travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200618. Juli 2013 ·
Hi zusammen,
die namibische Polizei NamPol verstärkt in diesen Tagen/Wochen die Suche nach illegalem (=gewildertem Fleisch). Ich wurde gestern auf Pad vom Süden nach Windhoek drei Mal durchsucht. Für jegliches Fleisch muss eine Quittung bzw. ein Permit vorliegen, d.h. wenn man dieses nicht vorweisen kann, wird das Fleisch konfisziert. Dies gilt insbesondere, wenn man z.B. auch kein Label von Superspar oder so auf dem verpackte Fleisch sehen kann.
Also: Immer die Quittungen aufbewahren. Wenn man auf einer Farm Fleisch z.B. zum Campen kauft, dann unbedingt einen Brief des Farmers ausstellen lassen. Dies wird in aller Regel akzeptiert, wobei ein Permit normalerweise Pflicht ist.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
danke für diese Information. Was würden wir alles falsch machen, wenn wir Deine Informationen nicht so regelmäßig und vor allen Dingen auch zeitnah bekämen.
Liebe Grüße Gerd
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200629. Juli 2013 ·
Hi zusammen,
Update zum Thema. Seit heute wird verstärkt auch kontrolliert ob für den Transport von Brennholz ein Prmit virliegt (bzw. Kaufquittung etc.). Für die Camper unter Euch sicherlich nicht uninteressant.
Viele Grüße aus dem kühlen Windhoek Christian
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travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200629. Juli 2013 ·
Hi Birgit,
erstmal musst Du das Permit VORHER bekommen. Dieses kann "pauschal" ausgestellt werden, ist also für einen Zeitraum gültig. Zu beantragen (kostenlos, bekommt man sofort mit) bei jeder Aussenstelle des Landwirtschaftsministeriums und/oder Umwelt-/Tourismusministeriums. Im Zweifel, davon gehe ich bei Touristen aus, reicht auch ein Schrieb vom Verkäufer, d.h. eine handschriftliche Quittung o.ä. - es geht halt darum den illegalen Transport von riesigen Mengen Fleisch oder Brennholz zu überwachen.
Viele Grüße Christian
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ich wollte mir heute in Swakopmund im MET Büro ein Holzpermit besorgen. ( just for FUN )
Die Permit Dame hat felsenfest gesagt man benötigt KEIN Permit solange es sich um eine Haushaltsmenge handelt.
Ein Holztransporter natürlich schon.
Ich glaube kaum, dass es in WDH andere Regeln gibt.
LG Niccos
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200606. Aug. 2013 ·
Hi Niccos,
ja, so war immer die Regel, ist wohl aber nicht mehr so, denn die Polizisten an den Padkontrollen sehen nur Holz, Fleisch etc. Also lieber das - kostenlose - Permit besorgen. Mein Schwager wurde vergangene Woche außerhalb von Kalkrand kontrolliert - jede Coolbox aufgemacht, Holzsäcke gezählt usw.
Viele Grüße Christian
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Macht euch mal nicht Verrückt !! Holz im Touri-Auto ist kein Problem .Die meisten von euch fahren eh kein Fleisch X Km durch die Gegend.Wenn ihr Fleisch von Privat Kauft reicht eine Handgeschriebene Quittung aus.Oder ihr hebt die Labels vom Supermarkt auf und Klebt diese auf die Verpackung.Das einzige wo die Scharf drauf sind ist Fisch !! Hauptsächlich in der Zeit im Dez. Anfang Feb. !! Da reicht aber dein Fishing Permit aus .
Mein Angebot an der Küste Zebra/Springbock ect. Fleisch an Foren-Mitglieder günstig zu Verkaufen hat sich erledigt !!!! Da mein Vorrat bereits selbst gebrait oder als Köstliches Rauchfleisch verarbeitet wurde. Und auch keinerlei Interesse / Nachfragen erfolgten . Ach ja !! Für die Geiz ist Gail Kandidaten : Der Kg Preis Liegt bei ca. N$ 25/Kg !!! Natürlich mit Permit !! ( Ganze Karkasse ) Abgeliefert in Swakop.
Und um Missverständnisse zu Vermeiden : Fleisch , Fisch , Holz ect. darf in den Norden ( Rote Linie) mitgenommen werden !! Andersrum : No Go !!
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200624. Sept. 2026 ·
Auch nochmal in diesem Thread (Hintergrund: https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/299635-fmd) zum Thema. Es ist v. a. für Camper von Interese, da der Transport jeglicher Produkte von Paarhufern landesweit untersagt ist. Weitere Details werden vom Staatsveterinär erarbeitet und in Kürze bekanntgegeben (vermutlich werden die Einschränkungen dann nur noch regional gelten)
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Was heißt das denn für die Versorgung von Supermärkten (auf Sicht von ein paar Wochen?)
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200624. Sept. 2026 ·
Da es so einen Fall noch nie gab, weiß man es nicht. Aktuell ist im Gespräch kleine Veterinärzaungebiete anhand von bestehenden Wildzäunen einzurichten um nur Distrike etc sperren zu müssen. Es gab in den vergangenen Monaten ja auch schon Engpässe wegen der strengen Importvorgaben aus Südafrika, da von dort die MKS kommt. Die Situation wird sich zumindest für die kommenden 21 Tage kaum verbessern.
Viele Grüße
Christian
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travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200624. Sept. 2026 ·
Das Directorate of Veterinary Services (DVS) hat bekanntgegeben, dass die Maßnahmen bis auf Weiteres landesweit gelten und ausdrücklich neben rohen Fleisch- auch Milchprodukte einschließen. Straßensperren werden an strategischen Orten errichtet.
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dergnagflow2’588 Beiträge · seit 200724. Sept. 2026 ·
Hi,
da bin ich gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird. Hoffe ja doch, dass es - auch wenn's das erste Mal ist - entsprechende Pläne gibt. Schaut ja einmal halbwegs so aus.
Aber landesweit kann man den Transport ja nicht auf längere Zeit untersagen, da bricht ja die komplette Versorgung zusammen.
Ich hoffe für alle im Land, dass sie das unter Kontrolle bekommen. Wird ja vor allem wegen der Wildtiere ziemlich mühsam nehme ich an.
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200624. Sept. 2026 ·
dergnagflow schrieb:
Aber landesweit kann man den Transport ja nicht auf längere Zeit untersagen, da bricht ja die komplette Versorgung zusammen.
Doch, muss man sogar, wenn man den Status der FMD-freien Zone (Exportmarkt etc) erhalten will. Da muss Namibia sich eben auch an Vorhaben der WOAH halten. Aktuell ist es wohl so geplant, dass Wildfarmen als Pufferzonen dienen sollen und dann einzelne Bezirke nach und nach freigegeben werden können. In der nicht als "frei" registrierten Zone (wobei es da auch nur alle paar Jahre mal Ausbrüche gibt), also nördlich des Veterinärzauns, werden auch bei Ausbrüchen immer nur einzelne Distrikte "gesperrt". Solange aber Südafrika rein gar nichts gegen die MKS unternimmt (und das seit Jahren) wird es eben schwierig Namibia davon frei zu halten. Die MKS-Freiheit ist eben ein Aushängeschild und deshalb Wirtschaft sehr wichtig, mal ganz abgesehen davon, dass MKS für Menschen und Tiere eigentlich nicht tötlich ist.
Nur mal so zur Info (Quelle: WOAH):
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MKS gab es in großen Umfange bereits in den 1960iger Jahren. In fast ganz Namibia.
Gebiete wurden unterteilt nach Farmgrenzen, und wochenlang abgesperrt mit Straßensperren, die Autos wurden unten und an den Rädern desinfiziert, und auf Fleisch durchsucht.
Dazu wurden häufig Farmer eingesetzt, die z.T. wochenlang an den Straßensperren in Zelten wohnten.
Durch die Absperrungen der Gebiete untereinander flaute dann die MKS unter Rindern ab. Problematisch werden wohl wieder die Zäune zu den Stammesgebieten sein.
Das läuft so ähnlich ab wie in Zambia mit den Sperren zur Bekämpfung der Tstsefliegen, oder auch gelegentlich an den Grenzübergängen von Zimbabwe nach Botswana. Also kein Grund zur Panik. Evtl. schaffen sie es, die Krankheit baldigst einzugrenzen.
LG
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200624. Sept. 2026 ·
In Windhoek sind in den meisten Supermärkten die Fleischregale bereits leer gekauft....
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Wie schnell bekommen die Jungs das auf die Kette? Gibt es schon Erfahrungen aus dem Caprivi? Nützt verstecken etwas oder muss der Durchsuchung des gesamten Wagens gerechnet werden? MfG Peter
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben