Botswana - Das 1. Mal

8 Antworten · 1'785 Aufrufe · gestartet 03. Juli 2014 von Rao12
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Themenstarter19 Beiträge · seit 201403. Juli 2014 · #1
Hallo Fomis,

ich bin einen Mitleser, der sich für Afrika sehr interessiert. Nun waren wir schon paar mal in Namibia und wir wollten immer nach Botswana reisen, aber sind noch nicht dazu gekommen. Nun wird mein Mann in 2015 fünfzig und ich möchte ihn 30 Tage Botswana schenken. Wir sind Selbstfahrer, weil wir selber in NAM ein Auto haben! Wer kann uns helfen oder auch Tipps geben.

Ich freue mich schon sehr auf Erfahrungen!
Das Leben ist ein Abenteuer!
4'140 Beiträge · seit 200903. Juli 2014 · #2
Hallo Rao,
erst mal willkommen im Forum.
Was würdest du auf die Frage: "Wir sind Selbstfahrer, was kannst du mir für Reisetipps in Deutschland geben?", sagen?
Du siehst, worauf ich hinaus will, die Antworten sind sie die Frage unerschöpflich. ich empfehel dir als:
1. Lese hier im Forum mal einige Berichte über Botswana-Reisen und lese einen Botswana Reiseführer.
2. Entscheide dich in deinem zeitlichen Rahmen für ein Gebiet oder eine Route.
3. Lege einen Reisetermin fest.
4. Erkundige dich nach den Preisen und entscheide dann, ob du in Lodges oder auf Camsites nächtigen willst.
5. Dann solltest du schon ziemlich bald an die Buchungen gehen, denn etliche BGebiete in Botswana sind oft schon fast ein 3/4 Jahr im Voraus ausgebucht.
6. Dann kannst du wieder konkrete Fragen stellen und dann wird dir sicher auch weiter geholfen.
Schon mal ein Tipp. bei 30 Tagen würde sich z.B. Flug nach Windhoek anbieten, dann Fahrt nach Maun, Flug für 1 Woche mit 2 Stationen ins Okawangodelta, Fahrt nach Kasane, Besuch des Chobe Parks und der Victoria Fälle und Rückfahrt nach Windhoek über den Caprivi.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
3'883 Beiträge · seit 201104. Juli 2014 · #3
Rao12 schrieb:Nun wird mein Mann in 2015 fünfzig und ich möchte ihn 30 Tage Botswana schenken. Wir sind Selbstfahrer, weil wir selber in NAM ein Auto haben!
Mit 30 Tagen lässt sich viel machen, aber ein paar Hinweise für die Forumsgemeinde wären hilfreich. Wichtig wäre auch zu wissen, ob ihr ein 4x4-Fahrzeug besitzt. Das scheint mir für Botswana fast ein Muss. Falls ihr keine Camper seid, wird das Okavangodelta sehr, sehr teuer.

Wenn du Burschis Fragen beantwortest, wirst du vermutlich viele konkrete Vorschläge erhalten.

Viel Erfolg
freshy
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zuletzt bearbeitet 04. Juli 2014
Themenstarter19 Beiträge · seit 201405. Juli 2014 · #4
war sehr hilfreich, DANKE!
Das Leben ist ein Abenteuer!
Themenstarter19 Beiträge · seit 201405. Juli 2014 · #5
Hi freshy, ja wir haben ein 4x4, aber ohne Dachzelt (Fiat Panda Climbing) . Dafür haben wir ein gutes Zelt von Khaudum. Jetzt besorge ich mir erst einen Botswana Reiseführer und gehe Burschi´s Tipps erst durch bevor ich wieder Fragen stelle. 😉
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728 Beiträge · seit 200605. Juli 2014 · #6
Hallo Rao,
da wird es einige überraschte Reaktionen geben, was euren Panda Climbing anbelangt. Ist zumindest ein seltenes Auto in dieser Region. Ich kenne ihn auch nicht, habe ihn mir aber mal auf der Fiat-Seite angesehen.
Mancher wird spontan sagen: damit geht Botswana nicht. Andererseits: vor 50 Jahren sind die wenigen, die Botswana bereisten und die nicht zu den Privilegierten gehörten, die einen Land Rover ihr eigen nennen konnten, mit normalen Pkw gefahren, z.B. Peugeot 404. Siehe Berichte von Werner Bauer hier im Forum.

Wir haben uns nur an aufwendigere Ausrüstung gewöhnt. Geht aber auch anders. Ihr müsst eine gute Schaufel mitnehmen zum gelegentlichen Buddeln. Das bleibt aber auch manchen mit Hilux und Consorten nicht erspart. Dass der Panda kein Toyota Hilux ist, wisst ihr selbst. Ihm fehlt ein Untersetzungsgetriebe und eine Differentialsperre. Die braucht man aber beide höchst selten. Gutes fahrerisches Können kann zudem manches/vieles kompensieren. Euer Vorteil ist das geringe Gewicht des Panda. Wenn die Reifen breit genug sind, sinkt ihr nicht so tief ein. In Botswana habt ihr es mit Sand, genauer: viel Sand zu tun. Aber eben auch nicht überall. Vor allem aber z.B. im Mkgadikgadi NP am Boteti, besonders rund um Savuti/Linyanti, nördlich und südlich davon und im Moremi gibt's Wasserdurchfahrten. Der Panda wird eine deutlich geringere Spurbreite haben als die Tracks an den tiefsandigen Pisten, die von Hilux und Landcruiser geprägt sind. Da fahrt ihr stehst "neben der Spur", jedenfalls mit einer Autoseite. In der Mitte der Tiefsandpiste ist stets eine hohe Mittelrippe, deren Höhe genauestens vom Boden der Hilux bestimmt wird. Das Schutzblech unter dem Motor ist dort der tiefste Punkt, vielleicht noch das Differential. Das solltet ihr vergleichen mit der Bodenfreiheit des Panda.
Also: nur Mut. Wenn ihr das schafft, ist euch der Respekt aller sicher.
Gruß
Reinhard
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Themenstarter19 Beiträge · seit 201406. Juli 2014 · #7
Vielen Dank Reinhard, du hast mir zwar ein bisschen Angst gemacht mit dem Sand, aber ich besorge uns dann eine gute Schaufel. Ich habe gestern noch die Bot Karte angeschaut und dachte für das 1. Mal vielleicht nur Maun und Umgebung zu bereisen inkl. Dombo Farm.
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Themenstarter19 Beiträge · seit 201406. Juli 2014 · #8
Sind sie Straßen oder auch Orte in Botswana auch gut gezeichnet wie in Namibia? Ich meinte, braucht man in Botswana ein GPS? In Namibia doch nicht!
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3'883 Beiträge · seit 201106. Juli 2014 · #9
Hallo Rao,
Reinhard hat Recht, wenn er die Nachteile des 4x4-Panda herausstellt. In allen Naturparks in Botswana findest du tiefsandige Wege. Die meisten Zufahrten zu Campingplätzen sind ebenfalls sandig bis sehr sandig. Hinzu kommt, dass 2 Ersatzreifen mitgeführt werden sollten und du von Maun nach Kasane durch Moremi WR und Chobe NP weder Tankstellen noch sonstige Versorgungsmöglichkeiten findest. Kühltruhe ist obligatorisch. Wir haben auf dieser Strecke und anderen Strecken unser GPS gebraucht. Die Hauptstraßen im Lande dagegen sind gut gekennzeichnet.

Maun fand ich nicht so den Hit unserer Tour, es war Ausgangspunkt, um ins Okavangodelta zu gelangen, das für euren Wagen nicht geeignet ist. Mehr Möglichkeiten sehe ich in Kasane und Umgebung. Aus meiner Sicht lohnen sich beide Ziele nur, wenn die Highlights auf den Strecken bis dorthin "mitgenommen" werden.

Schreib doch mal einen möglichen Streckenverlauf auf, dann kann man dir sagen, was gehen würde und was nicht. Auch wichtig: Zu welcher Jahreszeit würdet ihr unterwegs sein?

LG freshy
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