Erstmal Namibia ein paar fragen.

6 Antworten · 1'497 Aufrufe · gestartet 07. Feb. 2014 von Luka-Ge
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Themenstarter7 Beiträge · seit 201407. Feb. 2014 · #1
Hey Leute,

Ich bin neu in diesem Forum und deshalb Stelle ich mich erstmal kurz vor, also ich heiße Pascal und bin 19 jahre alt und komme aus Köln. 🙂
Ich war noch nie in Namibia werde dort aber ab Mitte März ein 3 Monatiges Work and Travel bzw. sowas in der Art hinreisen.
Ich kenne mich überhaupt nicht aus in Sachen Kapital und solcher Sachen. Ich wohne ca. 3 Stunden von Windhuk entfernt.

1. Wieviel Geld sollte man für so einen Zeitraum einplanen bzw bin ich da mit 500 Euro schon ein Reichermann?(Geld für Aktivitäten vor ort)

2. Ich gehe mal davon aus das man dort wenig empfang bzw garkeinen Empfang hat, also Thema Handy,Internet wie kann man das am besten lösen?

Ich bin für Tipps und Tricks offen und freue mich auf eure Antworten. 😄

lg
545 Beiträge · seit 200607. Feb. 2014 · #2
Hallo Pascal,

schön das du drei Monate für dieses schöne Land hast.

Aber was ist denn work and Travel?

Hast du ein Workpermit und darfst somit Arbeiten?

Denke daran, wenn du mit einem Touristenvisum einreist, darfst du in Namibia nicht Arbeiten.

500.-€ sind bei dem jetzigen Wechselkurs knapp 7500.-NAM $, damit kommst du nicht sehr weit!

Einträchtliche Grüße
728 Beiträge · seit 200607. Feb. 2014 · #3
Hallo Pascal,
willkommen im Forum!
Zur Abdeckung des mobile phone Netzes guckst du hier:
http://www.mtc.com.na/coverage

Work and travel gibt es für Namibia nicht, aber ich gehe mal davon aus, dass diese organisatorische Seite (Aufenthaltsdauer und Arbeitsberechtigung) geklärt sind? Fahre nicht auf gut Glück nach Namibia in der Hoffnung, das findet sich schon vor Ort - irgendwie. Da können einige hier aus dem Forum dir genauere Auskünfte geben.
Geh mal davon aus, dass du die erste Zeit an deinem Wohnort Erfahrungen sammelst - halte Augen und Ohren offen. Einen öPNV gibt es in Namibia nur sehr eingeschränkt, eigentlich fast keinen. Du wirst also nach einer ein- bis zweimonatigen Orientierung einen kleinen Pkw mieten müssen wenn du von deinem Wohnort weg willst, vielleicht gemeinsam mit jemandem, um mit dem Zelt (Achtung: ab Mai wird es vor allem im Süden nachts sehr kalt: dann ist Winter. Kälter als du denkst) herumzufahren. Ich gehe davon aus, dass du mit deiner (erlaubten!) Arbeit zumindest Geld verdienst. Wenn nicht: das Leben ist in Namibia nur etwas billiger als in D. Aber freie Unterkunft und Essen sind ja schon die halbe Miete. In diesem Fall kannst du sehr billig leben. Viel Gelegenheit zum Geldausgeben wird es nicht geben.
Besorge dir schnell einen guten Reiseführer, falls du noch keinen hast.
Gruß
Reinhard
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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2014
4'140 Beiträge · seit 200907. Feb. 2014 · #4
Hallo,
was das "Arbeiten" in Namibia betrifft, bist du ja schon gewarnt worden. Auf keinen Fall das im Einreisevisum angeben, sonst kannst du gleich umkehren.
Handy-Empfang und Internet sind in allen größeren Orten möglich und auch auf fast allen Lodges.
Mit einer Automiete wird es auch problematisch, denn die meisten Vermieter geben ein Auto erst ab 24 Jahre raus! Außérdem brauchst du internationalen Führerschein, der dir aber mit 19 auch wenig nützt.
Vielleicht kannst du dein "Praktikum" ja noch ein wenig verschieben.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter7 Beiträge · seit 201408. Feb. 2014 · #5
Danke für eure Antworten 😁

Ich bin unter 90 Tagen da, also nicht ganz drei monate, deshalb brauche ich auch kein Visum.
Ich habe es mal als Work and Travel bezeichnet, da ich dort eine art Praktikum mache.
2'349 Beiträge · seit 200908. Feb. 2014 · #6
Hallo Pascal,

Es geht um ein "Arbeitsvisum", d.h. um eine Arbeitsgenehmigung bzw. ein "Praktikums-Visum"!

Das hat mit der Dauer deines Aufenthaltes nichts zu tun. Als Tourist (nur für reine Urlaubszwecke) kannst du bis zu maximal 90 Tage ohne Visum dort bleiben. Diese 90 Tage können dir zwar, aber müssen dir nicht unbedingt gewährt werden! Der Beamte am Einreiseschalter am Flughafen Windhoek entscheidet, wie viele Tage er dir gewährt. Die genehmigte Aufenthaltsdauer wird dann bei der Einreise in deinem Pass vermerkt!

Ansprechpartner für Arbeitsvisa bzw. work permits: z.B. die Botschaft der Republik Namibia in Frankfurt. So eine Genehmigung ist aber sehr schwer und umständlich mit viel Aufwand zu bekommen und dauert auch lange bis man die bekommt... SEHR frühzeitiges Beantragen ist mehr als ratsam... Viele bekommen sie leider gar nicht...

Siehe zu diesem Thema auch meinen Beitrag hier (dieser soll dich aber nicht abschrecken oder negativ an dich persönlich gerichtet sein, er ist nur zur allgemeinen Info, auch zur Info was legal ist bzw. was nicht!):

http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/280439-guestfarm-okomitundu-namibia-sucht-dich.html?start=12#313200

LG, Otji
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2014
195 Beiträge · seit 201310. Feb. 2014 · #7
Hallo Pascal,
Reinhard schrieb: Einen öPNV gibt es in Namibia nur sehr eingeschränkt, eigentlich fast keinen
Innerhalb der Städte und um von Stadt A nach Stadt B zukommen funktioniert das mit "Taxis" sehr gut und kostet auch nicht die Welt. Windhoek - Swakopmund o.ä. ist da kein Problem. Diese Art der Fortbewegung wird halt von Touristen oder Weißen im Allgemeinen quasi nicht benutzt. Abfahren tun sie meist an an Tankstellen und wenn ein Auto voll ist. Alleine ist man also nicht.
Wenn man zu den klassischen Touristenzielen wie Etosha oder Sossuvlei will kommt man wohl um eine Auto nicht drum herum. Allerdings bieten 3 Monate Aufenthalt ja auch die Möglichkeit Leute mit Auto oder andere Reisene (z.B. über Backparks Aushänge) kennen zulerenen. Vielleicht ergibt sich darüber ja was.
Einen normalen PKW kann man bei vielen Vermietern auch schon mit 19 mieten. Dazu gab es glaube ich vor kurzem einen Thread.
Schwieriger dürfte es bei 4x4s werden.

Bzgl. der Kosten:
Das hängt davon ab, ob Unterkunft und Verpflegung schon abgedeckt sind und wie und wieviel du reisen willst. Mit 500€ für 3 Monate bist Du dich sicherlich schon einschränken.. Wenn Unterkunft und Verpflegung schon abgedeckt sind und Du nicht groß reist könnten 500€ gerade so reichen. Eine Automiete o.ä. ist dann natürlich nicht drin. Damit bist du mit der Wahl deiner Aktivitäten auch etwas eingeschränkt.
Generell kannst du im Schnitt von Kosten leicht unter deutschem Niveau ausgehen.
Wirklich billig ist Namibia nicht.

Zu den Themen Arbeitserlaubnis und Handy wurde ja schon viel geschrieben.