freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201117. Sept. 2013 · #1
Wer hat Erfahrung als Diabetiker in Botswana? Bekomme ich geeignete Lebensmittel, z. B. Vollkornbrot oder -mehl? Ist die Küche für Diabetiker geeignet, falls wir essen gehen wollen?
Hallo freshy, mir ist nicht so ganz klar was du meinst, aber ich versuch es mal. 1. Den ganzen Diät-Betrug-Lebensmittelmist findest du dort nur gegen teures Geld im Superspar für doofe Europäer. Da ein Diabetiker davon aber eh nichts hat ist es gut, dass du das nicht brachst. 2. Du findest reichlich gute und natürliche Lebensmittel überall in teilweise super Qualität (Game, Beef), kein Vergleich zu hier. Genieß es. 3. Brot gibt es in verschiedenen Arten, Vollkorn musst du schon etwas nach deutschen Bäckern schauen, aber in den Städten gibt es das immer. Oder was ich sehr bevorzuge: Kauf einen Dutch Oven und back dein Brot in der Glut des Grillfeuers selbst. Mehl bekommst du mehr hell als dunkel, aber z.B. bei Agra oder Spar in allen Arten, Mischungen musst du dann evtl selbst machen. Und die Körner kaufst du dazu und gibtst sie in den Teig. 4. Habe ich etwas Sorge, was du unter Diabetikerdiät verstehst. Du kannst dort alles essen, nur entweder Mengenbegrenzt (Typ II) oder KH-berechnet und mit ausreichend Insulin abgedeckt (Typ I). Und das bekommst du viel leichter hin als hier in D mit den ganzen versteckten Nahrungsmittelbestandteilen. Das Essen in Namibia ist viel ehrlicher als bei uns. Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Rocky1964709 Beiträge · seit 201117. Sept. 2013 · #3
freshy schrieb:...Bekomme ich geeignete Lebensmittel, z. B. Vollkornbrot oder -mehl? Ist die Küche für Diabetiker geeignet, falls wir essen gehen wollen? ...
Hi,
was hat das denn mit Diabetes zu tun? Diabetiker können heute praktisch alles Essen. Es sollte wie bei Nichtdiabetikern ausgeglichen sein. Also keine Schwarzwälder Torte kpl. allein essen. 😉
Wichtig ist gut eingestellt zu sein, etwas mehr als zu Haus und regelmäßig messen, entsprechend spritzen und Medikamente in Reserve dabei zu haben.
Und bei solcher Unsicherheit bzgl. der Ernährung ist dringend eine nochmalige ausgiebige Schulung im Heimatland angeraten.
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201117. Sept. 2013 · #4
Hallo Rocky, da ich neu mit dem Problem konfrontiert bin, hoffe ich, dass du mir meine Unsicherheit verzeihst. Eine Schulung ist vor der Reise leider nicht mehr möglich. Jaws Antwort hat mir weitergeholfen.
Rocky1964709 Beiträge · seit 201117. Sept. 2013 · #5
Hi,
das Verstehe ich nicht. Du hast Diabetes, aber keine Zeit für eine Schulung? Du bist Dir unsicher und vielleicht noch nicht voll eingestellt. Dann bleib zu Hause. Sonst ist es ein Risiko für Dich und Mitreisende!
Schulungen führen viele Krankenhäuser und viele Diabetologen oft und regelmäßig durch.
Wir hatten unsere geplante Reise in die Ukraine vor Jahren auch um ein Jahr verschoben, als unser Kind Typ1 bekam.
In NAM hatten wir alle Ausrüstung doppelt mit und ein Sat.-Handy dabei.
Du bist Dir unsicher und vielleicht noch nicht voll eingestellt. Dann bleib zu Hause. Sonst ist es ein Risiko für Dich und Mitreisende!
GEHTS NOCH.....!!!!!!!!!
unglaublich !!!!!
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Rocky1964709 Beiträge · seit 201117. Sept. 2013 · #7
engelstrompete schrieb:Hi Rockey, Du schreibst: Du bist Dir unsicher und vielleicht noch nicht voll eingestellt. Dann bleib zu Hause. Sonst ist es ein Risiko für Dich und Mitreisende! GEHTS NOCH.....!!!!!!!!! unglaublich !!!!!
@engelstrompete Hast Du auch Erfahrung mit Diabetes? Als Betroffener oder Erziehungsberechtigter?
Eine Ketoazidose oder Hypo mitten im Busch ist nicht lustig.
Ohne Schulung, mit viel Unsicherheit u. vielleicht nicht voll eingestellt? Da zahlt im Ernstfall nicht mal eine Kasse oder Versicherung bei einem evtl. notwendigen Rücktransport. Das ist nämlich dann schon mindestens grobe Fahrlässigkeit.
Auch wenns hart klingt.
PS: Chronisch Kranke sollen und müssen nicht auf Reisen und Fernreisen verzichten. Aber gerade sie haben eine höhere Verantwortung sich selbst und den anderen Reisenden, Reiseleiter und Veranstalter gegenüber. Sie müssen im Umgang mit ihrer Krankheit sicher sein, besser ausgerüstet sein und entsprechend damit umgehen können.
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201118. Sept. 2013 · #8
@Rocky: Vorsichtig ausgedrückt halte ich deinen Ton für unangepasst! Es würde mich nicht wundern, wenn du aufgrund deines aggressiven Tons häufiger Schwierigkeiten hättest.
Welche medizinischen Vorkehrungen ich für die Reise getroffen habe, ist nicht Thema meiner Frage. Solche Dinge bespreche ich mit meinem Arzt und nicht in einem Forum. Auch meine Reiseorganisation steht nicht zur Debatte. Ganz sicher mache ich meine Entscheidung nicht davon abhängig, ob du der Meinung bist, dass ich daheim bleiben sollte.
Mir geht es um die Erfahrungen anderer Betroffener unterwegs, um Dinge, die zusätzlich von Interesse sein könnten.
Rocky1964709 Beiträge · seit 201118. Sept. 2013 · #9
Keine Frage, wenn Du Deine Diabetes im Griff hast, dann frag nicht, sondern fahr!
Deine Fragen im Startthread zeugen leider überhaupt nicht von Sicherheit und Wissen bzgl. Diabetes/Alltag/Reisen.
Im Startthread steht leider auch nicht, welche Form der Diabetes Du hast. Typ2 in der Anfangsphase ist ja z.B. was anderes als Typ1.
Und als Erziehungsberechtigter eine Kindes mit Typ1 welches immer mit war, egal ob Nord- oder südl. Afrika, Länder der ehem. Sowjetunion usw. und bis auf das südl. Afrika mit eigenem 4x4 -alle unsere Reisen selbst organisiert sind- sowie unser Kind nicht der einzige chronisch Kranke in der Familie ist, glaube ich schon urteilen zu können.
Und bei Diabetes -wie auch anderen chronischen Krankheiten- müssen Mitreisende, egal ob Angehörige oder Freunde, und ohne diesen dann andere Mitreisende, Bescheid wissen bzgl. Notfallmaßnahmen, Notfallspritzen usw.
Und bzgl. der von Dir angefragten Erfahrungen bei solchen Reisen schrieb ich Dir ja schon: Wichtig ist gut eingestellt zu sein, etwas mehr als zu Haus und regelmäßig messen, entsprechend spritzen und Medikamente in Reserve dabei zu haben. Und bei solcher Unsicherheit bzgl. der Ernährung ist dringend eine nochmalige ausgiebige Schulung im Heimatland angeraten. In NAM hatten wir alle Ausrüstung doppelt mit und ein Sat.-Handy dabei. Sich ausgewogen zu ernähren. Eine Ketoazidose oder Hypo mitten im Busch ist nicht lustig. Chronisch Kranke sollen und müssen nicht auf Reisen und Fernreisen verzichten. Aber gerade sie haben eine höhere Verantwortung sich selbst und den anderen Reisenden, Reiseleiter und Veranstalter gegenüber. Sie müssen im Umgang mit ihrer Krankheit sicher sein, besser ausgerüstet sein und entsprechend damit umgehen können.
Und mit Ketoazidose oder Hypo´s mit Bewußtlosigkeit und teils dabei mit Krampfanfällen und Schaum vor dem Mund haben wir schon Erfahrungen machen müssen.
Die Ausrüstung hatten wir gemischt verteilt, sodaß z.B. ein Verlust oder Diebstahl eines Gepäckstücks noch nicht zur Aufgabe der Reise oder Schlimmeres geführt hätte.
Und ob ich mit o.g. anecke ist mir dabei zweitrangig. Es dient der Sicherheit. Von dem Reisenden, den Mitreisenden und Organisatoren.
lionfight1'324 Beiträge · seit 201318. Sept. 2013 · #10
Auch wenn der Ton nicht ganz gefällig war, so hat Rocky doch mit allem was erschreibt sehr recht.
Rocky1964 schrieb: Die Ausrüstung hatten wir gemischt verteilt, sodaß z.B. ein Verlust oder Diebstahl eines Gepäckstücks noch nicht zur Aufgabe der Reise oder Schlimmeres geführt hätte.
Das meiner Ansicht nach elementar wichtig. Jeder Mitfahrer sollte 150% des benötigen Medikaments mitführen. Zwar selbstverständlich, aber natürlich auch alle Unterlagen, Rezepte und Medikamentennamen auf englisch im Zugriff haben (auch die Mitreisenden) und zusätzlich im www bereit stellen, damit man im äußersten Notfall darauf zugreifen kann.
Habe zwar kein Diabetes, aber ich weiß von was ich spreche. Bei mir hat es ein paar Jahre gedauert, bis ich bereit war wieder Fernreisen zu unternehmen.
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
wüstenfee749 Beiträge · seit 200618. Sept. 2013 · #11
@freshy @rocky
nicht streiten hier ....................
also ich bin seit vielen Jahren Typ 2 - nehme Tabletten - muss nicht spritzen
ich hatte noch nie ein Problem . Da es oft nicht möglich ist Vollkornbrot zu bekommen esse ich auch Weißbrot. Ich messe dann eben öfter um die Kontrolle zu haben.
Aber, wie Rocky auch ausgeführt hat, gibt es eben bei Diabetes ganz viele unterschiedliche Varianten, so dass eine allgemein gültige Aussage nicht zu treffen ist.
lg wüstenfee
Freak9965324 Beiträge · seit 200918. Sept. 2013 · #12
@ rocky:
Sachlich gebe ich Dir vollumfänglich recht, was die medzinische Seite angeht. Der Tonfall der "Mitteilung" ist insofern nicht ok, als dass hier jemand nur etwas gefragt hat und um Infos bat. Eindringliche bzw. mahnende Worte aus Erfahrungswerten gehen doch auch netter.
@ freshy:
Bin auch seit Jahren mit einem Diabetiker unterwegs. Ist bei kontrollierter Medikamentendiziplin bisher kein Problem gewesen. Auch nicht z. B. als Taucher und auch nicht mit vollkommen "normalen" landestypischen Lebensmitteln jeglicher Art. Der Hinweis mit der Verteilung der Medis ist simpel und Gold wert. Das haben wir bisher nicht so gehandhabt und werden das jetzt auch so machen. (inkl. des Notfall-Traubenzuckers).
Hab eine schöne Reise, das wird funtkionieren!
Gruß Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiss es nicht.
J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Hallo freshy, also der Umgangston ist hier mal wieder 🤢 Allerdings finde ich Cecile damit völlig unangemessen, Rocky trägt ja auch zum Thema bei. Allerdings geht er von den Problemen des Typ I aus, mit Typ Ii reist es sich viel einfacher weil auch alle Komplikationen dank eigenem Insulin viel langsamer vor sich gehen, wenn man nicht ganz grob alles falsch macht. Grundsätzlich ist immer die ungewohnte Aktivität in völlig anderen Bedingungen ein Problem. Reifenwechsel, Ausgraben im Tiefsand oder Schlamm sind körperliche Aktivitäten, die den Blutzucker senken und durch den Stress dabei bleiben die Anzeichen für einen Unterzucker länger unbemerkt bzw. Schwitzen findet in der so trockenen Luft eben so nicht statt, weil alles sofort verdunstet. Und dann passiert es leicht, dass man dabei eben in zusätzliche Schwierigkeiten mit dem Stoffwechsel kommen kann. Mein Rat für alle solche Situationen: Messen statt Blindflug. Aufschreiben und lernen aus den Erfahrungen. Und sonst hilft nur mitdenken - also auch wenn das Auto festgefahren ist oder ähnliches - immer auch an den Stoffwechsel denken... Typ I Diabetiker können dann alles, was andere auch machen. Klar mit etwas mehr Aufwand - und je nach Therapie mit etwass mehr Vorplanung. Aber ich kenne Leute, die so auch auf 8000er klettern,extreme Segelboottouren machen etc.
Scheinbar bekam jetzt freshly kurz vor der Reise eine neue Diagnose. Da es ums Essen geht in der Anfrage ging ich eher von einem Typ II aus, was ja auch der viel häufigere Typ ist. Und da leider immer noch sehr seltsame Diätvorstellungen verbreitet sind, kann ich die Frage jetzt auch gut verstehen. Dafür kann man aber auch absolute Entwarnung geben: Wenn nicht andere gesundheitliche Gründe dazu kommen, dann ist die Ernährung für Typ Ii in Namibia absolut kein Problem. Damit wieder zurück zur ursprünglichen Frage.
Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
VEverena841 Beiträge · seit 201324. Sept. 2013 · #14
Hallo zusammen,
so, wollte mich jetzt auch mal zu dem Thema melden, da ich sozusagen direkt betroffen bin. Bin seit 14 Jahren Typ 1 Diabetiker und war dieses Jahr im Juli das 1. Mal in Botswana. Hab am Anfang auch a bissl Bammel gehabt, da ich sonst nur im Mittelmeerraum (Pauschalreisen) unterwegs war. Waren allerdings in Botswana mit einer Reisegruppe unterwegs. Weiß jetzt nicht, wie das bei freshy ausschaut. Hab von allem mind. die doppelte Menge mitgehabt (d.h. doppelt so viel Insulin, doppelt zu viel Zubehör etc.) und natürlich (bin Pumpenträgerin) auch noch ne Ersatzpumpe, Pen, Einmalspritzen, Ersatzmessgerät usw. Essenstechnisch gab es gar keine Probleme (haben immer Frühstück und Abendessen in den Lodges bekommen und Mittags ein Snack (haben oft z.B. in Maun oder unterwegs an Lebensmittelgeschäften gehalten und jeder hat das eingekauft, was er benötigt). Ich hab von Dtl. auch einiges an Traubenzucker, Gummibärchen, Saft mitgenommen gegen die Unterzucker. Wg. Diätlebensmittel. Vergess es ganz schnell wieder. (egal ob Typ 1 oder Typ 2). Ich nehm mal stark an, dass dir das dein Arzt gesagt hat. Solang du ganz normal ist, kannst du genauso gut ein Weißbrot essen. Is jetzt bestimmt nicht so gesund wie ein Vollkornbrot, aber lieber so was essen als gar nix.
Ich muss meinen Vorredner recht geben. 1. ganz wichtig. Die Mitreisenden müssen Bescheid wissen. Sie müssen zwar nicht 100%ig alles genau kennen (das reicht, wenn das deine Begleitung, falls vorhanden) weiß.
2. Du musst dich mit dem Diabetes auskennen uns sicher sein, das richtige zu tun. Ganz ehrlich, wenn du, was ich vermute gerade erst deinen Diabetes bekommen hast, Respekt die Reise durchzuziehen. Ich hätte mich das nicht getraut. Ich denke halt, wenn ich in so ein Land reise, möchte ich ja auch nicht den ganzen Tag an meine "Krankheit" denken, sondern das muss so nebenbei mitlaufen (wie halt daheim im Alltag auch). Es gibt immer Ausnahmesituationen, aber wenn der Tag halt nur noch aus Ausnahmesituationen besteht hast du vom Urlaub und von der Reise überhaupt nix.
Bei uns war die Reise so überhaupt kein Problem, aber für mich war es auch echt super, dass wir das mit der Gruppe gemacht haben und nicht auf eigene Faust mit Camping und Selbst fahren. Hätte ich nicht gemacht, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
So, das wars erst mal von meiner Seite, wenn noch Fragen sind, gerne.
Allerdings finde ich Cecile damit völlig unangemessen, ?????Rocky trägt ja auch zum Thema bei.
indem Rockey 1964 schreibt Freshi soll zuhause bleiben , 🤢 🤢 🤢 🤢 Das steht doch wohl kein Fomie hier zu das so zu bestimmen oder ???? Mehr habe ich zum eigentlichem Thema ja nicht geschrieben. 😉
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201124. Sept. 2013 · #16
Ich weiß ja nicht, ob es relevant ist, aber Freshy fragte in seinem Eingangspost nach der Versorgung in Botswana - nicht in Namibia!
Gruß Strelitzie
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201124. Sept. 2013 · #17
Hallo Verena,
danke für deine ausführliche Antwort.
Da wir seit Urzeiten trotz Diabetes (Typ II) mit einem Camper allein unterwegs sind (Kanada, Outback Australien, Namibia), werden wir auch Botswana auf diese Weise bereisen. Eigentlich bin ich gut "eingewiesen", wie ich mich verhalten muss. Das Problem war, dass ich nach einem Unfall mit OP und anschließenden Bewegungseinschränkungen völlig aus dem Tritt war. Seit 14 Tagen bin ich dank meines Arztes fast wieder auf dem alten Level und muss nicht zu spritzen beginnen. Ich werde mich ebenfalls mit allem gut eindecken, zusätzlich haben wir für den Notfall ein Satphon gemietet und sind Mitglied bei der botswanischen Flugrettung.
Die teilweise fundierten und konstruktiven Hinweise hier im Forum und per PN waren wichtig und haben mir geholfen, mich wieder so sicher zu fühlen wie bei früheren Reisen. In 14 Tagen geht's los, wir freuen uns riesig!
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201113. Nov. 2013 · #18
Nachdem ich viele verwertbare Tipps zu dem Thema aus dem Forum bekommen habe, sage ich noch einmal herzlichen Dank dafür .
Meine Erfahrungen in Botswana mit Diabetes Typ II, den ich mit Metformin behandle, waren durchweg positiv. Wir waren allein mit Camper Discoverer X unterwegs und haben in der Regel selbst gekocht. Das Problem dabei ist, dass sich die Kochgelegenheit in der Kabine befindet. Um bis zum Schlafengehen den Dunst und die zusätzliche Wärme aus der Kabine zu bekommen, haben wir i.d.R. schon nachmittags zu Abend gegessen. Zu Beginn der Reise habe ich meinen Zuckerhaushalt 3 x täglich kontrolliert. Nachdem die Werte auch nach Stress (Auto beinahe abgesoffen im Moremi WR) und in der Hitze schön normal blieben, habe ich nur noch morgens und vor dem Abendessen gepiekt. Zwei Ausreißer morgens und einer am Abend nachdem wir mittags in Maun in einer Gaststätte gegessen hatten, blieben die Ausnahme. Auch die unterschiedlich langen Zeiträume zwischen den Mahlzeiten hatten keine großen Auswirkungen. Das sieht hier daheim ganz anders aus!
Schwierig fand ich in einigen Gaststätten, das Richtige zu bestellen: Zu viel Fleisch, zu wenige Kohlehydrate, Gemüse meist als Papp und alles fett zubereitet. Geschmeckt hat es trotzdem.
In den NPs mussten wir uns selbst versorgen. Da wir uns ziemlich am Anfang einen Ekel an Fleisch gegessen hatten, haben wir meist fleischlos gekocht. Das ist uns bestens bekommen und hat so gut geschmeckt, dass ich das eine oder andere Gericht auf unsere heimische Speisekarte nehmen werde.