NapoleonThemenstarter33 Beiträge · seit 201301. Feb. 2014 · #1http://www.namibia-forum.ch/media/kunena/topicicons/default/user/question.png November 2014.
Namibia- Botswana mit Hulux 4x4, 3 Wochen
Hallo zusammen. Wir brauchen von Euch Insidern wiedereinmal ein paar tolle Tipps. So wie im Vorjahr. Toll!!! Danke nochmals.
Wir wollten von Grootfontein nach Tsumkwe ( evtl.2 o. 3 Tage hier Aufenthalt ) und von dort nach Botswana, über die C44.
am Okavango Delta vorbei , Über Gumare, Sakawe durch den Caprivi zum Chobe NP, und evtl zu den Vic. Fallen. Könnt ihr uns etwas über die Straßenverhältnisse im November sagen, und wir benötigten Unterkunftstipps.
Bea u ich wären euch sehr dankbar.
Die ersten Unterkünkte nach der Ankunft in Windhoek sind: 3 Übernachtungen in Otjiwarongo, Waterberg.
2 Ü Vingerklipp
1 Grootfontein
2 o.3 Ü Tsumkwe
danach über Botswana, durch den Caprivi, evtl. bis zu den Vic - falls.
Über eure Vorschläge wären wir dankbar.
Die Sraßenverhältnisse sollten einigermaßen ( gut ) sein.
Danke- Peter
Burschi4'140 Beiträge · seit 200901. Feb. 2014 · #2Hallo Peter,
November von Tsumkwe nach Botswana, ist wie beim Napoleon vor Moskau 😎 , will heißen, kann klappen, muss aber nicht. Im November ist die "kleine Regenzeit", in der lokale Gewitter niedergehen. Wenn ich (oder ein anderer) vorhersagen könnte, wo und wann, würde ich nicht in Deutschland leben, sondern in Namibia ein gemachter Mann sein.
Spaß beiseite: Das kann keiner sagen, ob tiefsandig oder Morast.
Wenn du stattdessen über Rundu fährst, dann bist du auf der sicheren Seite, denn die Pad ist da überall geteert. Von hier kannst du dann Abstecher bei Divundu in den Süden (Mahango-Park, Tsodilo Hills) und am Kwando (Mudumu Park u. Bwabwata Park) machen und entscheiden, ob die Straßenverhältnisse auch einen Besuch im Mamili zulassen. Du kannst auf der Hinfaht ja den Okawango und auf der Rückfahrt den Kwando machen oder umgekehrt.
Unterkünfte gibt es dagenügend.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
NapoleonThemenstarter33 Beiträge · seit 201302. Feb. 2014 · #3Danke für die schnelle Antwort. Wir wollten bloß nicht die 200km wieder zurück zur B8 ( von Tumkwe ) fahren. Wollten 2 oder 3 Tage zu den San und anschließend nach Botswana.
Warst du schon mal bei den San in Tsumkwe? Lohnt sich der weite Weg dorthin? Oder sind in der Nähe der B8 Abzweig C44 schon einige San -Siedlungen die man besichtigen kann?
Gruß aus Recklinghausen
Peter
Burschi4'140 Beiträge · seit 200902. Feb. 2014 · #4Hallo Peter,
auf dem Weg nach Tsumkwe ist nach etwa 100 km eine Abzweigung zum Historical Living Museum (10km) in Grashoek. Das ist die bekannteste San-Siedlung mit allen möglichen Darbietungen vom Besuch des Dorfes über den Bushwalk zu Tänzen mit Hochzeit und dgl. Wenn man im Roys Camp (direkt an der B8)eine Zwischenübernachtung einlegt, dann kann man das in einem halben Tag machen. Die San dort sind auf Touristen eingestellt und machen die Darbietungen auch für nur wenige Personen.
In der gesamten Siedlung, die auch eine Schule beinhaltet, leben derzeit um die 200 San.
Gruß:
Burschi
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NapoleonThemenstarter33 Beiträge · seit 201302. Feb. 2014 · #5Also werden wir diesen Teil umstellen. Danke für Hinweis. Einen schönen Sonntag noch. Peter
norbert_m276 Beiträge · seit 201105. Feb. 2014 · #6Mit einem Hilux 4x4 ist es normaler Weise kein Problem Ende Nov. von Tsumkwe nach Botswana zu fahren. Das sind nicht nur meine Erfahrung vom Nov. 2012, sondern auch von anderen Leuten, die schon öfters um diese Zeit hier bzw. auch im Chobe etc. waren. Und sollte es abnormal viel regnen, dann kannst du ja immer noch den Umweg fahren.
Wir sind damals Ende Nov. vom Caprivi-Streifen durch den Khaudum nach Tsumkwe gefahren (Regen ein paar Stunden). Alles kein Problem, wenn man tiefsandfahren kann.
Bei Tsumkwe sind wir dann den Baobab-4WD-Trail gefahren, Empfehlung, wenn man an so riesigen Bäumen interessiert ist.
Die Sandstraße bis zur Grenze (Dobe) ist gut. Dann gibts nur mehr eine Piste und man braucht halt ein paar Stunden bis man die Asphaltstraße der A35 erreicht, vor allem wenn es geregnet hat und noch Pfützen stehen. Das muss man halt einplanen und rechtzeitig von Tsumkwe aufbrechen. Aber meiner Erfahrung nach kann man die Piste auf bei Regen mit einem Allradauto befahren. Wir hatten ja auch auf diesem Streckenteil strahlende Sonne bis Regen.
Für die Strecke weiter hinauf zum Caprivi und Chobe kann ich auch Tipps, wenn es interessant ist.
Grüße
Norbert
NapoleonThemenstarter33 Beiträge · seit 201307. Feb. 2014 · #7Danke Norbert
ich bin gerade bei der Planung und 3 Wochen hab ich festgestellt sind viel zu kurz . da wir in Namibia noch eignes sehen wollen, evtl auch 2 Übern. im Murambu Buschmann Trail,
bleibt nicht viel Zeit für den Chobe NP. Vielleicht gehts diesmal nur bis zum Capribi. Hast du für diese Gegend noch ein paar Tipps?
Gruß
Peter
norbert_m276 Beiträge · seit 201107. Feb. 2014 · #8Hallo Peter
3 Wochen sind wenig, ja nicht zu weit fahren und sich verzetteln.
Wenn du mir in ein paar Stichworten die bisher vorhandene Reiseroute gibst, dann kann ich dir vieleicht Tipps geben, wenn ich auch in der Nähe war.
In Tsumkwe waren wir nur am Campground und haben am Weg zur Grenze noch schnell den Baobab-Trail abgefahren.
Wenn man weniger Zeit hat, kann man auch noch zum Doorsland Grootboom fahren (riesiger, liegender Baobab), der auf der Zufahrtsstraße in den Khaudum Park zu finden ist.
Wenn man Tiefsand nicht fürchtet kann man natürlich auch durch den Khaudum zum Caprivi fahren. Einsam, keine anderen getroffen. Der Hit waren dort die vielen Elefanten am Wasserloch, es sind immer mehr geworden mittags.
Buschleute haben wir nur in Botswana besucht.
GPS-Tracks habe ich.
Wenn du den Caprivi zumindest bis Divundu fährst, dann gibt es dort an der C48 ein Camp mit hübschen Stellplätzen direkt am Okavango, wo du die Flußpferde vorbeischwimmen sehen kannst und auch eine preiswerte Bootsfahrt zu Krokodilen, Flußpferden und Adlern etc.
Grüße
Norbert
Burschi4'140 Beiträge · seit 200907. Feb. 2014 · #9Hallo Peter,
wenn ihr nur den Caprivi besucht, dann folgende Ziele:
1. Übernachtung auf Hakusembe bei Rundu mit Besuch des Schaudorfes und Fahrt auf dem Okawango
2, Aufenthalt bei Divundu, z.B. Nunda Lodge oder dgl. Mit Boostfahrt auf dem Kavango, Besuch der Popa Falls und des Mahango Parks
3. Stopp am Kwando, z.B. Namushasha Lodge mit Besuch eines Dorfaes am Kwando, Bootsfahrt am Kwando, Besuch des Bwabwata Parks, des Mudumu und evtl. Mamili Parks. Solltest du dann noch bis Katima Kommen, wäre ein Tagesausflug nach VicFalls möglich.
Gruß:
Burschi
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NapoleonThemenstarter33 Beiträge · seit 201309. Feb. 2014 · #10Prima. Hakusembe und Nunda Lodge hatte ich schon vorgebucht. Du hast den gleichen Geschmack. Namushasha Lodge hatte ich auch schon is Auge genommen. Schön, dass stimmt ja mit meinem Programm überein. Nach Katima war mir dann doch zu weit. Muß ja noch an die Rückfahrt denken. Wollte dann noch lieber 2 Tage auf den Rückweg im Onguma Tree Top camp am Etosha bleiben. Wir machen dann lieber nächstes Jahr Chobe und Vic. F. intensiver machen. Möchte auch mal was genießen und nicht nur fahren.
Danke für die Tipps.
Schönen Sonntag, Peter