Air Namibia & Turkish - Abkommen

15 Antworten · 3'524 Aufrufe · gestartet 22. Apr. 2014 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #1
Hi zusammen,

Air Namibia und Turkish Airlines haben ein Abkommen unterzeichnet.
Ziel ist auch eine Direktverbindung von Windhoek nach Istanbul.

Pressemitteilung
📎 h8954157.pdf

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2014
3'700 Beiträge · seit 200922. Apr. 2014 · #2
Hallo,

vielen Dank für die Info. Hoffentlich passiert das bald!!! 🤩

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
2'664 Beiträge · seit 201222. Apr. 2014 · #3
travelNAMIBIA schrieb:Hi zusammen,

Air Namibia und Turkish Airlines haben ein Abkommen unterzeichnet.
Ziel ist auch eine Direktverbindung von Windhoek nach Istanbul.

Pressemitteilung
📎 h8954157.pdf

Beste Grüße aus Windhoek
Christian
Danke Christian,
Bleibt wohl das gleiche ob man ueber Jhb oder Istanbul fliegt. Die AN zielt wohl eher auf zahlungskraeftige Russen .
H.
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #4
Hallo H.

das mag sein, aber es gibt eben aus jeder größeren Stadt in Deutschland Direktflüge nach Istanbul (ähnlich wie mit Emirates nach Dubai) und wenn es dann direkt nach Windhoek geht ist das schon interessant. Für diese wäre nämlich die Alternative mit dem Zug/Flieger nach FRA und dann nach WDH oder eben nach FRA oder MUC und dann via JNB nach WDH.

Viele Grüße
Christian
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Gast22. Apr. 2014 · #5
Hallo,

Ich habe nach 8 Flügen mit Turkish zwar immer noch nicht kapiert, wofür die so viele Preise einheimsen, aber jede weitere Flugalternative wäre für den Tourismussektor in Namibia ein riesiger Gewinn.

Für Leute, die nicht im Einzugsgebiet von Frankfurt oder München wohnen, wäre Turkish ohnehin attraktiv. Die unterliegen zum großen Ärger von Lufthansa keinen Limits in Deutschland und fliegen selbst kleinere Flughäfen wie Bremen, Hannover, Münster, Leipzig oder Nürnberg an. Man käme dann auch von da aus mit Turkish und nur einem Stop nach Windhoek. Die arabischen Airlines dürfen alle nur maximal 3 Flughäfen in Deutschland anfliegen (Ausnahme Emirates darf 4) und können nicht ansatzweise so viele Abflugorte wie die Türken in Deutschland bieten (13). Außerdem fällt der Umweg nach Namibia dann auch erheblich kleiner aus, als mit den Golf-Airlines über die arabische Halbinsel.

Turkish Airlines hat vor wenigen Wochen aber auch ein Abkommen mit Zimbabwe abgeschlossen und nach Botswana werden auch schon Fühler ausgestreckt. Auch wenn Turkish bislang phänomenale Wachstumsraten hat und vor allem in Afrika weiter wachsen will, werden die in absehbarer Zeit wohl kaum alle 3 Strecken realisieren. Man muss dann abwarten, was tatsächlich kommt. Wenn ich mich recht erinnere, hat Air Namibia vor 2-3 Jahren auch irgendein Abkommen mit Emirates geschlossen und eine Verbindung nach Dubai ist immer wieder mal im Gespräch. Bislang hat sich da aber auch nichts konkretisiert.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2014
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #6
OFF TOPIC
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Hi Guido,
Ich habe nach 8 Flügen mit Turkish zwar immer noch nicht kapiert, wofür die so viele Preise einheimsen,...
Du sprichst mir aus der Seele. Mich hat es genau einmal in eine Turkish-Maschine verschlagen - das hat gereicht um jede Alternative vorzuziehen (u.a. Uzbekistan Airways nach Usbekistan).

Viele Grüße
Christian
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1'816 Beiträge · seit 200822. Apr. 2014 · #7
Hi Christian und Guido, stimme voellig ueberein, warum die immer so viele Preise einheimsen, ist mir voellig schleierhaft. Sind letztes Jahr ueber IST nach JNB geflogen und bei beiden Fluegen war der Service miserabel. Vorteil ist aber, dass man von fast ueberall nonstop nach Istanbul fliegen kann. Das ist schon ein nicht zu vernachlaessigender Aspekt, wenn man nicht bei Muenchen oder Frankfurt wohnt .

Schau mer mal, wie es weitergeht.

LG Boris
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200602. Mai 2014 · #8
Moin zusammen,

aktuelles Update zum Thema, diesmal von türkischer Seite:

"Namibia soll der Knotenpunkt für Turkish Airlines im südlichen Afrika werden. Dies sagte Deniz Cakar, türkische Botschafterin in Namibia gegenüber Hitradio Namibia. Zunächst soll die Kooperation mit Air Namibia die namibische Nationalfluggesellschaft auf einen höheren Standard bringen. Danach sei ein Code-Share-Abkommen sowie eine direkte Verbindungen zwischen beiden Ländern geplant. Anschlussflüge von und zu anderen Hauptstädten im südlichen Afrika sollen darauf abgestimmt werden. Afrika ist laut Botschafterin Cakar ein wichtiger strategischer Partner und Namibia nimmt hierbei eine besondere Rolle ein." (Quelle: Hitradio Namibia)

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Gast25. Nov. 2014 · #9
Hallo,

die Pläne für eine Flugverbindung auf die arabische Halbinsel oder nach Istanbul scheinen sich zu konkretisieren:
Namibia's national carrier Air Namibia is seeking partnerships with Fly Emirates, Qatar Airways and Turkish Airlines to open routes to the Middle East, it reportedly said on Monday.

"We are engaging Fly Emirates and Qatar Airways to increase access to more international destinations," said Rene Gsponer, chief operations officer at Air Namibia.
Air Namibia spreads wings to Middle East

Jede weitere Interkontinanetal-Verbindung nach Namibia wäre grundsätzlich gut. Richtig profitieren würden Touristen und die Tourismusbranche in Namibia aber nur, wenn die Strecke dann nicht von Air Namibia sondern von Emirates oder Turkish Airlines (mit Abstrichen auch Qatar Airways) geflogen wird. Wenn Air Namibia z.B. die Strecke WDH-DXB fliegt, dann wird das nicht zu einer Verschärfung des Preiswettbewerbes für Namibia-Flüge führen. Und die Marketingreichweite von Air Namibia liegt bei nahe null. Wenn Air Namibia eine Strecke auf Website und im Bordmagazin promotet, dann erreichen die vielleicht 10.000 bis 50.000 Menschen. Wenn Emirates oder Turkish Airlines das gleiche machen, erreichen die 5.000.000 bis 20.000.000 Menschen.

Nebenbei: Lustig das Gsponer nicht mal den richtigen Namen der arabischen Airline zu kennen scheint. Eine Airline "Fly Emirates" gibt es genauso wenig wie eine Airline namens "Carrying the spirit of Namibia". Beides sind nur Werbe-Slogans und die Airline heißt "Emirates" und ansonsten besteht ggf. Verwechslungsgefahr mit "Fly Dubai" aus den Emirates.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2014
1'324 Beiträge · seit 201325. Nov. 2014 · #10
Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass air Namibia einen frnden Carrier ins Land lässt. ein Code-share-abkommen erscheint mir da wesentlich wahrscheinlicher.
Schau mer mal.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Nov. 2014 · #11
Moin Guido,

nur als Ergänzung, Originalartikel hier: http://www.thevillager.com.na/articles/7713/Air-Namibia-engages-Strategic-Partners-/
Ab April sollen zudem Direktverbindungen nach Nairobi aufgenommen werden.
Ich denke mal das "Namens-Wirrwarr" ist eher auf The Villager zurückzuführen - deren Recherchearbeit ist auch eher bescheiden 😉

Interessant finde ich "“...uly, August, September and October with the company posting an impressive bottom-line consecutively. We made monthly profits in the range of just above N$200 million including (revenues derived from) aircraft leasing, and this has never happened in the history of the airline,” he said." - kann mir kaum vorstellen, d.h. in den vier genannten Monaten Juli/August/September/Oktober hat AN 800 Mio Profit gemacht....?!

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2014
Gast25. Nov. 2014 · #12
Hallo,
lionfight schrieb:Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass air Namibia einen frnden Carrier ins Land lässt. ein Code-share-abkommen erscheint mir da wesentlich wahrscheinlicher.
Gegen einen weitere Airline spricht:
Air Namibia hat sicher gar keine Lust auf weiteren (Preis-)Wettbewerb. Aufgrund seiner Winzigkeit kann Air Namibia den nicht gewinnen. Zumindest nicht ohne Knete vom Staat.

Für eine weitere Airline spricht:
Wenn Air Namibia eine neue Langstrecke auflegt, wird die voraussichtlich mindestens die ersten 0,5-2 Jahre defizitär sein. Angesichts der hohen Kosten bei einer weiteren Langstreckenverbindung würde das Air Namibia noch tiefer in die Miesen drücken. Das will der aktuelle CEO glaube ich auch nicht. Air Namibias Regionalflüge würden von einem weiteren Carrier wahrscheinlich mehr profitieren (höhere Auslastung), als wenn Air Namibia selbst z.B. WDH-DXB fliegt. Und letztlich scheint es ja tatsächlich ein Umdenken bei Politik/DCA/NAC zu geben. Hat man AN jahrelang abgeschottet, so lässt man nun in Form von flyafrica ja anscheinend auch Konkurrenz auf weiteren Regionalstrecken zu.

Ein Code-Share-Abkommen wird es zu einer potentiellen Verbindung in den Nahen Osten so oder so geben. Aber es werden nicht beide Airlines die Strecke bedienen. Die Frage ist dann, welche der Code-Share-Parteien die Strecke wirklich fliegt? Wenn Emirates Codeshares auf Langstrecke eingeht, dann fliegen die üblicherweise selbst und legen nicht nur eine Emirates-Flugnummer auf die Flüge anderer Airlines. Letzteres machen die nur für Anschlussflüge.

Beste Grüße

Guido
Gast25. Nov. 2014 · #13
Hallo,
travelNAMIBIA schrieb:kann mir kaum vorstellen, d.h. in den vier genannten Monaten Juli/August/September/Oktober hat AN 800 Mio Profit gemacht....?!
Angesichts von einem Jahresumsatz irgendwo zwischen 1.200 und 1.600 Millionen NAD haben die sicher nicht 800 Mio Profit in 4 Monaten gemacht, wobei ich die Zahl in dem Artikel jetzt auch gar nicht (mehr) finde? Ob da schlecht recherchiert wurde, weiß ich nicht. Ich habe den Eindruck, dass es durchaus aufwärts geht bei AN, aber der Herr Gsponer da schon bewusst ein paar Nebelkerzen verbreitet, um selbst gut da zu stehen. Er setzt da anscheinend immer irgendwelche Gewinnzahlen in die Welt. Ob das EBIT, EBITDA-Zahlen oder sonstwas sein sollen, sagt er nicht. Macht aber einen Riesenunterschied.

Wenn AN denn neuerdings wirklich profitabel ist, werden sie sicherlich die 475 Mio. NAD Subventionen aus Steuergeld in diesem Jahr zurück zahlen. Eine profitable Airline, die AN laut Gsponer ist, braucht das ja nicht. Und die im Staatshaushalt eingeplanten Subventionen in Höhe von 1.340 Mio für die nächsten beiden Jahre wird er dann ja auch nicht brauchen. Ihr könnt ja als Hitradio Namibia mal nachfragen, wie es damit steht .
😎

Beste Grüße

Guido
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Nov. 2014 · #14
Hi Guido,
wobei ich die Zahl in dem Artikel jetzt auch gar nicht (mehr) finde?
im Originalartikel: http://www.thevillager.com.na/articles/7713/Air-Namibia-engages-Strategic-Partners-/
(angeblich eine Aussage von Gsponer)

Der genannte Profit ist aber immer inkl. der Staatssubventionen - aber immerhin müssen sie keine staatlichen Nachzahlungen mehr bekommen (zumindest wohl für die genannten vier Monate)

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Nov. 2014 · #15
Hi Guido,

der Villager ist Schuld - der hat alles durcheinander geschmissen.
Laut http://www.newera.com.na/2014/11/25/air-namibia-records-profit-consecutive-months/ waren es 200 Mio Umsatz (!!!), was ja durchaus angehen kann.

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200625. Nov. 2014 · #16
Hi Guido,

ich noch mal 😉
Nach Rücksprache mit Rene Gsponer, handelt es sich um 200 Mio N$ Umsatz pro Monat. Die "free funds" (=Subventionen) werden nun für die Umwandlung der Flugzeug-Leasing- in -Kaufverträge genutzt.

Viele Grüße
Christian
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