Sambia/Malawi-Erfahrungen August-September 2013
(das sind immer individuelle und persönliche Erfahrungen, die nicht verallgemeinert werden können und nicht als Handlungsrichtlinie zu verstehen sind)
Route: Toyota Hilux mit Dachzelt. Windhoek - Kaprivi - Katima - Sambia-Grenze - Livingstone - Vic -Falls - Lower Sambesi Park - Lusaka - Mutinondo Wilderness - North Luangwa - South Luangwa -Mfuse - Chipata - Liongwe - Malawi-See - Cape Maclear - Nkothakotha Game Reserve - Liongwe -Lusaka -Auto abgegeben - Rückflug. 6000 km.
Sambia ist schön. Sambia ist teuer. Diesel 1,50. Es gibt kaum billige Unterkünfte. Die Lodge-Preise sind jetzt nach der Währungsumstellung um mindestens 50% höher als die im Hupe angegebenen Lodge-Preise
Unbedingt genug Bargeld mitnehmen: € oder $, wechseln in den Banken. Aus den ATM - Automaten bekommt man oft nur 500 Sambia - Kwacha (70€), in abgelegenen Regionen nehmen die Lodges keine Kreditkarten. Die Eintrittspreise in den Nationalparks müssen mit Kwacha bezahlt werden, $ werden nicht mehr genommen.
Gelbfieberimpfung, internationaler Führerschein, Fingerabdrücke an den Grenzen: nicht gebraucht, nicht erlebt. Moskitos gibt es, wir sind auch gestochen worden. Malariamedikament Maalarone als stand-by Präparat. Tsetse-Fliegen gesehen, aber nicht gestochen/gebissen worden. Am Malawisee nur gebadet, wo es kein Schilf und keine Schnecken gab.
Unterkünfte reservieren: nicht erforderlich mit Ausnahme: Buffalo Camp im North Luangwa.
Straßen: Katima - Livingstone ist eine Schlaglochstr. Schnitt 50-60.
Baustellen rund um Lusaka. Durch Lusaka mit Baustellen und Verkehrsstau 1 1/2 Std. Great northern und Great eastern Route in ordentlichem Zustand.
Tanken, wenn man eine Tankstelle sieht. In Mfuse gabs an der Filling -Station 1 Woche kein Diesel. Die in der Karte eingetragene Tankstelle in Chirundu gab es nicht. Diesel dann nur auf dem Schwarzmarkt.
Loser Sambesi Park: sehr schöner Park, einsam, wir waren an dem Tag die einzigen, die von draußen reinfuhren.
Mutinondo Wilderness: Landschaftliches Highlight
North Luangwa: sehr schön, leicht zu fahren, Buffalo Camp unbedingt reservieren sonst muss man evtl außerhalb des Parks bleiben. Wenig Tiere gesehen, sehr scheu. Südliche Zugänge geschlossen, einziger östlicher Zugang/Ausfahrt über die handbetriebene Pontonfähre.
Die östliche Piste/Fahrspur zwischen North und South Luangwa ist einsam und erlaubt nur einen Schnitt von 30-40 km/h. Mit 2 Tagen rechnen. Wir waren in 2 Tagen die einzigen in unserer Richtung. GPS-Gerät mit T4Afrika -Karte ist auf der Oststrecke sehr beruhigend. Schöner Zwischenstopp: Luangwa Wilderness Lodge im Luambe Nationalpark. Der Besitzer war nicht gekommen dieses Jahr, die Lodge läuft auf Sparflamme, wir kriegten ein Chalet am Luangwa-Ufer mit riesiger Hippoherde und entsprechendem Hippos-Gebabbel. Die ganze Nacht durch. Wir waren die einzigen in der Lodge. Keine Bar, kein Restaurant. Self catering.
South Luangwa: schöner Park, gut zu fahren, nicht ganz so einsam. Viele Tiere.
Nkothakotha Game Reserve: Highlight.
Malawisee: zum Relaxen.
Ablauf Grenzübertritt Katima: Grenze nach Sambia: Paß/Reentry-Visum 80$ pp, dann sowas wie Straßengebühren: 38$ im Schalter daneben, der aber 20 Min nicht besetzt war. Dann rüber auf die andere Seite, Zollgebühren für das Auto in Kwacha - da haben wie vorher bei einem Straßenhändler 100 Dollar schwarzgetauscht mit Kurs 1:5 (€-Kurs ist 1:7). dann Versicherung für das Auto 30 Tage am Schalter daneben. Hat alles gedauert, ca 1 Stunde aber Easy und freundlich. Beim Rausfahren nochmal 30 Kwacha ich weis nicht wofür.
Grenzübertritt Sambia-Malawi in Chipata: dort Sambia-kwacha gegen Malawi-Kwacha getauscht (1:14). Lauter 1000der. 1€ sind 400 KW. Ging in einem Tauschbüro neben dem SPAR -Markt (direkt hinter der einzigen Ampel). Gelbe Versicherungskarte der Sambia-Autoversicherung als Malawi-Erweiterung besorgt. (großes Gebäude recht der Straße vor der Schule vor der Ampel). Geld tauschen auch an der Grenze (schwarz) möglich aber stressig.
Ende
(das sind immer individuelle und persönliche Erfahrungen, die nicht verallgemeinert werden können und nicht als Handlungsrichtlinie zu verstehen sind)
Route: Toyota Hilux mit Dachzelt. Windhoek - Kaprivi - Katima - Sambia-Grenze - Livingstone - Vic -Falls - Lower Sambesi Park - Lusaka - Mutinondo Wilderness - North Luangwa - South Luangwa -Mfuse - Chipata - Liongwe - Malawi-See - Cape Maclear - Nkothakotha Game Reserve - Liongwe -Lusaka -Auto abgegeben - Rückflug. 6000 km.
Sambia ist schön. Sambia ist teuer. Diesel 1,50. Es gibt kaum billige Unterkünfte. Die Lodge-Preise sind jetzt nach der Währungsumstellung um mindestens 50% höher als die im Hupe angegebenen Lodge-Preise
Unbedingt genug Bargeld mitnehmen: € oder $, wechseln in den Banken. Aus den ATM - Automaten bekommt man oft nur 500 Sambia - Kwacha (70€), in abgelegenen Regionen nehmen die Lodges keine Kreditkarten. Die Eintrittspreise in den Nationalparks müssen mit Kwacha bezahlt werden, $ werden nicht mehr genommen.
Gelbfieberimpfung, internationaler Führerschein, Fingerabdrücke an den Grenzen: nicht gebraucht, nicht erlebt. Moskitos gibt es, wir sind auch gestochen worden. Malariamedikament Maalarone als stand-by Präparat. Tsetse-Fliegen gesehen, aber nicht gestochen/gebissen worden. Am Malawisee nur gebadet, wo es kein Schilf und keine Schnecken gab.
Unterkünfte reservieren: nicht erforderlich mit Ausnahme: Buffalo Camp im North Luangwa.
Straßen: Katima - Livingstone ist eine Schlaglochstr. Schnitt 50-60.
Baustellen rund um Lusaka. Durch Lusaka mit Baustellen und Verkehrsstau 1 1/2 Std. Great northern und Great eastern Route in ordentlichem Zustand.
Tanken, wenn man eine Tankstelle sieht. In Mfuse gabs an der Filling -Station 1 Woche kein Diesel. Die in der Karte eingetragene Tankstelle in Chirundu gab es nicht. Diesel dann nur auf dem Schwarzmarkt.
Loser Sambesi Park: sehr schöner Park, einsam, wir waren an dem Tag die einzigen, die von draußen reinfuhren.
Mutinondo Wilderness: Landschaftliches Highlight
North Luangwa: sehr schön, leicht zu fahren, Buffalo Camp unbedingt reservieren sonst muss man evtl außerhalb des Parks bleiben. Wenig Tiere gesehen, sehr scheu. Südliche Zugänge geschlossen, einziger östlicher Zugang/Ausfahrt über die handbetriebene Pontonfähre.
Die östliche Piste/Fahrspur zwischen North und South Luangwa ist einsam und erlaubt nur einen Schnitt von 30-40 km/h. Mit 2 Tagen rechnen. Wir waren in 2 Tagen die einzigen in unserer Richtung. GPS-Gerät mit T4Afrika -Karte ist auf der Oststrecke sehr beruhigend. Schöner Zwischenstopp: Luangwa Wilderness Lodge im Luambe Nationalpark. Der Besitzer war nicht gekommen dieses Jahr, die Lodge läuft auf Sparflamme, wir kriegten ein Chalet am Luangwa-Ufer mit riesiger Hippoherde und entsprechendem Hippos-Gebabbel. Die ganze Nacht durch. Wir waren die einzigen in der Lodge. Keine Bar, kein Restaurant. Self catering.
South Luangwa: schöner Park, gut zu fahren, nicht ganz so einsam. Viele Tiere.
Nkothakotha Game Reserve: Highlight.
Malawisee: zum Relaxen.
Ablauf Grenzübertritt Katima: Grenze nach Sambia: Paß/Reentry-Visum 80$ pp, dann sowas wie Straßengebühren: 38$ im Schalter daneben, der aber 20 Min nicht besetzt war. Dann rüber auf die andere Seite, Zollgebühren für das Auto in Kwacha - da haben wie vorher bei einem Straßenhändler 100 Dollar schwarzgetauscht mit Kurs 1:5 (€-Kurs ist 1:7). dann Versicherung für das Auto 30 Tage am Schalter daneben. Hat alles gedauert, ca 1 Stunde aber Easy und freundlich. Beim Rausfahren nochmal 30 Kwacha ich weis nicht wofür.
Grenzübertritt Sambia-Malawi in Chipata: dort Sambia-kwacha gegen Malawi-Kwacha getauscht (1:14). Lauter 1000der. 1€ sind 400 KW. Ging in einem Tauschbüro neben dem SPAR -Markt (direkt hinter der einzigen Ampel). Gelbe Versicherungskarte der Sambia-Autoversicherung als Malawi-Erweiterung besorgt. (großes Gebäude recht der Straße vor der Schule vor der Ampel). Geld tauschen auch an der Grenze (schwarz) möglich aber stressig.
Ende