinn bis zur Parkgrenze und zurück zu fahren. Schade dass Wilderness einen nicht durch seine Konzession lässt, schon recht selfish...;)