Bewertungen erbeten oder Alternativen

16 Antworten · 2'865 Aufrufe · gestartet 13. Juni 2014 von Berg-Eule
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Themenstarter2'060 Beiträge · seit 201313. Juni 2014 · #1
Hallo,

wir sind am Planen für Mai/Juni 2015: Kaokoveld, Etosha,... ??? Erste grobe Ideen sind da.

Aus diversen Gründen kommt eine reine Campingtour nicht in Frage. Angedacht ist momentan, von Windhoek zur Khowarib-Lodge zu fliegen, von da eine achttägige Safari mit Zelten zu machen (Kleingruppe). Anschließend mit Mietwagen + Fahrer in den Etosha, der Rest ist noch offen.

Ein kleines Reisebüro/Autovermietung in Windhoek hilft uns bei den Planungen wie schon voriges Jahr, den Fahrer kennen wir auch vom vorigen Jahr. Dennoch würde ich gern zu den genannten Lodges und der Safari auch von hier Erkundigungen einziehen:


1. Bei der Suche konnte ich nur zu einer der von mir ausgespähten Lodges fündig werden: Mount Etjo scheint empfehlenswert zu sein.

2. Wie steht es mit Onjala (hier interessiert uns das Observatorium) ...

3. Okambara, ...

4. Khowarib?

5. Über die Etosha Safari Lodge von Gondwana konnte ich kaum Bewertungen finden. Mir wäre sie recht, weil sie einigermaßen zentral im Etosha liegt. Wer weiß etwas dazu?

6. Weiß jemand etwas über die von Khowarib aus von "Kunene Tours" angebotenen Safaris durchs Kaokoveld?

Bin gespannt auf eure Einschätzungen!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
1'162 Beiträge · seit 201213. Juni 2014 · #2
Hallo Gabriele,

zu Deinem Wunschzettel kann ich wenig sagen, außer, dass das Etosha Safari Camp gleich neben der Lodge liegt. Ich habe 2mal das Camp gewählt, da mir die Lodge im Preis-Leistungs-Verhältnis überzogen erschien. Im Camp war ich ausgesprochen zufrieden: prima Essen und ausgesprochen nette und originelle Unterkünfte -- jeweils Steinhäuschen, die isoliert im Gelände liegen. Ich kann das Camp nur empfehlen.
Okambara: viel Gutes gehört - lediglich die marode Zufahrt wird regelmäßig bemängelt. Ich selbst will 2015 erstmals hin. Es könnte sein, dass es einen "Harnas-Touch" hat.

Beste Grüße
und viel Spaß beim Planen
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
33,1k Beiträge · seit 200613. Juni 2014 · #3
Hi Gabriele,
Mir wäre sie recht, weil sie einigermaßen zentral im Etosha liegt. Wer weiß etwas dazu?
Liegt keineswegs IM Park. Ist aber nur wenige Minuten zum Eingang. Bedenke, dass die Gondwana-Unterkünfte alle (mit Ausnahme des Kalahari-Farmhouse) für Busgruppen ausgelegt sind. Es handelt sich aber durchweg um gute Unterkünfte.

1) Mount Etjo: Ist schön, wenn man so ungefähr alles an namibischer Tierwelt sehen will. Ist aber auch nicht preiwert.
2) Onjala ist schön, zum Observatorium kann ich aber nichts sagen
3) Okambara: Prima Unterkünfte + Elefanten
4) Super!

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
4'140 Beiträge · seit 200914. Juni 2014 · #4
Hallo Gabriele,
kann Michaels und Christians Aussagen so bestätigen, aber ich würde trotzdem versuchen eine Unterkunft "in" der Etoscha zu bekommen, so kannst du nachts am beleuchteten Wasserloch sitzen und musst nicht den Park bei Sonnenuntertgang verlassen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
16,9k Beiträge · seit 201214. Juni 2014 · #5
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zuletzt bearbeitet 16. Juni 2026
Themenstarter2'060 Beiträge · seit 201314. Juni 2014 · #6
Vielen Dank für eure Beiträge! Da habe ich schon mal einige positive Aussagen.

Mit der Gondwana Lodge habe ich mich verguckt, ich war der Meinung, sie sei im Park - die fällt dann also flach.

Habe das Video eben erst entdeckt - danke - scheint mir etwas sehr touristisch aufgemacht, nicht so ganz mein Geschmack. 😉

Mir wurde Dolomite empfohlen, aber das ist mir zu sehr am Rand. Welche Unterkünfte gibt es denn in zentraler Lage? Von Okaukuejo war ich nicht so sehr begeistert. Wir würden gerne mehrere Nächte in einer Unterkunft verbringen und von da aus den Park in alle Richtungen erkunden.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2014
4'140 Beiträge · seit 200914. Juni 2014 · #7
Hallo Gabriele,
das Camp Halali ist wohl am zentralsten im Park gelegen. Es hat auch ein schönes Wasserloch, an dem man mit etwas Glück auch gute Beobachtungen machen kann. (Eles, Rhinos sind fast immer möglich, dazu auch Leoparden und Löwen).
Okaukuejo ist eigentlich das beliebteste Camp, weil hier die Anzahl der Tiere besonders hoch ist. Besonders die Nachtbeobachtungen sind oft spektakulär. Hier habe ich schon bis zu 14 Nashörner an einem Abend gesehen und zwar Breit- und Spitzmaulnashörner gleichzeitig.
Schließlich gibt es noch Namutoni, hier sind die Tierbeobachtungen eher zufällig und nicht so zuverlässig. Als Ausgangspunkt für die östliche Etoscha aber nicht schlecht. Viele Besucher bevorzugen hier aber Onguma, ein Camp, das knapp außerhalb der Etosha liegt.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
zuletzt bearbeitet 14. Juni 2014
6'152 Beiträge · seit 200614. Juni 2014 · #8
hallo Gabriele,

wir waren dieses Jahr leider das erste mal auf Okambara --. Diese Unterkunft
ist wirklich bestens zu empfehlen , die Unterkünfte ob die Zimmer im Haupthaus
-unten Wohnzimmer und Bad - dann eine Wendeltreppe hoch das Schlafzimmer
mit kleinem Balkon - oder aber die 2 Rondavels - diese liegen etwas abseits-
dort bist Du für Dich ganz alleine - oder aber das Bergzimmer - gigantisch-
allerdings muss man einen kleinen Steg hochgehen- man hat gemeinsam
die beiden Zimmer liegen rechts und links - in der Mitte einen riesigen Aufenthaltsraum - zur gemeinsamen Nutzung , mit Terrasse mit Superblick -
man ist dort auch ganz für sich alleine , die Gastgeber sind sehr sehr herzlich
und das gemeinsame Essen am Abend ist spitze, mittags gibts noch Kaffee und
Kuchen, leider konnten wir keinen Gamedrive mitmachen, da wir ein Gepäckstück
bei der vorherigen Unterkunft durch die fluchtartige Abreise vergessen haben,
so mussten wir nochmals zurückfahren.
Man kann auf Okambara sehr gut auch mehrere Tage verbringen.
Ein schönes Wochenende wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter2'060 Beiträge · seit 201314. Juni 2014 · #9
Als wir in Okaukuejo waren sahen wir nur einige Schakale und hörten die Webervögel - das war recht enttäuschend, aber muss ja nicht immer so sein.

Mit Halali werde ich mich dann mal näher befassen.

Okambara steht auf der Liste.

Danke für eure Beträge!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
5'538 Beiträge · seit 200814. Juni 2014 · #10
Guten Morgen, Gabriele,

Khowarib ist in der Nähe von Twyfelfontein und m. E. sehr zu empfehlen. Ich hatte schon größere Zimmer (Zelte mit Außendusche, aber hoher Mauer, so dass nicht einsehbar außer den den Vögeln), aber selten so eine gute Lage. Und Ihr müsst gut zu Fuß sein, denn der Weg von den Schlafzelten zu den Hauptzelten ist zwar nicht weit, aber steinig/sandig und uneben. Das Essen war ausgezeichnet als wir Februar da waren. Kunene Tours und Khowarib sind die gleichen Inhaber. Wir haben die Tour zwar nicht gemacht,weil es vorher ein paar Tage geregnet hatte und der Hoanib lief, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihr enttäuscht sein werdet.

Von der Khowarib aus würde ich unbedingt über das Galton Gate in die Etoscha fahren und mindestens eine Nacht im Dolomite Camp verbringen. Sonst schafft Ihr die Strecke bis Okaukuejo kaum an einem Tag. Die Enttäuschung Okaukuejo kann ich verstehen. Ich weiß nicht, wann Ihr da ward, aber wenn Ihr dieses Jahr im Juni dort sein solltet, dann sind die Chancen dort sehr, sehr hoch. Insbesondere Rhinos in der Dämmerung und nachts sind dann fast Standard.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter2'060 Beiträge · seit 201314. Juni 2014 · #11
Danke für deine interessanten Infos - werde sie berücksichtigen.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter2'060 Beiträge · seit 201314. Juni 2014 · #12
Bin gerade auf Onkoshi gestoßen, das scheint ziemlich neu zu sein - liegt das zentral?

Bei der Lodge heißt es, man kann nicht selbst hinfahren, das würde ja auch bedeuten, dass man von dort aus nicht selbst auf Pirschfahrt gehen kann.

Das Camp bietet aber Parkplätze - liegt das woanders? Die Bilder vom Camp sehen gut aus, was meint ihr?
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
33,1k Beiträge · seit 200615. Juni 2014 · #13
Hallo Berg-Eule,

Onkoshi liegt soweit im Osten wie Dolomite im Westen.
Eigenanfahrt ist nun möglich - schau Dir dazu den Thread von gestern an.

Onkoshi ist eins der drei NWR-Luxuscamps.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter2'060 Beiträge · seit 201315. Juni 2014 · #14
Danke für den Hinweis, den Thread hatte ich nicht mehr verfolgt.

Dann wird es wohl doch nicht möglich sein, alle Nächte in einem Camp/Lodge zu verbringen, sonst wird die Fahrerei zu groß.

Von Khowarib - der einzige Programmpunkt, der schon ziemlich fest steht - kommen wir übers Galton Gate rein und werden dann wohl wie schon vorgeschlagen erstmal in Dolomite buchen. Ausfahren wollen wir eigentlich übers Anderson Gate, aber den Nordostteil des Parks kennen wir noch nicht (die Gegend zwischen Okaukuejo und Namutoni aber schon).

Vielleicht wäre es dann doch sinnvoll, sich allmählich dorthin zu bewegen mit je einer Übernachtung in Okaukuejo, Halali, zuletzt Onkoshi, und dann besser durchs Van LIndquist Gate raus - dann müssten wir uns für den Rückweg nach Windhoek umorientieren, denn ich dachte nach dem Anderson Gate an einen etwas längeren Aufenthalt in der Mount Etjo Lodge.

Oder kann man von Halali aus den Nordostteil erkunden, geht das zeitlich aus mit wieder Zurückfahren nach Halali? Dann könnten wir nach einer Nacht im Dolomite in Halali das "Zentrallager" aufschlagen. Ich habe so gar keine Ahnung, wieviel Zeit man im Etosha einplanen muss, um von A nach B zu kommen - mit Stopps an Wasserlöchern natürlich.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter2'060 Beiträge · seit 201315. Juni 2014 · #15
Vielen Dank, das hilft schon mal gut beim weiteren Planen.

Auf jeden Fall also im Dolomite mehr als eine Übernachtung, um die dortige Umgegend in Ruhe "abzugrasen".
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
354 Beiträge · seit 201416. Juni 2014 · #16
Hallo Berg-Eule,

wir sind gerade aus Namibia zurück. Zur Khowarib-Lodge : Wir haben mit Kunene-Tours die Tour in den Hoanib gemacht. Sehr professionell und kundenfreundlich. Aufbruch nach dem Frühstück um 7,30 Uhr; Rückkehr bei Einbruch der Dunkelheit um 18 Uhr. Hinfahrt über Sesfontein ins Hoanibtal bei Elefant Song Camp, weiter über Dee Poort bis Amsport; Rückweg über Obias-Tal zur D3707 und über die Giribis-Plain zurück und Sesfontein zurück.. Die Landschaft ist großartig und die Begegnung mit Wüstenelefanten fast garantiert. Das Fahrzeug war geschlossen und erlaubte durch die großen Fenster nach allen Seiten beste Sicht. Wo wir wünschten, konnten wir aussteigen und fotografieren.
Zum Dolomite Camp. Es lohnen sich zwei Übernachtungen; die Bungalows sind modern und großzügig und noch in einem guten Zustand. Wir haben von hier aus eine Tagestour mit dem eigenen Fahrzeug gemacht, und zwar nach Osten bis zum Wasserloch Olifantsrus und auf der südlichen Route zurück (ca. 130 km). Da Ihr aber nach Okaukuejo fahrt, würde ich Euch die näheren Wasserlöcher Klippan, Rateldraft, Renostervlei und Jakkalswater empfehlen.Die weiter westlich Richtung Parkgrenze liegenden Wasserlöcher sind trocken gelegt. Für das Dolomite Camp sollte man gut zu Fuß sein, die Wege sind u.U. recht weit. Der fantastische Blick und das gute Essen entschädigen das aber.

Grüße

Dieter
www.pleuro.de Namibia 2014...die mit den Wolken reisen. Eine Hommage an Namibia - Unsere Reise in Bildern (2015) Namibia in Wolken - eine Bilderreise (2017)
Themenstarter2'060 Beiträge · seit 201317. Juni 2014 · #17
Freut mich zu hören, das man die Kunene Tours empfehlen kann, wir wollen eine 8-tägige Safari buchen.

Khowarib und Dolomite habe ich nun fest eingeplant, sobald die Tour ganz durchgeplant ist, stelle ich sie mal zur Begutachtung ein.

Weite Wege zum Essen können nur gut sein - man isst ja doch immer zu viel, da kann man gleich wieder Kalorien abbauen. 😉

Danke auch für die Infos zu den Wasserlöchern. Wir werden nach der Safari mit einem namibischen Fahrer unterwegs sein, mit dem können wir das dann besprechen, was du vorgeschlagen hast.

Meine Listen werden immer länger, die Planung immer zielgerichteter - hach ist die Vorfreude schön!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)