Reisekosten Botswana 3 Wochen als Selbstfahrer?

10 Antworten · 4'585 Aufrufe · gestartet 06. Jan. 2014 von lohengrin-hh
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Themenstarter64 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 · #1
Hallo Forum,

da die SuFu mir keine Ergebnisse auf meine konkrete Frage brachte (und sich die Preise schnell ändern), hier nun meine Frage an alle:

Mit welchen Kosten für Botswana muss ich ungefähr kalkulieren, wenn wir mit 3 Erwachsenen und einem 4WD eine 3-wöchige Reise im Juli/August 2014 durchführen? 🙂

Hier die Rahmenkonditionen:
Start/Ziel: Johannesburg
Flüge: Emirates, ca. 2200€ bei 3 Personen
Mietwagen: Toyota Hilux 2.5 4WD double cab full equipped, 1850€ für 19 Tage
Übernachtung: Immer im Dachzelt auf Campsites
Versorgung: Immer Selbstversorger mit Einkauf in Supermärkten und Vorräten

Ziele/Strecke (Grobplanung):
  1. Johannesburg
  2. Pilansberg NP (Südafrika)
  3. Selibe Phikwe
  4. Nata
  5. Kasane
  6. Chobe
  7. Moremi
  8. Maun
  9. Makgadikgadi
  10. Serowe
  11. Marakele NP (Südafrika)
  12. Johannesburg
  13. Campsites usw. stehen noch nicht fest. Wie schon angedeutet, handelt sich um eine Grobplanung bzw. Machbarkeitsstudie. Dabei habe ich nun folgende Fragen:
    1. Wie hoch schätzt ihr die Gesamtkosten für die Reise ein bzw. mit welchen durchschnittlichen Übernachtungspreisen müssen wir rechnen? Essenskosten müssen nicht berücksichtigt werden.
    2. Ist die Strecke in ca. 17-19 Tagen machbar, ohne zu sehr stressen zu müssen?
    3. Macht das überhaupt Sinn, was wir vorhaben? 😗
    Schon einmal vielen herzlichen Dank für alle Antworten!!! 🙂

    Viele Grüße aus Hamburg
3'883 Beiträge · seit 201106. Jan. 2014 · #2
Uuups, Lohengrin, du bist spät dran. Ob du jetzt noch Campsites in den Naturparks buchen kannst, ist fraglich. Aber grundsätzlich macht eure Tour Sinn.

3 Wochen können ausreichen für diese Tour, bei 17 Tagen allerdings würde ich von Stress sprechen. Nach dem Nachtflug ist es sehr empfehlenswert, einzukaufen und eine Nacht in JoBurg zu verbringen. Wenn ihr nur je 1 Nacht im Marakele und Pilanesberg NP bleibt, habt ihr nicht viel von den Tieren dort, beide Plätze eignen sich jedoch gut als Zwischenstopp.

Die Strecke von der Grenze bis Kasane ist nervtötend, aber 2 Ü sind notwendig. In Nata eignet sich als Abwechslung das Bird Sanctuary.

Für Moremi und Chobe haben wir incl. Ihaha 5 Übernachtungen gehabt. Für Kasane würde ich 2 Ü einplanen, da sich der Ort gut zum Einkaufen und ggf. einen Trip nach Victoria Falls oder eine Bootstour eignet.

Die Campinggebühren sind unterschiedlich hoch, wir haben zwischen 6 und 20 Euro pro Person gezahlt. Es macht Sinn, wenn du dir z.B. den Reiseführer Botswana für Selbstfahrer vom Hupe-Verlag besorgst, dort stehen die infrage kommenden Plätze mit Preisen drin.

Das wär's auf die Schnelle!

Einzelheiten kannst du im Reisebericht nachlesen: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281100-zwei-gruftys-in-botswana.html?limitstart=0&start=12

lg freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter64 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 · #3
Hi freshy,

danke für deine schnelle und ausführliche Antwort! Dass die Campsites in Botswana so früh ausgebucht sind, damit hätte ich nicht gerechnet. Würdest du uns denn überhaupt noch eine realistische Chance einräumen? Wir werden genau dann starten, wenn die Ferien in Südafrika enden, was womöglich für unseren Tripp und die Chancen spräche!? Der Mietwagen wird uns fix zugesichert, somit hängt es einzig und allein an den Campsites.

Danke für den Tipp mit dem Ilona Hupe Reiseführer, der befand sich ohnehin schon in der Wunschliste und mittlerweile im Einkaufswagen; morgen sollte er ankommen. 😉 In Sambia 2012 hat uns das Äquivalent vom Hupe-Verlag hervorragende Dienste erwiesen.

Hinsichtlich der Locations soll es nur einen Indikator für die Reiseplanung geben. Da habe ich mir noch keine genaueren Gedanken drüber gemacht und muss hierfür noch einige Reisebrichte durchforsten. Derzeit gibt es einen Parallelbeitrag, wo eine ähnliche Route diskutiert wird. Immerhin stehen dort schon die Campsites fest, so dass ich das später einmal gegenüberstellen kann. Eine ÜN nördlich von Jo'burg ist sowieso obligatorisch. Die Vic Falls werden wir wohl nicht besuchen, da diese Teil unserer Sambia-Reise 2012 waren. Die 2 Tage + eine Menge Geld sparen wir uns einfach, was ein intensiveres Botswana-Erlebnis zuließe. 😎

Stress beim Fahren wollen wir, wenn irgendwie möglich, vermeiden. Der ein oder andere lange Fahrtag ist aber ok, das hat mir in Sambia nicht allzu sehr zu schaffen gemacht. Gelände-/Sanderfahrung ist (reichlich) vorhanden. Insofern haben wir auch gute Erfahrung mit Selbstversorgung gemacht. Ziel ist es somit in jedem Fall, teils mehrere Nächte in einem NP zu bleiben (mit ggf. wechselnden Campsites innerhalb des Parks). Wird es zu stressig, streichen wir lieber ein Ziel.

Noch eine kurze Frage zu den Campinggebühren: Im Chobe sollen das US$50 pppn sein zzgl. Nationalparkkosten. Liege ich da falsch oder gehe ich einfach von falschen Annahmen aus? Denn 6-20€ pppn klingt für mich ok und deckt sich mit dem sambischen Campsite-Kosten.

Danke nochmals für deine/eure Hilfe!! 🙂

Viele Grüße
1'068 Beiträge · seit 201306. Jan. 2014 · #4
Hallo,
Da gabs vor kurzem mal nen Extra-Thread zu den Kosten...ich kann den link irgendwie nicht kopieren, aber such mal unter "campground Kosten in Botswanas NP". Hans hatte dort am 8.12. mal die aktuellen Preise zusammengestellt
50 USD sind da nicht ungewöhnlich fürs Campen+ Parkeintritt
Gruss
Mabe
Themenstarter64 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 · #5
Hi Mabe,

danke für den "Link". Auf die Idee, in der Rubrik "Camping" zu suchen, darauf bin ich noch nicht gekommen bzw. hatte noch keine Zeit. Aber gut, dass es Menschen gibt, die den Artikeln hier aufmerksam folgen. 😉

Hier übrigens der Link (für andere Interessierte):
http://www.namibia-forum.ch/forum/20-camping/281030-campground-kosten-in-botswanas-nps.html

Dann scheine ich ja mit den $50 pppn zumindest im Chobe und den anderen Highlights nicht allzu falsch zu liegen. Wobei die Aussage von freshy natürlich auch auf eigener Erfahrung fußt, daher möchte ich die Antwort unbedingt noch abwarten. Vielleicht gibt's ja doch noch Hoffnung, denn $50 ist natürlich ein ganz schöner Brocken, insbesondere bei 3 Erwachsenen... 😐 Aber es hat ja zum Glück niemand behauptet, dass Botswana billig sei. 😉

Gibt es noch Meinungen, ob wir überhaupt noch eine Chance mit einer Campsite-Buchung haben? Bevor ich nämlich nun 30 Camps anfrage und mich zum Deppen mache... freue ich mich lieber auf eure Expertise/Meinung. 🙂
350 Beiträge · seit 200606. Jan. 2014 · #6
Hallo Lohengrin,,
da mach dir mal keune falschen Hoffnungen. Die Liste stimmt. Wir haben für August Moremi und Chobe gebucht. Kann schon auch eng werden mit den CS. Wir haben, da es inzwischen nötig ist die verschiedenen Privatconcessionäre anzuschreiben bei lokalem Profi (Namibia bwana) gebucht und sind superfroh, dass es geklappt hat. War im Oktober.
Gibt eben nur wenig Plätze und ist Hochsaison für uns Europäer.

viel Glück

sita
Themenstarter64 Beiträge · seit 201206. Jan. 2014 · #7
Okay. Also wenn ich die Stimmung richtig deute, dann lieber Langzeit-Planung für 2015 oder 2016...

Dann muss es wohl doch Südafrika werden. Aber das sind ja ohnehin nur Luxusprobleme. 😎

Also, danke für eure Tipps und eure Meinung! Wieder etwas dazugelernt. Botswana macht es einem aber auch nicht leicht. 😉
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2014
6'369 Beiträge · seit 201106. Jan. 2014 · #8
lohengrin-hh schrieb:Dann muss es wohl doch Südafrika werden.
Oder Ostafrika... ...Kenya (klick mich)... ...Tansania (klick mich)... ...Uganda (klick mich)... ...Ruanda (klick mich)...

...und ich kenn Leute die für eine Rotel-Tour durchs südliche Afrika mehr bezahlt haben als ich für eine Tansania-Tour mit Fahrer, Koch und Land-Cruiser... 😛
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2014
3'080 Beiträge · seit 200906. Jan. 2014 · #9
Also mal ganz ehrlich, wir reden über drei verschiedene Anbieter im Bereich Chobe / Moremi / Nxai Pan, also über drei plus noch vielleicht einen für Kasane, damit hättest du den gesamten Bereich abgedeckt, da würde ich erstmal freundlich anfragen für die Daten +- einen Tag und schauen was noch geht. Wenn nichts mehr geht ist es halt ärgerlich, wenn noch etwas geht schau das du dir mögliche Termine buchst und dann die Route drumrum bastelst, da geht immer irgendwas.

Ich buche alles selbst und ein wenig Geduld ist vieleicht angesagt wenn eine Antwort nicht innerhalb von 24 Stunden kommt, ich war mit allen Anbietern sehr zufrieden.

Nur meine bescheidene Meinung....

lg sasowewi
2'610 Beiträge · seit 200719. Jan. 2014 · #10
Hallo,

da werde ich meinen "Senf" auch dazu geben 😎 :

Als 1. würde ich versuchen noch Camps im Moremi zu bekommen, sollte das noch klappen (nix ist unmöglich, evtl. die Camps über Veranstalter buchen und angeben, dass du flexibel in der Reihenfolge bist ). Sollte das hinhauen, bist du eigentlich auf der sicheren Seite

2. Bekommst du nichts mehr im Chobe (Ihaha), dann besuchst du den Park eben als Tagesbesucher. Es gibt jede Menge Campsites außerhalb und da wirst du sicherlich auch ohne Buchung irgendwo unterkommen.

3. Nxai Pan und Makgadigadi sind auch nicht so "gefragt", da würde ich es als nächstes versuchen.

Aber man/du solltest auf jeden Fall einen Versuch starten und dich nicht schon im Vorfeld "abschrecken" lassen.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
2'732 Beiträge · seit 200619. Jan. 2014 · #11
lohengrin-hh schrieb:

Ziele/Strecke (Grobplanung):
  1. Johannesburg
  2. Pilansberg NP (Südafrika)
  3. Selibe Phikwe
  4. Nata
  5. Kasane
  6. Chobe
  7. Moremi
  8. Maun
  9. Makgadikgadi
  10. Serowe
  11. Marakele NP (Südafrika)
  12. Johannesburg
Also du kannst bequem das Auto übernehmen und dann noch nach Martins Drift fahren. Gleich hinter der Grenze ist ein Campingplatz. Am nächsten Tag bis du dann in Nata. Wenn es dir Nichts ausmacht lange Strecken zu fahren, kannst du auch gleich bis Kasane durchfahren. Wir haben es schon oft gemacht - 05:00 Uhr Start in Johannesburg und so gegen 18:30 Uhr in Kasane angekommen. Wenn du bei Martins Drift startest kommst du natürlich früher an.

Von den Makgadikgadi Pans kommst du wieder ohne Probleme bis nach Martins Drift und kannst dich dann entweder für Marakele bzw. Pilansberg entscheiden.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.