Reiseroute Namibia mit Fragen im Juli 14

5 Antworten · 832 Aufrufe · gestartet 04. Dez. 2013 von frechdachs
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Themenstarter13 Beiträge · seit 200604. Dez. 2013 · #1
Hallo liebe Fomis,
ich habe mir eine Route zusammengestellt und würde gerne einige Fremdmeinungen zu meinem Plan hören.
Wir werden mit 2 Hilux unterwegs sein, 4 Erwachsene, und wir wollen mit dachzelten campen. Spannend sind aus meiner Sicht die Etappe Düsternbrook-Sesriem, Swakop - Etosha safari camp; Onguma-Bagani. Da kenne ich die Straßenbeschaffenheit nicht. Ich bin dankbar für jeden Tip und Hinweis zur Machbarkeit oder eventuellen Alternativen. Die Tour soll im Juli (20.) starten.
Wie werden ca. die Temperaturen sein . wann geht die sonne auf und wieder unter?
Also bin ich gespannt auf eure Antworten . schonmal danke dafür. Rene

Etappen-Km Fahrzeit
Frankfurt-Windhoek
1. Nacht Düsternbrook 40 1 h
2. Nacht Sesriem 400 6h
3. Nacht Khomas Hochland 140 2h (Rostock Ritz)
4. Nacht Swakopmund 240 4h
5. Nacht Etosha 550 8h
6. Nacht Okaukuejo
7. Nacht Onguma
8. Nacht Bagani/ Popa Falls 550 8h
9. Nacht Bagani/ Popa Falls
10. Nacht Mudumu Nationalpark 200 3h
11. Nacht Mudumu Nationalpark
12. Nacht Chobe Nationalpark 250 3,5h
13. Nacht Chobe Nationalpark
14. Nacht Chobe Nationalpark
15. Nacht Botswana-Nata 300 4h
16. Nacht Maun- Okavango Delta 300 4h
17. Nacht Okavango Delta
18. Nacht Okavango Delta
19. Nacht Ghanzi 300 4h
20. Nacht Omitara,Nähe Windhoek450 6h
22. Tag Windhoek-Abflug 120 1,5h
5'538 Beiträge · seit 200805. Dez. 2013 · #2
Hallo Frechdachs,

ich fange mal mit den Sonnenauf- und -untergangszeiten an. Morgens gegen 6.30 Uhr geht sie auf und abends gegen 17.30 Uhr geht sie unter, unsere Sonne. Die Tagestemperaturen sind erträglich bis warm, die Nachttemperaturen frisch bis kalt - es könnte auch mal Frost geben.

Jetzt zur Strecke:

1. Nacht Düsternbrook 40 1 h

Dorthin kommen ist kein Problem. Aber ob man Africats noch erleben kann, weiß ich nicht. Wie Christian ja vor kurzen berichtet hat, dürfen Gäste nicht mehr in die Gehege einfahren. Wenn das durchgehalten wird, ist der schönste Teil der Show vorbei. Deshalb würde ich gleich ein Ziel, das mehr im Süden ist, anpeilen, zum Beispiel den Lake Oanob.

2. Nacht Sesriem 400 6h bis Rehoboth Teerstraße, ab da dann Gravel bis Sesriem. Normalerweise gut zu befahren.

Aus meiner Sicht auch von Düsternbrook - wenn Ihr dabei bleibt - kein Problem. Die Fahrt verlängert sich zwar um eine gute Stunde, aber die Strecke ist trotzdem mit allen Fotostopps und Apfelkuchenessen bei Solitaire in 6 Stunden gut zu schaffen. Allerdings würde ich dann 2 Nächte dort bleiben, denn Ihr kommt am ersten Tag erst am späten Nachmittag an und könnt kaum noch etwas innerhalb des Parks unternehmen. Ihr braucht dann den ganzen Tag, wenn Ihr mehr sehen wollt als Düne 45 und Sossusvlei. Das Deadvlei, Big Daddy und die Elim Düne - um nur ein paar Ziele zu nennen - sowie der Sesriem Canon sind so interessant, dass Ihr den Tag dranhängen solltet.

3. Nacht Khomas Hochland 140 2h (Rostock Ritz) Gravel, die aufgrund der hohen Belastung meist in schlechtem Zustand ist.

Die Nacht würde ich in Sesriem verbringen, am nächsten Tag auf dem Weg von Sesriem nach Swakop eine Kaffee- oder Lunchpause beim Rostock Ritz einlegen, aber dann durchfahren bis Swakop. Das sind ohne den Aufenthalt in Rostock Ritz etwa 4,5 Stunden Fahrt. Wenn Ihr an der Blutkuppe vorbeifahrt, sind es vielleicht 5,5 Stunden.

4. Nacht Swakopmund 240 4h Gravel bis Swakopmund oder Karibib, wenn Ihr, was ich machen würde, Swakopmund auslasst.

Was wollt Ihr in Swakop? Nur Schlafen? Dann lasst Swakop ganz aus und fahrt von Sesriem quer rüber nach Karibib und übernachtet dort in der Gegend. Dann ist es - wenn Ihr über Omaruru fahrt - auch nicht mehr so weit bis zur Etoscha.

5. Nacht Etosha 550 8h ab Karibib alles gute Teerstaße, es sei denn, Ihr fahrt die Sandpiste zwischen Kalkfeld und Outjo. Die ist aber meist in gutem Zustand.

8. Nacht Bagani/ Popa Falls 550 8h Wenn Ihr über Tsintsabis fahrt, dann ungefähr 180 km Gravel, wenn Ihr über Tsumeb fahrt, reine Teerstraße.

Von Onguma aus könnt Ihr das schaffen, ist aber eine lange Fahrt und bei den kurzen Tagen ist das dann ein reiner Entfernungsüberwindungstag.

9. Nacht Bagani/ Popa Falls

hier würde ich einen Tag dran hängen für den Buffalo NP und den Mahangu.

10. Nacht Mudumu Nationalpark 200 3h
11. Nacht Mudumu Nationalpark
Von Divundu bis Kongola gute Teerstraße, aber Kongola noch Gravel, vielleicht ist die Straße zur Namushasha oder wo Ihr sonst hin wollt bis dahin aber schon geteert.

12. Nacht Chobe Nationalpark 250 3,5h
13. Nacht Chobe Nationalpark
14. Nacht Chobe Nationalpark
Wieder eine lange Anfahrt, aber die Hauptstraße ist geteert und daher schafft Ihr es bis abends nach Kasane.

15. Nacht Botswana-Nata 300 4h
16. Nacht Maun- Okavango Delta 300 4h
17. Nacht Okavango Delta
18. Nacht Okavango Delta
19. Nacht Ghanzi 300 4h
20. Nacht Omitara,Nähe Windhoek450 6h
Das bin ich mit dem Wagen noch nicht gefahren. Fliegen bringt da sehr viel mehr, auch wenn es durch die Einwegmiete für das Kfz nicht billig wird.

Alles in allem würde ich diese Tour nicht machen. Ich würde mich bei nur drei Wochen auf die klassische Namibiaroute beschränken oder Sossusvlei auch rauslassen und von Windhoek aus direkt nach Norden fahren.

Liebe Grüße von der nächtlichen Atlantikküste
Gerd
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2013
4'140 Beiträge · seit 200905. Dez. 2013 · #3
Hallo Frechdachs,
Gerd hat dir ja schon ausführlich geantwortet und ich kann ihm nur zustimmen, muss aber betonen, dass ich keinen rechtern Sinn in der ersten Häfte der Tour sehe. Es scheint, dass Autofahren euere Hauptbeschäftigung in Namibia sein soll. Nur je ein Tag in Swakopmund und ein Tag in der Etoscha? Was wollt ihr da, außer schlafen und weiterfahren?
Ich würde bei diesem zeitlichen Rahmen den Süden ganz weglassen und dafür gleich von Windhoek über die Etoscha mit kürzeren Etappen und längeren Aufenthalten nach Norden fahren, wo ja scheinbar euer Hauptinteresse liegt.
Da ihr campt, würde ich euch bei dieser Jahreszeit zum Schlafen sehr warme Sachen mitzunehmen (dicke Socken, Kapuzenshirt, Pullover) für die Nächte im Zelt. Temperaturen unter Null sind z.B. im Khomas-Hochland keine Seltenheit. Im Caprivi ist es dann etwas wärmer.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
6'152 Beiträge · seit 200605. Dez. 2013 · #4
hallo frechdachs,

ich schliesse mich Burschi an - der heute früher war als ich 😉 spontan als ich
die Tour gelesen habe, war mein Gedanke, lasst den Süden weg , packt diese
Tage in Etosha rein. Es ist einfach zu schade sehr viel Zeit im Auto zu verbringen- nur ankommen und weiterfahren, gerade in der Etosha braucht
man Zeit für die Tierbeobachtungen.
Ihr kommt sowieso wieder, da würde ich eine reine Südentour planen.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
8'054 Beiträge · seit 200805. Dez. 2013 · #5
Hallo Frechdachs,

Ich schliesse mich Gerd, Burschi und Hanne auch an! 😎

Entweder den Süden (Sesriem) und Swakopmund auslassen oder nur die klassische Namibia Rundreise. 🙂

Namibia hat so viel zu bieten. Ich selber würde mich nur auf Namibia konzentrieren. 😁

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'794 Beiträge · seit 201305. Dez. 2013 · #6
Hallo Frechdachs, eigentlich ist alles gesagt, nehmt die Ratschläge an und fahrt von WDH gleich nach Etosha oder wenn es eure erste Reise nach Namibia ist, bleibt nur in diesem wunderschönen Land und macht die klassische Route!

Sonst hockt ihr nur im Auto 😈 und ahbt gar nichts von der reise außer das ihr am Ende in 5 Sekunden das Dachzelt aufbauen könnt 😄 !

Alleine Etosha mit Okaukuejo und Onguma braucht Zeit und zwischen Swakop und Etosha gibt es so viel schönes und für Swakop selbst sollte man ca.3 Nächte einplanen, ihr habt dort gar keine Zeit!

LG NOGRILA