Erste Reise nach Namibia

2 Antworten · 897 Aufrufe · gestartet 29. Dez. 2013 von habibi369
Antworten
Themenstarter2 Beiträge · seit 201329. Dez. 2013 · #1
Hallo Namibia-Kenner,

Am 14. Mai startet unser erster Namibiareise. Da es in Holland eigentliche keine Namibia-Kenner gibt wenden wir uns an Euch. Wir haben für 39 Tage einen 4x4 Discoverer Fun X Camper gemietet ab Windhoek. Da es unsere erste Reise nach Namibia ist, haben wir Schwierigkeiten mit der Planung und damit verbunden das festlegen von campsites. Wir möchten auf jedenfall den Caprivi-Streifen (mit Viccfalls) erkunden, ins Etosha, zu den Himba’s und nach Sossusvlei und eventuell weiter nach Lüderitz.
Unsere Reise sollte etwa so aussehen.
Windhoek; Gobabis; Maun; Kasane; Vic Falls; Ngoma; Katima; Mudumu national Park; Bwabwata national park; Bagani Popa Falls; Shakawe; Okavanga delta; Rundu; Grootfontein; ; Tsumeb; Outjo; Waterbergplateau Park; Outjo; Kamanjab
Opuwo; Epembe; Ondova (Epupa falls); Epembe; Opuwo; Sesfontein; Palm; Torra Bay; Möwe Bay; -Bergsig; Twyfelfontein; Brandberg Nature Reserve (White Lady / Thisab Gorge); Uis; Swakopmund; Walvis Bay; Solitaire; Namib; Sossusvlei; Aus; Lüderitz; Aus; Witpütz; Spitskop; Klipheuvel; Ais Ais; Seeheim; Keetmanshoopl; Mariental; Rehoboth; Windhoek.

Kann man diese Reise schaffen in 39 Tage? Wenn nicht, was würdet Ihr auslassen? Andere Vorschläge zur Planung?

Wir freuen uns auf Ratschläge in Sachen Planung und Länge der Stopps an den verschiedene Orte.

Henk & Tanny
8'054 Beiträge · seit 200829. Dez. 2013 · #2
Hallo Henk und Tanny,

Ich würde den Süden Namibias auslassen ( Aus - Lüderitz - Ais Ais - Keetmanshoop).

Welche Route habt Ihr von Maun nach Kasane geplant??? Via Moremi, Savuti oder via Gweta und Nata?

Ich empfehle dir schon einmal die Victoria Falls von Kasane aus zu besuchen. In jeder Lodge ist es möglich eine Tagestour zu buchen.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
5'538 Beiträge · seit 200829. Dez. 2013 · #3
Hallo Henk und Tanny,

vorweg zwei Sätze:
1. Mit Campsites kenne ich mich nicht so aus, denn meine Frau und meine Freunde lieben mehr die festen Unterkünfte.
2. Die von Euch gewählte Reisezeit Mai/Juni ist für Camping nicht so optimal und außerdem habt Ihr sehr kurze Tage. Es ist Winteranfang und die Sonne geht schon gegen 17./18.00 Uhr unter.

Aber unabhängig von der Unterkunftsfrage geht es ja die Ziele,die Ihr sehen wollt. Und bis heute habe ich immer gedacht, dass 6 Wochen eine lange Zeit sind. Aber das, was Ihr da alles in den Urlaub reinpacken wollt, schafft Ihr kaum in der doppelten Zeit, es sei denn, Ihr macht eine reine Autorundfahrt.

Wie würde ich die 6 Wochen ausfüllen:

1.Tag: Start in Windhoek. Dort Auto übernehmen und noch etwa 100 km in Richtung Süden zum Lake Oanob fahren.
2. Tag: Fahrt vom Lake Oanob über den Spreetshoogte Pass nach Sesriem. Dort gibt es zwei Campingplätze - einen im Park, einen direkt davor. Wenn Ihr noch einen im Park ergattern könnt, wäre das besser. Jetzt schon vorbuchen ist hier dringend angeraten.
3. Tag: Sesriem mit Erkundung des Sesriem-Canons und des Sossusvleis.
4. Tag: Sesriem - D 707, die m. E. schönste Wüstenstraße Namibias. Hier gibt es diverse Lodgen, die auch Camping anbieten. Ich empfehle Euch die Namtib.
5. Tag: Namtib
6. Tag: Namtib - Aus - Lüderitz. Dort würde ich auf jeden Fall in einer festen Unterkunft wohnen, denn am Meer ist es - wenn kein Ostwind herrscht - um diese Zeit neblig-feucht und kühl. Die Pension zur Waterkant bietet schöne preiswerte Zimmer
7. Tag: Lüderitz - geführte Tour durch das Sperrgebiet zum Bogenfels
8. Tag: immer noch Lüderitz mit Bootsfahrt zu den Pinguinen und Besuch von Kolmannskuppe. Außerdem noch eine Fahrt zum Diaz Point.
9. Tag: Lüderitz - Keetmannshoop und von dort weiter bis Gegend Mariental. Das sind zwar so an die 600 oder 700 km, aber die Straße ist geteert und gut befahrbar. Es ist halt ein "Transfertag". Bei Mariental entweder in der Anib Lodge oder auf der Bagatelle campen. Die Plätze bei der Bagatelle habe ich gesehen. Sie machen einen sehr guten Eindruck.
10. Tag: Bagatelle oder Anib und evtl. ein Ausflug zum Hardap Dam
11. Tag: Bagatelle - Windhoek. Unterkunft ? Da Ihr schon mittags dort seid, habt Ihr ausreichend Zeit für eine Stadtbesichtigungn.
12. Tag: Windhoek - C 28 - Swakopmund. Eine Fahrt durch das Khomas Hochland und über den Boshua Pass. Sehr schöne Landschaft. Swakopmund liegt am Meer, also wiederum eine feste Unterkunft nehmen. Die Gemeinde bietet relativ günstig (verwohnte) Bungalows an.
13. und 14. Tag: Swakopmund - Delfintour, Little Five, Welwitschia Drive - das sind so die gängige Ausflüge.
15. Tag: Swakopmund - Henties Bay - Uis. Campen bei der Brandberg White Lady Lodge. Wenn Ihr am nächsten Tag keine Pirchfahrt auf Wüstenelefanten macht, dann könnt Ihr am Ankunftstag noch der Weißen Dame auf dem Brandberg einen Besuch abstatten.
16. Tag: Pirschfahrt, Wanderung oder Weiterfahrt über die D 2612 nach Twyfelfontein. Besuch der Felsgravuren, des Damara Living Museums, evtl. des Versteinerten Waldes.
17. ,18. und 19. Tag: Fahrt nach Palmwag und dort mindestens drei Nächte bleiben. Von Palmwag aus werden übrigens Touren zu den Himbas angeboten. Die fahren dann über den Joubert Pass in Richtung Opuwo. Wenn Ihr diese Tour nicht macht, dann streicht einen Tag Palmwag und fahrt am 19. Tag mit dem eigenen Auto über den Joubert Pass nach Opuwo. Dort erlebt Ihr nicht nur Himbas, sondern auch Menschen fast aller anderen namibischen Volksgruppen.
20. Tag: Fahrt von Opuwo zum Galton Gate (Etoscha) und von dort zum Dolomite Camp. Muss vorgebucht werden, sonst kommt Ihr nicht zum Westtor rein.
21. Tag: Dolomite Camp - Okaukuejo (auch Okaukuejo würde ich schon bald buchen)
22. Tag: Okaukuejo
23. Tag: Okaukuejo - Namutoni (vorbuchen)
24. Tag: Namutoni
25. Tag: Namutoni - Tsintsabis - Ü im Tree Sleeper Camp
26. Tag: Tree Sleeper Camp - Rundu - Mahangu Lodge + Camping
27. Tag: Mahangu Lodge und Besuch des Mahangu NP sowie des Buffalo NP
28. Tag: Mahangu - Namushasha - Mudumu NP und evtl. auch Mamili
29. Tag: Namushasha
30. Tag: Namushasha - Katima - Ngomu Bridge - Kasane
31. Tag: Kasane
32. Tag. Kasane
33. Tag: Kasane - Vic Falls
34. Tag: Vic Falls
35. Tag: Vic Falls - Kasane - ob Ihr jetzt über Nata und Maun nach WDH fahrt oder über das Caprivi müsst Ihr entscheiden. Ich bin die Strecke über Nata noch nicht gefahren.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd