1. Reise Namibia - Lodge oder Camping/ Routentipps

9 Antworten · 2'006 Aufrufe · gestartet 12. Feb. 2014 von lisastgt
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201412. Feb. 2014 · #1
Hallo zusammen,



mein Mann und ich reisen Ende Mai das erste Mal nach Namibia.


Wir planen eine ca. 10 tägige Rundreise und haben uns für das Selbstfahren anstelle von geführten Touren entschieden.


Über ein paar Tipps wäre ich euch sehr dankbar!




• Ist es realistisch 3 Tage im Ethosa NP und 2 Tage in der Namib Wüste zu verbringen und die weiteren Tage in Swakpmund (mit Walvis Bay) und Windhoek. Wir möchten nicht jeden Tag „reisen“ sondern auch mal an einem Ort 2 Tage am Stück verbringen.


• Welche Route würdet ihr uns empfehlen?


• Eigentlich würden wir gerne mit einem Camper mit Zeltdach reisen. Gibt es in allen Parks Stellplätze (und wie teuer sind diese) oder ist es eher zu empfehlen mit einem „normalen“ Auto Camps/ Lodges anzufahren? Wie ist der unterschied preislich?


• Welche Autovermietungen könnt ihr empfehlen?


• Ist es sinnvoll oder notwendig Unterkünfte schon im Voraus zu buchen? Wir würden uns gerne die Flexibilität lassen und eine Route auch mal spontan ändern.






Über alle Tipps bedanke ich mich schonmal
33,1k Beiträge · seit 200612. Feb. 2014 · #2
Hallo lisastgt,

willkommen im Forum.
Wir planen eine ca. 10 tägige Rundreise
10 Tage sind natürlich sehr sehr wenig, aber das weißt Du ja sicherlich selber 😉
st es realistisch 3 Tage im Ethosa NP und 2 Tage in der Namib Wüste zu verbringen und die weiteren Tage in Swakpmund (mit Walvis Bay) und Windhoek. Wir möchten nicht jeden Tag „reisen“ sondern auch mal an einem Ort 2 Tage am Stück verbringen.
Ja, das macht durchaus Sinn und mehr würde ich bei einer so kurzen Reisezeit auch nicht einplanen (übrigens Etosha, nicht Ethosa - hat ja nichts mit Ethos zu tun).
• Welche Route würdet ihr uns empfehlen?
Windhoek (1 Nacht), Sesriem/Sossusvlei (2), Swakopmund (3), Etosha Okaukuejo/außerhalb (2), Halali (1), bei Windhoek (1)
Wie ist der unterschied preislich?
Campingplatz kostet +-N$ 150 pro Person, feste Unterkunft ab N$ 500 DBB pro Person... ob ihr liever campt oder nicht ist natürlich Eure Entscheidung. Wenn ihr nach West-Etosha wollt, dann bleibt Euch eh nichts anderes als das Dolomite Camp (da gibt es - noch - kein Camping und für Mai sicher eh nichts mehr).
Welche Autovermietungen könnt ihr empfehlen?
siehe Forumssuche oder z.B. den aktuellen Thread zu ASCO, Savanna und Avis.
Ist es sinnvoll oder notwendig Unterkünfte schon im Voraus zu buchen? Wir würden uns gerne die Flexibilität lassen und eine Route auch mal spontan ändern.
Etosha und Sesriem/Sossusvlei ist es immer empfehlenswert!

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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276 Beiträge · seit 201114. Feb. 2014 · #3
Hallo lisastgt

travelNAMIBIA hat das Meiste schon gesagt, nur mit 3 Tagen Swakopmund bin ich nicht einverstanden, dafür ist eure Zeit zu kurz, da würde ich den einen oder anderen Tag woanders auf der Fahrt vom Etosha nach Swakopmund verbringen.

Nur kurz in Stichworten:

Windhoek - Waterberg (Campground, Trail aufs Plateau) - Etosha von Ost nach West 3 Tage (Namutoni , Halali, Okaukuejo Camp oder 2 Tage im selben): Empfehlung: von Namutoni aus um die Fisher's Pan herumfahren - Brandberg (White Lady Lodge/Camp, morgens wegen Hitze geführte Wanderung zu den Felsmalereien) - Swakopmund: Ausflug nach Walvis Bay (Bucht mit Flamingos (eventuell) und dem Fischrestaurant auf Stelzen in der Bucht), Besteigung der hohen Düne 7 nahe Walvis Bay an der D1984 (gratis)
zurück nach Swakopmund über Spitzkoppe (Primitivcamps, blutrote Sonnenuntergänge möglich, geführte Kurztrip zu Bushmans Paradise, Rockbridge) - Ameib Ranch (Elefantenkopf-Klettersteig für sportliche, Trail zu zum Weißen Elefanten, Riesenfelskugeln, meist viele Giraffen) - Düsternbrook Guest Farm: für den vorletzten Tag, 30km von Windhoek, wenn man gerne bei Geparden und Leopardenfütterung zusieht, für Mutige: man kann auch alleine mit Allradauto den Track durch das Flüsschen im Wasser fahren, wenn nicht zu viel Wasser ist und auch zu den Hippos im Stausee fahren (gibt es auch geführt)

Wenn man es einsam haben will, dann kann man von Walvis Bay aus auch eine Nacht auf Primitvcamp im Namib-Naukluft verbringen, z.B. Vogelfederberg (Achtung: Permit vorher in Swakopmund besorgen).

Bei nur 10 Tagen sollte man nicht tagelang an einem Ort bleiben, da gibt es viel zu viel zu sehen, selbst auf kleiner Runde.

Für die Miete eines 4WD-Toyota Hilux mit Dachzelt kenne ich 2 preisgünstige, zuverlässige, deutschsprechende Vermieter in Windhoek. Kann ich auf Wunsch per PN bekanntgeben.

Viel Spaß auf eurer Tour
Norbert
5'538 Beiträge · seit 200814. Feb. 2014 · #4
Hallo lisastgt,

ausnahmsweise würde auch ich keine drei Nächte Swakopmund empfehlen, sondern nur zwei. Dann würde ich auch innerhalb des Etosha-Parks wohnen, denn sonst müsst Ihr immer bei Sonnenuntergang draußen sein. Diesen einen Tag würde ich in Halali anhängen.

Damit sähe meine Tour so aus:

Windhoek - 1 Nacht
Sossusvlei - 2 Nächte
Swakopm. - 2 Nächte
Okaukuejo - 2 Nächte
Halali - 2 Nächte
Windhoek bzw. kurz vor Windhoek (Düsternbrook) die Schlussnacht.

Zelten würde ich nicht unbedingt, denn es kann im Mai schon richtig frisch werden. Einen 4 x 4 braucht Ihr nicht, denn um diese Zeit sollte der mögliche Regen vorbei und die Straßen trocken sein.

Vermieter findest Du hier im Forum genug. Schau mal unter Partner nach.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter4 Beiträge · seit 201414. Feb. 2014 · #5
Ich danke euch allen für die guten Tipps.
Mittlerweile haben wir die Flüge gebucht und konnten die ganze Reise auf 15 Tage erweitern. Somit wären dann doch 3 Nächte in Swakompmund möglich.
5'538 Beiträge · seit 200814. Feb. 2014 · #6
Hallo Lisa,

15 Tage finde ich ganz prima, denn das entspannt doch sehr. An Eurer Stelle würde ich jetzt von Swakopmund aus über Uis/Brandberg, D 2612, Twyfelfontein und Grootberg oder Palmwag zum Galton Gate der Etoscha fahren und eine Nacht im Dolomite Camp zubringen. Von da dann weiter nach Okaukuejo, Halali und zurück zur Farm Düsternbrook.

Windhoek 1 Nacht
Sossusvlei 2 Nächte
Swakopmund 3 Nächte
Brandberg/Uis 1 Nacht
Grootberg/Palmwag 2 Nächte
Dolomite Camp 1 Nacht
Okaukuejo 2 Nächte
Halali 2 Nächte
Düsternbrook 1Nacht

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter4 Beiträge · seit 201414. Feb. 2014 · #7
Eine Frage habe ich noch:
gibt es einen Grund warum ihr die Route in der Richtung
Windhoek - Sossusvlei - Swakopm- Okaukuejo -Halali - Windhoek
empfehlt oder kann man diese auch problemlos umgekehrt fahren?
Ich würde gerne mit dem Etosha-Park beginnen.

Danke!
Gruß,
Lisa
33,1k Beiträge · seit 200614. Feb. 2014 · #8
Hi Lisa,

man kann die Route natürlich fahren wie man will (also die Richtung), aber im Allgemeinen gilt Etosha als großes Highlight einer solchen Reise. Und das Beste - wegen des Spannungsbogen - hebt man sich zumeist für den Schluss auf.

Warum willst Du denn mit Etosha beginnen?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201418. Feb. 2014 · #9
Hallo!

Nachdem die Route nun in Planung ist habe ich noch eine Frage zur Notwendigkeit einer Reservierung.
In den Reiseführern steht, dass man in der Nebensaison (wir sind von Ende Mai bis Anfang Juni dort) nicht unbedingt reservieren muss.

Wie sind eure Erfahrungen für die Camps bzw. Campingplätze im Etosha und im Sossusvlei? Und funktioniert die Reservierung über die Homepage?

Die anderen Ziele würde ich spontan anfahren? Eine gute Idee?

Danke!
33,1k Beiträge · seit 200618. Feb. 2014 · #10
Hallo lisastgt,

es bietet sich immer an für Etosha und Sossusvlei vorzubuchen, insbesondere wenn Du bestimmte Unterkünfte bevorzugst, z.B. nahe am Eingang zum Sossusvlei oder im Etosha-Nationalpark. Dolomite Camp in Etosha dürfte ohnehin bereits ausgebucht sein.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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