Alex_Muc schrieb:
Das 4x4 Forum in ZA schaue ich mir an, danke. Das Problem an Foren ist eben in jedem Themenbereich, dass die Leute mit Problemen viel lauter "schreien" als die ohne, davon werd ich immer kribbelig 😉
Ist der Bodenfreiheitsunterschied zwischen Hilux und Landcruiser so extrem? Davon wird im Forum manchmal geschrieben...
Viele Grüße
Alex
Hi Alex,
1. SA 4x4 Community:
Es gibt einen Teil, wo man "schreilos" Probleme melden kann. Keine Kommentare sind zugelassen. Das wird streng
moderiert.
2. Fahrzeughöhe:
Im vergangenen Jahr konnte man den Unterschied im Moremi und im Chobe deutlich erkennen:
Der Mittelstreifen war nur durch die Hilux und Nissan "gescrapt", ich konnte berührungslos mit dem Landcruiser Prado
darüber hinweg fahren mit Bridgestone Dueler Straßenbereifung (die übrigens auch van Zyl´s und South Zambesi
Escarpment problemlos gemeistert haben).
Dieses waren dann auch die Fahrzeuge die speziell mit Touries fest hingen und denen wir weiter helfen mußten.
In dem Sand mußte ich mit dem Prado, der Dauer-4x4 hat, kein einziges Mal in "Low" schalten, während die Hilux etc.
reihenweise hängen blieben (mit einem bischen Hin- und Her mit der Automatik war selbst das Spurenkreuzen oder
Wenden kein Problem)
3. Der absolute Spezialist in Namibia für die G-Klasse ist Orion Motors in Windhoek (Mercedes-Werkstatt). Die
Werksvertretung vor Ort, würde ich sagen, ist für mich dagegen persönlich wenig überzeugend.
Orion hat auch alle Spezialwerkzeuge.
Die besten Modelle sind der 300D Saugdiesel oder der 350 Turbodiesel, der 240D ist wohl etwas langsam.
Beim G kommt es nicht auf das Alter an, sondern auf den Zustand der Technik.
Falls Du einen suchst, kontaktiere Heiko Teetz, der die Fahrzeuge auch schon mal professionell neu aufbaut (er ist
Ingenieur).
4. Das Landcruiser-Forum, wie von Sasowewi empfohlen, ist gut, aber nur für "europäische" Modelle des Landcruiser.
Oder für Zubehör.
Als ich für mein Japan via UK-Modell mal Hilfe suchte (es geht natürlich dann primär über typisch erst deutsche dann
europäische Beklopptheiten der Abgas- und Emmissionswerte), mußte ich sehr schnell feststellen, wo die Grenzen
dieser Interessensgruppe liegen. Aber dennoch sind die Jungs sehr hilfsbereit, wo die größte Hilfsbereitschaft wiederum
von Seiten der Ossis kommt, die mir sogar Kopien ihrer Zulassungspapiere für den J9 zur Verfügung stellten.
5. Ersatzteile für den Landcruiser sind in Nam extrem teuer.
In Hannover gibt es einen Toyo-Händler, der Zugriff auf Teile für alle Modelle weltweit hat.
In England gibt es einen Versandhändler für preiswerte Qualitätsteile, hier spreche ich speziell Steuergelenke an.
In Nam muß man inzwischen sehr vorsichtig sein, von wem man Teile kauft, denn es wird viel minderwertiger China-
Schrott gehandelt, was lebensgefährlich sein kann bei sicherheitsrelevanten Komponenten.
H.