KalaharicharlyThemenstarter51 Beiträge · seit 201320. Jan. 2014 ·
Noch Bilder von gestern Abend
12. Nov.
Sind bereits um 8:30 Uhr in Okaukuejo, wir haben nicht vor gebucht. Full booked. Die haben aber offensichtlich so eine Art von Reserveplätzen die nicht im voraus gebucht werden können, Platz 40 - 44, wir sollen uns einen aussuchen. Wir entscheiden uns für einen mit einem kahlen Baum, alle liegen am Zaun und haben den Charme von einem Truppenübungsplatz. N$ 210,- /Tag/Pers.! Aber gut, dafür sind wir nahe am berühmtesten Wasserloch der Welt.
Nachmittags wieder raus zum Game Drive. Am Wasserloch 'AUS' entdecken wir ein ausgehöhltes Nashorn und nach längerem Suchen mit dem Glas die Verantwortlichen, vier Löwen liegen faul unter Büschen.
Bei 'OLIFANTSBAD' reklamiert ein Bulle seinen Status.
Nach Einbruch der Dunkelheit sitzen wir im Camp am Wasserloch
KalaharicharlyThemenstarter51 Beiträge · seit 201321. Jan. 2014 ·
13. Nov.
Gestern erzählte uns das holländische Paar nebenan sie haben in der Früh nahe 'NEBRONI' 14 Löwen gesehen. Wir denken uns, schauen wir mal. Und wirklich, knapp vor 'NEBRONI' queren Löwen in langgezogener Kette die Straße. Die ziehen eindeutig zum Wasserloch. Ich fahre los und wir nehmen dort Aufstellung. Es dauert keine 5 Minuten und ein Tier nach dem anderen trudelt ein. Wir zählen insgesamt 16 Exemplare, mehrere Weibchen, eine Menge Junge und zwei Männchen.
Mittags sind wir wieder im Camp. Um 14:30 geht's wieder hinaus, wir kehren aber nach 2 Stunden zurück, der Himmel sieht bedrohlich aus. Kaum sind wir zurück und haben für die Nacht aufgebaut geht's los. Heftiger Wind und es beginnt zu schütten. Wir ziehen uns ins Auto zurück und warten das Ärgste ab. Anschließend gehen wir zum Wasserloch, es regnet noch ganz leicht. Wir erwarten uns nicht viel, und so ist es auch, kein Schwanz lässt sich blicken. Schade für diejenigen die nur eine Nacht hier verbringen. Nach einer Stunde verlassen auch wir die Tränke. Sitzen noch ein Weilchen im Auto, gehen aber bald schlafen.
KalaharicharlyThemenstarter51 Beiträge · seit 201321. Jan. 2014 ·
14. Nov.
Ganze Nacht hefiger Wind und immer wieder Regen. Bauen um 10:00 Uhr unser Zelt ab, da ist es einigermaßen abgetrocknet. Anschließend fahren wir hinaus, es ist immer noch stark bewölkt und Tiere lassen sich kaum blicken. Teilweise fahren wir durch große Wasserpfützen und dann gibt es wieder Abschnitte die sind völlig trocken. Am frühen Nachmittag kommen wir zurück, tanken, gehen einkaufen und um 18:00 Uhr zum Wasserloch. Heute gibt es mehr zu sehen, sogar Löwen tauchen aus der Finsternis auf.
15. Nov.
Heute nehmen wir Abschied von Etosha. Noch ein letzter Game Drive bevor wir am Andersson Gate rausfahren. Eine Giraffe und ein Elefant sagen uns noch Lebewohl.
In Outjo gehen wir in der Bäckerei auf ein Frühstück und fahren dann weiter nach Otjiwarongo wo wir bei Marion und Peter wieder Quartier nehmen. Unsere Reise neigt sich langsam dem Ende zu und wir können hier in Ruhe beginnen den Großteil unserer Ausrüstung flugfertig zu verstauen. Den restlichen Nachmittag verbringen mit relaxen am Pool und den Abend bei einem feinen Fischmenü, gekocht von Peter.
KalaharicharlyThemenstarter51 Beiträge · seit 201322. Jan. 2014 ·
16. Nov.
Wollen heute zum Daan Viljoen Game Park. War ja die Jahre zuvor geschlossen. Die Landschaft ist dort hügelig, durch die lang anhaltende Trockenheit ist kein Grün zu sehen. Das Camp sieht gut aus, neue Gebäude, doch leider, es ist komplett ausgebucht, eine Hochzeitsgesellschaft hat alle Plätze und Unterkünfte belegt. Wohl oder übel müssen wir weiter, unser Navi zeigt uns als nächsten Camp Site Arebush Camp, eine große Freizeitanlage nahe dem Eros Flugfeld, gut geeignet für Anfang und Ende einer Reise.
17. Nov.
Werden die letzte Nacht im Kalahari Sands Hotel verbringen. Checken am Vormittag ein und gehen dann noch bummeln und einkaufen. Wir müssen uns schön langsam an die Realität gewöhnen, wir genießen den Sommer und vergessen beinahe dass Weihnachten vor der Tür steht.
Am Nachmittag wollen wir noch einmal ins 'Ocean Basket' gehen, aber es ist Sonntag und die Gehsteige werde hochgeklappt und die Rollläden runtergelassen. Wir gehen dann in das Wildwest Lokal in der Independence Ave und verziehen uns anschließend ins Hotel.
18. Nov.
Fahren nach dem Frühstück zu Kalahari Car Hire und bringen unser Auto zurück, wie immer unkompliziert, ich glaube HH genügt schon wenn es noch fährt. Anschließend werden wir zum Flughafen gebracht, der Flug nach Johannesburg geht pünktlich.
19. Nov.
Wir kommen mit einer Maschine aus München in Wien an und, vielleicht weil wir braungebrannt und die Letzten sind die rausgehen, werden vom Zoll unter die Lupe genommen (was, bitte, lohnt sich aus Namibia einzuführen?). Alle Gepäckstücke werden durchleuchtet, da sieht man die paar Steine die wir auf Camp Aussicht gesammelt haben. Auspacken. "Was haben die gekostet?" "Nichts". Die werden dann noch auf Radioaktivität untersucht (alles sehr freundlich ), dann endlich dürfen wir zu unserem wartenden Taxi.
Das also war unsere Reise von 5500 Km durch Botswana und Namibia. Ich danke all Jenen die sie mit mir nachvollzogen haben, vielleicht mit dem selben Vergnügen wie ich es beim Schreiben hatte.
Kalaharicharly schrieb:23. Okt. dann fahren wir weiter nach Shakawe. Hier ergänzen wir Vorräte und die restlichen Pula versenken wir bei einer Tankstelle in unserem Benzintank. Wir sind fertig, da tauchen "Zwei Gruftys In Afrika" auf, ob wir ihnen mit unserem Kompressor behilflich sein können, bei dem ihren hat die Batterie den Geist aufgegeben ( hallo freshy, danke für die Rittersport, nur, wir waren keine deutschen Touristen sondern sind aus Wien). Gerne waren wir behilflich und so konnte jeder von uns seine Tour fortsetzen, sie Richtung Maun und wir nach Namibia zurück.
Hallo Charly, soeben erst habe ich deinen Eintrag gefunden. Wir sind euch heute noch dankbar, dass ihr uns zu Luft verholfen habt. Ich kann immer noch nicht glauben, dass man nirgendwo in Shakawe die Reifen aufpumpen kann. Übrigens werden wir im September wieder "in der Gegend sein". Im Moment allerdings stellt meine bessere Hälfte unseren Reisebericht von 2013 für die Website zusammen.