ReisehummelThemenstarter206 Beiträge · seit 201105. Nov. 2013 · #1Hallo zusammen,
T4A beschert mir einige Kopfzerbrechen.
Es gibt einen Fahrtag, der mit 483km gleich einmal 8h:11' anzeigt.
Wir wollen von der Ameib Lodge über den Brandberg zur Palmwag Lodge.
Unterwegs wollen wir einen Stop am Brandberg und im versteinerten Wald einlegen. Was meint Ihr?
Der weitere Trip sieht vor von der Palmwag Lodge zum Dolomite camp zu fahren. Ich wollte dazwischen die Geparden auf Otjitotongwe ansehen, was als Tagesgast dort leider nicht mehr geht. Jetzt überlege ich über Sesfontein hoch nach Opuwo zu fahren und dann wieder zurück zum Dolomite camp. Auch eine ungeheure Fahrstrecke, ich weiß. Hintergrund: Himbas in Opuwo guggen. Auf lebende Museen stehe ich nicht. Ist der Gedanke total verrückt oder doch umsetzbar?
Am Ende haben wir noch einmal einen straffen Tag von Namutoni bis kurz vor WDH in einem Ritt mit kurzem Stop auf dem Holzschnitzermarkt in Okahandja.
Aber so viel ich gelesen habe, sollte das ohne großes Kopfzerbrechen doch machbar sein.
Nun noch ein Wort zu Swakop: Auf die angebotenen Touren möchte ich hier verzichten, ich will ins Moon Valley und zum Sandwich Harbour. Ich möchte sehr gerne ordentlich viele Flamingos sehen. Ist die Möglichkeit im Dez. dazu gegeben, wo sieht man sie am besten?
Was könnte ich noch an 2 vollen Tagen von Swakop aus machen?
Die Straßenpermits bekomme ich ja in der Tourismusinfo in Swakop oder kann ich diese auch schon von hier aus besorgen?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Tipps.
Viele Grüße
Marion
Alexander von Humboldt
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben."
Hanne6'152 Beiträge · seit 200605. Nov. 2013 · #2hallo Marion,
ich denke wenn es in 27 Tagen losgeht, sind ja alle Unterkünfte gebucht, deshalb
würde ich von A nach B fahren, wenn Du merkst , ach es ist ja noch Zeit, dann
baue die Abstecher oder Besichtigungen ein. Am besten vor Ort entscheiden,
denn auf der Gravel kommt man nicht so schnell voran, lieber mal auf eine
Besichtung verzichten um auch die Unterkunft und was da angeboten wird
zu geniessen. Einen schönen Urlaub wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200805. Nov. 2013 · #3Hallo Marion,
Von der Ameib Ranch bis zur Palmwag Lodge ist es schon einen riesen Sprung! Auf den Brandberg würde ich schon einmal verzichten. 😎
Ich würde wegen den Himbas nicht bis Opuwo fahren. Man kann auch Welche auf Gelbingen Farm oder im Otjikandero Village (Nähe Kamanjab) besuchen. 🙂
Es grüsst
Annick
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200805. Nov. 2013 · #4Hallo Marion,
von der Ameib bis Palmwag sind es auf direktem Weg rund 400 km und das heißt tatsächlich 6 - 7 Stunden reine Fahrzeit ohne (!) Fotostopps und sonstige Pause. So schade wie es ist, da würde ich den Brandberg auch weglassen.
Von Palmwag nach Opuwo sind es runde 225 km über den Joubert Pass. Reine Fahrzeit etwa 4Stunden. Dann dort etwa 1 Stunde Aufenthalt und dann noch einmal knappe 2 Stunden bis zum Galton Gate und von da noch einmal ca. 1 - 1 1/2 Stunden bis zum Dolomite Camp. Nach Adam Riese also gut 7 - 7,5 Stunden Fahrt plus 1 Stunde Pause. Das geht, ist aber ein anspruchsvolle Aufgabe und es darf nichts dazwischen kommen.
Namutoni - Windhoek ist wegen der guten Teerstraße kein Problem.
Ich möchte sehr gerne ordentlich viele Flamingos sehen.
Das ist eine Wetterfrage. So, wie es jetzt aussieht, sind sie noch hier, weil der Regen in der Etoscha fehlt. Dann fährst Du mit dem Wagen einmal rum um die Lagune bis Du zum 2 x 4 Parkplatz kommst.
Dann hast Du fast alle Flamingos gesehen. Eine sehr gute Position ist dort, wo man aus WVB raus fährt bis zur Saline.
Was kannst Du an zwei vollen Tagen machen:
Du bist ja schon einen ganzen Tag in Walvis Bay und Sandwich Harbour unterwegs. Dann noch mindestens 1/2 Tag - eher mehr - im Moon Valley, wenn Du die Tour machst, die Iwanowski in seinem Reiseführer beschreibt. Wenn Du dann noch in der Oase Goanikontes Deinen Kaffee und Kuchen nimmst, ist er zweite Tag auch rum.
Die Permits bekommst Du nicht bei der Touristinfo, sondern beim MET in dem gelben Gebäude an der Ecke Bismarckstr. / Sam Nujoma Av. im ersten Stock. Nein, die kannst Du nicht von D aus besorgen, denn Du brauchst dafür das Fahrzeugkennzeichen.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200605. Nov. 2013 · #5Hi Marion,
Gerd hat das schon zu 100 % richtig beschrieben. Bedenke auch, dass Du am Brandberg ja was machen möchtest, nämlich sicher zur Weißen Dame wandern. Dafür kannst Du schonmal mit allem drum und dran mindestens zwei Stunden einplanen. Das wird dann ein seeeehr langer Tag.
Regnerische Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200905. Nov. 2013 · #6Woher hast Du die Information, dass man in Otjitotongwe als Tagesbesucher nicht mehr an der Geparden-Tour teilnehmen darf? Wir waren vor einem Monat dort und es war kein Problem. Fast alle Teilnehmer waren Tagesbesucher.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200605. Nov. 2013 · #7Hi Topobär,
Otjitotongwe erlaubt während der Hochsaison keinerlei Tagesbesucher, ich meine die dauert bei denen von Juli bis September.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ReisehummelThemenstarter206 Beiträge · seit 201106. Nov. 2013 · #8Dank an euch alle, das entspannt mich etwas. Ihr seid Spitze.
Den Brandberg lasse ich weg, den versteinerten Wald werde ich vor Ort ins
Visier nehmen und grundsätzlich dann ad'hock entscheiden. Wahrscheinlich
werde ich auch Opuwo streichen, da ich eh noch mal in diese Ecke bis an die
Epupa Falls möchte.
Tja, und so schließt sich der Kreis; von den Geparden auf Otjitotongwe hatte ich tatsächlich irgendwann einmal ein post von Christian hier gelesen. Also wäre das dann doch eine Möglichkeit, danke Topobär.
Gerd, deine Details sind immer wieder der Hammer, in einem anderen post
las ich von dir die Vorgehensweise in der Sossusvlei.
Da ich noch vor 1/2 Jahr glaubte, die ganze Reise canceln zu müssen, habe ich mich erst jetzt mit Hochdruck nochmals mit allem beschäftigt. ...und nun überwiegt die Vorfreude..
Auf euch alle ist Verlass
VG
Marion
Alexander von Humboldt
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