16 Tage Namibia Oktober 2014

7 Antworten · 1'216 Aufrufe · gestartet 23. Dez. 2013 von Olinho
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Themenstarter10 Beiträge · seit 201323. Dez. 2013 · #1
Hallo zusammen,
wir planen für Oktober 2014 eine 16-tägige Namibia-Reise! Leider ist nicht mehr Zeit drin 🙁 Aber immerhin…

So grob steht die Route, bin mir aber noch unschlüssig, ob das alles zu schaffen ist!

01 Frankfurt > Windhoek
02 Windoek – Keetmanshoop nonstop
03 Keetmanshoop – Kolmannskuppe
04 Kolmannskuppe – Tirasberge
05 Tirasberge – Sesriem (Sossusvlei)
06 Sesriem (Sossusvlei)
07 Sesriem – Spitzkoppe
08 Spitzkoppe > Etosha
09 Etosha NP
10 Etosha NP
11 Etosha > Caprivi
12 Caprivi
13 Caprivi
14 Caprivi
15 Caprivi > Waterberg
16 Waterberg > Düsternbrook zum entspannen…
17 Windoek > Frankfurt

Was meint Ihr? Zu viel? Hmm… Den Caprivi-Zipel möchten wir auf jeden Fall sehen!! Viel. woanders was kürzen…?!

Viele Grüße und Danke für Euer Feedback!!!
6'152 Beiträge · seit 200623. Dez. 2013 · #2
hallo Olinho,

herzlich willkommen im Forum. Bei 16 Tagen hast Du zu lange Strecken
eingeplant - das bringt Dir wirklich nichts, Du kommst spät an und fährst den
nächsten Tag gleich weiter. Ich würde Keetmannshop-Kolmanskuppe und
Tirasberge weglassen.
Ich würde Windhuk - Sesriem-Swakopmund-Spitzkoppe-Tweifelfontein-
Etosha- Caprivi- zurück Grootfontein-Düsternbrook.
Bleibe Etosha 3 und Caprivi plane 4 Ü ein.
Viel Spass bei der Tourplanung und schöne Weihnachten wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
1'794 Beiträge · seit 201323. Dez. 2013 · #3
Hallo Olinho, herzlich willkommen im Forum!

Eure Tour ist viel zu stressig, ihr werdet nur hetzen und nicht entspannt reisen!

Den Süden NA lernen wir erst bei unserer fünften Reise kennen!

Daher würde ich persönlich noch mehr weglassen als von Hanne empfohlen und gleich Richtung Norden fahren, wenn für euch bei der ersten Tour der Caprivi Pflicht sein sollte!

Unsere Empfehlung:WDH(1),Waterberg(2),Rundu(1),Kongola(3),Divundu(2),Etosha Ost(2),Halali(1), Okaukuejo(2),Erindi o.ä.(2)!

Sonst halt überlegen, die klassische Tour zu machen!

LG NOGRILA
Themenstarter10 Beiträge · seit 201323. Dez. 2013 · #4
Vielen Dank!!! Ja, ich hab's mir ja schon fast gedacht, dass es wohl was zu viel ist!! 😵

Wenn man die Qual der Wahl hat: Lohnt sich der Caprivi-Streifen? Oder weglassen und die "klassische Tour"? Was würdet Ihr denn vorziehen bzw. wo würdet ihr die Prioritäten setzen?

Danke für Eure Hilfe!!
6'152 Beiträge · seit 200623. Dez. 2013 · #5
hallo Olinho,

ich persönlich würde beim ersten Mal Namibia die klassische Tour machen.
D.h. den Caprivi weglassen denn bei nur 3 Übernachtungen bekommst Du
wirklich kaum was mit, gerade was die NP angeht.
Glaube mir, weniger ist oft mehr.
Wollst Du eigentlich campen oder Lodge bzw. Gästefarmen buchen.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter10 Beiträge · seit 201323. Dez. 2013 · #6
Also ich bin so ein bisschen Zwiegestalten gerade!

Ich war jetzt im November mit einem Freund 10 Tage in Namibia unterwegs! Wir haben das volle Programm gemacht und
es war auch wirklich unbeschreiblich!

Windhoek - Köcherbäume - Tirasberge - Sesriem - Spitzkoppe - Etosha - Windhoek, gesamt waren das 10 Tage. Das hat
mich so begeistert und gepackt, dass ich meiner Frau gesagt habe "ich muss mit Dir dahin und dir das auch alles zeigen".

Jetzt reizt mich natürlich der Caprvi-Streifen, ich weiß aber auch, dass ich alles nicht unter einen Hut bekomme! Da wird es dann Härtefälle geben… Echt schwierig… hmmm…?!? Was machen?

P.S. Wir wollten nur campen…

Danke für eure tolle Hilfe!!
3'491 Beiträge · seit 200623. Dez. 2013 · #7
Hallo Olinho,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Der Caprivi ist wunderschön - keine Frage - allein dafür könnte ich ohne Probleme 16 Tage "verbraten". Aber er zieht sich eben auch. Zudem meine ich, dass der Caprivi ein so ganz anderes Namibia ist als der restliche Teil des Landes. Tu Dir selbst und Deiner Frau den Gefallen und beschränkt Euch auf "Namibia klassisch". Schon das werdet Ihr in 16 Tagen nicht schaffen. Hebt Euch den Caprivi auf für eine spätere Reise, in die Ihr dann vielleicht auch noch die VicFalls einbinden könnt.
Frohe Weihnachten und Gruß
Joli
5'538 Beiträge · seit 200823. Dez. 2013 · #8
Hallo Olinho,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Bevor ich auf Deine Fragen eingehe, erst einmal eine Gegenfrage: Wie jung bist Du? Ich schätze so an die 30, eher etwas jünger.

Warum diese Frage - in dem Alter wollte ich auch immer die ganze Welt (bei mir war es damals Amerika) in kürzester Zeit erleben und ich habe die Kilometer nur so runtergeknüppelt. Fahren war ja schön. Ich habe die Landschaft genossen - wie ich meinte. Und ich glaube, Du bist von dieser gleichen Sucht besessen.

Jetzt zu Deinem Thema:

Nachdem Du schon unheimlich viel in sehr kurzer Zeit gesehen hast, möchtest Du das natürlich mit Deiner Frau teilen. Denn es ist ja so schade, dass sie gar nicht nachvollziehen kann, wie schön es für Dich war. Aber nimm den Rat der anderen Fomis an: Beschränke Dich. Wobei ich mich aber ganz anders beschränken würde - nicht auf Namibia klassisch, sondern auf Namibia "animalisch".

Mein Routenvorschlag:

Windhoek und entweder am ersten Tag in Windhoek bleiben. Mache eine Stadtrundfahrt mit Carsten Möhle (einschl. Katutura), die den ganzen Tag dauert. Das hält nach dem langen Flug wach bzw. Carsten sorgt dafür, dass Ihr wach bleibt.
Am zweiten Tag würde ich dann in einem Rutsch bis Okaukuejo fahren. Dort würde ich zwei Nächte bleiben.
Am vierten Tage ginge es bei mir weiter nach Namutoni. Übernachten würde ich aber außerhalb in der Onguma oder Mokuti. Dort würde ich auch zwei Nächte bleiben.
Am sechsten Tag ginge es dann über Tsintsabis nach Rundu. Eine Nacht.
Am siebsten Tag dann von Rundu nach Divundu z. B. Mahangu Lodge. Am Nachmittag würde ich eine Bootsfahrt auf dem Okavango machen. Am nächsten Tag (8) den Mahangu Park besuchen. Am neunten Tag würde ich dann den Buffalo NP besuchen auf der anderen Seite des Okavango.
Tag 10 dient dem Transfer von Divundu nach Kongola. Wo Ihr dort bleibt, ist eine Frage des Geldbeutels. Am schönsten, aber auch am teuersten ist die Lianshulu Lodge. Preiswerter ist die Namushasha. Bootsfahrten auf dem Chobe und Game Drives in den Park. Das dauert dann so an die 1,5 bis 2 Tage, das heißt am Tag 12 würde ich weiterfahren nach Kasane. Kurzer Zwischenstopp in Katima, um den Einheimischen Markt zu besuchen, aber dann weiter. In Kasane würde ich das Auto abgeben und dann dort zwei Tage bleiben. Game Drive im Chobe Park und Bootsfahrt auf dem Chobe - gigantisch.
Am vorletzten Tag mit dem Shuttle nach Victoria Falls, dort eine Übernachtung und am letzten Tag von Vich Falls nach Windhoek und von da aus nach Hause.

Den Süden würde ich dann im Jahr danach oder wann auch immer ihr wiederkommt machen. Dazu würde ich mir dann auch so viel Zeit lassen, denn es gibt dort unten viel mehr zu sehen, als Du Dir erträumen kannst.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd