Frage zu Sandblechen

12 Antworten · 3'163 Aufrufe · gestartet 14. Mai 2013 von Nenette
Antworten
Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200914. Mai 2013 · #1
Hallo Ihr Sandblechexperten,
ich habe eine Frage, die mit Namibia nichts zu tun hat, aber da hier viele Ausrüstungsexperten unterwegs sind, probiere ich mal mein Glück.
Wir müssen einen Anhänger aus einer Garage mit einer sehr tiefen Einfahrt ziehen. Der Winkel der Einfahrt ist so steil, dass der Anhänger beim Hereinfahren und Herausziehen hinten aufsetzt. Wir haben bereits probiert, Bretter unterzulegen, so dass der Winkel nicht mehr so steil ist, aber die Bretter haben nicht lange gehalten.
Unsere Idee ist nun, Sandbleche zu verwenden. Da stellt sich aber die Frage, wie viel halten Sandbleche aus, ohne durchzuknicken? Der Anhänger wiegt ca. 250kg. Um allen Nachfragen entgegen zu wirken: wir können ihn nicht abladen, es ist ein Zeltanhänger mit fest installiertem Zelt.
Die Sandbleche müssten ca 1,50m lang sein.
Denkt ihr, dass das passt?
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
1'159 Beiträge · seit 200714. Mai 2013 · #2
Hallo Nenette,

tritt das "Problem" auf, weil der Trailer am Zugfahrzeug angekoppelt ist und deshalb dann aufsetzt (wobei mit noch die genau Vorstellung fehlt 😗 )?

Wenn dem so ist, würde es vielleicht helfen, den Trailer mit einer Winde oder Winch aus und in die Garage zu bugsieren?

Sonnige Grüße!
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
709 Beiträge · seit 201114. Mai 2013 · #3
Hi,

wenn Du nur Sandbleche benötigts um aus und in die Garage zu kommen, reichen welche aus Stahl vom Militär. Gut dafür sind auch welche aus Al von Därr, die sind auch gut für Weltreisen.
Von Därr habe ich einen Satz am Iveco.

Aber vielleicht reichen ja auch Auffahrrampen, die sind wesentlich preiswerter. Gugg mal unter "Auffahrrampen" im Amazonas oder in der Bucht. Auffahrrampen gibts in vielen Ausführungen und Lasten, auch klappbar.
Wir haben welche aus der Bucht um das ATV unseres Sohnes auf den Anhänger zu bekommen.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2013
7'296 Beiträge · seit 200614. Mai 2013 · #4
Nenette schrieb:Wir haben bereits probiert, Bretter unterzulegen, so dass der Winkel nicht mehr so steil ist, aber die Bretter haben nicht lange gehalten.
... habt ihr auch versucht, dabei Holzklötze, Backsteine o.ä. unter die Bretter zu legen? Wenn die abgestützt sind, brechen die doch nicht bei dem geringen Gewicht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200914. Mai 2013 · #5
Hallo,

@Oshivambo: das Problem tritt immer auf und wir haben erst gar nicht versucht, den Hänger am Zugfahrzeug reinzufahren. Wir lassen den Hänger am Zugfahrzeug runter, bis er kurz vor der Garagentür steht und und vor den Brettern steht. Danach reicht i.A. ein kleiner Schub von oben und er rollt über die Bretter in die Garage. Andersherum schieben wir ihn raus und unterkeilen zum andeichseln.
@Wolfgang: wir haben die Bretter unterlagert, aber scheinbar nicht ausreichend.
@Rocky: Die Auffahrrampen, die ich kannte, sind keilförmig und der Verkäufer, der mir die verkaufen wollte, meinte, dass es das, was ich will nicht gibt. Aber ich hab grad gesehen, dass es bei Amazon solche Rampen für Motorräder gibt. Das sollte für uns auch reichen.

Danke für eure Hilfe,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
224 Beiträge · seit 201314. Mai 2013 · #6
Hallo,

Sandbleche, die für Offroader ausgelegt sind dürften die Masse Eures Hängers mit 250kg tragen.

Vorausgesetzt der Hänger passt für sich alleine die Einfahrt hoch, wird aber vom Zugfahreug zu schnell hochgehebelt und es geht dabei nur um wenige Zentimeter: dann muss die Deichsel runter, damit das Heck des Hängers hochkommt.
Also : Reifendruck an Hinterachse der Zugmaschine runter und das Heck beladen.

Seid vorsichtig!!!

Viel Erfolg, RB
224 Beiträge · seit 201314. Mai 2013 · #7
Sorry,

Unsere Antworten haben sich überschnitten.

Ich habe noch eine andere technische Lösung.
Es gibt sogenannte Moebelroller mit teilweise mehreren hundert Kilo Tragkraft.
Die Dinger sehen aus wie ein riesiges Skateboard.

Meine Idee ist, den Hänger hinten mit dem Rahmen auf diesen Roller aufsetzen zu lassen und den Knick in eure Auffahrt mit hängender Achse zu bewältigen.
Natürlich mit einer Antirutschmatte dazwischen.

Dann kann der Hänger an der Zugmaschine bleiben und kriegt lediglich bevor er schleift diesen Roller verpasst. Und wenn die Achse wieder aufsitzt rutscht der Roller automatisch weg.

Vielleicht geht das ja. Aber bitte kein Risiko eingehen, ich kenne ja eure Anlage nicht.

RB
7'296 Beiträge · seit 200614. Mai 2013 · #8
... dann würde ich lieber sog. Rangierhilfen verwenden. Die haben eine Mulde für das Rad.
Wenn aber der Knick in der Auffahrt zu groß oder der Untergrund zu uneben ist, dann sind beide Varianten recht gefährlich für jemanden, der hinter dem Hänger steht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
466 Beiträge · seit 201014. Mai 2013 · #9
ich wollte auch gerade die Lösung mit den Rollen vorschlagen - vielleicht könnt ihr ja auch die Rollen fest im hinteren Bereich des Hängerbodens anschrauben? Bockrollen bekommt ihr in jedem besser sortierten Baumarkt oder Werkzeugladen - oder in der Bucht 😉
Wenn die Rollen fest verschraubt sind, könnt ihr u.U. sogar mit dem Wagen den Hänger raus oder reinfahren - daher auch keine Gefahr wenn sich jemand hinter dem Hänger befindet.

Gruß
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200914. Mai 2013 · #10
Hallo,
es ist echt schwer, das gut zu beschreiben und verständlich auf eure guten Vorschläge zu antworten.
Das, was eigentlich aufsetzt, ist das hinten unter dem Hänger befestigte Reserverad. Das zu entfernen, bringt nichts, dann müssten wir auch die Reserveradbefestigung abschrauben, weil die sonst kaputtginge. Deshalb können wir da keine festen Räder anbringen.
Da der Boden des Hänger aus Holz ist, scheidet vermutlich auch der Möbelroller aus. Der Anhängerboden ist vermutlich nicht stabil genug, um sein Eigengewicht zu tragen.
Unsere Lösung mit den Brettern hat sich bislang bewährt, wir wollen nur etwas Stabileres als Holz. Deshalb die Idee mit den Sandblechen.
Die Garage war nie dafür vorgesehen, dort einen Hänger reinzufahren. Eigentlich ist sie schon für ein Auto mit langem Heck nicht geeignet. Denn dummerweise hat unser Vorbesitzer seinen Keller zu tief gegraben. 🤩
Vielen Dank für die vielen Ideen,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
7'296 Beiträge · seit 200614. Mai 2013 · #11
... ich dachte an sowas hier:
http://www.amazon.de/TBS-Aachen-Rangierhilfe-f%C3%BCr-PKWs/dp/B003UM78TG/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1368557407&sr=8-5&keywords=rangierhilfe

Da wird der Hänger nur an den Rädern belastet wie bei der Fahrt auch.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200914. Mai 2013 · #12
Hallo Wolfgang,
die hatte ich mir nach deiner Antwort auch angeschaut. Die Rangierhilfen könnten auch funktionieren. Sie habe nur den Nachteil, dass die Räder in alle Richtungen beweglich sind. Da hätte ich Angst, dass wir die Garagentür verfehlen.
Ich bestelle jetzt vermutlich sowas:
http://www.amazon.de/Hergestellt-f%C3%BCr-DEMA-ALU-Auffahrrampe-gebogen/dp/B000RW2GJO/ref=sr_1_6?s=diy&ie=UTF8&qid=1368557894&sr=1-6&keywords=auffahrrampe
Ist ein wenig teurer, aber sollte fiunktionieren.
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
2'664 Beiträge · seit 201215. Mai 2013 · #13
Schau im eBay. Dort gibt es Laderampen aus Alu zum beladen von Lieferwagen. Die kann man aufklappen und drunterlegen.